Thomas Mauch

 

Alle 7 Artikel von Thomas Mauch auf neuerdings:

Gear Acquisition Syndrome:
Mein Name ist Thomas und ich habe G.A.S.

Das Gear Acquisition Syndrome ist auf dem Weg, zu einer richtigen Krankheit zu werden – zumindest wenn man die immer regeren Online-Diskussionen als Indikator nimmt.

4689468720_b8408a8385_zAls Gear Acquisition Syndrome bezeichnen wir das zwanghafte Kaufen von Gadgets wie Kameras, Gitarren oder sonstigen Gegenständen, die im weitesten Sinne zur Unterhaltungselektronik gezählt werden. Entsprechend finden sich im Web auch Abwandlungen des Begriffs wie Guitar Acquisition Syndrome oder Gadget Acquistion Syndrome.

Das Gear Acquisition Syndrome oder kurz G.A.S. ist keine neue Erscheinung: 1996 hat sich der Steely Dan-Gitarrist Walter Becker darüber Sorgen gemacht – und aufgezeigt, was die Konsequenzen sein könnten:

Picture yourself dragging your ass through eternity with all those guitars strapped to your back. In hardshell cases, not gig bags.

Angesichts der drohenden negativen Konsequenzen für sein eigenes Karma bezeichnete er die Situation als gravierend und dramatisch. Bis heute hat sich die Situation nicht verbessert – im Gegenteil. » weiterlesen

In eigener Sache zum Leistungsschutzrecht:
Zitate und Snippets – bei uns gerne

Keine Panik: Publikationen von Blogwerk dürfen auch weiterhin zitiert werden.

Deutschland hat sich eine Lex Google gegeben; der deutsche Bundestag hat dieser Tage den Regierungsentwurf für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger verabschiedet.

Die Publikationen von Blogwerk sind davon im Grunde nicht betroffen – wir sind ein Schweizer Verlag und unterstehen Schweizer Gesetz. Nichtsdestotrotz: Unsere Leserschaft kommt aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und wir wollen verhindern, dass Missverständnisse aufkommen. Deshalb hier laut und deutlich:

Das Zitieren der Inhalte und das Übernehmen kurzer Textabschnitte / Snippets unserer Publikationen netzwertig.comneuerdings.comimgriff.comfokussiert.com, startwerk.ch und auch blogwerk.com ist anderen Publishern, Aggregatoren oder Bloggern weiterhin erlaubt und bleibt kostenlos.

Wie Rechtsanwalt Martin Steiger erläutert, sieht das Schweizer Urheberrecht Zitate ausdrücklich vor:

Urheberrechtlich geschützte Inhalte beziehungsweise Werke dürfen in der Schweiz grundsätzlich frei zitiert werden, um eigene Aussagen zu erläutern, zu veranschaulichen oder mit Hinweisen zu versehen.

Natürlich bedeutet “Zitieren” nicht einfach die kommentarlose Übernahme unserer Inhalte – es gelten eben die Bestimmungen des Urheberrechts. Martin Steiger erläutert in seinem Blogpost die Voraussetzungen für rechtskonformes Zitieren.

Auch in der Schweiz gibt es seitens der Verlegerschaft Bemühungen und Vorstöße, ein ähnliches Leistungsschutzrecht einzuführen. Weshalb es das nicht braucht, haben wir im Dezember dargelegt. Wir halten das einfache Teilen von Inhalten für eine der wichtigsten Aufgaben des Webs und werden dafür weiter einstehen.

In eigener Sache:
WEKA erwirbt Blogwerk

Die WEKA Firmengruppe aus Kissing (bei Augsburg) hat rückwirkend zum 01. Juli 2012 die Blogwerk AG in Zürich übernommen.

Blogwerk, 2006 von Dr. Peter Hogenkamp gegründet, ist Schweizer Marktführer bei den Full Service Social-Media-Agenturen. Das Unternehmen konzipiert und betreibt zahlreiche Corporate Blogs für namhafte Grossunternehmen und Institutionen, bietet Consulting im Bereich Social Media und hat mit dem Social Media Kit ein eigenes Software-Tool für professionelle Social-Media-Kommunikation entwickelt. Daneben betreibt Blogwerk fünf eigene Blogs: neuerdings.com (führender deutschsprachiger Gadget-Blog), netzwertig.com (Internet-Wirtschaft), imgriff.com (grösster deutschsprachiger «Produktivitäts-Blog» zur Selbstorganisation), fokussiert.com (Fotografie als Kunst und Hobby), startwerk.ch (Schweizer Startup-Szene); die eigenen Blogwerk-Blogs haben eine monatliche Reichweite von über 1,5 Millionen PIs; für die eigenen Publikationen und für Kunden produziert Blogwerk monatlich insgesamt rund 600 Blogartikel, Newsletterbeiträge und Facebook-Postings. Blogwerk beschäftigt 18 feste Mitarbeiter und rund 35 freie Autoren.

» weiterlesen (und kommentieren) bei blogwerk.com

Nexus 7 im dreiwöchigen Test:
Ein Gewinner aus der 7-Zoll-Klasse

Seit rund drei Wochen habe ich das Google Tablet Nexus 7 im Praxistest. Nachdem ich mich vor kurzem vom iPad 2 getrennt habe, ist das mein zweiter Versuch in der Tabletwelt – eine Nummer kleiner.

Das Google Nexus 7 Tablet ist jetzt auch in Deutschland bestellbar.Millionen von Menschen sind begeistert von ihrem iPad – mir ist es zu groß, zu schwer und zu unhandlich. Als Lesegerät für Bücher konnte es meinem Kindle nie gefährlich werden – dafür ist der E-Reader zu leicht, die Batterie hält drei Wochen und das Kindle-Display eignet sich hervorragend zum Lesen. Gleichzeitig sind zehn oder elf Zoll Textbreite einfach zu viel – nicht besonders lesefreundlich für Websites, E-Papers oder PDFs.

Ein vernünftiges Tablet für 200 Dollar?

Zum Surfen im Web, RSS lesen oder Twitter gucken nutzte ich dann doch lieber mein Smartphone, egal ob iPhone oder aktuell das HTC One X. Gerade mit dem 4,7-Zoll-Display des HTC lesen sich RSS Feeds oder die Facebook Timeline ganz formidabel, egal wo ich bin. Für mich gab’s keinen vernünftigen Use Case für ein 10-Zoll-Tablet. Nach drei Wochen kann ich allerdings sagen: Mit 7 Zoll sieht die Welt ganz anders aus. Und vor allem zu den von Google festgelegten Kampfpreisen von 200 Euro (8 GB-Version) bzw. 250 Euro für 16 GB Speicher ist das Nexus 7 ein verlockendes Angebot. In Deutschland kann das Google Tablet ab heute bestellt werden.

Präsentation des Nexus 7 auf der Google I/O
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Smartphones:
Macht Android produktiver?

Android ist in Deutschland inzwischen das meist genutzte Betriebssystem für Smartphones. Wie lässt sich damit arbeiten? Ein Selbsttest.

Android-Handys von HTC (Foto: kaz)Nach vier Jahren iPhone war es vor einigen Wochen soweit: Ich habe mir ein Android-Smartphone zugelegt, das HTC One X – hier bei neuerdings.com vorgestellt. Ausschlaggebend war das größere Display. Ich hatte Smartphones mit Displays über vier Zoll in den Händen – sowas wollte ich auch. Als imgriff.com-Autor interessiert mich bei solchen Geräten immer die Frage: Macht es produktiver? Hier einige Erkenntnisse aus den ersten Wochen.

Lesen von Feeds und Websites

Ich habe rund 150 RSS Feeds abonniert, die ich regelmäßig lese; die meiste Zeit nutze ich dafür mein Smartphone. Und klar: Mit einem 4,7-Zoll-Display macht das einfach mehr Spaß (hier der Größenvergleich zum aktuellen iPhone). Wie viele Menschen “scanne” ich Inhalte im Web – lese also nicht von oben nach unten, sondern meine Augen verschaffen sich “hüpfend” eine Übersicht der Seite und ich entscheide dann, ob ich in den Text “einsteige”. Da ist mehr Bildschirm schlicht besser – was allerdings kein Android-, sondern ein Gerätevorteil ist. Aber da es keine iOS-Geräte in der Größe gibt, muss man das OS wechseln, wenn man davon profitieren will.

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alterdings:
Minox 35 EL – die kleinste Kleinbildkamera der Welt

Meine Minox EL, Baujahr 1978, habe ich 1987 in einem Second Hand-Shop in Cambridge gekauft. Die Kleinbildkamera fasziniert noch heute durch ein wohlüberlegtes und reduziertes Konzept.

Minox 35 EL mit Minotar-Objektiv

Minox 35 EL mit Minotar-Objektiv

Die 200 g leichte Sucherkamera wurde 1974 vom deutschen Hersteller Minox auf den Markt gebracht und bis 2002 produziert. Mit 10 cm Breite, 6,2 cm Höhe und 3,5 cm Tiefe ist sie die kleinste Kleinbildkamera (Filmformat 24 mm x 36 mm) der Welt. Nicht grösser als eine Zigarettenschachtel passt sie in jede Hemd- oder Jackentasche.

Eine «Feature-Liste» braucht man für die Minox EL nicht – die Kamera hat schlicht keine. Das von Minox entwickelte Minotar-Objektiv mit einer festen Brennweite von 35 mm ist versenkbar und verfügt über eine Lichtstärke von f/2,8. Zugeklappt wird das Objektiv durch die Frontklappe geschützt, eine praktische Angelegenheit, das Rumfummeln mit und Suchen von Objektivdeckeln kennt der Minox-Besitzer nicht. » weiterlesen

Seabreacher X:
Im Haifisch-Boot über den See

Der Seabreacher X ist ein tauchfähiges Wasserfahrzeug im Hai-Design und kann springen, rollen und tauchen. Das ist teuer, aber der ultimative Wasserspass.

Mit 80 km/h über’s Wasser fahren, tauchen und springen: Wer seinen Boots-Parkplatz schon mit allen möglichen Spielzeugen wie Jet-Skis oder Rennbooten gefüllt hat, könnte am Seabreacher interessiert sein. Der Seabreacher X ist ein tauchfähiges Wasserfahrzeug, das an der Wasseroberfläche rund 80 Stundenkilometer schnell wird. Dank einem Schnorchelsystem kann der Seabreacher bis etwa 1,5 Meter unter Wasser abtauchen und ist so immer noch 40 km/h schnell.

Seabreacher X
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