Thomas Jungbluth

Fast heimlich stellten Netgear und Intel ein Projekt vor, mit dem von Computern mit bestimmten Prozessoren aus hochauflösende Inhalte schnurlos auf einen geeigneten Fernseher dargestellt werden können. Das erlaubt die Platzierung des PCs mit den Filmen außerhalb der Genusszone für den Inhalt.

Anfang Januar zündeten die Hersteller auf der CES so viele Raketen mit Neuheiten, das es viele Produkte gar nicht in den Fokus der Öffentlichkeit schafften. Dazu gehört auch das Wireless Display-Projekt von Intel.

Es erinnert etwas an die Smart Displays, mit denen Microsoft und einige Hardware-Hersteller vor einigen Jahren grandios scheiterten. Ich hatte ein solches Gerät im Einsatz – es war genial, aber leider auch sehr fehleranfällig und fand wenig Freunde, weswegen es von der Industrie beerdigt wurde (auch wenn der Wikipedia-Artikel sich “aktuell” liest) – bis zu einem gewissen Grade ist das Tandem-Notebook/Tablet U1 von Lenovo ein solches Smart Display.

Jetzt nimmt Intel einen erneuten Anlauf, diesmal über den gewöhnlichen Wohnzimmer-Fernseher und Adapter wie Push2TV von Netgear. Das PTV1000 ist ein kleines Gerät, das es Anwendern ermöglicht, das gesamte Display ihres Laptops auf großen Bildschirmen von HD Fernsehern darzustellen – drahtlos, einfach und leicht zu bedienen. Push2TV ist kompatibel zu ausgewählten Laptops, die mit “Intel Wireless Display”-Technik arbeiten, sowie zu der neuen 2010 Intel Core Prozessor-Familie.

Mit Push2TV wird der Wohnzimmerfernseher in einen großen Monitor verwandelt, ohne dass dafür störende Kabel benötigt werden. Das Push2TV-Gerät ist kaum größer als ein Kartenspiel und bietet dem Anwender die Möglichkeit, alles von Notebooks drahtlos auf Fernseher zu bringen. Dazu zählen beispielsweise gespeicherte Medien, Inhalte aus dem Heimnetzwerk oder gestreamte Videos von den beliebtesten Internetseiten.

Push2TV soll in den USA im Januar 2010 verfügbar sein. Intel und Netgear arbeiten daran, das Produkt auch in anderen Regionen noch in diesem Jahr anbieten zu können. Das glatt-schwarz gestaltete Kästchen lässt sich einfach einrichten und bringt mit WLAN-Technologie den Laptop-Bildschirm über eine geschützte Verbindung auf HD Fernseher. Anwender können auf nahezu sämtliche Inhalte über Fernseher zugreifen, die sie normalerweise am PC betrachten.

Intel Wireless Display ist auf Notebooks der neuen Generation mit der 2010 Intel Core Prozessor-Familie bereits vorinstalliert. Es erfasst vollständig gerenderte Bildschirm-Frames in Echtzeit und sendet die komprimierten Video- und Audiodaten direkt über die “Intel My WiFi Technologie” oder die “WiFi Direct Solution” zu Push2TV. Im Vergleich zu anderen Lösungen, bei denen ein TV-Adapter mit dem Heimnetzwerk oder einem Gateway verbunden ist, reduziert Push2TV den Overhead der drahtlosen Bandbreite um bis zu 50 Prozent, verspricht Netgear.

Andere Lösungen haben, so erzählt der Hersteller, Einschränkungen: so ließen sich nicht alle Internetseiten richtig darstellen oder Inhalte nicht abspielen, wenn das proprietäre Gerät den Codec nicht enthielte. Das ist mit PCs naturgemäß seltenst der Fall. Informationen zu Wireless Display gibt es unter www.intel.com/go/wirelessdisplay, zum Push2TV-System gibts bei Netgear leider noch nix zu lesen.

 

Alle 447 Artikel von Thomas Jungbluth auf neuerdings.com:

Netgear und Intel Push2TV:
HD-Inhalte zum Fernseher funken

Thomas Jungbluth, 19. Januar 2010 um 8.47 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Fast heimlich stellten Netgear und Intel ein Projekt vor, mit dem von Computern mit bestimmten Prozessoren aus hochauflösende Inhalte schnurlos auf einen geeigneten Fernseher dargestellt werden können. Das erlaubt die Platzierung des PCs mit den Filmen außerhalb der Genusszone für den Inhalt.

Anfang Januar zündeten die Hersteller auf der CES so viele Raketen mit Neuheiten, das es viele Produkte gar nicht in den Fokus der Öffentlichkeit schafften. Dazu gehört auch das Wireless Display-Projekt von Intel.

Es erinnert etwas an die Smart Displays, mit denen Microsoft und einige Hardware-Hersteller vor einigen Jahren grandios scheiterten. Ich hatte ein solches Gerät im Einsatz – es war genial, aber leider auch sehr fehleranfällig und fand wenig Freunde, weswegen es von der Industrie beerdigt wurde (auch wenn der Wikipedia-Artikel sich “aktuell” liest) – bis zu einem gewissen Grade ist das Tandem-Notebook/Tablet U1 von Lenovo ein solches Smart Display.

Jetzt nimmt Intel einen erneuten Anlauf, diesmal über den gewöhnlichen Wohnzimmer-Fernseher und Adapter wie Push2TV von Netgear. Das PTV1000 ist ein kleines Gerät, das es Anwendern ermöglicht, das gesamte Display ihres Laptops auf großen Bildschirmen von HD Fernsehern darzustellen – drahtlos, einfach und leicht zu bedienen. Push2TV ist kompatibel zu ausgewählten Laptops, die mit “Intel Wireless Display”-Technik arbeiten, sowie zu der neuen 2010 Intel Core Prozessor-Familie.

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Intel Core i3 und i5:
Evolution bei den Tragbaren

Thomas Jungbluth, 18. Januar 2010 um 15.16 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Pünktlich zum Jahresbeginn hat Intel seine neuen Mobilprozessoren vorgestellt. Centrino gehört ab sofort dem Wireless-Bereich, in Laptops stecken überall nur noch “Core”-Prozessoren, und die enthalten nicht nur die Rechenelektronik, sondern auch den Grafikprozessor.

Auf der CES wurde die Armada der neuen Intel-CPUs offiziell vorgestellt, und in der letzten Woche folgte die Präsentation einer ganzen Palette von Notebooks, in denen eine der mobilen Varianten steckt (in der Intel-Liste immerhin 11). Viele namhafte Hersteller haben bereits neue Geräte angekündigt, die auf den neuen Core-Prozessoren (Codename Arrandale) basieren. Die neuen Desktop-, Mobil- und Embedded-Prozessoren basieren auf der Intel Core-Mikroarchitektur und ermöglichen unter anderem das Design schlanker, weniger als 1 cm dünner Notebooks mit einer “ausgewogenen Mischung aus Leistung, Stil und langer Akkulaufzeit.” (so Intel in seiner Pressemeldung).

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Hama BC-400D:
Babyphone mit Fernsteuerung

Thomas Jungbluth, 15. Januar 2010 um 16.21 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Hama stellt ein Babyphone vor, das gleich zwei Nachteile bisheriger Geräte beseitigt: den rauschenden Empfang und die Abhörunsicherheit.

Wer ein normales Babyphone besitzt, kennt die Probleme: Häufig hört man weniger das Schreien des eigenen Nachwuchses als Knacks- und Störgeräusche. Und wenn der Nachbar das gleiche Modell besitzt, hört man unter Umständen das Kreischkonzert von dessen Kind statt des eigenen. Die Probleme hat man mit dem Baby-Control “BC-400D” nicht, denn es überträgt den Klang digital und verschlüsselt. Das hilft nicht nur gegen Kratzen, sondern auch gegen unerwünschte Mithörer oder -sender.

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Wiesemann und Theis Web-IO-Klimafühler:
Der nächste Schneesturm wird getwittert

Thomas Jungbluth, 15. Januar 2010 um 11.14 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wiesemann und Theis bietet einen “Web-Thermographen”, der Temperaturen misst und die Ergebnisse wahlweise auch über den Microbloggingdienst Twitter verbreitet.

Wer gerne die Wetterdaten von einem Ort wissen möchte, der weiter entfernt liegt, dem bietet Wiesemann und Theis einen Adapter, der diese Werte misst und die Ergebnisse anschließend “twittert” – so können sie entweder öffentlich oder privat (durch Followerschutz) im Internet publiziert werden.

Neben dem Modell “Web-Thermograph NTC PoE”, das Temperaturen misst, gibt es noch weitere für Luftfeuchtigkeit und -druck. Die Geräte werden an einen Router angeschlossen und auch über diesen via PoE (Power over Ethernet) mit Strom versorgt. Im in den Kästchen enthaltenen Konfigurationsprogramm kann man die direkte Datenlieferung an Twitter einstellen.

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Innergie mCube Mini:
Kraftwerk im Kleinformat

Thomas Jungbluth, 14. Januar 2010 um 10.29 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Innergie liefert ein Netzteil für Notebooks und vergleichbare Geräte, das nicht nur durch geringe Maße und günstiges Gewicht auffällt, sondern auch durch seine universellen Eigenschaften.

Das nur 60 x 26 x 18 Millimeter große Netzteil wiegt nur 70 Gramm und ist für alle Notebooks geeignet, deren Leistungsaufnahme 75 Watt nicht überschreiten (65 sind angeraten) – der Hersteller verspricht, das ginge mit Notebooks bis 17 Zoll Diagonale. Das mCube mini kann auch im Flugzeug oder Auto benutzt werden, denn er wird an eine Gleichsspannungsbuchse mit 12-15 Volt angeschlossen und wandelt daraus Notebookgerechte 16 bis 19,5 Volt – und zwar automatisch.

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Tablets von Asus, Nvidia, HP, Dell:
Es wird serviert

Thomas Jungbluth, 12. Januar 2010 um 13.15 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Auf der CES stellten gleich mehrere Firmen Ihre Tablet-Computer vor. Bei vielen ist es bereits die zweite oder weitergehende Generation, andere bringen völlig neue Geräte. Es scheint, viele Hersteller präsentieren noch schnell ihre eigene Lösung, bevor Apple mit seiner Version den Markt aufräumen dürfte.

Im Blätterwald und online überschlagen sich die Gerüchte, ob und wenn ja mit welchem Tabletcomputer Apple in Kürze an den Markt gehen wird. Tablets sind nichts neues, viele Jahre haben Microsoft und einige aufrechte Hersteller versucht, diese PC-Variante wie saures Bier an den Mann zu bringen. Aber erst jetzt scheinen die Anwender aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen und zu merken, wie praktisch diese Geräte sind – und die Hersteller, dass es vor allem Masse und günstiger Preis sind, die eine solche Lösung attraktiv erscheinen lassen und weniger die eingängige Art der Benutzung.

Die Lösungen, die jetzt auf der CES 2010 gezeigt wurden, sind dabei so vielfältig wie die Firmen, die sie herstellen. Das Lenovo “Doppel-Notebook” Ideapad U1 mit herausnehmbarem Tablet haben wir ja bereits vorgestellt. Überhaupt geht der Trend vom PC mit drehbarem Display zum “Slate”, also zum tastaturlosen Tablet – wohl auch, weil die ganzen gerüchteweise gestreuten Fotos des ominösen Apple iSlate so aussehen. Microsoft jedenfalls stellte bereits auf der Eröffnungskeynote zur CES seine Variante vor, gebaut von HP und tastaturlos.

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Buffalo Dualie für iPhone:
Dockingstation mit Langzeitgedächtnis

Thomas Jungbluth, 12. Januar 2010 um 11.14 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Buffalo kombiniert ein mobiles Festplattenlaufwerk mit einer passenden Halterung, in die direkt eine Dockingstation für iPhone oder iPod eingebaut ist.

Mobile Festplatten sind ja für viele die Diskette des 21. Jahrhunderts – wenn es um den Transport größerer Datenmengen oder die Sicherung von umfangreichen Beständen geht. Da ist es durchaus sinnvoll, sie in einer Vorrichtung einzubauen, in der sie schnell entnommen und schnell wieder eingesetzt werden kann. Und weil das mit dem Mediaplayer oder Telefon auch der Fall ist, bietet Buffalo eine Kombihalterung aus iPod-/iPhone-Dockingstation und mobiler Festplatte an. Zusätzlich fungiert die Einheit noch als Hub mit zwei weiteren USB-Anschlüssen – man braucht also keine weiteren Kabel zum PC zu verlegen, wenn er auf oder unter dem Tisch steht (vorausgesetzt man kommt mit der Anzahl Anschlüsse aus und benötigt nicht mehr).

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Trendnet TEW-651BR Wifi-Router:
Halbe Portion zum günstigen Preis

Thomas Jungbluth, 11. Januar 2010 um 13.31 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Trendnet stellt einen neuen Wireless-N-Router vor, der mit halber Geschwindigkeit funkt und besonders preisgünstig ist.

Beim Blick auf die technischen Daten fällt auf, dass der TEW-651BR die Daten nur mit 150 Megabit pro Sekunde sendet und empfängt, wo sonst 300 Megabit üblich sind. Doch dafür kostet er auch nur knapp 40 Euro, während “vollwertige” N-Router mit mindestens 70 Euro zu Buche schlagen. Wer also etwas betagtere Computer hat oder eine mittelschnelle DSL-Verbindung, kommt mit diesem Gerät problemlos aus.

Zudem sind die 300 Megabit ja meist nur ein theoretischer Wert, der auch von den baulichen Gegebenheiten abhängt. Und die 150 Megabit sind ja immer noch drei Mal mehr als der 802.11g-Standard.

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Dell Alienware M11x:
Kantiger Spielezwerg

Thomas Jungbluth, 11. Januar 2010 um 8.28 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Dells Ableger Alienware steckt sein Knowhow aus den großen Notebooks jetzt in einen kompakten Computer und präsentiert den M11x, ein Subnotebook, das sich trotz seiner geringen Größe zum Spielen eignen soll.

Wie der Name schon andeutet, hat der M11x einen 11-Zoll-Bildschirm, und der Rest des Gerätes ist entsprechend klein. Doch agiert in dem Kraftzwerg keine Atom-CPU, sondern Intels neuer iCore-Prozessor für Notebooks, der gleich auch eine Grafik-Einheit enthält. Auf deren Leistung verlässt Alienware sich jedoch nicht allein, sondern stellt dem Gerät eine nVidia-GPU an die Seite. Der Anwender kann also zwischen Büro- und Spielenutzung umschalten, ohne das Gerät neu starten zu müssen. Dell verspricht bis zu sechseinhalb Stunden Akkulaufzeit bei normaler, immerhin zwei Stunden bei intensiver Spielenutzung.

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Panasonic, Samsung, Viewsonic:
3D-TV kommt in Fahrt

Thomas Jungbluth, 10. Januar 2010 um 11.36 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Avatar und Ice Age 3 haben gezeigt: 3D ist gefragt. Um dieses atemberaubende Filmerlebnis auch ins Heimkino zu transportieren, zeigen verschiedene Hersteller auf der CES, was möglich ist: Samsung, Viewsonic, Panasonic und viele andere präsentierten ihre “3D-ready”-Geräte.

Mittendrin statt nur davor: so stellt sich Panasonic die schöne neue 3D-Welt vor
Mittendrin statt nur davor: so stellt sich Panasonic die schöne neue 3D-Welt vor

Zur Zeit gibt es auf dem Markt mehrere 3D-Verfahren. Das ganz alte mit den Rot-Grün-Brillen ist zum Glück passé. Aktuell im Kino und bei den hier vorgestellten neuen Geräten arbeitet man mit Brillen, die zur Trennung der gleichzeitig ausgestrahlten Bilder “Polarisations”-Filter verwenden, welche die Augen nicht so anstrengen.

Und dann gibt es noch von Fujitsu eine 3D-Kamera, bei der die 3D-Information in speziellen Displays oder auf aufwändig gedruckten Bildern auch ohne Brille zu sehen ist – allerdings nur mit eingeschränktem Sichtfeld. Die hierbei verwendete Technologie ist vergleichbar mit den “Kippkarten”, auf denen je nachdem wie man sie hält ein anderes Bild zu sehen ist. Genaue Informationen geben die Wikipedia oder dieser Artikel bei Stern Online.

Alle Verfahren sind untereinander nicht kompatibel, man kann also einen mit der Fujitsu-Kamera gedrehten Film leider nicht auf dem großen Bildschirm anschauen. Aber dafür sind die auch nicht gedacht, sondern für den neuen “Blu Ray 3D”-Standard. Um die Filme auch in 3D sehen zu können, brauchen wir leider – schon wieder – einen neuen Fernseher. Denn das Signal für die beiden Augen wird zeitversetzt hintereinander ausgestrahlt, und deswegen muss das Gerät über eine entsprechende Bildwiederholfrequenz verfügen (mindestens 120 Hertz) » weiterlesen