Thomas «Hardware Guy» Jungbluth

Der Fokus von Thomas Jungbluth lag schon immer auf allem, «was man anfassen kann». Schon seit 1987 ist er Technik- und Computerjournalist, seit 1995 ist er freiberuflich tätig. In dieser Zeit hat er viele Gadgets und Marken kommen und gehen sehen, vom Atari ST über den Commodore 64 und den Apple Newton bis zum Palm Pilot.

Bei neuerdings.com kümmert sich Thomas Jungbluth hauptsächlich um Computer, Drucker, Monitore, Mäuse, aber auch Handys, HiFi und Video – abgehobene Design-Stücke und ausgefallene Gadgets interessieren ihn nur dann, wenn sie auch so gebrauchsfähig sind wie etablierte Technik. «Gut ist, was funktioniert – das Leben ist zu kurz, um sich mit Schrott herumzuärgern», so seine Devise.

Wenn der Computer ausgeschaltet ist, geht Thomas gerne tanzen oder hört gute Musik, zum Beispiel Quincy Jones, Michael Jackson, Diana Krall, Stevie Wonder oder Al Jarreau. Was ihm vor, während und nach seiner Arbeit so auffällt, kann man bei Facebook, Twitter, Google+ und last but not least seinem Blog editorial notes nachlesen.

Thomas ist unter thomas.jungbluth@blogwerk.com erreichbar.

 

Alle 786 Artikel von Thomas «Hardware Guy» Jungbluth auf neuerdings.com:

Sony Reader Club Adventskalender:
Lesestoff für lau

Sony stellt in seinem «Reader Club» jeden Tag eine Kurzgeschichte vor, die man kostenlos herunterladen und auf jedem Lesegerät konsumieren kann, das EPUB-Dateien verarbeitet.


Sony Reader Club Weihnachtsgeschichte {thj/Reader Club Website;http://reader-club.sony.de}
Sony Reader Club Weihnachtsgeschichte (Quelle: thj/Reader Club Website)
Wer ein Tablet oder einen e-Book-Reader mitnimmt, um lesend die Wartezeit etwa beim Arzt zu verkürzen, will nicht immer einen ganzen Roman verschlingen müssen. Da kommt das «Geschenk» vom Sony Reader Club genau richtig: jeden Tag im Dezember bis einschliesslich Heiligabend gibt es eine neue Kurzgeschichte zum Download. Die Geschichten sind im EPUB-Format, bedingen aber nicht notwendigerweise einen Sony-Reader oder ein sonstiges lesefähiges Tablet des japanischen Herstellers. Alles, was der Hersteller verlangt, ist eine kurze Registrierung. Man kann dann sogar angeben, dass man ein anderes Gerät benutzt.

Die Dateien lädt man herunter, speichert sie auf einem Datenträger der eigenen Wahl, und überträgt sie dann auf das Lesegerät. Auf einem Asus Transformer beispielsweise funktionieren die heruntergeladenen Bücher auch; ich habe sie dort über die MyLibrary-App angeschaut. Sie erscheinen automatisch in der Liste, sobald man den microSD-Chip mit den EPUB-Dateien einsteckt (so einfach hatte ich mir das gar nicht vorgestellt). Ein DRM-Schutz scheint nicht vorhanden zu sein.

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Marmitek BoomBoom:
Musik
aus der Dose

Aus einem schmucken Rundgehäuse beschallt die Marmitek BoomBomm einen ganzen Raum, und das ohne Kabel – der akkubetriebene Schallwandler empfängt die Musik per Bluetooth.

Marmitek Boomboom 152 {pd Marmitek;http://www.marmitek.com/de/presse/presseberichte.php}
Marmitek Boomboom 152 (Quelle: pd Marmitek)
BoomBoom 152 ist ein mobiler Lautsprecher, der drahtlos mit einem iPhone oder iPad und natürlich auch anderen Audiogeräten verbunden werden kann. So kann jeder seine Lieblingsmusik in einer «beispiellos guten Tonqualität» hören, die absolut nicht mit den eingebauten Lautsprechern des iPhone oder iPad zu vergleichen sei, versichert der Hersteller – Joah, es ist auch nicht besonders schwierig, die kleinen Lautsprecherchen klanglich zu übertreffen…

Die BoomBoom entlässt die Schallwellen aus der Mitte des Gehäuses. Mit nur einem einzigen Gehäuse erschafft die Boomboom 152 ein «perfektes Stereo-Erlebnis». Die Klangdose enthält zwei mit Überlegung angeordnete Mittelhochtöner, die eine «leistungsstarke, ausgewogene Tonqualität mit klaren Hoch- und Mittelfrequenzen» liefern. Für das Bassfundament ist ein «Bass-Port an der Unterseite» vorhanden. Diese Angaben wecken Erwartungen, welche die nakten technischen Daten vielleicht etwas relativieren werden: » weiterlesen

Samsung Galaxy Tab 10.1N:
iPadcalypse now – Redux

Samsung startet einen weiteren Versuch, sein Tablet auch auf dem deutschen Markt zu verkaufen: ein geändertes Design soll diesmal ein Verbot verhindern, doch Apples Juristen werden wohl auch den Verkauf des Geräts mit dem N zu verhindern suchen.


Samsung Galaxy Tab 10.1N {pd Samsung;http://www.samsung.de/de/news/read.aspx?pmguid=9f6363bd-0e51-46f8-9e34-8d4b54ce4cec}
Samsung Galaxy Tab 10.1N (Quelle: pd Samsung)

Die Kritiker sind sich einig: das Galaxy Tab 10.1 ist wohl der ernsthafteste Konkurrent für das iPad. Die erste Version ähnelte dem Vorbild aber wohl so sehr, dass Apple das Landgericht Düsseldorf davon überzeugen konnte, hier würden Patente verletzt – das Ergebnis ist bekannt: landesweiter Verkaufsstop. Jetzt bringt Samsung eine veränderte Version des Galaxy Tab mit dem Zusatz N auf den Markt.

Die Eckdaten des abgerundeten Tablets sind die gleichen: ein 10,1 Zoll grosser Touchscreen, innen agiert ein 1-GHz-Dual-Core-Prozessor und als Plattform ist Android 3.2 vorgesehen. Das Galaxy Tab ist in sechs Versionen verfügbar – jeweils mit 16, 32 oder 64 GB und ohne oder mit UMTS-Funkmodul. Das Design wurde zwar verändert, doch laut mobiflip.de schon wieder einen Antrag auf einstweilige Verfügung durch den Mitbewerber.

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Philips 273G 3D:
Darf’s ein wenig mehr sein?

Der LED-Monitor Philips 273G 3D punktet mit 3D-Fähigkeiten und einer Diagonale, die am Schreibtisch fast schon Kinoathmosphäre aufkommen lässt.


Philips 273G LED {pd Philips;http://picasaweb.google.com/MMD.LCD.Displays}
Philips 273G LED (Quelle: pd Philips)
Philips, auf dem Gebiet der 3D-Fernseher ja nicht unerfahren, bringt jetzt auch einen grösseren PC-Monitor, der mit 3D-Eigenschaften glänzt. Der 27-Zöller sorgt auf dem Schreibtisch schon fast für Kinoathmosphäre. Philips setzt beim 273G auf die Active Shutter-Technologie – das heisst, der Anwender braucht eine der schwereren Brillen (eine ist im Lieferumfang enthalten), wird dafür aber mit der vollen vertikalen Auflösung bei 3D-Inhalten «belohnt».

Philips versichert, der 273G sei mit einem modernen und schnell umschaltenden Display ausgestattet, das eine realistische Tiefe und ein lebensechtes Bild in 1920 x 1080 Full HD-Auflösung liefere. Eine beigelegte Software erlaube, 2D-Games, -Spielfilme und -Videos mit einer dritten Dimension zu versehen. So könne man diese «völlig neu entdecken» und das ohne komplizierte Einstellungen.

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Iomega TV mit Boxee:
Und der Fernseher wird smart

TV mit Boxee ergänzt ältere und preiswertere Fernseher um Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet und das Heimnetzwerk.

Iomega TV mit Boxee {pd Iomega;http://www.flickr.com/photos/iomega/sets/72157625615550949/}
Iomega TV mit Boxee (Quelle: pd Iomega)
Nach «16:9» und «flach» gehört zu den Eigenschaften, die offenbar jeder Fernseher heutzutage haben muss, dass er «smart» ist. Das bedeutet: via Netzwerk ist er sowohl mit dem Internet verbunden als auch mit Festplatten, auf denen Multimediadateien darauf warten, abgespielt zu werden.

Smart sind aber nur neuere Fernseher und solche, für die man mindestens eine erkleckliche Summe ausgegeben hat. Wer seiner preiswerteren oder älteren Glotze gerne «Smartness» angedeihen lassen will, braucht dafür ein Gerät wie den iomega TV mit Boxee. Er streamt – eine entsprechend schnelle Breitbandverbindung vorausgesetzt – alles aus dem Internet auf den betagten Fernseher. Dabei kann sogar ein alter Röhrenfernseher genutzt werden, Voraussetzung ist allein eine Videobuchse – ob man unbedingt einen «smarten» Fernseher haben will, der weder «16:9» auf dem Kasten hat, noch schön «flach» ist, sei mal dahingestellt.

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Gear4 Pocketloops:
Musik, zwo, drei, vier

Gear4 präsentiert ein “Musikstudio” für das iPhone bzw. den iPod touch.

Gear4 Pocketloops {pd Gear4;http://www.publictouch.de/Presse/GEAR4/14}
Gear4 Pocketloops (Quelle: pd Gear4)

Für das Pocketloops hat sich Gear4 mit Novation, einem erfahrenen Spezialisten für hochwertige Ausstattung in der Musikproduktion, zusammen geschlossen. Das Paket besteht aus einer Kleinklaviatur sowie einer kostenfreien App (die aber ohne die Hardware nicht sinnvoll zu nutzen ist).

Das Studio im Smartphone soll einfach zu bedienen sein und auch Anfängern oder Unkundigen ermöglichen, musikalisch kreativ zu werden. Die App erlaubt, Tracks zu erstellen, sie zu remixen und über die üblichen sozialen Netzwerke zu verteilen.

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Her-Berg Dear Diary:
Eine Frage des Stils

Einen Computertisch, in dem der Computer direkt eingebaut ist – diese Idee präsentieren die beiden holländischen Designer Rob Hermes und Marlies Romberg.


Ob Klavierlack, Alu oder Chrom, ob kantig oder abgerundet, moderne Technik passt leider selten in stilvolle Altbauwohnungen – es sei denn man schätzt, wie Simon Wüthrich, den Kontrast zwischen Alt und Neu. Manch einem aber wird der Computer optisch zu dominant erscheinen oder er wird sich daran stören, dass solcherlei Gerätschaften einfach immer und überall nur im Wege stehen. Die beiden Designer Rob Hermes und Marlies Romberg haben deswegen «Dear Diary» entwickelt, einen Schreibtisch mit eingebautem Computer und vor allem: mit in die Tischplatte eingelassener Tastatur.

Sowohl der Tisch als auch die Tasten sind aus dem gleichen edlen Holz, sogar die Maus. Wäre da nicht der Monitor auf der Rückseite, der stilistisch etwas rausfällt, könnte man glatt die eigentliche Funktion übersehen. Aber vielleicht ist dieser Kontrast von stilvollen Rundungen und eckiger Technik auch gewollt. Insgesammt erinnert «Dear Diary» an die Ensembles, an denen sich Damen im Schlafzimmer auftakel schminken.

Rechner für die Altbauwohnung: Her-Berg «Dear Diary»
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Scosche Touchpen:
Mit der zweiten schreibt sich’s besser

Scosche stellt einen Eingabestift für iPad und andere kapazitive Geräte vor, der auch mit richtigen Kugelschreiberminen ausgestattet ist – sogar in zwei Farben.


Häufig muss man im Geschäftsleben fliegend wechseln – eben noch eine App auf dem Smartphone oder Tablet benutzt, verlangt die analoge Welt plötzlich Handschrift auf Papier, das heisst, Oh schreck!, einen Kugelschreiber. Im digitalen Eifer vergessen viele inzwischen, einen solchen mitzunehmen (und ich weiss, wovon ich spreche, nämlich von mir…).

Da ist der Touchpen von Scosche genau die richtige Lösung: Auf der einen Seite ist er mit einem Gumminüppel ausgestattet, der für eine feinere Bedienung vieler Apps nützlich sein kann – inklusive denen für Zeichnen oder handschriftliche Notizen. Apropos Handschrift, die andere Seite ist ein «richtiger» Kugelschreiber, der sogar zwei Minen enthält, die eine in rot und die andere in schwarz. Das Gerät ist also die perfekte Lösung für das oben beschriebene Problem. Zweierlei ist jedoch noch zu bedenken:

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SteelSeries/Indy Game Simraceway SRW-S1:
Rennen fahren wie Vettel & Co.

SteelSeries und Ignite Game Series haben ein Lenkrad im Angebot, mit dem sich der Computer in einen virtuellen Formel-1-Wagen verwandelt.


SteelSeries/Ignite Game Simraceway SRW-S1 {pd SteelSeries;http://steelseries.com/us/products/other/simraceway-s1-steering-wheel#pictures}
SteelSeries/Ignite Game Simraceway SRW-S1 (Quelle: pd SteelSeries)
Wer seinen Power-Gamer-Computer mit einem Formel-1-Rennspiel ausreizen möchte, bekommt als Zubehör häufig nur Lenkräder, die aussehen, als habe der Hersteller einen alten Opel Corsa ausgeschlachtet. Wer echtes Rennfeeling will, sollte nach einem Gerät wie dem Simraceway SRW-S1 Ausschau halten.

Der Racing-Controller ist nicht auf einer Halterung montiert, sondern wird frei schwebend gehalten. Dafür enthält er einen Bewegungssensor, der das Lenken übernimmt. Gas und Bremse befinden sich ebenfalls am Gerät selber. Hierfür benutzt man zwei Paddles auf der Rückseite, so dass man die Füsse beim Spielen ruhig halten kann. Auf dem Pad selber gibt es 20 verschiedene Knöpfe für die direkte Bedienung.

SteelSeries/Indy Game Simraceway SRW-S1
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Tecnimed Thermofocus und Visiofocus:
Temperaturanzeige auf Babys Stirn

Tecnimed stellt auf der Medica 2011 ein Fieberthermometer vor, das die Körpertemperatur berührungslos über die Stirn erfasst – und ein weiteres, das sie sogar direkt dort anzeigt.

Fiebermessen ist nicht nur bei Kindern eine bisweilen heikle Angelegenheit: die Geräte müssen unter der Achsel oder an anderen Stellen plaziert werden und dort längere Zeit verbleiben. Zwar gibt es bereits In-Ohr-Termometer für schnellere und präzisere Messungen, aber auch diese müssen zur Messung dort hinein gehalten werden, was nicht immer angenehm ist. Anders das Thermofocus: es misst nicht nur die Temperatur an einer Stelle, die leicht erreichbar ist; es macht das auch noch berührungslos und in Sekundenschnelle und zwar an der Stirn.

Man «leuchtet» mit dem Thermofocus wie mit einer Taschenlampe auf die Stirn, und wenn zwei Infrarotkreise übereinander deckungsgleich sind, drückt man einen Knopf. Schon erhält man die exakte Temperatur am Gerät angezeigt. Noch einfacher macht es Visiofocus, das die Temperatur direkt auf die Stirn projiziert.

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