Commodore C64:
Der Kultcomputer wird 30 Jahre
Dreissig Jahre sind kein Alter – in der Welt der Technologie allerdings schon. 1982 stellte Commodore seinen legendären «Brotkasten» vor, ein Gerät, das auch bei uns erst so richtig half, einen Computer in viele Haushalte zu bringen.
Auf der Consumer Electric Show 1982 (7.-10.1.) stellte Commodore zum ersten Mal den Commodore 64 der Öffentlichkeit vor, später wurde er auch in Deutschland der Hit. Dazu trug auch bei, dass der Preis, zunächst bei knapp 1400 DM, später auf die Hälfte fiel, während der Apple II deutlich teurer blieb. Es gab zwar auch einen Tandy TRS-80, doch der wurde von einer Ladenkette vertrieben, die sonst vor allem billigen Elektro-Bastelkram anbot und bei uns nie über den Freak-Status hinaus kam. Und Atari verband damals jeder nur mit Spielen.
Insgesamt sorgte der günstige Preis für eine hohe Verbreitung und viele Programme, was wiederum für eine hohe Verbreitung sorgte (einen Effekt, der heute auch bei Apple iOS zu beobachten ist). Zentrales Bauelement des C64 war ein MOS 6510, getaktet mit knapp 1 MHz. Dazu kam die geradezu üppige Ausstattung mit 64 KB RAM und die vergleichsweise professionelle Tastatur. Andere hatten weniger Speicher oder (wie z. B. die ZX-Familie) ein Gummikeyboard. Der C64 diente dabei nicht nur – wie Bücher von Zeitzeugen (Affiliate-Link) erzählen – zum Spielen, sondern damit wurde sogar richtig gearbeitet.
















Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
Foursquare
Flickr-Profil






