Thomas «Hardware Guy» Jungbluth

Der Fokus von Thomas Jungbluth lag schon immer auf allem, «was man anfassen kann». Schon seit 1987 ist er Technik- und Computerjournalist, seit 1995 ist er freiberuflich tätig. In dieser Zeit hat er viele Gadgets und Marken kommen und gehen sehen, vom Atari ST über den Commodore 64 und den Apple Newton bis zum Palm Pilot.

Bei neuerdings.com kümmert sich Thomas Jungbluth hauptsächlich um Computer, Drucker, Monitore, Mäuse, aber auch Handys, HiFi und Video – abgehobene Design-Stücke und ausgefallene Gadgets interessieren ihn nur dann, wenn sie auch so gebrauchsfähig sind wie etablierte Technik. «Gut ist, was funktioniert – das Leben ist zu kurz, um sich mit Schrott herumzuärgern», so seine Devise.

Wenn der Computer ausgeschaltet ist, geht Thomas gerne tanzen oder hört gute Musik, zum Beispiel Quincy Jones, Michael Jackson, Diana Krall, Stevie Wonder oder Al Jarreau. Was ihm vor, während und nach seiner Arbeit so auffällt, kann man bei Facebook, Twitter, Google+ und last but not least seinem Blog editorial notes nachlesen.

Thomas ist unter thomas.jungbluth@blogwerk.com erreichbar.

 

Alle 786 Artikel von Thomas «Hardware Guy» Jungbluth auf neuerdings.com:

Commodore C64:
Der Kultcomputer wird 30 Jahre

Dreissig Jahre sind kein Alter – in der Welt der Technologie allerdings schon. 1982 stellte Commodore seinen legendären «Brotkasten» vor, ein Gerät, das auch bei uns erst so richtig half, einen Computer in viele Haushalte zu bringen.

Commodore 64, der legendäre Heimcomputer {Wikipedia/Bill Bertram;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Commodore64.jpg&filetimestamp=20060721164358}
Commodore 64, der legendäre Heimcomputer (Quelle: Wikipedia/Bill Bertram)

Auf der Consumer Electric Show 1982 (7.-10.1.) stellte Commodore zum ersten Mal den Commodore 64 der Öffentlichkeit vor, später wurde er auch in Deutschland der Hit. Dazu trug auch bei, dass der Preis, zunächst bei knapp 1400 DM, später auf die Hälfte fiel, während der Apple II deutlich teurer blieb. Es gab zwar auch einen Tandy TRS-80, doch der wurde von einer Ladenkette vertrieben, die sonst vor allem billigen Elektro-Bastelkram anbot und bei uns nie über den Freak-Status hinaus kam. Und Atari verband damals jeder nur mit Spielen.

Insgesamt sorgte der günstige Preis für eine hohe Verbreitung und viele Programme, was wiederum für eine hohe Verbreitung sorgte (einen Effekt, der heute auch bei Apple iOS zu beobachten ist). Zentrales Bauelement des C64 war ein MOS 6510, getaktet mit knapp 1 MHz. Dazu kam die geradezu üppige Ausstattung mit 64 KB RAM und die vergleichsweise professionelle Tastatur. Andere hatten weniger Speicher oder (wie z. B. die ZX-Familie) ein Gummikeyboard. Der C64 diente dabei nicht nur – wie Bücher von Zeitzeugen (Affiliate-Link) erzählen – zum Spielen, sondern damit wurde sogar richtig gearbeitet.

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Epson WorkForce Serie 7 Tintendrucker/Multifunktionsgeräte:
Poster aus der Wolke

Epson stellt eine Reihe neuer Tintendrucker für das Format A3+ vor, die teilweise auch über «die Cloud» zum Drucken animiert werden können.

Epson WorkForce WF-7525 Multifunktionsgerät {pd Epson;http://www.epson.de/de/de/viewcon/corporatesite/press/index?gatewayto=/de/de/content/press/messages/message.php%3Fid=2069%26filtercat=archive}
Epson WorkForce WF-7525 Multifunktionsgerät (Quelle: pd Epson)
Die Arbeitskraft, neudeutsch WorkForce, im Namen deutet schon an: die Armada der neuen Epson-Drucker beziehungsweise -Multifunktionsgeräte ist eigentlich für den Einsatz am Arbeitsplatz gedacht. Das muss uns aber nicht davon abhalten, einen solchen auch der Oma ins Wohnzimmer zu stellen, wenn das von der Safari oder dem Nordpoltrip per Satellitentelefon geschickte Bild grösser sein soll als A4.

Die Flotte der Force-for-Work-Drucker druckt zum Teil nämlich auch aus dem Internet, und zwar im Format A3+. Das heisst, sogar noch ein wenig grösser als Poster- beziehungsweise Malblockformat, und zwar so viel, dass Oma mit den Fotos sogar randlos glücklich wird. Und wenn Oma umtriebig ist, kann sie je nach Modell sogar selbst ran und drucken, scannen faxen oder kopieren – etwa um die Malwerke der Enkeltochter an die gesamte Verwandt- und Bekanntschaft zu verteilen.

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Deonet Micro USB:
Kleinster Speicherstick der Welt?

Deonet aus Holland stellt einen USB-Stick vor und reklamiert für das Produkt, es sei “der kleinste lieferbare USB-Stick der Welt”.

Deonet micro USB-Stick {pd Deonet;http://www.perssupport.nl/apssite/persberichten/full/2011/12/19/Foto+DEONET+brengt+kleinste+USB-stick+ter+wereld+op+de+markt}
Deonet micro USB-Stick (Quelle: pd Deonet)
Ob der Stick tatsächlich das Zeug zu einem Rekordhalter in punkto Miniaturisierung hat, können wir nicht feststellen. Aber es gibt so viele verschiedene USB-Sticks, dass wir glauben, es könnte glatt so sein – wobei: kleiner als der Teil des Steckers, der im Gehäuse verschwindet plus einem Nüppel zum Wieder-Herausziehen geht ja gar nicht. Und genau das scheint auch die Größe des Deonet-Sticks zu sein.

Möglich werden soll das durch einen neuen Typ von Speicherchip für USB-Sticks mit der Bezeichnung Micro UDP-Chip, der nur noch halb so gross sei wie der Speicher in herkömmlichen Fingerdicken Speichern, erklärt der Hersteller.

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Thomas Jungbluths Bilanz und Ausblick:
2011 – Was geht, was bleibt

In meinem Jahresrückblick soll es nicht um Gadgets gehen, sondern um Menschen.

Dennis Ritchie erhält die National Medal of Technology {Wikipedia;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Dennis_MacAlistair_Ritchie_.jpg&filetimestamp=20110821064515}
Dennis Ritchie erhält die National Medal of Technology (Quelle: Wikipedia)
Im letzten Jahr haben uns leider einige Menschen verlassen, die uns und das, worüber wir schreiben und womit wir arbeiten über die Jahre beeinflusst haben, ob wir uns dessen bewusst waren oder nicht.

Anfangen will ich mit Dennis Ritchie. Er war Computerwissenschaftler und erfand nicht nur das Betriebssystem Unix mit, sondern auch die Programmiersprache C – beides solide Softwarefundamente vieler Geräte, die wir heute benutzen.

So bildet UNIX die Basis der freien Software Linux und ist auch wesentlicher Unterbau von OS X, das im Apple Mac zu finden ist.

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SolidRun CuBox:
Der kleinste PC der Welt?

Ein vollwertiger Computer mit einem Gehäuse, das eine Kantenlänge von 5,5 cm nicht überschreitet – das rekordverdächtige System läuft mit Linux und kostet unter hundert Euro.

Solidrun CuBox {SolidRun;http://www.solid-run.com/images/CuBox/product%20brief.pdf}
Solidrun CuBox (Quelle: SolidRun)
Streng genommen ist die CuBox gar kein Computer, sondern eine Android AV & Media-Center-Development-Platform. Sie basiert auf dem Marvell 88AP510-System-on-a-Chip, der einen ARMv7-Prozessor enthält und mit 800 MHz getaktet ist. Die CuBox läuft mit Android 2.2, kann aber auch mit einem Linux Betriebssystem operieren.

Auf dieser Basis lassen sich verschiedene Oberflächen platzieren, wie zum Beispiel das XBMC Mediacenter. Um den Anspruch eines Mediacenters zu unterstützen, ist in dem Würfel eine 3D-Grafikelektronik enthalten. Laut SolidRun gibt die CuBox fast alle derzeit üblichen Mediaformate wieder, bis hin zum 1080p-HD-Format H.264 – ruckelfrei, verspricht der Hersteller.

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Kickstarter Touchfire:
Gib mir das Schreibmaschinen-Feeling zurück!

Das Kickstarter-Projekt Touchfire möchte Anwendern, die viel mit ihrem iPad schreiben, etwas von dem Gefühl zurückgeben, das eine “richtige” Tastatur bietet.

Kickstarter Touchfire
Kickstarter Touchfire
Der iPad ist keine Schreibmaschine – das haben schon viele Kollegen feststellen müssen, die dachten, ihr Notebook in Rente schicken zu können, nachdem das Erfolgsgadget von Apple angeschafft war. Zwar gibt es viele Zusatztastaturen – doch man trennt sich doch nicht von einem Klappteil, um ein noch klapprigeres mitzuführen! Abhilfe schafft vielleicht die “Touchfire”-Auflage: sie bringt zumindest etwas von dem haptischen Gefühl einer Tastatur wieder zurück.

Software-Designer Steve Isaac hat die dünne, flexible Silikonmatte entwickelt, die passgenau über dem iPad-Display liegt und die einzelnen Tasten der Bildschirmtastatur ertasten lässt. Das Projekt war auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter äußerst erfolgreich und steht kurz vor der Marktreife.

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Hama Xavax Max:
Heizungssteuerung aus dem Internet

Hama stellt eine Steuerung für herkömmliche Zentralheizungskörper vor, bei der die Ventile zusätzlich per Funk geöffnet und geschlossen werden können.

Hama Xavax Max {pd Hama;http://www.hama.de/portal/pageId*4977/action*3499}
Hama Xavax Max (Quelle: pd Hama)
Hama berichtet, dass laut Statistischem Bundesamt in privaten Haushalten zirka 73 Prozent der Energie für Raumwärme aufgewendet werden – und glaubt, dass ein “unglaublicher Teil davon” die Räume heizt, obwohl niemand zuhause sei. Als Lösung bietet Hama die Xavax Max-Steuerung an, die bis zu 30 Prozent Heizkosten einsparen soll – durch Einstellungen über das Internet.

Ein Steuerungsportal erlaubt die einfache Programmierung und kann die Temperatur in bestimmten Räumen. Das zentrale Element von Max, der Cube, bringt alles zusammen: er ist die Schnittstelle zum Router, Funkzentrale für die Ventile und gleicht die Werte aufeinander ab und gibt die im Internet eingestellten Werte weiter.

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Brammo eBikes:
Die Zukunft fährt elektrisch…. Zweirad!?

US-Hersteller Brammo möchte den europäischen Markt mit elektrischen Motorrädern erobern – fragt sich, ob sie damit mehr Erfolg haben könnten als die vierrädrigen Elektromobile.

Brammo Enertia {pd Brammo;http://brammoelectricmotorcycles.smugmug.com/}
Brammo Enertia (Quelle: pd Brammo)
2012 bringt der amerikanische Elektromotorrad-Hersteller Brammo aus Ashland, Oregon, mehrere Elektro-Motorräder auf den europäischen Markt. Während die Elektroautos mit vier Rädern meist jenseits der EUR-30’000-Grenze anfangen, gibt es das Einstiegs-Zweiradmodell “Enertia” schon ab EUR 6’800,-. Brammo betont, dass das Gefährt in Europa produziert wird.

Mit 13 kW Leistung (18 PS) ist man auf dem “alltagstauglichen” Motorrad mit maximal 100 km/h unterwegs. Die maximale Reichweite beträgt laut Hersteller 70 Kilometer, das maximale Drehmoment liegt bei 40 Nm. Der Lithium-Eisen Phosphat-Akku lässt sich binnen drei Stunden Ladezeit auf volle Kapazität aufladen, dazu reicht eine normale Steckdose – das Ladegerät ist in dem Motorrad integriert. Brammo rechnet vor, dass eine “Tankfüllung” etwa 60 Eurocent koste. Der massige Korpus verbirgt vor allem die fetten Akkus.

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Kostenlose eBücher, kostenlose Apps:
Weiche Geschenke zur Weihnacht

eReader-Hersteller Kobo und Amazon verwöhnen ihre (potenziellen) Kunden mit kostenlosen Büchern, und Apple schenkt uns ab 26.12. jeden Tag eine App.

Kobo Umberto Eco Compilation {Kobo-Website;http://www.kobobooks.de/eco}
Kobo Umberto Eco Compilation (Quelle: Kobo-Website)
Heiligabend ist da, die Geschenke werden heute oder morgen ausgepackt, doch was gibt man dem eReader zu futtern, welche Apps oder andere Dateien sollen auf das frisch geschenkte iDings?

Darauf gibt es zweimehrere Antworten (und einen Bonus): Der kanadische eBook-Reader-Hersteller Kobo bietet ab heute die Umberto Eco Compilation. Sie besteht aus fünf Büchern, darunter auch “Der Name der Rose” und der Bestseller von 2011 “Der Friedhof in Prag”. Ab 26. Dezember bietet Apple 12x jeden Tag einen kostenlosen Download für alle Geräte mit iOS (iPhone, iPod touch und iPad). Und von Amazon gibt es ab 25.12. bis zu den heiligen drei Königen jeden Tag ein kostenloses Buch für Kindle (am ersten Tag sogar gleich fünf Stück).

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Samsung Slate PC Serie 7:
Das erwachsene Tablet

Samsung stellt ein grosses Tablet vor, das mit Windows 7 arbeitet – sowie mit Intel Core i5-Prozessor ausgestattet ist.

Samsung Slate PC Serie 7 {pd Samsung;http://samsung.de/de/news/read.aspx?pmguid=cb71d581-0903-4141-80b9-bf4f65501f8d}
Samsung Slate PC Serie 7 (Quelle: pd Samsung)
Sowohl iPad als auch die vielen schönen Android-Tablets haben einen entscheidenden Nachteil: es laufen keine Windows-Programme auf ihnen. Nun mag man das ob der erdrückenden Fülle an Apps für nicht wichtig halten. Aber wer das Tablet unterwegs eben doch mal als hundsgewöhnlichen PC braucht, der braucht ein Windows-Tablet.

Samsung, mit ihrer Android-Galaxy-Flotte derzeit gut unterwegs, schickt nun auch einen Windows-Vertreter ins Rennen. Während im vergleichbaren Asus EeeSlate ein i5-Prozessor der ersten Generation werkelt, ist das Samsung Slate Serie 7 mit einem Sandy-Bridge-Chip ausgestattet. Windows 7 ist zwar per se nicht der Hit in Sachen Tabletunterstützung, aber sobald Windows 8 auf dem Markt ist, sollte es auch problemlos auf dem Samsung Slate laufen.

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