Thomas Jungbluth

Canon stellt die nächste Generation seiner überaus erfolgreichen Mittelklasse-DSLR-Serie vor, die EOS 550D. Was bietet die Kamera außer 18 Megapixel Auflösung noch?

Die neue EOS 550D enthält einen neu entwickelten 18-Megapixel-APS-C-CMOS-Sensor, den DIGIC-4-Bildprozessor sowie eine Full-HD-Movie-Funktion. Die ISO-Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 6.400 und kann sogar auf 12.800 erweitert werden. Optimierte Technologien zur Rauschreduzierung sollen eine Leistungssteigerung bei schwachen Lichtverhältnissen bewirken. Dazu gehören eine 14-Bit-Signalverarbeitung, die für präzise Farbtonabstufung und eine natürlich wirkende Farbwiedergabe sorgt, verspricht Canon. Die Scharfstellung erfolge bei der EOS 550D dank 9-Punkt-Autofokus und einem besonders empfindlichen mittig sitzenden Kreuzsensor bis Lichtstärke 1:2,8 schnell und präzise. Die Reihenaufnahmefunktion arbeitet “superschnell” mit bis zu 3,7 Bildern pro Sekunde.

Das in der EOS 550D enthaltene iFCL AE-Messsystem (intelligent Focus Colour Luminance) der EOS 550D wurde zum ersten Mal bei der EOS 7D vorgestellt. Ein Dual-Layer-Sensor analysiert präzise Schärfe, Farbe und Helligkeit für eine besonders genaue und gleichmäßige Belichtung.

Canon EOS 550D
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Auf Wunsch vieler Fotografen wurden die Tasten größer und intuitiver gestaltet. Eine zusätzliche Taste wurde auf dem Akkugriff integriert, damit die Blendeneinstellungen bei Aufnahmen im Hochformat geändert werden können ohne dass die Kamera neu ausgerichtet werden muss.

Die EOS 550D hat eine Moviefunktion für 1.920 x 1.080p Full-HD-Movies mit einer wählbaren Bildfrequenz von 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde oder für 720p Video mit 60 oder 50 Bildern pro Sekunde. Für den guten Ton bei der Videoaufzeichnung gibt es – endlich – auch einen Anschluss für ein externes Stereomikrofon.

Ein integrierter HDMI-Anschluss bringt die Fotos direkt auf entsprechende Flachbildfernseher – sofern diese CEC unterstützen, können Sie die Diashow per TV-Fernbedienung befehligen. Neben normalen können auch “Eye-Fi”-Karten eingesetzt werden, das sind Speicherkarten mit eigenem WLAN-Transmitter zum kabellosen Datentransfer direkt von der Kamera ohne PC.

Zum unterstützen Zubehör gehört das gesamte Canon-Angebot an EF- und EF-S-Objektiven sowie EX-Speedlites. Für Einzelbildaufnahmen und Full-HD-Videos ohne direkten Kamerakontakt gibt es eine Fernsteuerung, die den Auslöser aus einer Entfernung von bis zu fünf Metern aktivieren kann.

Die EOS 550D ist ab März erhältlich: der Body allein kostet ca. 730 Euro, die Sets mit EF-S 18-55 IS ca. 830 Euro und mit EF-S 18-135 IS ca. 1.030 Euro.

Technische Daten

  • Modell: Canon EOS 550D
  • Bildsensor: CMOS 22,3 x 14,9 mm, 18 Megapixel effektiv, Seitenverhältnis 3:2, mit Tiefpassfilter und EOS Integrated Cleaning System
  • Bildprozessor: Typ DIGIC 4
  • Objektivanschluss: EF- und EF-S-Objektive, Brennweite 1,6-fach
  • Autofocus: 9 AF-Sensoren (Empfindlichkeit bei mittigem Kreuzsensor bis Lichtstärke 1:2,8), AF-Arbeitsbereich LW -0,5 bis -18 (bei 23 °C und ISO 100)
  • Belichtungssteuerung: TTL-Offenblendmessung mit 63 Messsektoren
  • ISO-Empfindlichkeit: 100-6.400, erweiterbar auf 12.800
  • Verschlusszeiten: 30-1/4.000 s
  • Monitor: 7,7 cm (3,0 Zoll) TFT mit Seitenverhältnis 3:2 und ca. 1.040.000 Bildpunkten
  • Integrierter Blitz: Leitzahl 13
  • Aufnahmemodi: 13, 7 Picture Styles
  • Bildkontrolle: Elektronischer Sucher mit Bildsensor
  • Video: max. 1.920 x 1.080 Pixel (30 fps)
  • Schnittstellen/Ausgänge: PC USB 2.0, Videoausgang (integriert mit USB-Anschluss), HDMI-mini-Ausgang (CEC-kompatibel), Anschluss für externes Mikrofon (3,5-mm-Stereo-Miniklinke)
  • Speicherkarte: SD-, SDHC- oder SDXC-Karte
  • Akku: Lithium-Ionen LP-E8
  • Maße (B x H x T in mm): ca. 128,8 x 97,3 x 62
  • Gewicht: ca. 530 g (nur Body)

Vollständige technische Daten hier (Datenblatt, PDF)

 

Alle 418 Artikel von Thomas Jungbluth auf neuerdings.com:

Canon EOS 550D:
Mit 18 endlich erwachsen?

Thomas Jungbluth, 9. Februar 2010 um 13.13 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Canon stellt die nächste Generation seiner überaus erfolgreichen Mittelklasse-DSLR-Serie vor, die EOS 550D. Was bietet die Kamera außer 18 Megapixel Auflösung noch?

Die neue EOS 550D enthält einen neu entwickelten 18-Megapixel-APS-C-CMOS-Sensor, den DIGIC-4-Bildprozessor sowie eine Full-HD-Movie-Funktion. Die ISO-Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 6.400 und kann sogar auf 12.800 erweitert werden. Optimierte Technologien zur Rauschreduzierung sollen eine Leistungssteigerung bei schwachen Lichtverhältnissen bewirken. Dazu gehören eine 14-Bit-Signalverarbeitung, die für präzise Farbtonabstufung und eine natürlich wirkende Farbwiedergabe sorgt, verspricht Canon. Die Scharfstellung erfolge bei der EOS 550D dank 9-Punkt-Autofokus und einem besonders empfindlichen mittig sitzenden Kreuzsensor bis Lichtstärke 1:2,8 schnell und präzise. Die Reihenaufnahmefunktion arbeitet “superschnell” mit bis zu 3,7 Bildern pro Sekunde.

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Sony Vaio E Notebooks:
“E” wie in “bunt”

Thomas Jungbluth, 4. Februar 2010 um 15.24 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Sony hat jetzt eine Reihe von 15-Zoll-Notebooks vorgestellt, deren herausragendes Merkmal die mutigen Farben sind, in denen Gehäuse und Tastatur gewandet sein können.

Daneben bieten die Vaio E-Notebooks auch aktuelle Technik und (höchstwahrscheinlich) die von Sony bekannte Produktqualität. Die Computer-Serie basiert entweder auf Intels jüngstem Core i3- oder dem i5-Mobilprozessor und verfügt über einen 15,4-Zoll-Breitbildschirm. Der Arbeitsspeicher lässt sich von den standardmäßigen 4 auf 8 Gigabyte ausbauen, und den Bildschirm mit 1366 x 768 Pixel versorgt über die ATI-Grafikelektronik wahlweise auch ein Blu Ray Disc-Laufwerk. Wer sich das ganze in ganz groß ansehen will, verwendet den HDMI-Ausgang. » weiterlesen

ExoPC Slate:
7 auf einem Tablet

Thomas Jungbluth, 4. Februar 2010 um 7.45 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Während die Welt auf das iPad wartet, präsentieren andere Hersteller, was sie an Tablet-PCs im Petto haben: Die kanadische Firma ExoPC ihren Slate, ein Gerät mit Windows 7 und 8,9-Zoll-Display auf Basis des Intel Atom – zum gleichen Preis wie ein vergleichbarer iPad.

Der Slate ist noch so neu, dass der Hersteller nicht einmal die Website auf Englisch (oder in anderen Sprachen) bereit stellen konnte. Dafür stehen die Eckdaten des Tablet schon fest: Intel Atom N270, 2 GB RAM und Windows 7 als Betriebssystem. Darauf soll außerdem eine spezielle Benutzeroberfläche laufen. Die Abbildungen des Geräts versprechen eine vielseitige Nutzung: sowohl im Netz surfen als auch Bücher lesen oder musizieren soll man mit dem kanadischen Tablet können. Die Daten sind ansonsten Durchschnitt: nur 54 MBit schnelle WLAN-Verbindung und schlappe 4 Stunden Laufzeit sind etwas wenig, um mit iPad & Co in Zukunft mithalten zu können…

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Sony Dash/Reader Pocket Edition:
Taschenfreundliche Gadgets

Thomas Jungbluth, 1. Februar 2010 um 16.45 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Sony bringt zwei neue Geräte auf den Markt, deren Hauptmerkmal die handliche Größe ist: Den Pocket Reader und Dash, ein elektronischer Infobildschirm.

Während alle Welt hinter den iPads herrennt, so scheint es jedenfalls, bringen andere Firmen auch schöne Geräte auf die Welt, und im Fall von Sony sogar zwei, die richtig tragbar sind.

Der Dash ist so etwas wie ein Uhrenwecker auf Steroiden, und der Pocket-Reader ist eine Miniaturausgabe der größeren Lesegeräte von Sony.

Doch zunächst zum Dash. Der bietet gleich ein gutes Dutzend Funktionen: Uhrzeit, Wetteranzeige, Bilderrahmen, Musikplayer,… » weiterlesen

Samsung und Intel Appstores:
Noch mehr Anwendungsläden

Thomas Jungbluth, 1. Februar 2010 um 14.27 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Samsung hat für seine Smartphones nun auch einen Appstore eröffnet – im Angebot sind Windows-Mobile-Programme, und auch Intel bietet Apps an – für Netbooks mit Windows XP bzw. 7.

Im Zuge des ganzen Rummels rund um das iPad verblassen manche Meldungen, wie auch diese hier: Samsung bietet nun für seine Handys auch “Apps” an. Dabei handelt es sich um Progrämmchen, die für die eigenen Mobiltelefone geeignet sind, und die laufen nun mal unter Windows Mobile. Und auch Intel hat einen AppShop eröffnet – für “richtige” Computer, die ein “richtiges” Betriebssystem fahren – nämlich Windows XP oder Windows 7 – allerdings hauptsächlich für Netbooks. Vista-Benutzer werden erst einmal ausgesperrt. Deren Betriebssystem wurde auf den kleinen Geräten ja auch so gut wie nie eingesetzt. Und auch Linux ist nicht unterstützt – Android sowieso nicht, diese Geräte werden ja ihren eigenen Appshop mitbringen. Etwas ist bei beiden App-Shops gleich – man benötigt eine App für die Apps.

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SevenSouth BookBook/Undercover Laptop Sleeve:
Analog-Mimikri für edle Technik

Thomas Jungbluth, 29. Januar 2010 um 12.23 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Um moderne Technik wie Notebooks oder iPads zu transportieren, bieten sich zwei Möglichkeiten, die weniger auffallen: Entweder als Briefumschlag oder als gutes, altes Buch.

Immer mehr Anwender benutzen ein Notebook, Netbook, Tablet, eBook oder demnächst auch iPad.

Um diese zu transportieren, empfehlen sich Tragebehältnisse, die ihren edlen Inhalt nicht auf den ersten Blick zu erkennen geben – wie der Undercover Laptop Sleeve, der zunächst wie ein Briefumschlag aussieht oder das Sevensouth BookBook, das ein abgegriffenes Buch zu sein scheint. Doch bei beiden braucht man auf den Schutz der hochwertigen Technik nicht zu verzichten.

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Gigaset Euroset 5040 Magic:
Tritt heran und rede

Thomas Jungbluth, 28. Januar 2010 um 15.42 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Gigaset stellt mit dem Euroset 5040 ein Telefon vor, das auch über einen Bewegungssensor bedient werden kann.

Das Euroset 5040 von Gigaset Communications (eine ehemalige Siemens-Marke) ist das nach eigenen Angaben weltweit erste schnurgebundene Telefon mit Bewegungssensor. Wer möchte, kann also nur durch bloße Annäherung an den ansonsten konventionell wirkenden Telefonapparat die Anrufe im Freisprechbetrieb entgegennehmen – automatisch erleuchten das Display und die Tastatur, und die Verbindung steht. Das “einfache” Telefonieren als Grundgedanke steht auch hinter den großen Tasten und gut lesbaren Buchstaben auf dem Display. Unter den Kurzwahltasten können Nummern von sechs Personen gespeichert werden, und die Verbindung lässt sich auf Knopfdruck herstellen. Bei einem Anruf der gespeicherten Person blinkt die entsprechende Taste auf, bei verpassten Anrufen leuchtet sie.

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Samsung CorbyTXT B3210:
Smartphone für Schreiberlinge

Thomas Jungbluth, 26. Januar 2010 um 8.16 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Samsung präsentiert mit dem CorbyTXT B3210 ein Handy, für das der Hersteller “begeisterte Blogger und Texter” als Zielgruppe sieht.

Für sie bietet das Smartphone eine vierzeilige QWERTZ-Tastatur und vorinstallierte Social-Media- und Messaging-Anwendungen.

Glaubt man Samsung, geht so jede Zeile einfach von der Hand – und das Gerät kann noch mehr, nämlich unterhalten: MP3-Player, 3,5-mm-Klinkenanschluss und eine 2-Megapixel-Kamera runden das Funktionsangebot ab. “Rund” – und bunt sind die richtigen Stichworte: So lobt die Pressemitteilung nämlich, das “Corby-typische Design”, das es gut in der Hand liegen lasse.

Die “farbenfrohe Optik” lässt sich durch Wechselschalen an den persönlichen Geschmack anpassen. Drei Wechsel-Akkudeckel liegen dem Gerät bei.

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AmigaOne X1000:
Wiedergeburt eines Kultcomputers

Thomas Jungbluth, 23. Januar 2010 um 11.10 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

A-Eon, ein Hersteller aus Belgien, kündigte an, dass es Mitte des Jahres einen neuen Amiga geben werde – Nachfahre des legendären Homecomputers aus den Achtzigern des letzten Jahrhunderts.

AmigaOne X1000: Bis auf Custom Chips noch nicht viel Konkretes
AmigaOne X1000: Bis auf Custom Chips noch nicht viel Konkretes
Das neue Gerät soll “AmigaOne X1000″ heißen. Er bietet die Basis für die jüngste Version des AmigaOS mit der Nummer 4, die von einigen Aufrechten im Netz noch am Leben gehalten wird. Eine Firma aus Belgien mit dem Namen A-Eon hat in dieser Woche einige technische Daten bekannt gegeben (siehe auch unten), die das Gerät haben soll. Prozessor und genaue Taktfrequenz liegen noch nicht fest, sagt A-Eon. Nur dass ein Zweikern-Modell in dem X1000 steckt und dass er nach der PowerPC-Architektur aufgebaut ist, ließen die Belgier sich noch entlocken. Sowie die speziellen Chips, die es nur im Amiga geben kann.

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Jobo Cube CF:
Lesegerät mit Aufbewahrungsbox

Thomas Jungbluth, 20. Januar 2010 um 17.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Jobo stellt ein würfelförmiges Lesegerät für Speicherkarten vor, in dem sich auch gleich ein Fach für die Aufbewahrung befindet.

Jobo Cube CF speichert die Speicherkarten
Jobo Cube CF speichert die Speicherkarten
Wer kennt das nicht: Speicherkarten für Kameras sind meist nicht da, wo man sie sucht, sondern fliegen in Schubladen oder (noch schlimmer) Jackentaschen umher. Jobo löst jetzt das Problem, indem das Unternehmen die Aufbewahrung der Karten dort ermöglicht, wo sie gebraucht werden (wenn sie nicht gerade in der Kamera stecken): Im Lesegerät. Das ist würfelförmig, kompakt und mit einem Deckel versehen, der nicht nur das Fach für die Speichermodule abdeckt, sondern auch die Leseschlitze. Klappt man den durchsichtigen Acryldeckel auf, erhält man Zugriff auf die geschützten Speicherkartenslots sowie die integrierte Aufbewahrungsbox.
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