Simon Wüthrich

«Form is Function», meint Simon. Daher ist er angetan von Gadgets, die schnörkellos gestaltet und einfach zu bedienen sind. Redundante Menüstrukturen sind ihm ein Graus, ebenso billige Kunststoffe und kurze Lebenszyklen. iPhone, iPad und MacBook Pro wären in seinen Augen die besten Erfindungen seit weissem Trüffel – wäre da nicht 1. seine Überzeugung, dass Daten möglichst frei zwischen unterschiedlichen Plattformen hin und her fliessen können sollten und 2. der Umstand, dass Trüffel keine Erfindung sind.

Um sich von Stehlunches und Redaktionsalltag zu erholen begibt sich Simon in die Berge, in Konzertsäle oder hinter einen Kochherd (wo er zu seinem Bedauern viel zu selten weissen Trüffel verarbeitet).

Von Mitte bis Ende 2009 hat Simon für Blogwerk den Startup-Blog startwerk.ch aufgebaut. In dieser Zeit hat er auch begonnen, seiner Leidenschaft für Gadgets aller Art freien Lauf zu lassen, indem er regelmässig Artikel für die Digitalseite der Zürichsee-Zeitung schrieb. Im Juni 2011 beschloss er seine Gadgetdosen zu erhöhen und übernahm die Leitung von neuerdings.com.

Geschichten und Gedankenschnipsel, die nichts auf neuerdings.com zu suchen haben, zwitschert er als @siwue in die Welt. Auf seinem Blog simonwuthrich.com sammelt er seine umfangreicheren Postings sowie Ideen, die sich partout nicht in 140 Zeichen fassen lassen.

 

Alle 43 Artikel von Simon Wüthrich auf neuerdings:

Philips Design Line im Test (1/2):
Smart und sexy

Philips präsentiert mit der neuen Design Line einen Fernseher, den man auch gerne anschaut, wenn er gar nicht läuft.


Philips Design Line 42 mit Ambilight {pd Philips;http://www.flickr.com/photos/press_philips_schweiz/sets/72157623225157327/}

Philips Design Line 42 mit Ambilight (Quelle: pd Philips)

Seit gut einer Woche steht in meinem Wohnzimmer ein überraschend elegantes Ungetüm, Vertreter einer Spezies, die ich vor einiger Zeit aus meinem Leben verbannt hatte: ein Fernseher. Worauf ich mich hier also einlasse, ist weit mehr als ein einfacher «Was-kann-der-neue-Philips-Design-Line-Flachbildfernseher-alles-Test». Vielmehr läuft alles auf die eine Frage hinaus: «Kann sich mit der Philips Design Line etwas zurück in mein Leben schleichen, das ich vor fünf Jahren ohne Not verbannt hatte?»

Meine alte Flimmerkiste hatte vor Ihrer Entsorgung schon ein eher tristes Dasein gefristet: Ich hatte sie in meinen übergrossen Studentenbudenwandschrank verbannt, denn das schwarze Kunststoffgehäuse kam hinter verschlossener Schranktür eindeutig am besten zur Geltung. » weiterlesen

LaCie Little Big Disk Thunderbolt:
Kompakter Hochgeschwindigkeitsspeicher

LaCie stellt neue Modelle seiner Little Big Disk-Serie vor, die dank Thunderbolt-Schnittstelle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 480 MB/s erreichen sollen.


LaCie Little Big Disk Thunderbolt {pd LaCie;http://www.profil-marketing.com/uploads/tx_lipresscenter/LBD-Thunderbolt_key_02.jpg}

LaCie Little Big Disk Thunderbolt (Quelle: pd LaCie)

Als vergangenen Frühling Steve Jobs verkündete, dass Apple per sofort in seinen Desk- und Laptos eine neue Hochgeschwindigkeitsschnittstelle verbaue – mit theoretisch bis zu 10 GB würden Daten zwischen Rechner und Peripheriegerät hin und her geschoben –, waren die Zweifler schnell zur Stelle. Schliesslich waren abgesehen vom neuen Cinema Display noch keine passenden Peripheriegeräte erhältlich; zudem wurde unter Verweis auf USB 3.0 – immerhin sind theoretisch 4&nbps;GB Transferrate drin – in Zweifel gezogen, ob der Standard auch im PC-Versum zum Einsatz kommen werde. Intel beschwichtigte schon damals, zwar sei der Standard vorerst nur an Apple lizensiert worden, doch künftig solle sich das ändern.

Seit dem Intel Developer Forum Anfang September 2011 wissen wir definitiv, dass ab 2012 auch nahmhafte PC-Hersteller Geräte mit Thunderbolt-Schnittstelle ausliefern sollen (via winfuture.de). Und auch immer mehr Peripheriegerätehersteller nehmen sich des neuen Standards an: » weiterlesen

Jay Mugs Höhlenbewohnerarmeemesser:
Schweizer Armeemesser für alle

Dass wir da nicht selber drauf gekommen sind!? Jay Mug regt uns an, historische Sondereditionen des Schweizer Armeemessers zu erträumen.


Höhlenbewohnermesser {jaymug.com;http://www.jaymug.com/post/10208358196/prehistoric-swiss-knife}

Höhlenbewohnermesser (Quelle: jaymug.com)

Wir Schweizer bilden uns ja etwas ein auf unsere Ingenieure; auch wenn viele von Ihnen aus dem grossen Nachbarkanton stammen. Unsere Ingenieure bauen zwar keine Autos – das machen die, die ennet dem Rhein bleiben müssen/wollen –, dafür buddeln wir uns durch die Alpen, bauen wirklich schöne Brücken und haben das legendäre Schweizer Armeemesser erfunden.

Was einst klein und bescheiden seinen Anfang nahm, ist mittlerweile ein – für auf Bescheidenheit bedachte Schweizer fast schon unangenehmer – Grosserfolg. Victorinox und Wenger verkaufen ihre «gäbigen» Messer in alle Welt; kein Japaner kann es sich erlauben, ohne Messer von seiner Städtereise (Luzern – Interlaken – Zermatt) heimzukehren.

Selbstverständlich haben die findigen Messer-Marketingstrategen für jeden denkbaren Einsatzbereich ein passendes Messer entwickelt: » weiterlesen

LG Optimus 3D im Test:
Android in der dritten Dimension

LG hat mit dem LG-P920, aka Optimus 3D, ein Smartphone im Angebot, das Zahlenfetischisten Tränen in die Augen treiben dürfte. Manch einem wird vielleicht gar schwindlig – jedoch nicht der Kennzahlen sondern des Bildschirms wegen.

LG Optimus 3D mit Doppelkamera {LG;http://www.lgnewsroom.com/newsroom/products/31015}

LG Optimus 3D mit Doppelkamera (Quelle: LG)

Die IFA hat gezeigt, wo die 3D-Reise hingehen soll: Ohne spezielle Brillen sollen wir schon bald eintauchen in Games und Filme. Thomas Jungbluth hat über den beeindruckenden Toshiba-Prototypen 55ZL2G berichtet, der auf 55 Zoll Bildschirmdiagonale mit vierfacher FullHD-Auflösung glänzt und Räumlichkeit ganz ohne 3D-Brillen herbeizaubert. LG kann das auch, schon heute, allerdings nicht auf gigantischen 55 sondern auf handlicheren 4,3 Zoll.
» weiterlesen

Philips ESee Pocket Camcorder im Test:
Da steh’ ich nun, ich armer Tor…

Philips präsentiert mit dem ESee CAM102 einen hübschen und kompakten Pocket Camcorder. Die Eckdaten überzeugen – bloss: was soll man damit anfangen?


 {pd Philips;http://www.flickr.com/photos/press_philips_schweiz/}

(Quelle: pd Philips)

«Einzigartige Momente aufnehmen und weitergeben – leicht gemacht», heisst es in der Philips Pressemitteilung. Ist Philips etwa ins Smartphone-Geschäft eingestiegen? Nicht ganz; und man möchte fast sagen: leider.

Eigentlich mag ich Philips: Der niederländische Weltkonzern hat eingesehen, dass es nicht klug ist, Designer in Prokrustesbetten zu zwängen. Man sieht den Produkten an, dass sich jemand Gedanken gemacht hat zu Form und Haptik. Auch zeichnen sich Produkte aus dem Hause Philips bisweilen durch überraschende Usecases aus. Mit dem ESee Pocket Camcorder aber hat mir Philips ein schwieriges Rätsel aufgegeben: » weiterlesen

Neuerdings-Wettbewerb:
Wir verlosen eine HP WiFi-Maus

HP hat im Mai 2011 eine drahtlose Maus für den Einsatz unterwegs präsentiert. Der Clou: Dank WiFi muss ihr Besitzer sich nicht mit Kabelsalat oder kleinen Adaptern rumschlagen, die den USB-Port auf die Dauer ausleiern können.

HP WiFi-Maus (Bild: pd)

HP WiFi-Maus (Bild: pd)

Wer viel mit dem Laptop unterwegs ist und lieber mit der Maus als mit dem Trackpad arbeitet, gönnt sich eine externe Maus. Im Idealfall eine drahtlose, denn auch raffinierte Kabelaufrollmechanismen erschweren das Handling: Der Mechanismus klemmt, die Feder ist ausgeleiert, et cetera. Doch auch die drahtlosen Mäuse haben bisweilen Ihre Tücken:
» weiterlesen

Lebe wohl, iCEO:
Zu Steve Jobs’ Rücktritt

Am 24. August kündigte Steve Jobs seinen sofortigen Rücktritt als CEO von Apple an. Damit verliert die IT-Welt ihre schillerndste Persönlichkeit.


Steve Jobs (Bild: iStockphoto)

Steve Jobs (Bild: iStockphoto)

Wir schreiben über Gadgets und Firmen, nicht über Personen. Steve Jobs’ Rücktritt (hier sein Rücktrittsschreiben) jedoch wollen wir nicht ignorieren. Kaum ein anderer CEO hat sich und sein Unternehmen so geschickt zu inszenieren gewusst. Dies brachte ihm irrationale Bewunderung und unreflektierte Häme ein. Unbestreitbar ist: Steve Jobs (und Mitstreiter wie Jonathan Ive und Tim Cook) haben aus einem Computerhersteller, der Mitte der 1990er am Abgrund stand, den wertvollsten und bekanntesten Technologiekonzern der Welt gemacht.

Wir wollen uns darauf beschränken, Euch die Lektüre drei besonders gelungener Reaktionen auf Jobs Rücktritt nahe zu legen:
» weiterlesen

DIY Solar Powered Bobblehead:
Der perfekte Kompagnon zum Lautsprecherninja

Mit Gadgets ist es wie mit Kleintieren: Man sollte ihnen stets einen Kumpan zur Seite stellen, denn in Einsamkeit drohen sie zu verkümmern.


Solarbetriebener Nickninja {Vat19.com;http://www.vat19.com/dvds/solar-powered-bobbleheads.cfm}

Solarbetriebener Nickninja (Quelle: Vat19.com)

Vor kurzem hat Frank Müller über kleine Lautsprecherfigürchen gebloggt. Besonders angetan hat es ihm ein kleiner roter Ninja. Und als wüsste er, worauf ich ein paar Tage später stossen sollte, schrieb er: «Ein wenig Gesellschaft kann jeder brauchen, der einsam vor dem Rechner sitzt.» Damit der kleine Ninja nicht alleine zurück bleiben muss, wenn sein Meister den PC für ein paar Stunden ruhen lässt, sollte man dem vorlauten Ninja einen Nick-Genossen zur Seite zu stellen.

» weiterlesen

Bionik in der Solarenergie:
Bessere Lichtausbeute dank Fibonacci

Der dreizehnjährige Aidan Dwyers kam beim Wandern auf die Idee, einen Solarzellenständer zu bauen, der sich an der Struktur von Bäumen orientiert. Das Ergebnis: Bis zu 50% gesteigerte Lichtausbeute.

Aidan Dwyers Solarbaum (Bild: American Museum of Natural History)

Aidan Dwyers Solarbaum (Bild: American Museum of Natural History)

Unter Ingenieuren hat sich schon länger herumgesprochen, dass die Natur dank Jahrtausende währender Evolution Meisterwerke der Energieeffizienz hervorgebracht hat. Dieser Erkenntnis folgend, nehmen sich Entwickler aller möglicher Branchen die Natur zur Muse. Ein besonders beeindruckendes Beispiel hat vergangene Woche IBM präsentiert: Ein hocheffizienter und lernfähiger Superchip, der dem menschlichen Gehirn nachempfunden ist.

Diese Art des Engineering, bekannt unter dem Begriff Bionik, ist offenbar nicht nur ein Spielfeld hochbezahlter Spitzenforscher: Ein dreizehnjähriger Amerikaner hat sich von Bäumen inspirieren lassen. Dabei entdeckte er, » weiterlesen

Primate Labs Geekbench 2:
Cross-Platform Benchmark

Wie schnell rechnet eigentlich mein neuer Computer im Vergleich zum alten? Primate Labs hat mit Geekbench 2 eine kleine Applikation entwickelt, diese Frage zu beantworten.

Geekbench 2 (Bild: Primate Labs)

Geekbench 2 (Bild: Primate Labs)

Die Software testet die Leistungsfähigkeit des Prozessors und des Arbeitsspeichers. Sie läuft unter 32 und 64 Bit, beherrscht Multithreading und erkennt Mehrkernprozessoren. Damit, so die kanadischen Programmierer, könne die Leistungsfähigkeit sowohl grosses Server als auch kleiner Netbooks ermittelt werden. Die App läuft unter Windows, Mac OS, iOS, Solaris und Linux.

Um die Sache noch etwas interessanter zu machen, » weiterlesen