Simon Wüthrich

«Form is Function», meint Simon. Daher ist er angetan von Gadgets, die schnörkellos gestaltet und einfach zu bedienen sind. Redundante Menüstrukturen sind ihm ein Graus, ebenso billige Kunststoffe und kurze Lebenszyklen. iPhone, iPad und MacBook Pro wären in seinen Augen die besten Erfindungen seit weissem Trüffel – wäre da nicht 1. seine Überzeugung, dass Daten möglichst frei zwischen unterschiedlichen Plattformen hin und her fliessen können sollten und 2. der Umstand, dass Trüffel keine Erfindung sind.

Um sich von Stehlunches und Redaktionsalltag zu erholen begibt sich Simon in die Berge, in Konzertsäle oder hinter einen Kochherd (wo er zu seinem Bedauern viel zu selten weissen Trüffel verarbeitet).

Von Mitte bis Ende 2009 hat Simon für Blogwerk den Startup-Blog startwerk.ch aufgebaut. In dieser Zeit hat er auch begonnen, seiner Leidenschaft für Gadgets aller Art freien Lauf zu lassen, indem er regelmässig Artikel für die Digitalseite der Zürichsee-Zeitung schrieb. Im Juni 2011 beschloss er seine Gadgetdosen zu erhöhen und übernahm die Leitung von neuerdings.com.

Geschichten und Gedankenschnipsel, die nichts auf neuerdings.com zu suchen haben, zwitschert er als @siwue in die Welt. Auf seinem Blog simonwuthrich.com sammelt er seine umfangreicheren Postings sowie Ideen, die sich partout nicht in 140 Zeichen fassen lassen.

 

Alle 43 Artikel von Simon Wüthrich auf neuerdings:

Asus Zen Book:
Die neue Leichtigkeit des Rechnens im Kurztest

Asus hat am 25. Oktober in Zürich sein neues Ultrabook vorgestellt. Das elegante Zen Book überzeugt durch hochwertige Materialwahl, schlichtes Design und ein sehr gutes Gewichts-Leistungsverhältnis – endlich kommt Bewegung in einen Markt, den Apple mit dem MacBook Air viel zu lange bequem hat besetzen können.


Ganz schön dünn, das neue Zen Book {pd Asus;http://www.flutlicht.biz/uploads/media/ASUS_UX_2.jpg}

Ganz schön dünn, das neue Zen Book (Quelle: pd Asus)

Mit dem Zen Book hat Asus ein Laptop vorgestellt, das trotz kompakter Abmessungen bemerkenswert leistungsfähig ist – Kai Zantke hat hier die Eckdaten des Zen Books bereits am 12. Oktober verbloggt. Nachdem wir nun mit einem Vorserienmodell dieses Ultrabooks haben rumspielen können ist unser Verdikt eindeutig: Asus ist mit dem Zen Book ein grosser Wurf gelungen.

Die Verarbeitung des überraschend massiven und zugleich kompakten «Unibody»-Gehäuses (des Vorserienmodells!) reicht an jene eines MacBooks heran, die Ingenieure haben da ganze Arbeit geleistet. Das Gehäuse ist extrem verwindungssteif, nichts knarzt, die Spaltmasse lassen das Herz jedes Ästheten höher schlagen. Einziges Manko: Die Tastatur ist nicht beleuchtet. Dafür hat Asus seinen Zen Books ein schön grosses Touchpad gegönnt.

Asus Zen Book, neue Leichtigkeit für Windows-User (Bilder: siw)
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Asus Zen Book vo-liAsus Zen Book
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In eigener Sache:
neuerdings.com sucht ambitionierte Tech-Blogger

Die Kommentarspalten unter unseren Postings zeigen: Unsere Leser sind nicht auf den Kopf gefallen. Daher die Frage an ebendiese: Wer möchte nicht nur kommentieren sondern auch Diskussionsthemen vorgeben, das heisst für uns bloggen?

Die Redaktion von neuerdings.com ist in den letzten Monaten um zwei Autoren gewachsen und soll noch grösser werden. Daher suchen wir Dich, einen technisch versierten Schreiberling, der seine fundierte Meinung zu Gadgets gerne einem kritischen Publikum zur Debatte stellt.

Und so stellen wir uns die neuerdings-Geekesse, den neuerdings-Geek vor:

  • Seit Du denken kannst, liebst Du alles Technische. Aus Freude an der Sache hast Du als Sechsjähriger den Staubsauger Deiner Eltern demontiert und erfolgreich wieder zusammengebastelt – «Sieht doch viel hübscher aus mit dem vielen Klebeband, der Sauger, oder?»
  • Neben Deiner Leidenschaft für all die elektronischen Dinge dieser Welt, liebst Du Sprache. Denn Du weisst, dass eine Geschichte nur so gut ist, wie sie erzählt wird. Deine Skills hast Du bereits bei einer Studentenzeitschrift, einem Blog oder anderen On- oder Offlinemedien unter Beweis gestellt.
  • Du arbeitest gerne mit Andern zusammen, weil Du überzeugt bist, dass gute Ideen meist da entstehen wo mehr als ein kreatives Hirn denkt. Andererseits macht es Dir auch nichts aus, dass Du in einem virtuellen Team arbeitest; unsere Autoren arbeiten in der Schweiz und Deutschland, unser Sitzungszimmer ist Skype.
  • Du übernimmst gerne die Initiative: Bemerkst Du, dass Deine Mitstreiter etwas vergessen haben, ergreifst Du die Initiative, löst das Problem selbständig oder machst gegebenenfalls einen Kollegen oder Deinen Teamleiter auf das Problem aufmerksam.
  • Du willst Dein Hobby zum Teilzeit-Beruf machen: Du weisst, dass Du längerfristig pro Monat mindestens fünf Postings für uns schreiben kannst. Wenn Du mehr schreiben willst, kein Problem :)

Was wir Dir bieten können:

  • Du bekommst coole Gadgets zum Testen und kannst endlich Deinem Spieltrieb freien Lauf lassen – unabhängig von Deinem Budget.
  • Wir sind der Meinung, dass jeder an konstruktiver Kritik wächst. Daher schauen wir uns bei Bedarf Texte ganz genau an und diskutieren, was man hätte besser machen und was schlicht perfekt geworden ist. Ebenso freue wir uns über jede fundierte Kritik an einem unserer Beiträge.
  • Deine Meinung zählt: neuerdings.com ist der grösste unabhängige deutschsprachige Gadgetblog; Deine Postings werden von Zehntausenden gelesen und werden vielleicht sogar von Spiegel Online syndiziert.
  • Du bist Teil eines motivierten Teams, welches sich das bescheidene Ziel gesetzt hat, gegen die Konkurrenz aus Übersee anzutreten und zu bestehen. Mit Deinen Ideen kannst Du vielleicht sogar die strategische Weiterentwicklung von neuerdings.com prägen.
  • Abgesehen von grenzenloser Liebe und Respekt bekommst Du von uns sogar Geld: Euro, Schweizer Franken, Dollar oder Yen, je nach dem, wo Du wohnst.

Das alles klingt für Dich nach einem guten Deal? Schicke uns einen kurzen Lebenslauf und zwei Textproben an [desk.neuerdings ät blogwerk.com] – Bewerbungen ohne Arbeitsprobe wandern direkt in den Papierkorb. Wir freuen uns auf Deine Unterlagen.

MacBook Air und Thunderbolt-Display im Test:
Da haben sich zwei gefunden

Apple hat Im Juli 2011 die generalüberholten MacBook Air präsentiert. In mehrwöchigen Praxistests haben sowohl das 11- als auch das 13-Zoll-Modell bewiesen: Wer Leistung satt aber wenig Gewicht mit sich rumschleppen will, kommt nicht umhin, einen Blick auf die beiden Leichtgewichte zu werfen.


Schlank und doch Leistungsfähig: Das MacBook Air {pd Apple;http://www.apple.com/pr/products/macbook-air/macbook-air.html}

Schlank und doch Leistungsfähig: Das MacBook Air (Quelle: pd Apple)

Ein Doppelkern-Prozessor mit 1,8 GHz, 4 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Festspeicher dazu ein 11- oder 13-Zoll-Display und ein Jahr Garantie. Diese blossen Eckdaten lassen auf einen Billig-Computer schliessen – für einen Lenovo ThinkPad mit diesen Eckdaten werden beim Discounter circa CHF 700 fällig. Das an diesem Notebook Preisschild aber belehrt uns: CHF 1749,00 (CHF 1’699,00 für das kleinere Modell) muss hinblättern, wer diesen Rechner sein Eigen nennen will (mit Garantieerweiterung auf drei Jahre sogar fast CHF 2100 respektive CHF 2’048,00).

Eine eigene Klasse

Wer das Datenblatt genauer studiert, stellt fest, es gibt andere Gründe für das scheinbar ambitionierte Pricing. Das im Querschnitt keilförmige MacBook Air (Masse: 32,5 x 22,7 x 0,3-1,7 cm beziehungsweise 30 x 19,2 x 0,3-1,7 cm) bringt in der leistungsstärksten Ausführung gerade mal 1,35 kg (das 11-Zoll-Modell 1,08 kg) auf die Waage und hält sieben Stunden ohne externe Stromversorgung durch. Wer bei der Konkurrenz nach vergleichbar leichten und leistungsfähigen Notebooks suchte, wurde bisher kaum glücklich – Nokias Booklet beispielsweise hat mich ziemlich enttäuscht. (Mit der anstehenden Einführung vergleichbar teuren Ultrabooks wird diese Nische wohl endlich aufgemischt.)

Das MacBook Air ist also für jene, die viel unterwegs sind aber nicht schwer tragen wollen an ihren mobilen Rechnern. Dazu passt, dass die Technik Unterschlupf findet in einem stabilen und sauber verarbeiteten Aluminium-Gehäuse. Klingt vielversprechend? Wir haben sowohl die kleine Ausführung mit 11-Zoll-Bildschirm als auch den grösseren Bruder jeweils gut drei Wochen im Praxistest gehabt, das kleinere Modell zusammen mit dem neuen Thunderbolt-Display.
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Fritsch-Durisotti T2 O:
Schöne grüne Mobilität

Wer in der Stadt möglichst CO2-neutral unterwegs sein will, schlängelt sich mit Vorteil auf einem Rad zwischen Autokolonnen durch. Noch grüner geht das mit einem Bambus-Rad.


Schöne grüne Mobilität: Fritsch-Durisotti T2 O {fritsch-durisotti.com;http://fritsch-durisotti.com/web/projet/t2o-trotinette-bambou/}

Schöne grüne Mobilität: Fritsch-Durisotti T2 O (Quelle: fritsch-durisotti.com)

Wer beseelt ist von einem wahrhaft grünen Gewissen, wird sich vielleicht schon gefragt haben: «Wie gross wohl der Carbon-Footprint meines Alu-Bikes ist?» Schliesslich weiss der informierte Hobby-Umweltschützer, dass nicht wenig Energie nötig ist zur komplizierten Gewinnung und Raffinierung von Aluminium. Da liesse sich die CO2-Bilanz sicher noch ein Quäntchen verbessern. Warum nicht ein Bike (oder zumindest den Rahmen) aus nachwachsenden Rohstoffen basteln? » weiterlesen

Sony Ericsson Xperia Ray im Kurz-Test:
Kompakter Androide im Nadelstreifenanzug

Das Sony Ericsson Xperia Ray ist eigentlich ein ganz normales Android-Smartphone. Der Praxis-Test zeigt: Allein Grösse und Format mögen als besonders Merkmal gelten.


Das Xperia Ray ist in diversen Farben erhältlich {pd Sony;https://picasaweb.google.com/sonyericssonsocial/XperiaRay#}

Das Xperia Ray ist in diversen Farben erhältlich (Quelle: pd Sony)


Ein mit 1 GHz getakteter Prozessor, 512 MB RAM, 300 MB interner Speicher, eine Kamera, die mit 8,1 MP auflöst, aGPS, WiFi, Android 2,3,4 et cetera. Klingt unspektakulär. Fast schon enttäuschend die Bildschirmgrösse: 3,3 Zoll – immerhin bei einer Auflösung von 854 x 480 px. Just der kleine Bildschirm mit der Auflösung, die auf das ungewöhnliche Seitenverhältnis von 4,1 x 7,4 cm (das entspricht ungefähr einem Seitenverhältnis von 9:16) hindeutet, machen das Xperia Ray interessanter als die nackten technischen Kennzahlen vermuten liessen.
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Steve Jobs ist tot:
Die Welt hat einen der grössten IT-Poeten verloren

Steve Jobs ist tot. Apple verliert eine Führungspersönlichkeit, die für ihre aussergewöhnliche Detailversessenheit berühmt war – und den kommerziell erfolgreichsten IT-Poeten seiner Zeit.


Steve Jobs, kommerziell erfolgreichster IT-Poet seiner Zeit {pd Apple;http://www.apple.com/pr/bios/steve-jobs.html}

Steve Jobs, kommerziell erfolgreichster IT-Poet seiner Zeit (Quelle: pd Apple)

Als Steve Jobs sein Amt als CEO niederlegte, schwappte eine Welle von Quasi-Nachrufen über Zeitungen, Blogs, die Walls und Streams bei Twitter, Facebook und Google+. Vic Gundotra beispielsweise berichtete davon, wie Steve Jobs sich an einem Sonntagmorgen persönlich dafür eingesetzt habe, dass ein Google-Icon für eine iPhone App angepasst worden sei. Das bemerkenswerte an dieser Geschichte ist auf den ersten Blick, dass der CEO einer wertvollsten Firmen der Welt sich um ein Icon kümmerte.

Auf den zweiten Blick steckt mehr dahinter: Detailversessene Menschen gibt es zuhauf, nicht diese Eigenschaft allein ist es, die Steve Jobs zu einer Ausnahmeerscheinung hat werden lassen. An Gundotras Posting verdient eine kurze Passage Aufmerksamkeit: «A few minutes later on that Sunday I received an email from Steve with the subject ‹Icon Ambulance›.»

Es ist die Betreffzeile der Email, welche auf Jobs’ wirkliches Ausnahmetalent in Verbindung mit seiner Detailversessenheit hinweist. » weiterlesen

Apple Siri:
Der bescheidene Revolutionär

Das iPhone 4S bringt den sprachgesteuerten persönlichen Assistenten Siri mit. Apple läutet damit eine Ära ein, in der wir mit unseren Computern, Tablets und Smartphones sprechen.


Apple Siri, unscheinbarer Revolutionär {pd Apple;http://www.apple.com/pr/products/iphone/iphone.html}

Apple Siri, unscheinbarer Revolutionär (Quelle: pd Apple)

Die Reaktionen (auch meine) auf die gestrige Presseveranstaltung von Apple fielen im Grossen und Ganzen verhalten aus – obwohl einschlägige Tech-Blogs nicht genug publizistischen Saft aus der (vermeintlich) kleinen Zitrone pressen konnten, die Apple den Bloggern und Journalisten präsentiert hatte. Einige Fanboys und -girls zeigten sich enttäuscht, dass statt der ersehnten Nummer Fünf nur eine 4S präsentiert wurde und der eine oder andere Androidianer konnte sich hämische Kommentare zum Ausbleiben der ganz grossen Neuerung auch nicht verkneifen. Dabei hat Apple gestern das nächste ganz grosse Ding präsentiert: «a humble personal assistant», Siri.

Das vollständige Posting gibt’s bei unserem Schwesterblog netzwertig.com

Update (5.10.2011, 19:22): Einen bemerkenswerten Werbespot, den Apple 1987 gedreht hat, gibt es nach dem Klick. » weiterlesen

Apple iPhone 4S:
Nicht Revolution, Evolution

Wer die lauen Süppchen degustiert hat, welche in den letzten Wochen vor dem iPhone-Event in gewohnter Manier die Gerüchteküche verlassen haben, wird ob des heutigen iPhone-Events kaum in Ekstase verfallen. Grosse Überraschungen blieben aus – abgesehen von Siri, dem «humble personal assistant».


Das iPhone 4S ist Mitte Oktober erhältlich, in Schwarz und Weiss (Bild: pd Apple)

Das iPhone 4S ist Mitte Oktober erhältlich, in Schwarz und Weiss (Bild: pd Apple)


iPhone 4S – Das Design
Das neue iPhone 4S ist eine solide Weiterentwicklung des Vorgängers. Das Designteam hat sich angeblich der Probleme mit der im Rahmen des Geräts verbauten Antenne angenommen. Optisch ist kein Unterschied auszumachen, doch «Dropped Calls» und «Death Grip» sollen der Vergangenheit angehören.

Die Technik
Apple spricht selten über technische Kennzahlen. Dennoch gibt’s ein paar Eckdaten: » weiterlesen

Windows Phone 7.5 ist da:
Mango versüsst Microsoft-Kunden das mobile Leben

Microsoft hat bekannt gegeben, bis Ende Oktober allen Windows Phone-Nutzern das Update auf Version 7.5 zur Verfügung zu stellen. Wer wissen will, wann genau sein Gerät aufdatiert wird, kann sich auf einer Microsoft-Site schlau machen.


Multitasking unter Windows Phone 7.5 {pd Microsoft;http://www.microsoft.com/presspass/imagegallery/products/default.mspx}

Multitasking unter Windows Phone 7.5 (Quelle: pd Microsoft)

Vor rund einem Jahr hat Microsoft mit Windows Phone 7 ein Betriebssystem für Smartphones lanciert, das nicht wenige mit seinem neuen Design und Bedienkonzept begeisterte, welches sich deutlich von Android und iPhone unterschied. Allerdings liess die erste Version des neuen OS einige wichtige Funktionen vermissen – fast hätte man meinen können, Microsoft habe Apple wenigstens in dieser Hinsicht kopieren wollen.

Wie dereinst iOS fehlte auch Windows Phone 7 beispielsweise Multitasking. Mit Mango soll dieses Manko endlich behoben werden. Man kann gespannt sein, wie Microsoft das schnelle Umschalten zwischen verschiedenen Applikationen respektive das Weiterlaufen einer Applikation im Hintergrund ermöglichen wird, ohne die Batterien zu sehr zu strapazieren.
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My Keepon:
Tanz, Roboter, tanz!

Ursprünglich war der soziale Roboter Keepon entwickelt worden, um Autismus und die soziale Entwicklung von Kindern zu studieren. Unverhofft wurde der kleine Roboter zu einem Internetstar – und soll ab Oktober für jedermann zu haben sein.


My Keepon {mykeepon.com;http://mykeepon.com/}

My Keepon (Quelle: mykeepon.com)

Als Dr. Hideki Kozima und Dr. Marek Michalowski mit dem Keepon Pro das Verhalten von Kindern mit Autismus studierten, hätten sie wohl kaum gedacht, dass der Roboter, mit dem sie arbeiteten, zu einem Internetpromi werden sollte. Anfangs wurde der Keepon Pro von den Forschern benutzt, um unter Aufsicht eines Therapeuten den jungen Patienten soziale Interaktion zu erleichtern sowie die Therapiesitzungen für Analysezwecke aufzuzeichnen. Doch schon bald sollte der Keepon eine Karriere jenseits des akademischen Betriebs starten.

Die Kozima und Michalowski beschlossen nämlich, den Keepon auf Youtube zu den Beats der Indie Rock Band Spoon’s tanzen zu lassen. Das Video wurde ein beachtlicher Erfolg, bis dato wurde das Video über 2,7 Mio Mal angeschaut. Die Begeisterung der Massen brachte die beiden Robotiker auf eine Idee.
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