Simon «The Editor» Wüthrich

Simon Wüthrich {Inci Satir;incisatir.ch}
Simon Wüthrich (Quelle: Inci Satir)

«Form is Function», meint Simon. Daher ist er angetan von Gadgets, die schnörkellos gestaltet und einfach zu bedienen sind. Redundante Menüstrukturen sind ihm ein Graus, ebenso billige Kunststoffe und kurze Lebenszyklen. iPhone, iPad und MacBook Pro wären in seinen Augen die besten Erfindungen seit weissem Trüffel – wäre da nicht 1. seine Überzeugung, dass Daten möglichst frei zwischen unterschiedlichen Plattformen hin und her fliessen können sollten und 2. der Umstand, dass Trüffel keine Erfindung sind.

Um sich von Stehlunches und Redaktionsalltag zu erholen begibt sich Simon in die Berge, in Konzertsäle oder hinter einen Kochherd (wo er zu seinem Bedauern viel zu selten weissen Trüffel verarbeitet).

Von Mitte bis Ende 2009 hat Simon für Blogwerk den Startup-Blog startwerk.ch aufgebaut. In dieser Zeit hat er auch begonnen, seiner Leidenschaft für Gadgets aller Art freien Lauf zu lassen, indem er regelmässig Artikel für die Digitalseite der Zürichsee-Zeitung schrieb. Im Juni 2011 beschloss er seine Gadgetdosen zu erhöhen und übernahm die Leitung von neuerdings.com.

Geschichten und Gedankenschnipsel, die nichts auf neuerdings.com zu suchen haben, zwitschert er als @siwue in die Welt. Auf seinem Blog simonwuthrich.com sammelt er seine umfangreicheren Postings sowie Ideen, die sich partout nicht in 140 Zeichen fassen lassen.

Simon Wüthrich ist unter simon.wuthrich@blogwerk.com erreichbar.

 

Alle 40 Artikel von Simon «The Editor» Wüthrich auf neuerdings.com:

Geroco Ecowizz im Test (2/2):
Ich zeig’ Dir, was Du verbrauchst

Der Alltagstest zeigt: Mit den Smartplugs des Schweizer Startups Ecowizz lässt sich einfach und effektiv Strom sparen.


Das Walliser Startup Geroco möchte seine Energiespar- und -management-Lösung Ecowizz neu auch in der Deutschschweiz, Deutschland und Österreich vertreiben – in der französischsprachigen Schweiz ist Ecowizz bereits in über 4’000 Haushalten installiert. Wir haben während rund eines Monats einen Ecowizz getestet.

Registrierung und Setup

Ein Ecowizz ist in vier Schritten in Betrieb genommen: 1. Ecowizz-Account einrichten, 2. Ecowizz-Applikation installieren, 3. Smartplug anschliessen und 4. Smartplug konfigurieren. Das Ganze lief dank der konzisen Kurzanleitung weitgehend problemlos ab:

  1. Der Ecowizz-Account
    Ecowizz ist nicht als Offlinelösung zu haben. Wer seinen Energieverbrauch nachvollziehen und sein Smartplug so konfigurieren will, dass Strom nur zu definierten Tageszeiten fliesst, muss auf ecowizz.net einen Online-Account einrichten. Dabei müssen persönliche Angaben wie E-Mail- und Wohnadresse, Alter, Geschlecht und Telefonnummer angegeben werden.
  2. Die Installation
    Wer sich registriert hat, kann die Ecowizz-Software herunterladen. Unterstützt werden Windows XP, Vista und 7 sowie Mac OS X Leopard, Snow Leopard und Lion (unter letzterem haben wir Ecowizz getestet). Ein kleines, aber entscheidendes Detail gilt es bei diesem Schritt unbedingt zu beachten: Auf der Webseite, auf der man das Programm herunterladen kann, ist unterhalb der Schaltfläche «Programm Herunterladen» eine persönliche Nummer zu finden, die man in die Zwischenablage kopieren und während der Programminstallation einfügen muss. Ist dies erledigt, muss der Ecowizz-USB-Dongle an den Rechner angeschlossen werden.
  3. Anschluss des Smartplugs
    Nach der Installation legt die Software ein kleines grünes Icon in der Menuleiste an. Will man einen Ecowizz mit dem Account verknüpfen, muss man auf selbiges und dann auf «Add device» klicken. In unserem Test war der erste Versuch nicht von Erfolg gekrönt – erst ein Reboot des Rechners führt dann doch noch zum erhofften Erfolg. Etwas irritiert hat, dass, nachdem Dongle und Smartplug verbunden worden sind, das Installationsprogramm automatisch eine Webseite öffnet, jedoch nicht jene, die man aufgrund der Kurzanleitung erwartet hätte. Ein Klick auf «My account» in der Menuleiste hilft weiter.
  4. Konfiguration des Smartplugs
    Nun gilt es im Ecowizz-Account den Standort des Smartplugs zu definieren: Ist er in einem Büro angeschlossen oder zu Hause? Weiter will Ecowizz wissen, wie viele Zimmer die Wohnung respektive das Bürogebäude hat? Und weiter: Wo im Raum ist der Smartplug genau angeschlossen? Bei welchem Stromanbieter bezieht man seine Energie und wie viel bezahlt man pro KWh? (Marginales Detail: Einige der Dialogfenster sind auch in der deutschen Umgebung französisch und vereinzelte Übersetzungfehler sind auszumachen.) In unserem Test war der Smartplug im Blogwerkbüro placiert und überwachte respektive schaltete die Stromschiene an meinem Arbeitsplatz; angeschlossen waren ein Drucker, das Netzteil meines Laptops sowie meines Telefons.

Geroco Ecowizz im Test
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Xaxxon Oculus:
Spionage Gadget für Bastler

Darauf haben Hobby-Spione schon lange gewartet: Oculus, eine Kombination aus Chassis und Software, die jedes Netbook in einen Fahrroboter verwandelt, der sich beispielsweise per Smartphone steuern lässt.


Oculus ohne Netbook {xaxxon.com;http://www.xaxxon.com/oculus/details}
Oculus ohne Netbook (Quelle: xaxxon.com)
Der Fahrroboter Oculus besteht aus einem ABS-Chassis, in dem laut Hersteller Xaxxon die meisten 10-Zoll-Netbooks Platz finden sollen. Getriebemotoren treiben die starr ausgerichteten Vorderräder an, die Hinterräder sind omnidirektional gelagert, so kann der Oculus an Ort und Stelle wenden. Den Fahrroboter zum idealen Spionagegadget macht ein servogesteuertes Periskop. Dank diesem kann mit der Webcam des installierten Netbooks die Umgebung des Oculus abgefilmt werden.

Die Steuerungsbefehle der Clientsoftware nimmt via W-LAN eine Serversoftware entegen, die auf dem Laptop (Windows 7, Vista XP und Linux) installiert werden muss. Diese Software sendet auch die Bilder und den Ton der Webcam an die Clientsoftware, die auf Smartphones läuft oder in jedem beliebigen Browser, der um das Flash-Plugin erweitert worden ist. Besonders nett: Der Video- und Audio-Stream funktioniert auch in die andere Richtung. So kann Oculus auch Video-Botschaften überbringen – ob der Fahrroboter dergestalt einen ertappten Einbrecher oder überdrehte Kinder zur Räson bringen kann? Die Oculus-Erfinder scheinen davon überzeugt, wie untenstehendes Video zeigt: » weiterlesen

Toshiba Satellite Z830-10J im Kurztest:
Einmal einen «Clean Install» bitte!

Toshiba bringt mit dem Z830-J10 ein Ultrabook auf den Markt, das mit geringem Gewicht und Preis punkten kann. Wir haben das Z830 zwei Wochen lang getestet.


Toshiba Z830 {pd Toshiba;http://www.flickr.com/photos/toshiba_laptops/sets/72157627401870897/}
Toshiba Z830 (Quelle: pd Toshiba)
Das Design – klar, darüber lässt sich vortrefflich streiten – enttäuscht. Während Hersteller wie Asus ihren Ultrabooks hochwertige und stabile Metallgahäuse spendieren, verbaut Toshiba zwar im Innern des Z830-10J eine stabile Wabenstruktur aus Magnsium, das Äussere aber ist aus billig anmutendem Plastik gefertigt. So ist das Ultrabook zwar sehr leicht geraten (1,12 kg) aber wahrlich kein Hingucker. Zum billigen Eindruck passen die wenig stabilen Bildschirmscharniere, welche das Display bei jeder noch so geringen Erschütterung der Arbeitsunterlage nervös wackeln lassen.

Viele Anschlussmöglichkeiten

Wer an seinem Ultrabook viel Peripherie anschliessen will, wird am Z830-10J seine Freude haben. Ganze drei USB-Buchsen (eine mit USB 3.0) sind verbaut, dazu ein HDMI- und ein VGA-Anschluss, eine Ethernet-Buchse, eine Audio In- und ein Audio Out-Buchse sowie ein SD-Karten-Steckplatz – Toshiba bietet da deutlich mehr als die Konkurrenz, beispielsweise das MacBook Air (zwei USB-Steckplätze (2.0), eine Thunderbolt-Buchse, eine Audio I/O-Buchse und ein SD-Karten-Slot, letzteren nur beim 13-Zoll-Modell) oder das Asus ZenBook (SD-Karten-Steckplatz ein Audio I/O, eine USB 3.0- und eine USB 2.0-Buchse, ein micro HDMI- und ein Mini VGA-Anschluss) und Co. Ein Nachteil der zahlreichen Anschlüsse: Das Toshiba Ultrabook wirkt klobiger als die Konkurrenten von Apple, Asus oder Samsung obwohl die Abmessungen tatsächlich nur marginal grösser ausfallen.

Toshiba Satellite Z830-J10
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Wie die meisten Ultarbooks ist das Z830 bemerkenswert leistungsfähig. » weiterlesen

Google Goggles-Brillen:
Sei mein Reiseführer, Android

Google arbeitet offenbar an einer Brille, die ihrem Nutzer Informationen über seine Umwelt einblenden kann.


Wer in fremden Städte unterwegs ist, wünscht sich bisweilen einen kompetenten persönlichen Reiseführer, der geduldig alle Fragen beantwortet: Wo bekomme ich die beste Pizza der Stadt? Wie heisst dieser kolossale Turm und wann wurde er erbaut? «Augmented Reality» (AR) ist ein Stichwort, das in diesem Zusammenhang immer häufiger genannt wird.

AR ist der Versuch, die analoge Welt quasi mit einer digitalen Schicht zu überziehen, die mithilfe eines Smartphones sichtbar gemacht werden kann. Heute funktioniert das mit Google Goggles beispielsweise so: Ein Nutzer fotografiert mit seinem Smartphone den Eiffelturm und erhält sogleich die Ergebnisse, welche die Google-Suche zum Stichwort «Eiffel Tower» ausgibt: Bilder des Turms, die offizielle Homepage, tour-eiffel.fr, den Eintrag in Google Maps, et cetera. Das Video zeigt, wie Googles funktioniert.

Nun berichtet 9 to 5 Google Report, dass der Internetgigant an einem Gadget arbeite, welches Namen «Goggles» gerechter wird: eine Brille, die mit Googles AR-Technologie arbeitet.
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Zu Gewinnen:
Tickets zur CeBIT 2012

Die CeBIT 2012 steht vor der Tür und bei uns kann man Eintrittskarten gewinnen.

Die CeBIT gibt es seit 1986 und sie gehört zu den wichtigsten IT-Messen der Welt. Zwar hat die Messe in den letzten Jahren etwas Federn gelassen, weil sie so knapp nach der CES in Las Vegas und der MWC in Barcelona vor allem im Consumer-Bereich etwas isoliert dasteht. Sie gehört aber dennoch zu jenen Messen, auf der man viele neue Dinge in Sachen Technik erleben kann. In Sachen Business-IT ist sie weiterhin eine der wichtigsten Messen.

Auch wir sind dieses Jahr auf der CeBIT unterwegs und werden berichten. Und wir verlosen wie schon 2011 zehn Tickets für die CeBIT Global Conference, die gleichzeitig auch einen Eintritt in die Hallen der CeBIT in Hannover gewähren. Die CeBIT Global Conferences ist eine Veranstaltungsreihe, die sich mit IT-Themen für den Geschäftsbereich auseinandersetzt. Es gibt Keynotes, Panels und Diskussionsrunden, die sich an vier Tagen mit verschiedenen Themen auseinandersetzen.

  1. 6. März 2012: «All Things Smart»
  2. 7. März 2012: «Flying the Cloud»
  3. 8. März 2012: «Connect your Lifestyle: Entertain, Mobility, Content»
  4. 9. März 2012: «Social Business: Listen, Share, Care»

Mit dabei sind unter anderem B. Kevin Turner, COO Microsoft, Dr. Jeff Jaffe, CEO W3C Consortium , Hamid Akhavan, CEO Siemens Enterprise Communications, Werner Vogels, CTO Amazon, Richard Allen, Director Policy Europe, Facebook und Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda.

Das genaue Programm gibt es hier, zusätzliche Infos zur gesamten Konferenz bekommt man hier.

Wer nun Lust hat, die Konferenz und CeBIT zu besuchen, der kann hier eine von 10 Eintrittskarten gewinnen. Was man dafür tun muss? Einfach hier bis 11.2. 2012 23:59 einen Kommentar mit einer gültigen (!) Mailadresse hinterlassen. Die Adresse ist nötig, damit wir die Karten per e-Ticket zustellen können.

Viel Glück und viel Spass auf der CeBIT!

Vielen Dank für die Rege Teilnahme. Wir haben mithilfe der random.org die zehn glücklichen Gewinner ermittelt, die per Mail benachrichtigt werden. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass an der CeBIT!

In eigener Sache:
neuerdings.com hat ambitionierte Blogger gefunden

«neuerdings.com sucht ambitionierte Blogger» haben wir vergangenen Oktober einen Aufruf an Euch überschrieben. Heute lässt sich sagen: «Wir haben ambitionierte Blogger gefunden».


Auf unseren Aufruf haben wir zahlreiche Bewerbungen erhalten, von gestandenen Journalisten und Bloggern, aber auch von talentierten Hobbyschreiberlingen. Unter den zahlreichen Bewerbern haben sich drei durchgesetzt, die regelmässig für uns schreiben werden: Frank Busch wird Euch künftig über alles rund ums Home Cinema auf dem Laufenden halten; Gabriele Remmers, die neben ihrer Tätigkeit als PR-Consultant als freie Autorin regelmässig für ein Fachmagazin schreibt und Taschenbücher über Kameras veröffentlicht, wird neuerdings.com um ihr Kamera-Knowhow bereichern; und Sven Wernicke, der sonst auf Polygamia schreibt, wird unser Gaming-Hardware-Spezialist. Schon etwas länger als Frank, Gabriele und Sven ist Linus Schwab an Bord: Er schreibt seit Oktober 2011 für uns hauptsächlich über Smartphones und Tablets. Wir freuen uns sehr, dass wir in den vergangenen Monaten vier neue motivierte und kompetente Blogger für neuerdings.com gewinnen konnten – Willkommen an Bord!

Wer näheres über die neuen Autoren erfahren möchte, kann sich Ihre Autoren-Profile anschauen:

Philips Fidelio L 1 im Kurztest:
Einer der Erwartungen weckt

Philips hat mit dem Fidelio L 1 einen ansehnlichen Kopfhörer im Sortiment. Der Kurztest zeigt, klanglich bleibt der L 1 hinter hohen Erwartungen zurück.


Der Edelmann unter den Kopfhörern: Philips Fidelio L 1 {pd Philips;http://www.flickr.com/photos/press_philips_schweiz/sets/72157623349681104/}
Der Edelmann unter den Kopfhörern: Philips Fidelio L 1 (Quelle: pd Philips)
«Obsessed with sound», prangt viel versprechend auf der edlen matt-schwarzen Kartonverpackung, die technischen Daten machen neugierig: Frequenzbereich 10 - 25’000 Hz, Impendenz 26 Ω und Klirrfaktor kleiner als 0.1%.

Wer den Kopfhörer zum ersten Mal in den Fingern hält, wird sich ein leises «Wow» kaum verkneifen können. Die Ohrmuscheln sind aus massivem Aluminium, ebenso Bügel und Aufhängung. Geschmeidiges Echtleder überzieht die Bügel- und Ohrpolsterung.

Tatsächlich sitzt der Kopfhörer perfekt: Die Ohrmuscheln liegen satt aber nicht zu druckvoll auf, Umgebungsgeräusche werden gut unterdrückt. Der breite Bügel mit dem weichen Polster verteilt die Last des Edelkopfhörers, immerhin 250 gr, regelmässig auf dem Kopf.

Auch beim Kabel haben sich die Ingenieure – oder waren es eher die Designer? – nicht lumpen lassen. Der Schwachstrom aus iPod, Stereoanlage und Co fliesst durch Kupferfasern in Richtung Neodym-Treiber, die von hochwertigem Kunstfasergewbe umschlossen sind.

«Fein, fein», denkt sich der Audiogeek und stöpselt den gut CHF 450 (UVP) teueren Fidelio L 1 an den MP3-Player, um das edle Teil beispielsweise mit einem Track von Hidden Orchestra auf die Probe zu stellen…

Ein Schönheitspreis ist ihm gewiss: Fidelio L 1
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Die heimlichen Stars der CES:
3D-Drucker «Replicator» und «Cube»

Während die ganz Grossen der Branche an der CES 2012 kaum für Überraschungen gut waren, warteten Nischenplayer mit wirklich bemerkenswerten Gadgets auf. Herausragendes Beispiel: Hersteller von 3D-Druckern. Sie wollen der breiten Masse eine Technologie zugänglich machen, die bisher kaum bekannt ist – und enorme Sprengkraft birgt.


Naturgemäss sind es die gigantischen Stände, mit denen die Branchenriesen wie Microsoft – die Firma hat mich freundlicherweise nach Las Vegas eingeladen, um über die CES zu berichten –, Sony, LG, Samsung et cetera Aufsehen erregen an der Consumer Electronics Show. Wer abseits der grossen Massen durch die Hallen des Las Vegas Convention Center flaniert, stösst auf weitgehend unbekannte Hersteller, deren Produkte ein ungleich grösseres disruptives Potenzial haben als Tablets und 3D-Bildschirme – oder riesenhafte Messestände. Beispielsweise 3D-Systems mit dem Cube und MakerBot mit dem Replicator (letzteren konnte ich leider nicht selbst begutachten), beides kommerzielle 3D-Drucker, die verhältnismässig preiswert und leicht zu bedienen sein sollen.

Nun sind 3D-Drucker, die Objekte erstellen, indem sie unzählige feinste Schichten geschmolzenen Kunststoffs übereinanderlegen, per se nichts Neues. Neu ist aber, dass die Hersteller Kurs nehmen auf die Wohn- und Kinderzimmer dieser Welt; die neuen Geräte sehen weniger abenteuerlich aus und sind einfach in der Handhabung. » weiterlesen

Steve Ballmers CES-Keynote:
Im Abgang nur noch heisse Luft

Steve Ballmers Keynote an der CES liess so manchen Zuschauer etwas ratlos zurück: wie kann ein so wichtiger Branchenplayer so wenig zu sagen haben?

Bye, Bye, Ballmer - Microsoft wird nicht mehr auf die CES kommen{pd Microsoft;http://www.microsoft.com/Presspass/events/ces/imagegallery.aspx}
Bye, Bye, Ballmer - Microsoft wird nicht mehr auf die CES kommen(Quelle: pd Microsoft)

Spektakulär hätte sie werden können, die letzte CES-Keynote Steve Ballmers. Ballmer hätte beispielsweise Nokia-Chef Elop als Gast begrüssen und diesen das Lumia 900 präsentieren lassen können; Elop hätte diese Gelegenheit nutzen können, um zu beteuern, wie wichtig Windows Phone 7 für Nokia sei. Ballmer hätte Elops öffentlichem Liebesschwur erwidern können, auch Microsoft schätze die Zusammenarbeit mit Nokia, sehr sogar – eine Kunstpause hatte die Zuschauer erschaudern lassen: Wird Ballmer gleich die Übernahme des Smartphone-Geschäfts der Finnen bekannt geben? Ballmer hätte dann verlauten lassen, dass Skype endlich für Windows Phone 7 erhältlich sei, nota bene vorerst nur für Nokia-Geräte. Das entsprechende Update, so hätte Ballmer seine Ausführungen abschließen können, stehe ab sofort zum Download bereit. Anhaltender Applaus wäre ihm sicher gewesen.

Stattdessen wird Ballmer sich wohl noch eine Weile daran erinnern, dass er keine 30 Sekunden Schlussapplaus für eine Keynote bekam, die konkrete Ankündigungstermine ebenso vermissen liess wie überraschende und scharfsinnige Ausführungen zu den Entwicklungen der Branche in den kommenden Monaten.

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In eigener Sache:
Auktion zu Gunsten der Wikimedia Foundation

Ende Dezember haben wir auf Ebay einen Kopfhörer versteigert, den HP an einem Presseanlass hatte springen lassen. Die Versteigerung ist erfolgreich verlaufen: Ein Bieter aus Deutschland hat den Dr. Dre Beats «Studio» für CHF 204,00 ersteigert. Der Erlös der Versteigerung geht wie angekündigt vollumfänglich an die Wikimedia Foundation.

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HP hat an seinem «Wintersummit 2011» in Saas Fee zwei Dr. Dre Beats «Studio» ausgestzt für die beiden Blogger, die einen virtuellen Rennkurs am schnellsten umrunden konnten… am Ende des Events hielt ich überraschenderweise einen der beiden Kopfhörer in Händen. Solch grosszügige Geschenke soll der Blogger weitergeben… Gedacht, getan: Die Versteigerung des Kopfhörers hat Ahmed aus Fellbach (DE) einen neuen, ziemlich schicken Kopfhörer zum Schnäppchenpreis beschert und Wikimedia CHF&bnsp;204,00. Eine Win-win-Situation, würd’ ich sagen und ergänzen: «Danke Ahmed, danke HP!»

Wer wissen möchte, wie ein österreichischer Blogger-Kollege den Winter Summit erlebt hat, wird hier fündig.

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