Sven liebt Spiele. Nicht nur bezogen auf die reine Unterhaltung, sondern auch auf das Dahinter, die Technik, der Aufwand hinter millionenschweren Produktionen, die langfristigen Trends – das alles sind Aspekte, die ihn gleichermassen faszinieren.
Quasi alle relevanten Spielkonsolen der letzten 20 Jahre stehen bei Sven im Arbeitszimmer, genauso Hunderte Spiele. Als wäre das nicht schon platzraubend genug, muss es möglichst immer das Neueste sein, was der Markt hergibt. Das Leben als «Early Adopter» kann ganz schön kostspielig sein. Und um diesen dekadenten Luxus zu finanzieren, schreibt Sven für diverse Onlineportale und berät kleine Unternehmen, die im Netz präsent sein wollen – Als gelernter Fachinformatiker kennt er sich damit auch aus.
Etwas Freizeit gönnt sich Sven hin und wieder. Dann schreibt er etwas für sein kleines Blogmagazin Polygamia.de oder faselt unverständliche Dinge bei Twitter. Und sind dann noch immer ein paar Minuten übrig, schaut er Filme. Ganz viele davon!
Sven kann via sven.wernicke@blogwerk.com erreicht werden.
Alle 28 Artikel von Sven «Der Puppen-Spieler» Wernicke auf neuerdings.com:
Medion? Das ist doch der deutsche Computerhersteller, bei dem vor geraumer Zeit der chinesische Konzern Lenovo eingestiegen ist und von dem quasi alle Aldi-Rechner stammen? Beides korrekt, doch Medion hat noch mehr im Angebot als preisgünstige Technik für alle: teure Technik für Gamer. Neuestes Beispiel ist der Erazer X5714 D.
Der Medion Erazer X5714 D (Foto: Medion)
Der Medion Erazer X5714 D kostet 1.999 Euro, dürfte also nicht mehr für die Pfennigfuchser-Zielgruppe des Lebensmitteldiscounters gedacht sein. Sicher nicht ohne Grund verkauft das Unternehmen den Gaming-PC bisher nur im hauseigenen Onlineshop. Und der Desktop-Rechner kann sich bezogen auf die technischen Daten wahrlich sehen lassen.
In dem futuristisch anmutenden Gehäuse steckt ein Core i7-3770K-Prozessor mit vier Kernen und standardmäßigem 3,5 GHz Takt. Die neueste CPU-Generation von Intel (Ivy Bridge) ermöglicht ein schnelles Übertakten, der X5714 D bietet hier einen speziellen Overclocking-Button sowie eine “Erazer Control Center”-Software, die ein Betreiben außerhalb der üblichen Spezifikationen mit einfachen Mitteln erlaubt. Der Prozessor kann auf 3,9 GHz gepusht werden. Für flüssige Bilder dürfte auch die Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 680 sorgen, die über 2 GB Speicher verfügt und zu den gegenwärtigen Spitzenmodellen im Gamingbereich gehört.
Medion Erazer X5714 D
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Früher einmal besaßen Fernsehgeräte ein paar Drehknöpfe, mehr nicht. Heutzutage sind sie zu Multimedia-Alleskönnern mutiert. Und da die Preise auch noch fortlaufend sinken, erhält man mittlerweile für recht wenig Geld Geräte, die vielseitiger kaum sein können. Den Odys Prime von Axdia International kann man beispielsweise durch Apps erweitern.
Der Odys Prime. (Foto: Odys)
Der Odys Prime, den der Hersteller übrigens als optimalen Zweitfernseher bewirbt, verfügt an sich nicht über sensationelle Innovation, vielmehr verbindet er aktuellen TV-Genuss mit Entertainment-Inhalten, welche man eher von Smartphones und Tablets kennt. Denn in dem 23 Zoll großen Full-HD-fähigen LED-TV mit integriertem DVB-T-Empfänger steckt die Technik eines handelsüblichen Mobiltelefons. Unter anderem ist ein 1GHz schneller Cortex A9-Singlecore-Prozessor verbaut, der Unterstützung von 512 MB RAM und 4 GB Flash-Speicher erhält. Dies ermöglicht das Nutzen von Android 2.3, welches zugleich die Basis für die Benutzeroberfläche des HDTVs ist. Die modifizierte Version des Google-Betriebssystems ist von Haus aus mit E-Mail-Dienst, Suchfunktion, Internetbrowser samt Flash-Unterstützung und Zugang zu sozialen Netzwerken ausgestattet. Verbindung zum Netz baut der Odys Prime via integriertem WLAN-Empfänger auf.
Odys Prime
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Bananen, Gummitiere, Plastikreste oder ein schnödes Stück Papier als Eingabegeräte zu verwenden, ist schwer vorstellbar, oder? MaKey MaKey beweist, dass das keine Spinnerei, sondern kuriose sowie unterhaltsame Realität ist. Beziehungsweise wird.
Der Controller samt Kabelei. (Foto: Kickstarter.com)
MaKey MaKey ist wieder einmal ein Projekt, das über das Crowdfunding-Portal Kickstarter ins Leben gerufen wurde. Dieses wurde allerdings schon finanziert, die Erfinder haben ihre anvisierte Summe von 25.000 US-Dollar längst überschritten und die doppelte Menge erreicht. Für eine Halbleiterplatine, ein paar Kabel und gegebenenfalls Software schießen die Leute also Geld vor? Durchaus, und das aus einem nachvollziehbaren Grund: Das noch nicht fertiggestellte Produkt richtet sich an kreative Spieler mit einem gewissen Erfindungsgeist. Sie können nämlich fast alle erdenklichen Gegenstände benutzen, um diese in Spielecontroller für den Computer zu verwandeln.
MaKey MaKey
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Als leidenschaftlicher Spieler mag man die Turrets aus Valves Videospiel-Reihe “Portal” nicht wirklich, schließlich handelt es sich hierbei um gefährliche Geschütztürme. Aber in der Realität sieht das schon etwas anders aus. Wer hätte nicht gerne einen solchen für die eigene Wohnung? Als Wachhundersatz zum Beispiel?
Fast wie das Original aus dem Videospiel. (Foto: Youtube)
Ein Student der Penn State University im US-Bundesstaat Pennsylvania erschuf im Rahmen seines Studiums in dem Bereich Advanced Mechatronics einen Turret, der seiner virtuellen Vorlage doch sehr ähnlich ist. Ähnlich wie das Vorbild steht die gefertigte Maschine auf drei Beinen und wartet nur darauf, in Aktion zu treten. Das Konzept dahinter ist gar nicht mal so komplex: Bewegungen nimmt der Turret wahr und reagiert darauf. Umgesetzt wurde das unter anderem mit Arduino. Im folgenden Video stellt er sein Projekt vor:
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Es ist schwierig, eine rationale Erklärung zu finden, wieso gestandene Männer beim Anblick von Spielzeugautos glasige Augen bekommen. Vielleicht ist es die Erinnerung an frühere Tage? Oder doch eher die Tatsache, dass man nie erwachsen geworden ist? So oder so – die Kreation des Hobbybastlers Blair Kelly dürfte den einen oder anderen Hobbybastler dazu ermuntern, sich selbst seinen fahrbaren Traum zu erschaffen.
Blair Kelly hatte eine Vision: ein Modellfahrzeug der besonderen Art sollte es werden. Er schnappte sich eine ferngesteuerte Nachbildung des RC Mini Cooper M05, die alleine schon über
150 Euro kostete. Doch das alleine genügte ihm nicht, schließlich sollte der Mini um neue Funktionen erweitert werden. Er wollte schließlich noch eine Kamera einbauen und sein Wägelchen mit WLAN ausstatten. Zudem verspürte er den Wunsch, mittels eines Joypads von der Xbox 360 oder der PlayStation 3 sein Fahrzeug zu kontrollieren.
Arduino Wifly Mini
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Gaming-Laptops fürs schmale Budget sind seit einigen Jahren Spezialität des Herstellers Schenker. Der hat nun zwei neue Modelle vorgestellt, die laut eigenen Aussagen in der Mittelklasse angesiedelt sind. Dabei können sich die technischen Daten wahrlich sehen lassen, die Preise ebenfalls.
Der A502. (Foto: Schenker / Agentur Frische Fische)
Das eine neue Modell ist der Schenker XMG A502 mit seinem 15,6 Zoll großen Display. Er wird standardmäßig mit einem Intel Core-i3-2370 ausgestattet, alternativ kann man auch zu einem neuen Ivy-Bridge-Quadcore-Prozessor wie dem Core i7-3820QM (maximal 3,7 GHz) greifen. Ferner gibt es auf Wunsch SSDs von Intel aus der 330er-Serie und von Haus aus die Grafikkarte Nvidia GeForce GT 650M mit 1 GB RAM.
Dank der “Intel Optimus”-Technologie verspricht Schenker trotz hoher Leistung eine Akkulaufzeit von bis zu vier Stunden – sicher nicht beim Verwenden aktueller Spiele. Reizvoll ist gewiss der Preis: Ein durchschnittlich ausgestatteter A502 mit 750 GB HDD, Windows 7 Home Premium, Core i7-3610QM, 8 GB RAM und GeForce 650M (1 GB) liegt bei 1.159 Euro. Zum Vergleich: Der recht ähnlich ausgerüstete und kürzlich vorgestellte ASUS G55 kostet unverbindliche 1.579 Euro.
Wer sich mit dem Minimum zufriedengeben möchte, kann den A502-Einsteiger für 779 Euro erwerben, das Spitzenmodell frisst mit 3.683 Euro ein tiefes Loch in die Geldbörse.
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Alienware hat jetzt drei neue Gaminglaptops mit Displaygrößen von 14 bis 18,4 Zoll vorgestellt, die auf Intels neueste Chipgeneration setzen. Wir geben euch einen Überblick zu den Modellen mit den Namen M14x, M17x und M18x. Und vor allem stellen wir uns die Frage: Sind sie ihren Preis wert?
Unternehmen wie Asus, Samsung, Schenker oder MSI habe ihre eigenen Spiele-Laptops bereits mit den neuestes Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel ausgestattet, jetzt zieht die zu Dell gehörende Marke Alienware ebenfalls nach. Hier die drei Modelle:
Alienware M14x
Der M14x mit Ivy-Bridge-CPUs (Foto: Alienware)
Der M14x verfügt über einen 14 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Alternativ kann man im Notebook-Konfigurator einen besseren Bildschirm mit 1.600 x 900 Pixeln wählen. Ebenfalls darf man aussuchen, welchen Ivy-Bridge-Prozessor man wünscht. Vom i5-2450M mit 2,5GHz bis zum i7-3820QM mit 2,7 GHz (jeweils mit Turbo Boost) dürfte für jeden Gamer der geeignete Chip vorhanden sein. Als Grafikkarte steht die GeForce GT 650M mit 1 oder 2 GB zur Verfügung. Auf bis zu 16 GB DDR3-RAM kann der M14x aufgerüstet werden, außerdem stehen normale Festplatten oder alternativ SSDs mit bis zu 512 GB bereit. Standardmäßig wird ein DVD-Laufwerk verbaut, für zusätzliches Geld gibt es ein Blu-ray-Laufwerk. Von Haus aus stecken im Rechner ein Creative Sound Blaster Recon 3Di-Soundkarte, eine 1,3-Megapixel-Webcam, ein Gigabit Ethernet NIC und diverse Anschlüsse (2x USB 3.0, USB 2.0, Mini-Display-Port, HDMI 1.4, VGA, 9-in-1-Kartenleser).
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Auf dem Berliner Alexanderplatz eine Schatztruhe mit Kostbarkeiten finden? Als Krieger mit Schwert und Schild das Brandenburger Tor besuchen? Solche vielleicht dezent merkwürdigen Traumvorstellungen sollen bald zur Realität werden – auf gewisse Weise.
Ein Beispiel für eine Anwendung (Foto: Live Action Games)
Die in der deutschen Hauptstadt ansässige Life Action Games GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, ein neuartiges Spielerlebnis zu erschaffen. Möglich werden soll dieses durch die Kombination aus mobilen Endgeräten, Augmented-Reality-Technologien und einer großen Portion Kreativität. Genauer ist von digitalen Live-Rollenspielen die Rede, bei denen man an echten Schauplatzen fiktive Abenteuer übersteht. Beispielsweise sucht man im Stil von Geocaches Geheimnisse, lüftet Rätsel, reist zu vorgegebenen GPS-Koordinaten oder übersteht mit Freunden (digitale) Herausforderungen. Beliebte Elemente aus Computerspielen und Filmen sollen mit einfließen.
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“Octopus Integrating Project” klingt zwar wie aus einem klassischen James-Bond-Film, doch hinter dem Namen verbirgt sich ein außergewöhnliches und interessantes Projekt einiger europäischer und internationaler Institutionen: Sie wollen einen Roboter erschaffen, der einem echten Kraken nachempfunden ist.
Der falsche Oktopus
So schnell, flexibel und geschickt wie ein Oktopus soll sich der Roboter unter Wasser fortbewegen, an dem unter anderem das Weizmann Institute of Science aus Israel, die Universität Zürich, das Italian Institute of Science und die britische University of Reading forschen. Das mechanische Meeresungeheuer soll außerdem Hindernisse selbständig erkennen und generell auf Umgebungseinflüsse reagieren. Das Team aus Roboteringenieuren, Mathematikern, Biologen und Neuro-Wissenschaftlern wird von der Scuola Superiore Sant’Anna (Italien) koordiniert.
Herausforderung “Soft Robotics”
Dass das nicht so einfach ist, liegt bei näherer Betrachtung auf der Hand. Die Arme eines solchen Oktopus werden durch winzige Motoren nachgebildet, trotzdem müssen die Bewegungen flüssig und ruhig sein. Neuartige Sensoren, weiche Baumaterialen und ein ausgeklügeltes Kontrollsystem sind hier vorgesehen. Da die Vorlage aus dem Meer nicht über Knochen verfügt, ist die Nachbildung besonders aufwändig: Die Tentakel müssen schließlich zugleich flexibel und stabil sein und sich auch noch gezielt steuern lassen.
Sichtlich machen die Arbeiten an dem Roboter-Oktopus Fortschritte, trotz der Herausforderungen, die diese “Soft Robotics” mit sich bringen. Im folgenden, unkommentierten Video sind einige Funktionen des Wesens zu erkennen. Es kann bereits laufen – im kühlen Nass, versteht sich.
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Mit dem VooMote Zapper der Berliner zero1.tv GmbH werden diverse iOS-Geräte zur allmächtigen Universalfernbedienung. Die Idee ist gut und das Konzept an sich überzeugend. Unser Praxistest zeigte allerdings auch Probleme auf.
Der VooMote Zapper am Dock-Connector des iPad. (Bild: swe)
Fünf Fernbedienungen auf dem Wohnzimmertisch sind heutzutage keine Seltenheit. Das ist lästig und umständlich. Kommen dann noch Freunde vorbei, die mit geschätzten 10.000 Urlaubsfotos gelangweilt werden möchten, geht das Jonglieren los. Die eine Fernbedienung ist für den Fernseher, die andere für den Mediaplayer, in dem die Speicherkarte von der Digitalkamera steckt und wieder eine für den Verstärker, schließlich hat man auch Nacktvideos vom Strand mitgebracht.
Kurzum: Eine furchtbare und anstrengende Platzverschwendung. Das gilt vor allem dann, wenn sowieso schon ein iOS-Gerät zur Hand ist. Hier soll nun der VooMote Zapper helfen. Damit wird ein iPhone (ab 3GS), ein iPod Touch (ab 3. Generation) oder ein iPad (alle Modelle) zur universellen Fernbedienung.
VooMote Zapper
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