Peter Sennhauser (41) treibt sich seit jenen Tagen im Internet herum, als man sich mit Hayes-AT-Befehlen, Gopher und Telnet auskennen musste. Der bei Basel in der Schweiz aufgewachsene Journalist war von den Online-Möglichkeiten fasziniert, noch bevor das World-Wide-Web die ganze Medienwelt auf den Kopf zu stellen begann.
Als einer der ersten hat Sennhauser in Schweizer Zeitungen Computer und das Internet jenseits der Multimediaseiten zum Thema gemacht. Obwohl er als Vollblut-Geek viel zu viel Geld für technisches Spielzeug ausgab, interessierten ihn vor allem gesellschaftliche Auswirkungen und politische Konsequenzen der Digitalisierung. Ende der neunziger Jahre klopfte er als Parlamentsberichterstatter für die Berner Zeitung „Der Bund“ die Schweizer Politik auf ihre Online-Fähigkeit ab; nach 2000 leitete er das Ressort “E-World” der Zürcher Wirtschafts-Wochenzeitung “Cash”.
Seit 2004 lebt und arbeitet Sennhauser als freier Technologie-Korrespondent und Media-Berater in San Francisco am Eingang zum Silicon Valley. Mehr über Sennhauser (und sein privates Blog) ist zu finden auf www.swissreporter.ch.
Alle 789 Artikel von Peter Sennhauser auf neuerdings.com:
Statt eines geheimen Giftbehälters haben diese Modeschmuck-Fingerringe eine geheime Uhr eingebaut. Sie passen auf jeden Finger und kosten fast nichts.
Die Uhr im Fingerring.
Giftringe sind ein neckisches detail der Geschichte (und aus den Abenteuern von Asterix, dem wackeren Gallier): Wenn eine Kabale eine etwas gar garstige Wendung nahm, sorgte einer der Barocken Mitspieler dafür, dass er mal eben kurz den Inhalt seines Rings in den Schlummertrunk des Widersachers schütten konnte, um diesen in einen ewigen Tiefschlaf zu versetzen. Oder zumindest stellen wir uns das alles so vor.
Das Bild muss revidiert werden - in Fingerringen haben nämlich auch andere Dinge als nur Giftbehälter Platz:
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Mit einer Echtzeit-Verschlüsselung und integriertem Zahlenblock schützt Lenovos externe USB-Festplatte die Daten von bis zu zehn Benutzern.
Lenovo Secure ThinkPad USB-Harddisk
Ausgerechnet aus China, das nicht grade das Land ist, mit dem man den Schutz der Privatsphäre assoziiert, kommt eine Festplatte, die ihren Inhalt bombenfest halten können soll.
Auf diesem Feld haben wir schon einiges gesehen, das meiste ausgerüstet mit einem Fingerabdruckscanner und in Form von USB-Sticks - und nie waren die Kritiker überzeugt, dass der Speicher wirklich sicher sei.
Im Fall Lenovo sieht die Geschichte ein bisschen anders - nicht besser, aber eindeutig solider - aus:
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Kamikami ist ein elektronisches Gerät, das die Anzahl der Kaubewegungen des Trägers erfasst. Damit wir auch alle schön brav jeden Bissen 32 mal kauen.
Der Kau-Zähler Kamikami
Schon mal ausprobiert? Nach der gängigen Ernährungslehre soll ja jeder Bissen nicht ganz drei Dutzend mal gekaut werden. Das macht dann für einen Teller Spaghetti so gegen 67 Minuten. Und Muskelkater ist auch programmiert.
Hilft alles nichts: Die Japaner wollen ihren Kindern beibringen, die nötige Musse beim Essen zugunsten des Magens zu entwickeln. Mit diesem formschönen Kau-Zähler namens Kamikami:
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Notebook-Kühler kommen mit steigender Leistung der Taschencomputer zunehmend in Mode. Dieser hier ist zugleich ein USB-Hub.
Alles USB am Notebook-Cooler mit Hub - leider auch die Stromversorgung.
Immer mehr Notebook-Modelle verdienen neben allen technischen Daten und Leistungshinweisen das Prädikat “Oberschenkelwärmer”, wobei “warm” ein relativer Begriff und die Skala nach oben offen ist.
Deswegen bieten auch immer mehr Zubehörhersteller die mehr oder weniger praktischen und zugleich eleganten Notebook-Kühler an. Warum aber in diese relativ sperrigen Geräte nicht Zusatzn utzen einbauen? Der Cooler hier dient als 4-Port-USB-Hub:
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Shuttle motzt die Barebones auf: Das XPC SG45H7 soll mit bis zu 16GB DDR-Speicher ausgestattet werden können. Bestens geeignet für HD-Inhalte im Format 1080p.
Shuttle Barebone SG45H7 (Bild Shuttle)
Der Barebone bringt eine integrierte Intel GMA X4500HD Grafikkarte mit, die speziell für flüssige HD-Wiedergabe geeignet sei, schreibt Shuttle.
Das Nackt-System ist dabei auf Leistung ausgerichtet: Zusammen mit den verbaubaren Intel Core 2 Prozessoren mit 1333/1066/800 MHz FSB und bis zu vier Kernen und der optionalen Bestückung mit bis zu 16GB DDR-RAM soll das Barebone SG45H7 für Medienvergnügen sorgen:
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MSI setzt mit einem Mini-PC wie Asus auf die Netbook-Technologie im Desktop-Rechner. Der kleine Wind soll gegenüber andern Billig-Desktops vor allem eines sein: Leise.
Der MSI-Wind Desktop PC. (Bild MSI)
Windows XP als Betriebssystem, Intels Atom-Prozessor mit angeblich bis zu 85% weniger Stromverbrauch, Grafik integriert: Das Abspecken wird auch bei Desktops Mode. Zumindest wenn es nach MSI (wer weiss eigentlich, dass die ausgeschrieben Micro-Star International heissen?) geht, die jetzt nach dem Riesenerfolg der mageren Netbooks die gleiche Technik in einem Desktop verbaut. Mit leisen Unterschieden:
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Duracell will in Notfällen nicht nur mit einem Koffer voll Strom, sondern auch mit beruhigenden Anweisungen helfen. So menschlich kann Technik sein.
Das Duracell Powerpack 450 Voice.
Die Amerikaner sind zwar eine der ängstlichsten Nationen weltweit - zumindest ist das nach der Werbung zu schliessen, die zu 40 Prozent auf Lebensfreude und Genuss und zu 60 Prozent auf Angstmacherei setzt - aber auf Notfälle vorbereitet sind sie meist dennoch nicht. Duracell will erkannt haben, woran’s liegt:
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Boskke Skyplanter schafft Platz in der Wohnung mit kopfstehenden Pflanzen: Das Hydrokultur-System läst das Grünzeug von der Decke baumeln.
Boskke Skyplanter
Boskke Flowerpot
Müsste eigentlich aus Japan stammen (oder aus San Francisco), wo bekanntlich verheerende Platzverhältnisse oder eben nicht-Verhältnisse herrschen.
Der Skyplanter stellt die Welt auf den Kopf, um Platz zu sparen.
Aber der Umkehr-Topf kommt von Boskke, und das ist laut Website ein neuseeländisches Unternehmen. Was natürlich auch gleich wieder einiges erklären kann:
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Lenovos IdeaPad ist ein äusserst gut bestücktes Netbook - zum Kampfpreis. Jetzt ist eine Version mit 4GB SSD und freier S-ATA-Bucht aufgetaucht.
Das Lenovo IdeaPad S10e.
Mit einem Strassenpreis von rund 350 Euro verkaufen sich die chinesischen Netbooks aus der ehemaligen IBM-Schmiede wohl wie warme Semmeln (wenn man dem deutschen Händler Cyberport glaubt), und sie sind meist sehr gut ausgestattet: 1.5GB RAM und 160GB Harddisk, 1.6GHz Atom-Prozessor und 10-Zoll Bildschirm. Jetzt nimmt Cyberport Vorbestellungen an für eine Version des IdeaPad mit einem Leckerchen:
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Hang it On von Designer Sangho Jin lässt externe Harddisks am Bildschirm des Monitors abhängen. Die Staueinrichtung für Festplatten löst ein kaum vorhandenes Problem.
Hang it On: USB-Harddisk verstaut.
Auf den ersten Blick gefällt Shangho Jins Idee mit Durchdachtheit: Wohin nur mit den externen USB-Festplatten, die all die Netbook-Besitzer bald schon mit sich herumschleppen werden?
So mancher Zug-Tisch hat schliesslich kaum genug Platz für das Netbook (oder Magnete in der Oberfläche, die den Daten rasch den Garaus machen).
Na, aufhängen könnte man sie:
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