Peter Sennhauser

 

Alle 1135 Artikel von Peter Sennhauser auf neuerdings:

Fat Shark Predator im Test:
Modellfliegen mit Videobild – die Sicht der Drohne (2/2)

First-Person View (FPV) zum Steuern des DJI Quadcopters Phantom: Wir haben es getestet, sind begeistert – und ernüchtert.

Fat Shark Predator FPV

Fat Shark Predator Video-Receiver-Brille


Eine Flugdrohne aus deren Kamera-Sicht zu steuern muss doch eigentlich viel einfacher sein, als vom Boden aus mit der Fernsteuerung zu mutmassen, wie dicht sie grade an dem Baum dran ist? Ja und nein. Bei unserem Test mit der FPV-Ausrüstung Predator von Fat Shark haben wir rausgefunden, wo die Herausforderungen liegen. Hier zuerst ein paar Videobilder von meinem zweiten FPV-Flug überhaupt:

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Fat Shark Predator im Test (1/2):
Modellfliegen mit Videobild – die Sicht der Drohne

FPV – das Fernsteuern der Drohne anhand des funkübermittelten Videobildes – hebt die Luftfilmerei mit Kameradrohnen wie dem DJI Phantom in eine weitere Dimension. Wir haben das FPV-Set Predator von Fat Shark getestet.

Fatshark Predator FPV-Ausrüstung

Fliegen mit der Fat Shark Predator-FPV-Brille

Youtube ist inzwischen voll von Luftaufnahmen und Videos, bei denen man sich fragt, wie sie entstanden sind: Irgendwo fliegt die Kamera im grossen Bogen zwischen den Schienen der Achterbahn am Pier von Santa Monica durch, anderswo verfolgt sie einen Scooter durch Miami – mal auf Höhe des Sonnendachs, dann nach einem rasanten Aufstieg hoch über der Strasse. Der Zauberspruch dazu heisst “Kamera-Multicopter und FPV”. Die Abkürzung steht für “First Person View”, also “Erste-Persion-Perspektive”.

Fatshark Predator FPV an DJI Phantom
Fat Shark Predator FPV-Videofunk-AusrüstungFatshark Predator FPV-Videofunk-AusrüstungFatshark Predator FPV-Videofunk-AusrüstungFatshark Predator FPV-Videofunk-Ausrüstung
Fatshark Predator FPV-Videofunk-AusrüstungFatshark Predator FPV-Videofunk-AusrüstungFatshark Predator FPV-Videofunk-AusrüstungFatshark Predator FPV-Videofunk-Ausrüstung

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10.000 x neuerdings.com:
Gadget-Highlights aus sieben Jahren

10.000 Postings sind seit 2006 auf neuerdings.com erschienen und der langjährige Blogwerk-Chefredakteur Peter Sennhauser hat sie einmal Revue passieren lassen. Hier seine Fundstücke aus sieben Jahren.

10.000 Postings – so bunt wie die Gadgetwelt selbst.

10.000 Postings – so bunt wie die Gadgetwelt selbst.

“Wie strahlend ist Ihre Zukunft?” lautete der Titel zum Test eines Geigerzählers auf neuerdings.com – und der löste im Jahre 2011 nach den verheerenden Ereignissen in Fukushima Proteste unserer Leser aus. Allerdings: Der Text stammte von 2009. Wie aktuell der Geigerzähler Jahre später werden könnte und wie viele Google-Sucher deswegen auf seinen Test stoßen würden, konnte Autor Wolf-Dieter Roth nicht ahnen.

Hinter dem Beispiel verbergen sich aber gleich mehrere Kriterien für die Testberichte, die wir als Königsklasse der Artikel auf neuerdings.com seit Start des Blogs gepflegt haben: Die Erfahrungsberichte sollten auf den Alltag bezogen und nicht Zahlenhaufen aus irgendwelchen Labors sein, sich mit Geräten befassen, mit denen wir alle zu tun haben (wollen) und auch längere Zeit nach der Publikation noch wertvolle Informationen liefern. Das ist uns immer wieder gelungen. Jedenfalls werden viele Testberichte auch Jahre nach der Veröffentlichung gefunden respektive gelesen – und teilweise sogar kommentiert.

Gadget-Highlights aus sieben Jahren
SolowheelFliegendes HovercraftTerrafugia TransitionCardboard Concept Car
Defusable ClockTantrum – cholerisches WechermännchenWake 'n' BaconAnti-Theft Lunch Bag
TeppichkeyboardNabaztagHands Free Cellphone KitSexpuppe für Hunde
StompyBig DogPet Care RobotStrenco ST-2 Steambot
Ugobe PleoRodenstock InformanceInfinite USBDefibrillator-Toaster
Il Tiro EspressorevolverMacBook AirNexus OneTesla Roadster
Lytro LichtfeldkameraGyroscopic Urban Vehicle Concept
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Test DJI Phantom (3/3):
Kamera läuft!

Der Phantom von DJI ist ideal für Anfänger, die Videos aus der Luft aufnehmen wollen: billiger als Profi-Multicopter, ist die Technik des Quadcopters vor allem auf Sicherheit und einfache Bedienung ausgelegt. Das hat auch Nachteile.

DJI Phantom Flug

Die DJI Phantom im Flug.

Wer davon träumt, einmal selbst eine hollywoodreife Szene mit Kamera-Überflug zu inszenieren, kann aufhören, für einen Miethelikopter mitsamt Piloten zu sparen. Der Phantom von DJI und eine GoPro Hero (oder eine ähnliche Kamera) liefern Resultate, die sich mit Profi-Shots durchaus messen können – wie ein Profi ausprobiert hat:

Es gibt ein paar Voraussetzungen, und die habe ich ich beim Testen des Qadcopters mit der GoPro schnell kennengelernt. » weiterlesen

Test DJI Phantom (2/3):
Jeder ein RC-Pilot

Schon mal ein ferngesteuertes Flugzeug geflogen? Dann wird die Beherrschung des Phantom von DJI ein Kinderspiel. Oder fast: Der Quadcopter verlangt dem Piloten ein paar ungewöhnliche Skills ab.

DJI Phantom

Der Phantom von DJI. Hier bereits mit der GoPro im Originalgehäuse statt der mitgelieferten Aufhängung.

Das größte Problem, das ungeübte Fernsteuerungs-Piloten haben, ist der Orientierungssinn relativ zum Fluggerät. Wer den Steuerknüppel nach links bewegt, erwartet, dass das Flugzeug nach links schwenkt. Das tut es auch immer – aber nicht unbedingt aus der Sicht des Piloten am Boden: Fliegt man mit dem Segelflugzeug auf sich selbst zu, dann bricht es nämlich aus der Perspektive des Piloten nach rechts aus – meistens genau dahin wo der Baum steht, dem man ausweichen wollte.

Allerdings brauchen die wenigsten technisch begabten Menschen lange, um sich daran zu gewöhnen, beim Steuern immer in der Richtung des Flugzeugs zu denken.

Hier aber fangen die Probleme bei einem Quadcopter wie dem Phantom von DJI an. Die Drohne hat nämlich kein “vorn” und ein “hinten”. » weiterlesen

Test DJI Phantom (1/3):
Kamera-Drohne im Garten

Der Phantom-Quadcopter von DJI soll einfach zu fliegen und robust sein und ist zugleich mit cleverer Elektronik vollgestopft. Wir haben die semi-professionelle Kameradrohne ausprobiert.

DJI Phantom

Nach wenigen Minuten aus der Packung und aufgebaut: der DJI Quadcopter Phantom

Mit der AR.Drone ist eine der ersten populären Flugdrohnen für den gemeinen Geek auf dem Markt: bezahlbar, einfach zu fliegen und mit jedem iPhone steuerbar. Das konnte die Industrie für Luftaufnahmen nicht auf sich sitzenlassen: Der Weltmarktführer (nach eigenen Angaben) für kleine Kamera-Luftfahrzeuge, DJI, hat mit dem Phantom sein Arsenal an Multicopter-Kameraträgern um ein preiswertes Amateur-Gerät ergänzt, das sich neben dem Preis durch kinderleichte Bedienung und ausgeklügelte Elektronik auszeichnen soll. Der Phantom ist praktisch aus der Schachtel heraus betriebsbereit. Und der Quadcopter ist für den Einsatz mit einer Gopro-Hero-Kamera vorbereitet – sogar die Kamerahalterung wird mitgeliefert.

DJI Phantom Quadcopter
DJI FlugdrohneDJI PhantomDJI PhantomDJI Phantom
DJI Phantom QuadcopterDJI Phantom QuadcopterDJI Phantom QuadcopterDJI Phantom Quadcopter
DJI Phantom QuadcopterDJI Phantom QuadcopterDJI Phantom QuadcopterDJI Phantom Quadcopter
DJI Phantom QuadcopterDJI Phantom QuadcopterDJI Phantom
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Asus Transformer im Test (3/3):
Keine Scharnier-Funktion

Asus’ Versuch, das Tablet mit dem Netbook zu kreuzen, ist eine tolle Idee. Sie scheitert aber im Falle des TF101 Transformers am Betriebssystem Android.

Asus Transformer: Schmuckes Gerät, das aber leider seine Versprechen an den Web-Arbeiter nicht einhalten kann. (Bilder: pes)

Asus Transformer: Schmuckes Gerät, das aber leider seine Versprechen an den Web-Arbeiter nicht einhalten kann. (Bilder: pes)

Es schmerzt ja schon ein bisschen. Eigentlich liebe ich Android (auf meinem Mobiltelefon), und ich habe Tablets zu schätzen gelernt, wenn es darum geht, Fotos zu zeigen, Videos anzugucken oder schnell im Internet zu surfen.

Angesichts handlicher Subnotebooks schienen mir Netbooks zusehends eine obsolete Gerätegattung. Tablets aber waren mir zu singulär in der Anwendung – und mit dem Transformer hat Asus ein Kombigerät vorgestellt, das mir als perfekte Kreuzung erschien.

Allein, wie die beiden ersten Testberichte lange vor diesem Fazit (das sehr auf sich hat warten lassen, ich bitte um Verzeihung) gezeigt haben:

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Asus Transformer im Test (2/3):
Das Tablet, das mehr kann

Asus’ Transformer TF101 ist ein Tablet-Computer mit Docking-Tastatur – und damit ein Kompromiss. Diese tendieren dazu, alles ein bisschen und nichts richtig zu können. Das gilt für den Transformer nicht.

Der Asus Transformer 101 ist ein Tablet mit Tastaturdock

Der Asus Transformer 101 ist ein Tablet mit Tastaturdock

Ich weiss von etlichen Kollegen und Kolleginnen, welche das iPad nach den ersten Wochen der Begeisterung und des Überall-Hin-Mitnehmens auf den Couchtisch gelegt und zum Sofa-Surfbrett degradiert haben:

Ein wunderschönes Lifestyle-Gerät, das für Zeitungen und iPad-Zeitschriften, Youtube-Videos und die gelegentliche Fotoshow hervorragend geeignet ist, zum Mail- oder noch-mehr-Schreiben unterwegs aber nur beschränkt geeignet ist.

Eine Tastatur könnte den ganzen Unterschied machen, und die hat Asus dem “Transformer” spendiert:

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Asus Transformer im Test (1/3):
Solides Netbook-Tablet

Der Transformer von Asus ist ein Android-Tablet mit Honeycomb und Tastatur – auf den ersten Blick die perfekte Kreuzung aus zwei Rechnerwelten. Wir haben sie getestet.

Asus Transformer TF101 (Bild Asus-PR)

Asus Transformer TF101 (Bild Asus-PR)

Das Asus-Tablet ist dicker als erwartet und schwerer. Zumindest im zusammengeklappten Zustand ist der Transformer – ein Tablet mit Nvidia Tegra 2-Prozessor, abnehmbarem Tastatur-Dock und Android 3.3 (Honeycomb) als Betriebssystem – ein rechter Brocken.

Dennoch: Nachdem ich mich der Tablet-Manie und zuvor schon dem Netbook-Fieber entzogen hatte, wurde ich bei diesem hybriden Boliden schwach. Netbooks waren mir schon immer ein bisschen zu beschränkt und zugleich noch zu klobig – mein aktuelles Asus-Notebook U36JC und schon sein Vorgänger UL30A sind mit 13-Zoll-Bildschirm und ohne optisches Laufwerk fast so schlank wie das MacBook Air. Für Tablets fehlte mir schon immer ein “Usecase” – die typische Anwendung, jenseits vom Vorzeigen meiner Fotos, was zugegebenermassen mit einem Tablet sehr gut geht und aussieht.

Das Transformer-Tablet von Asus, dachte ich, könnte durch die Kombination meine Skepsis beseitigen. Netbook, wenn es nötig ist, Tablet, wenn’s gefällt – eine clevere Idee.

Das offiziell Asus TF101 genannte Gerät sieht in der Tat gut aus und fühlt sich gut an:

Asus TF101 Transformer
asustransformer11von1.jpgasustransformer3von10.jpgasustransformer6von10.jpgasustransformer2von10.jpg
asustransformer1von1.jpgasustransformer5von10.jpgasustransformer10von10.jpgasustransformer7von10.jpg
asustransformer1.jpgAsusTF101

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Seagate Goflex Freeagent im Test (2/2):
Flexibel – oder wacklig

Seagates Goflex ist ein Konzept für Harddisks mit verschiedenen Controllern – und damit mehr Möglichkeiten für Ausfälle.

Seagate Goflex Freeagent: Wenn das Lichtlein brennt, heisst das erst, dass der Controller Strom hat. © PS

Seagate Goflex Freeagent: Wenn das Lichtlein brennt, heisst das erst, dass der Controller Strom hat. © PS

Externe Harddisk mit 1.5 Terabyte Speicherplatz, kleinen Abmessungen und jedem Anschluss von eSata bis USB 3.0. den man sich wünscht: Seagates Goflex, in diesem Test die ultra-portable Version, lässt wenig wünsche offen. Auch wenn die Platte mit 5400 Umdrehungen im Datendurchsatz die möglichen Geschwindigkeiten der Anbindungen nicht ausschöpft – was aber ohnehin die wenigsten Harddisks können.

Flexibilität ist dagegen das, was Seagate bei der Modellreihe gross schreiben wollte. Die ist mit den Ansteck-Adaptern inklusive Spezialkabeln gegeben – bietet damit aber auch mehr Risiko für Wackelkontakte:

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