Alle 226 Artikel von phogenkamp auf neuerdings.com:
Wer vor einem Jahr bei Swisscom ein neues Handy mit Vertragsbindung gekauft hat, müsste eigentlich für ein reguläres iPhone tief in die Tasche greifen. Swisscom hilft mit einem Sommerspezialangebot – das nur vier Wochen läuft, aber nicht aufs iPhone beschränkt ist.
In der Schweiz gibt es im Gegensatz zu Deutschland noch keine iPhone-Bestandskunden, die man durch unsinnig teure Upgrade-Angebote verprellen könnte – aber natürlich gibt es Millionen von Kunden, deren 12- oder 24-Monats-Vertrag im Moment gerade nicht ausläuft. Wie bereits beim Launch angekündigt, präsentiert Swisscom nun ein Treueangebot für «Kunden, die aufgrund ihrer Vertragsrestlaufzeit eigentlich nicht berechtigt sind, ein vergünstigtes Handy zu beziehen».
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Apple hat die iPhone-Video-Demo auf Deutsch übersetzt und für das iPhone 3G angepasst. Wir sagen, welche Stellen die interessanten sind (Also Achtung: Spoiler).
Wer schon ein iPhone 3G hat, muss im Moment vor allem eins damit machen: Kollegen und Freunde daran rumdrücken lassen. Wenn man schon ein Jahr mit dem Bedienkonzept vertraut ist (vom iPhone oder dem iPod touch), vergisst man gerne, dass fast der ganze Rest der Welt noch die iPod-Classic-Bedienung kennt und deswegen auch heute am liebsten noch Funktionen wie Drehen und Multitouch anschaut. UMTS, GPS und Push sind da längst nicht so beeindruckend und auf dem Büroflur eh schwierig zu demonstrieren.
Wer daher sein iPhone möglichst schnell wieder haben will, kann es zumindest probieren mit dem Satz: «Ich schick Dir einen Link, dort sieht man alles viel besser.» Denn die iPhone-Video-Demo von Apple gibt es jetzt auch auf Deutsch.
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OK, zuviel Orange-Bashing ist auch langweilig. Aber: Einer jeht noch, einer jeht noch rin?
Ich: «We have it? Stimmt das?»
Er: «Ähm. Nein.»
Ich: «Wie viele hattet Ihr denn?»
Er: «15 Stück.»
Ich: «Oh. Und wieviel Vorbestellungen?»
Er: «Einiges mehr.»
Ich: «Und heute morgen standen auch etwa 15 Leute vor der Tür, oder?»
Er: «Ja, etwa. Aber elf von denen hatten vorbestellt.»
Fazit 1: Es ist alles noch viel verrückter als man denkt. Im Kreis 5 bestellen die Leute vor und stellen sich dann vor Türöffnung an.
Fazit 2: Zu forsche T-Shirt-Kommunikation kann nach hinten losgehen.
Während iPhone und Swisscom zur Zeit grösste Medienpräsenz haben (teilweise redaktionell, teilweise mit Werbung erkauft), hört man von Konkurrentin Orange gar nichts. Orange hat den Launch schlicht und einfach verschlafen.

Während Swisscom feiert, muss Orange draussen bleiben – hier versehentlich von einem Agenturfotografen abgebildet, der ein Orange-iPhone vor einem Swisscom-Logo ablichtete. (Foto: Keystone)
In den letzten Wochen und Tagen war das neue iPhone 3G in den Schweizer Medien omnipräsent. Werbung hat allerdings fast ausschliesslich Swisscom (und ihre Reseller) geschaltet. Konkurrentin Orange schaffte es gerade mal, die Abopreise einige Tage vor dem Erstverkaufstag bekannt zu geben, dann herrschte – bis auf die eigene Website und Mailing-Aktionen an bestehende Kunden – jedoch Funkstille.
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Geräteknappheit an allen Enden: Über 500 «Consumer» rangeln sich in der Schlange, die letzten 30 gehen mit leeren Händen nach Hause, und auch von den 100 Journalisten bekommt nicht jeder ein Testgerät.
Think different. Das iPhone ist anders, und entsprechend war auch der Launch irgendwie eine seltsame Geschichte. Über 100 Journalisten drängelten sich ab 22.30 Uhr im Zürcher In-Vegi-Restaurant «Hiltl», wohin Swisscom zur Pressekonferenz geladen hatte. Carsten Roetz, Pressesprecher, moderierte, Christian Petit, Leiter Privatkunden, erzählte von den Tollheiten, mit denen Swisscom im Schweizer Markt aufwartet, Urs Schaeppi, Leiter Grosskunden, berichtete, wie toll das iPhone als Business Handy ist (siehe «Einige Neuheiten gibts trotzdem»). So weit, so normal.
Um 23.45 Uhr durften alle Journalisten die Strassenseite wechseln und sich gegenüber vor dem Shop das Gewimmel anschauen – im Medien-Programm vermerkt als «Transfer zum Swisscom-Shop an der Füsslistrasse, Start des Mitternachtsverkaufs». Auf einem Podest stehend trafen wir alte Bekannte und schlossen neue Freundschaften, etwa mit Barnaby Skinner von der SonntagsZeitung. Wohl niemand wollte mit den Leuten in der Schlange tauschen, erst recht nicht, als sich kurz vor Mitternacht plötzlich direkt vor der Tür einige Dutzend Leute in die Schlange drängelten. Nach mehreren vergeblich gezählten Countdowns der Massen wurden die Türen schliesslich pünktlich um Mitternacht geöffnet. Ein grosses Geschiebe setzte ein, die Stadtpolizei eilte den sichtlich überforderten privaten Security-Leuten zu Hilfe und zog ein rot-weisses Baustellenband, das dann die Securitaner von Hand des Rest des Abends hielten.
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In 12 Stunden beginnt der Verkauf des ersten iPhones in der Schweiz. Wir haben die wichtigsten «administrativen» Fragen zu Verträgen und Kosten nochmal zusammengestellt.
Welche Tarife gibt es?
Hier sind die Tarife von Swisscom, hier die Tarife von Orange (jeweils durchklicken, nicht direkt verlinkbar).
Und wer ist billiger?
Wie bei allen Handyverträgen: Es kommt darauf an. Beide Anbieter bilden im wesentlichen ihre bisherigen Abos ab, und auch bei denen hängt es vom Telefonierverhalten ab, wo man günstiger fährt. Orange hat Gratisminuten und Gratisgespräche zu den drei Lieblingsnummern, Swisscom hat den günstigen Stundentarif; Swisscom hat nur 24-Monate-Abos (die lang werden könnten, weil sicher in dieser Spanne das nächste iPhone folgt), Orange hat auch eine 12-Monate-Variante; Orange hat bei allen Abos 1 GB Datenverkehr inklusive, Swisscom hat den Preis für den zusätzlichen Datenverkehr pro Tag bei 5 Franken gedeckelt – und so weiter. Einen ersten guten Anhaltspunkt bietet ein iPhone-Tarifrechner.
Was kostet mich denn das iPhone insgesamt in den 24 Monaten?
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Offiziell redete in der Schweiz nach dem Rückzieher von Dataquest niemand mehr vom Mitternachtsverkauf des iPhone am Freitag – bis gestern. Nun macht Swisscom ihn offenbar doch, berichtete «Blick am Abend».
Nachdem letzte Woche die Presse-Einladung zur Medienkonferenz von Swisscom am Launch-Vorabend von 23 bis 1 Uhr kam, hatten wir schon so einen Verdacht. Wieso sollte man so etwas mitten in der Nacht machen, wenn es um Mitternacht sowieso nichts zu zeigen gibt? Vor allem die Wahl des Orts sprach Bände.
Das Haus Hiltl (das vegetarische Restaurant von Zürich, schick und keineswegs öko) liegt verdächtig nah beim Swisscom-«Flagship-Store» (man hat schon beeindruckendere Flaggschiffe gesehen, aber es ist der grösste und umsatzstärkste Swisscom-Shop) in der Füsslistrasse – es sind nur knapp 30 Meter:
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Und noch eine iPhone-News am Morgen. (Und zum ersten Mal seit langem habe ich wieder eine echte News über ein Thema, das ich online verfolge, aus der Zeitung erfahren.)
Das Volks-iPhone scheint zumindest verschoben, denn Apple kann offenbar nicht genug iPhones liefern. Wie die Schweizer Gratiszeitung .ch berichtet, konnte Apple dem Schweizer Händler Dataquest die bestellten Mengen nicht zusagen. «Was wir bekommen, wird die Nachfrage nie und nimmer decken», wird Filialleiter Dave Gleixner zitiert, und weiter: «Wir werden innert einer Stunde ausverkauft sein».
Entsprechend hat Gleixner auch den Verkauf des iPhone nachts um 0.01 Uhr abgesagt. Die Website wurde bereits aktualisiert. Wo bis gestern noch «Mitten in der Nacht ein iPhone kaufen?» stand (Screenshot bei neuerdings.com), heisst es nun langweilig: «Das iPhone 3G wird ab 11. Juli 2008, 9.00 Uhr in unseren Premium Reseller Filialen verkauft.»
Damit gibt es wohl keinen Anbieter in der Pole Position, denn auch die Shops von Swisscom und Orange öffnen um 9.00 Uhr. Wir werden also von morgendlichem statt von nächtlichem Schlangestehen berichten. Es sei denn, es wird kampiert?
Damit fällt leider auch unsere geplante nächtliche neuerdings.com-iPhone-Buyer-Party aus, die wir bei uns im Garten machen wollten. Aber vielleicht ergibt sich ja noch etwas anderes.
Die beiden Mobilfunkanbieter Swisscom und Orange waren bei der Ankündigung des iPhone 3G gleich verfahren: Beide hatten auf ihren Websites eine Maske aufgeschaltet, in die man sich eintragen konnte, um Neuigkeiten über das iPhone zu erfahren, sobald diese verfügbar sind. Wie gestern berichtet, kam die entsprechende Mail von Swisscom um 11.45 Uhr und damit nur eine halbe Stunde nach der offiziellen Medienmitteilung für die Presse (und linkte auf diese Mini-Site).
30 Stunden später kam gestern Abend die Mail von Orange. Ah, endlich der Preisvergleich!
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Swisscom hat heute, zehn Tage vor dem Launch am 11. Juli, als erster der beiden Schweizer Anbieter (der andere ist Orange) seine Tarife für das iPhone und die Abos bekannt gegeben.
Ganz im Sinne von Steve Jobs, der neulich in seiner Ansprache sagte, das iPhone sei bisher uneingeschränkt toll gewesen, nur etwas zu teuer, wird es zum «Volks-iPhone»: Mit einem günstigsten Preis von CHF 99.- für die kleine 8 GB-Version (was man aber von aussen nicht sieht) dürfte das iPhone seinen Nimbus als Statussymbol schnell verlieren.
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