Alle 9 Artikel von Peter Hogenkamp - Live von der CeBIT auf neuerdings.com:

Eigentlich einer der besseren Messejobs: den ganzen Tag im Whirlpool planschen und Handys in Kondome verpacken. Wenn da nicht diese vielen Pressefuzzis wären.
(Foto: P. Hogenkamp/neuerdings.com)
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Da sieht man wieder, wofür sich diese «Developer» eigentlich interessieren. Übrigens: unten links steht ein 19-Zoll-Monitor (nur so zwecks Grössenvergleich)
(Foto: P. Hogenkamp/neuerdings.com)
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Aus Gadgetperspektive nicht viel Neues bei der Telekom. Dass das iPhone nur gefühlte 0.1% vom gigantischen Telekom-Stand einnimmt, hat uns aber doch etwas gewundert.
Der Telekom-Stand ist mal wieder eine halbe Halle gross. Viel über T-Home, aber nichts Neues, und der typische CeBIT-Dialog: «Was gibt’s Neues?» - «Zum Beispiel XY.» - «Aber gab’s das nicht auch schon an der IFA?» - «Ja, das stimmt auch wieder.» Die CeBIT ist vieles nicht (mehr) - definitiv ist sie nicht das Launchevent für Consumer-Produkte.
Über ein riesiges Laufband rund um den ganzen Stand läuft die Schrift: «Die Deutsche Telekom ist seit Jahren Nummer 1 in der Nachhaltigkeit». Aha. Nummer 1 unter wem alles?
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Ohne Worte.
Die CeBIT will in Zeiten generell rückläufiger Besucherzahlen verstärkt Fachbesucher und Entscheidungsträger ansprechen, war vorher überall zu lesen.
Allerdings fragt sich dann, warum die meisten Aussteller an ihren Ständen nach wie vor massenkompatible und vor allem sehr laute Darbietungen zeigen. Zum Beispiel SonyEricsson mit einer «Human-Beatbox»-Darbietung.*
«Schreiben Sie mal was über diesen Lärm», sagt der Herr vom Panasonic-Stand gegenüber. «Und am besten auch gleich von den Schulkindern, die hier hordenweise durchziehen und mit unseren Laptops ins Internet wollen.»
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Miniaturisierung? Wozu? Hier sind ein paar Gadgets, die auch im grossen Wohnzimmer eine gute Figur machen.
Ein Präsentations-Tisch à la Microsoft Surface (bzw. Minority Report bzw. Jeff Han/Perceptive Pixel), mit dem die Telekom etwas über eGovernment erzählen will, was aber niemanden interessiert, sondern alle wollen nur den Tisch anschauen:

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Die «Blackbox» sieht stylish aus und spielt über Bluetooth gestreamte Musik ab. Ob bayerische Blasmusik oder «Wickie» ist ihr egal - aber den Herren von gear4, die selbst Gnarls Barkley an die Box funken, nicht.
In irgendeinem unaufgeräumten Zimmer werden Apple-Zubehör-Gadgets für Fachhändler vorgestellt. Ich schaue mir die «Blackbox» von gear4 an.
Überragend motiviert ist die Ansprache nicht: «Haben Sie denn ein Bluetooth-Handy mit Musik drauf?» Ich zücke das E61, das ich eigentlich nicht zum Musikhören nutze, und schaue in der Galerie unter Musiktitel: «Ich habe nur den Wickie-Song als MP3, den spiele ich meinem Sohn manchmal vor, wenn er beim Wickeln Terror macht.»
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Die Firma Arnoldy in Luxemburg hat sich auf eine interessante Nische spezialisiert. Sie kaufen alte, aber neue Handys von Herstellern und Netzbetreibern und verkauft diese für teures Geld - an Fans und an Leute, für die ein neues Handy noch teurer wäre.
Sowohl Arnoldys Stand als auch der Flyer haben diesen Charme von Sekretärinnen-PowerPoints. Und ausnahmsweise passt er auch mal. Denn die Firma Arnoldy führt auch Produkte mit einem robustem Charme: alte Handys. Interessant ist, dass ich mich bei den meisten noch erinnern kann, wer sie mal besessen hat.
Das Nokia 6150 zum Beispiel hatte meine Mutter gefühlte zehn Jahre lang (in den weiteren zehn Jahren seitdem hat sie das kleine 6510, sie hat also nur die Zahlen verdreht), genauso hatte mein Vater ewig das noch viel schlimmere 5110, bis ich ihn mal zu Weihnachten erlöst habe. Und das Nokia 6310 wurde mir im Jahr 2003 im Schlaf im Zug vor der Nase weggeklaut, das vermisse ich eigentlich heute noch, war eines der besten.
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Der gute Christian Leu alias Leumund hielt uns ja über Jahre damit in Atem, dass er im Alleingang einen WLAN-Feedreader bauen wollte. Nun, wie er selbst schon anhand des Chumby gemerkt hat, es wäre vermutlich harzig geworden. Vor allem, wenn man hier an der Messe die Chinesen sieht, die es sich offenbar zur Devise gemacht haben, schlichtweg alles in ein und dasselbe Gerät zu verbauen.
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