Alle 211 Artikel von Kurt Haupt auf neuerdings.com:
Die Businesswelt hat sich gefragt, warum bei den neuen Nokias plötzlich der Blackberry-Client fehlt. Mit Software aus ihrem Beta-Labor liefert Nokia nun die Antwort. Mit ihrer neuen Push-Mail-Lösung hat sie einen Blackberry-Killer programmiert.
Nach einem Klick landet man im Mitteilungsfenster und kann dort die komplette Meldung lesen und auch gleich beantworten. Attachments werden normalerweise nicht übertragen und müssen explizit im Mail-Programm heruntergeladen werden.
Was es wohl kostet?
Bleibt die Frage, was der Spass kostet. Die lässt sich gar nicht einfach beantworten. Nokia selbst bietet den Dienst während der Testphase kostenlos an. Wie viel Traffic durch das sporadische signalisieren neuer Mails entsteht, liess sich im Test nicht genau eruieren. Der Traffic-Zähler innerhalb des E51 liefert keine Live-Werte, aktualisiert sich also erst, wenn die Datenverbindung gekappt wird.
Grundsätzlich schlägt der Empfang einer Mitteilung mit einigen wenigen Kilobytes zu Buche. Ein einmaliges Drücken der Sync-Taste verursachte in Sende- und Empfangsrichtung zwischen 2 und 4 Kilobytes Traffic. Lässt man das Handy 12 Stunden in Ruhe, erhöht sich der Zähler um rund 15 Kilobytes in Sende- und Empfangsrichtung.
Die reinen Traffic-Kosten dürften sich also in vernünftigen Bereichen bewegen. Während des Roamings, also wenn das Handy bei einem fremden Provider eingebucht ist, kann man die Synchronisation unterbinden. Ferner lässt sich die Lösung auch komplett “Offline” schalten.
Theoretisch kann man die Mail-Synchronisation auch über WLAN vornehmen. Eine entsprechende Auswahl steht in den Settings (Account Info, Access Point) mindestens zur Verfügung. Im Test habe ich es aber nicht geschafft, diesen Modus zu aktivieren, weil das Programm dabei permanent über einen fehlenden Parameter maulte.
Schade ist, dass man über das Programm nur eine E-Mail-Adresse verwalten kann und HTML-Mails nicht gerendert werden. Auch die Zusammenarbeit mit IMAP-Folders klappt nicht. Doch laut Nokia will man an diesen Bereichen weiter feilen.
Wer den Dienst allerdings für Geschäftliches verwenden will, muss Nokia blind vertrauen. Denn das Unternehmen erhält die Zugangspasswörter zum E-Mail-Account.
Fazit: Gratis und einfach
Nokia Mail bringt Pushmail für die Armen und Doofen. Noch nie war es so einfach, einen Pushdienst auf einem Handy mit einer bestehenden E-Mail-Adresse zu installieren. Bei meinem Test war der Dienst zuverlässig und schnell. In Foren beklagen sich allerdings andere User über Push-Verzögerungen von bis zu einer Stunde.
Man darf ferner gespannt sein, zu welchen Preisen der Dienst nach Ende der Betaphase angeboten wird.
Der Scenicview ECO-Monitor reitet auf der grünen Welle. Viele glauben, dass ein ausgeschalteter Monitor keinen Strom braucht. Falsch!
Fujitsu-Siemens Scenicview Eco mit 0 Watt
Die Dinger verheizen mit ihrem Netzteil zwischen eins bis fünf Watt, auch wenn der PC nicht mehr läuft. Deshalb hat Fujitsu-Siemens nun einen Bürobildschirm entwickelt, der sich vom Netzstrom trennt, sobald der PC herunterfährt.Besonders erfreulich: Der Hersteller will die patentierte Technik ohne Aufpreis bei den neuen Modellen einbauen.
» weiterlesen
Wer Geld in die Ohrhörer SHE9850 (Affiliate-Link) von Philips investiert, wird mit Tragkomfort und perfektem Sound belohnt. Und muss sich nicht mehr mit den billigen Dingern rumärgern, die selbst teuren MP3-Playern beigelegt werden.
Vermutlich habe ich schräge Ohren. Deshalb kneifen mich übliche Ohrstöpsel permanent. Oder ich hatte bisher einfach die falschen Ohrhörer.
Mit den Philips SHE9850 muss ich mir keine Sorgen mehr machen. Denn die kleinen Silikonkappen in Kombination mit der abgewinkelten Bauform passen nun endlich auch in meine Ohren so gut, dass ich Musik freiwillig über Ohrhörer geniesse. Erst wenn dann der Telefonhörer dagegen kracht, merke ich, dass die Stöpsel drin sind.
» weiterlesen
Wenn man verrückte Sachen macht, hat man keine Hand für die Kamera frei. Die FlyCamOne dokumentiert solche Abenteuer.
Wer morgen von der Brücke in den See springen will, kann seine Eindrücke mit der FlyCamOne dokumentieren. Wenigstens die Kamera übersteht den Sprung dank “Tauchkit” unversehrt.
Die kleine Minikamera macht wahlweise Videos (640 x 480 Pixel) oder Serienfotos (1280 x 1024 Pixel) und speichert die Bilder absturzsicher auf einer SD-Karte.
Ihre Wurzeln hat die FlyCam eigentlich in der Modellfliegerei. Dort sorgt sie seit Jahren dafür, dass die schönsten Überflüge auch dokumentiert sind. Bei Skatern, Downhill-Bikern, Brückenspringern, Rasern und anderen Adrenalin-Junkies hat die FlyCam aber auch seit Jahren einen guten Ruf als Abenteuerbegleiter. Dank eines Kopfbefestigungssets lässt sie sich recht zuverlässig befestigen.
» weiterlesen
Die alten Videokassetten gammeln vor sich hin, wenn Sie nicht auf DVD oder den PC transferiert werden. Ion Audio VCR2PC hilft bei der Umwandlung.
Das Zeitalter der VHS-Kassetten ist vorbei. Aber es gibt noch viele Tapes die etliche Familienerinnerungen gespeichert haben und so langsam digitalisiert werden müssten. Denn die Haltbarkeit der Bänder ist endlich. Wer seinen Videorekorder nicht mit einer Konverterbox wie
Pinnacle Video Transfer an den PC anschliessen will, kann nun auch einen VHS-Player mit USB-Anschluss kaufen.
» weiterlesen
Das HTC Touch Diamond zeigt im Kurztest, dass es bezüglich Design, Bildschirm und Funktionen wirklich zur absoluten Spitzenklasse gehört. Eine Handvoll Technik, die begeistert.
Das Touch Diamond von HTC – eine Handvoll edelster Technik. (Bild: HTC)
Dass der Eilbote das Testgerät von HTC nur gegen Barzahlung von über 140 Franken rausrücken wollte, bewies schon mal den äusseren Wert des Edelhandys:
Die Rechnung war dann schnell gemacht, der Schweizer Zoll setzte den Preis des Diamond mit 1030 Franken fest und wollte deshalb gut 70 Franken Mehrwertsteuer. Das restliche Geld steckte sich ein “neutraler Verzollungsdienst” für das Einholen eines Stempels in die Tasche.
Über den Ärger tröstet die erste Erfahrung mit dem HTC Touch Diamond (Affiliate-Link)hinweg. Sofort nach dem Einschalten fällt die unglaubliche Schärfe des Displays auf. Auf einer Fläche von nur 4,2 mal 5,5 Zentimeter zaubert es volle VGA-Darstellung mit 640 x 480 farbigen Bildpunkten:
» weiterlesen
Die Squeezebox Duet (Affiliate-Link) von Logitech bringt praktisch alle Audio-Internetdienste in die Stube. Doch wie bewährt sich der Unterhalter zum Verwalten der persönlichen Musiksammlung auf der Festplatte? Hier glänzt die Duet durch breite Formatunterstützung (MP3 über Ogg bis Flac), patzt aber wegen mangelndem Support von Universal Plug and Play (UPnP).

Die Duet bringt die eigene MP3-Sammlung in die Stube. (Bild: Logitech)
Nach der ersten Begeisterung über die Komponenten der Squeezebox Duet folgt mit der Erkenntnis, dass die Kombo kein UPnP versteht, einen Dämpfer. Das Duo aus Logitech Duet und Synology-Festplatte schafft aber dennoch eine PC-unabhängige Jukebox.
» weiterlesen
Das Squeezebox Duet (Affiliate-Link)wäre der optimale iPod-Ersatz für Stubenhocker, wenn Logitech sich an den UPnP-Standard gehalten hätte und die Kopfhörerbuchse am Duet nicht wegen eines Fehlers stumm wäre. Dass ich vom Duet trotzdem begeistert bin, ist seinen Internetfunktionen, offenem Linux sowie cleveren Lösungen von Freeware-Programmierern und Drittherstellern zu verdanken. Damit läutet die Lösung eine neue Ära des Internet-Musikkonsum ein.
->Test Squeezebox Duet Teil 2
Squeezebox Duet: Alle Musik auf der Stereoanlage. (Bild: Logitech)
Das Squeezebox Duet von Logitech setzt sich zusammen aus einer Anschlussbox für die HiFi-Anlage und einer Funk-Fernbedienung mit Farbdisplay. Damit hat man die ganze Musiksammlung plus Unterhaltung aus dem Internet in der Hand.
» weiterlesen
Hauppauge geht andere Wege als Cowon, die ihren Medienplayer mit Fernsehempfänger aufrüstet. Hauppauges myTV spielt via USB und SD-Karte auch Videodateien ab.
Der Akku des Hauppauge myTV reicht für 3 Stunden Digitalfernsehen. Bildgalerie (© Hauppauge)
Angekündigt wurde der Taschenfernseher von Hauppauge schon im März. Nun kommt er für 149 Euro (239 Franken) in die Läden.
Der 3,6 Zoll grosse LCD-Schirm hat eine Auflösung von 320×240 Pixel. Für guten Ton soll ein integriertes Stereo-Lautsprechersystem sorgen.
Die ausziehbare Antenne für den Empfang von DVB-T (inklusive EPG) und Radio hat Hauppauge auf seinen Produktebildern gut versteckt.
» weiterlesen
Urban Tool sieht Kleidung offenbar als Werkzeug. Diese Sportshirts verfügen über technikaffine Erweiterungen.

Kabelführung und Spezialtäschen sorgen für schlabberlosen Playertransport. Bildergalerie (© Urban Tool)
Natürlich pflegt auch Neuerdings.com den Fussball-Hype zur EM 08. Deshalb haben wir dieses Werbebild des neuen Urban Tool advancedShirt gewählt. Die Sportleibchen haben gepolsterte Tragtaschen für iPod und Co. sowie eine Kabelführung integriert. MP3-Player oder Handy werden in eine körpgernahe, gepolsterte Tasche gepackt und eine Kabelführung verhindert Verwicklungen.
» weiterlesen