Kurt Haupt

 

Alle 211 Artikel von Kurt Haupt auf neuerdings.com:

iPod Touch Generation 2 im Test (II):
Touch bleibt Touch

Der neue iPod touch (Affiliate-Link) bringt ausser dem Lautsprecher, einem Lautstärkeregler und mehr Akkuausdauer kaum neues. Dank Remote kann er aber ein bisschen “vernetzte” Musik.

Das Spitzenmodell des neuen iPod Touch ist fetter geworden – er schluckt nun nämlich maximal 32 statt 16 Gigabyte Musik und Filmchen.

Trotzdem ist er physisch sogar eine Spur dünner geworden als sein Vorgänger. Das Massband beweist dann aber, dass der neue Touch nur einen halben Millimeter geschlankt hat.

Wichtiger ist, dass der iPod Touch 2 nun einen eingebauten Lautsprecher, einen Lautstärkeregler auf der Seite und mehr Akku-Ausdauer hat. Apple verspricht bis zu 36 Stunden Audio und 6 Stunden Video:

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iPod Touch Gen2 im Test:
Dorniger Weg zu neuer iPod-Liebe

Der iPod touch (Affiliate-Link) ist eine alte Liebe. Mit neuer Software, neuen Modellen und vor allem vielen Zusatzprogrammen weckt Apple neue Begeisterung. Wäre nur iTunes 8 unter Vista nicht so zickig.

Wie schaltet man einen Vista-PC am schnellsten aus? Man stöpselt einen iPod an.

Dieses nette Witzchen verdanke ich iTunes 8 für Windows, der neusten version des Apple-Musikladeen-Abspiel-Playlist-Verwalters.

Wer die erweiterten Möglichkeiten der neusten iPods nutzen will, muss sich nämlich auch ein neues iTunes auf den Rechner laden. Und das kann ganz schön zicken:

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W902 mit PlayNow plus:
Handy mit fünf Millionen Songs

Sony Ericsson W902 heisst: Kauf ein WalkMan-Handy, hör unbegrenzt Musik und brenn deine 100-Lieblingssongs auf eine CD.


PlayNow Arena mit weniger DRM
Gute Neuigkeiten hat SE auch bald für Musikfreunde in der Schweiz und Österreich. Bei PlayNow Arena kann man zwar nur einzelne Songs auf das Handy laden. Neu dabei ist, dass jeder für das Handy gekaufte Song kostenlos auch mit dem PC aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Und zwar als frei kopierbare MP3-Datei mit 320 kbps CD-Qualität. Der Song auf dem Handy bleibt zwar DRM-geknechtet, man kann also nicht einfach den Lieblingssong per Bluetooth Freunden überspielen. Die PC-Songs sind aber frei und lassen sich auch in vernetzten Lösungen verwenden.
PlayNow Arena ist in Skandinavien bereits erhältlich und wird im 4. Quartal 2008 in Österreich und der Schweiz lanciert. Wie lange Deutschland zuwarten muss, liess sich nicht eruieren.

Fazit: Mit PlayNow Arena verabschiedet sich auch der Handymarkt teilweise vom DRM. Dass man teuer gekaufte Songs nun auch endlich als frei nutzbares MP3 nutzen kann, bringt schon beinahe wieder das gute alte Gefühl des CD-Kaufens zurück. Man kriegt für sein Geld “echte” Musik.
Eine echte Lösung wird aber erst PlayNow Plus sein. Ich warte gespannt, welcher deutschsprachige Anbieter als Erster beim unlimitierten PlayNow Plus mitmacht. Sind die Tarife vernünftig und mit entsprechendem Datenvolumen kombiniert, wird SE vom Markennamen für “coole Musikhandys” zum Synonym für “das erste sinnvolle Musikabo”.

Bei aller Begeisterung vermisst der vernetzte Heimunterhalter allerdings noch immer eine “echte” Zusammenarbeit zwischen SE und Sony. So ist es für Konsumenten kaum nachvollziehbar, warum die Musik von PlayNow Plus nur auf PC und Handy und nicht auf der als Multimediastation propagierten Playstation 3 oder der mobilen Playstation Portable genutzt werden kann.
Hier überlässt SE anscheinend Apple das Feld kampflos, dessen iTunes neben iPhone und iPods auch mit vernetzten Lösungen wie Apple TV und AirPort zusammenarbeitet.

Sony Ericsson zeigte übrigens an der Pressekonferenz zum Lauch von PlayNow Plus auch einige andere coole Handyentwicklungen. Dazu demnächst mehr im Beitrag: Handyzukunft aus Schweden

HTC Touch HD:
iPhone Xtra-large

Schon beinahe im Wochenrhythmus kündigt HTC neue Mobiltelefone an. Neustes Highlight ist das Touch HD.

 

In anderen Disziplinen (Mediaplayer, Navigation, WiFi, Bluetooth und Zusatzprogrammen) entspricht das HTC dem üblichen üppigen Umfang von Windows Mobile.

Spannend dürfte die Preisgestaltung des Touch HD werden. Der Hersteller wollte dazu noch keine Angaben machen und verspricht, das Topmodell noch im 4. Quartal in Europa auf den Markt zu bringen.

Nachtrag 21.9.09: Inzwischen ist auch schon das erste Video zum HTC-Touch HD aufgetaucht.

Die Daten des HTC Touch HD:

  • Abmessungen: 115 x 62,8 x 12 mm (L x B x H)
  • Gewicht: 146,4 Gramm mit Akku
  • Verbindungsoptionen: Quadband GSM/GPRS/EDGE: 850/900/1800/1900 MHz; WCDMA/HSDPA: 900/2100 MHz. HSDPA 7,2 Mbps.
  • Software & Betriebssystem: HTC TouchFLO 3D mit Windows Mobile 6.1 Professional
  • Display: 3,8 Zoll Widescreen VGA-Bildschirm (480 x 800 WVGA)
  • Kamera: 5,0 Megapixel mit Autofokus; zweite Kamera VGA
  • Interner Speicher: 512 MB Flash; 288 MB RAM
  • Speicherkartenformat: microSD (SDHC-fähig)
  • WLAN: 802.11b/g
  • Bluetooth: 2.0 mit EDR
  • GPS: GPS/AGPS
  • Schnittstellen: HTC ExtUSB (mini-USB und Audiostecker in einem; USB 2.0 High-Speed)
  • Akku: 1.350 mAh
  • Gesprächszeiten: GSM: bis zu 310 Minuten
  • Stand-by-Zeiten: GSM: bis zu 390 Stunden
  • Chipset: Qualcomm MSM7201a, 528 MHz

 

Plastic Logic Reader:
Endlich ein eBook für die Massen?

Ich träume ja schon seit 10 Jahren von einem praktischen digitalen Buch. Der Plastic Logic Reader, der demnächst in Deutschland hergestellt werden soll, sieht nun wenigstens schon mal vielversprechend aus.

Plastic Logic Reader
Plastic Logic Reader
Sony hat eins. Kindle hat eins. Aber das perfekte digitale Buch gibt es (noch) nicht.
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Test Nokia 6220 classic II/II:
GPS-Löcher und Geo-Schnappschüsse

Mit ein wenig Vorbereitung wird aus dem Nokia 6220 ein Reisebegleiter für den Städtetripp. In Basarschluchten verliert es aber dann schon mal die Orientierung. Dafür findet man den Schnäppchenshop jederzeit wieder und auch die Fotos “wissen” wo sie geknipst wurden.

Theoretisch versieht das 6220 alle Fotos mit Geo-Informationen. Es zeichnet also auf, wo das Foto gemacht wurde und speichert diese Infos in der Bilddatei. Deshalb kann man dann solche Bilder einfach beispielsweise via Picasa oder Flicker bei Google-Maps auf einer Landkarte verankern. In der Realität hatte die Hälfte meiner Bilder dann wirklich eine Positionsangabe, bei den restlichen fehlte sie vollkommen. Am einfachsten lässt sich dieses Feature übrigens mit dem kostenlosen Grafikbetrachter IrfanView kontrollieren. Es zeigt unter “Infos, Exif” nicht nur die Daten an sondern holt mit einem weiteren Mausklick auch gleich den Kartenausschnitt aus Google Earth auf den Schirm. Fehlt nur noch, dass man mit “Herumziehen” in Earth auch gleich die Koordinaten im Exif-Bereich korrigieren kann. Da hilft dann nur der Griff zum Panorado Flyer, der via Google Maps Bilder mit GPS-Daten versieht. Ich habe nicht herausgefunden, wie man während der Fotografiererei sicherstellt, dass die Positionsdaten mitgespeichert werden. Dass das Nokia 6220 in Gebäuden die GPS-Postition verliert, ist verständlich. Unklar ist mir allerdings, warum dann die Kamera nicht einfach sämtliche Bilder mit der letzten eruierten Position markiert. Aber vielleicht liest ja ein Softwareentwickler von Nokia auch mal bei Neuerdings.com rein.

Grundsätzlich bin ich aber Fan von Fotos mit GPS-Daten, weil man so später jederzeit wieder sämtliche Bilder von Istanbul auf der Festplatte findet, auch wenn man drei verschiedene Reisen unternommen hat.

Gemeiner Vergleich
Dass ich von der Bildqualität des 6220 nicht wirklich begeistert bin, liegt an einem gemeinen Vergleich. Ich habe nämlich auch noch eine Canon PowerShot SX110 IS auf die Reise mitgenommen und mit ihr Vergleichsbilder geschossen. Während man also die Handy-Fotos an sich noch als “ganz hübsch” betrachtet, verblassen sie im Vergleich zu einer “echten Kamera” deutlich.

Mehr Details zu diesem unfairen Vergleich findet sich bei
Nokia 6220 classic gegen Canon PowerShot SX110 IS: Unfaires Knipser-Duell

Fazit:

Das Navi-Handy mit Städteführer war ein recht tauglicher Reisebegleiter. Es ist natürlich kein Ersatz für meine orientierungsstarke Lebenspartnerin. Während das Handy mit sporadischen GPS-Ausfällen nervt, stoppte Frau dafür regelmässig vor Schuhläden. Wer das Nokia mit auf eine Reise nimmt, sollte unbedingt vor der Abreise sämtliche benötigten Karten auf die SD-Karte laden und auch benötigte Zusatzfunktionen freischalten. Wie viel das kostet lässt sich auf der Maps-Homepage zusammenrechnen oder am Handy unter Maps, Extras ausprobieren. Hier lassen sich übrigens auch die meisten Stadtführer für 10 Minuten zur probenutzen. Mit einem doch recht moderaten Preis von 320 Euro (knapp 500 Franken) ist das Handy seinen Preis wert.

Test Teil I

Sämtliche technischen Daten finden sich auf der Produkteseite des Nokia 6220 classic.

Einige Testbilder des Nokia 6220 classic in voller Auflösung habe ich bei Picasa geparkt.

Nokia 6220 vs Canon PowerShot SX110:
Unfaires Knipser-Duell

Die Welt ist nicht gerecht. Deshalb musste sich in Istanbul die 5-Megapixel-Handykamera des Nokia 6220 classic mit der Kompaktkamera Canon PowerShot SX110 IS messen. Der Test hat eine Vorgeschichte und soll vor allem klar machen, ob man dank Handy auf die Kameraschlepperei verzichten kann.

Gemeiner Vergleich - die neuste Canon gegen eine Handycam im Nokia 6220 classic. (Bild: Canon)
Gemeiner Vergleich - die neuste Canon gegen eine Handycam im Nokia 6220 classic. (Bild: Canon)
 

Freude am Experimentieren
Verblüfft war ich, wie schnell bei der PowerShot die Experimentierfreude erwacht. Denn die Kamera bietet neben unzähligen Automatik- und Szenenmodi auch vollkommene manuelle Kontrolle. Man kann nicht nur nach Belieben unter- oder überbelichten sondern individuell Belichtungszeit, Blende und sogar Fokus kontrollieren. » weiterlesen

Nokia 6220 classic I/II im Test:
Navi-Handy für Städtebummler

Was taugt ein Navi-Handy beim Städtebummel? Mit dem Nokia 6220 classic , der Navigationslösung “Nokia Maps” und dem Handy-Städteführer von Lonely Planet habe ich den Härtetest in Istanbul gemacht. Das Resultat: viele Entdeckungen, neue Erfahrungen aber auch müde Beine und Handy-Abstürze.

Handy laden, Koffer packen und los. Laut Nokia 6220 trennten mich und meine Liebste nur noch 1731 Kilometer von unserem Hotel Uyan in Istanbul. Leider fehlt auch beim Nokia der “Beam me up Scottie”-Knopf, es waren also erst mal Flughafensicherheitschecknerverei und Blechbüchsen-Ess-Akrobatik angesagt. Blöderweise hatte ich es versäumt, das Nokia mit Musik zu füllen. In dessen Kopfhörerbuchse passen aber eh nur spezielle Mini-Klinkenstecker. Ferner hätte mich wohl das Flugpersonal für die Handynutzung in der Luft angemault.
In Lissabon gelandet liess sich das Gepäck fünf Minuten Zeit an der Abfertigung und das Nokia 6220 noch länger für die Positionsbestimmung.

Ich hatte schon meine Zweifel als endlich das blaue Sternchen auf der Seite von nervigem Blinken zu beruhigendem, permanentem Leuchten wechselte und signalisierte, dass nun auch das 6220 “angekommen” ist. Vorsichtshalber stellte ich Maps auf den Offline-Mode, da ich keinerlei Lust hatte, irgendwelche Roaminggebühren für den Internetzugriff zu bezahlen. Die maximale “Strafandrohung” der Schweizer Provider liegt bei immerhin rund 9 Euro (14 Franken) pro Megabyte.
Im Taxi konnte ich dann meiner Liebsten schon stolz verkünden, dass es noch genau 14,1 Kilometer bis zum Hotel sind. “Wir fahren genau 28 Stundenkilometer schnell”, besserwisserte ich weiter. Tja, da soll weiblicher Orientierungssinn mal was dagegenhalten. 30 Sekunden später verstummte ich erschrocken. “Geschwindigkeit zu hoch” prangte auf dem Handydisplay und die Navigation stoppte. Mit diesem Ärgernis verhindert Nokia, dass sich Autofahrer die billige Fussgängerlizenz kaufen und dann durch die Gassen browsen. Glücklicherweise zockelte das Taxi bald im Stau und ich konnte stolz verkünden “Noch drei Ecken und wir sind da!”

Teil 2: Treffer, GPS-Löcher und Schnappschüsse mit Geo-Tagging. Morgen an dieser Stelle!

HTC S740:
Abgespeckter Business Diamant

Das HTC Diamond wurde zu Recht von der EISA zum schönsten Smartphone gekürt. Nun wurde es technisch abgespeckt und hat eine Tastatur erhalten. Als Modell S740 gibt es ab September das wohl schönste Business-Handy.

Wer ein kleines Handy mit Texttastatur sucht, sollte sich den neusten HTC-Wurf anschauen. Das S740 taugt nämlich dank Slider-Tastatur sogar zum Tippen.

Eigentlich bin ich ein bisschen sauer auf HTC, weil sie mir das Diamond schon nach wenigen Testtagen wieder entrissen haben. Ich traure also noch immer dem kleinen Schmuckstück nach und darf deshalb guten Gewissens über die Namensgebung des S740 frotzeln:

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Sony Ericsson C702:
Wander-Handy mit Navi

Das Sony Ericsson C702 ist ein Handy mit Navigation. Da es mit topografischen Karten der Schweizer Alpen ausgeliefert wird, zeigt es sogar Wanderern den Weg.

Leider lassen sich auf der Karte keine Wegpunkte oder vordefinierte Routen ablegen. Dies ist beispielsweise mit echten Wander-Navis von Garmin der Fall.

Dafür glänzt das C702 mit einer 3,2-Megapixel-Kamera mit Geotagging-Funktion. Das heisst, die geknipsten Bilder werden automatisch mit ihren geografischen Koordinaten gespeichert und können dann beispielsweise bei Google-Maps “am richtigen Ort” hinterlegt werden.

Das Wander-Handy ist zusammen mit einem Abo für 99 Franken erhältlich. Ohne Abo kostet es 499 Franken.

Alle technischen Daten des C702 gibt es bei Sony Ericsson.

 

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