Kurt Haupt


 

Alle 189 Artikel von Kurt Haupt auf neuerdings.com:

W902 mit PlayNow plus:
Handy mit fünf Millionen Songs

Kurt Haupt, 26. September 2008 um 13.56 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Sony Ericsson W902 heisst: Kauf ein WalkMan-Handy, hör unbegrenzt Musik und brenn deine 100-Lieblingssongs auf eine CD.

Sony Ericsson W902 - Musikhandy mit unlimitiertem Musikabo


PlayNow Arena mit weniger DRM
Gute Neuigkeiten hat SE auch bald für Musikfreunde in der Schweiz und Österreich. Bei PlayNow Arena kann man zwar nur einzelne Songs auf das Handy laden. Neu dabei ist, dass jeder für das Handy gekaufte Song kostenlos auch mit dem PC aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Und zwar als frei kopierbare MP3-Datei mit 320 kbps CD-Qualität. Der Song auf dem Handy bleibt zwar DRM-geknechtet, man kann also nicht einfach den Lieblingssong per Bluetooth Freunden überspielen. Die PC-Songs sind aber frei und lassen sich auch in vernetzten Lösungen verwenden.
PlayNow Arena ist in Skandinavien bereits erhältlich und wird im 4. Quartal 2008 in Österreich und der Schweiz lanciert. Wie lange Deutschland zuwarten muss, liess sich nicht eruieren.

Fazit: Mit PlayNow Arena verabschiedet sich auch der Handymarkt teilweise vom DRM. Dass man teuer gekaufte Songs nun auch endlich als frei nutzbares MP3 nutzen kann, bringt schon beinahe wieder das gute alte Gefühl des CD-Kaufens zurück. Man kriegt für sein Geld “echte” Musik.
Eine echte Lösung wird aber erst PlayNow Plus sein. Ich warte gespannt, welcher deutschsprachige Anbieter als Erster beim unlimitierten PlayNow Plus mitmacht. Sind die Tarife vernünftig und mit entsprechendem Datenvolumen kombiniert, wird SE vom Markennamen für “coole Musikhandys” zum Synonym für “das erste sinnvolle Musikabo”.

Bei aller Begeisterung vermisst der vernetzte Heimunterhalter allerdings noch immer eine “echte” Zusammenarbeit zwischen SE und Sony. So ist es für Konsumenten kaum nachvollziehbar, warum die Musik von PlayNow Plus nur auf PC und Handy und nicht auf der als Multimediastation propagierten Playstation 3 oder der mobilen Playstation Portable genutzt werden kann.
Hier überlässt SE anscheinend Apple das Feld kampflos, dessen iTunes neben iPhone und iPods auch mit vernetzten Lösungen wie Apple TV und AirPort zusammenarbeitet.

Sony Ericsson zeigte übrigens an der Pressekonferenz zum Lauch von PlayNow Plus auch einige andere coole Handyentwicklungen. Dazu demnächst mehr im Beitrag: Handyzukunft aus Schweden

HTC Touch HD:
iPhone Xtra-large

Kurt Haupt, 17. September 2008 um 12.54 Uhr, 15 Kommentare Kommentare

Schon beinahe im Wochenrhythmus kündigt HTC neue Mobiltelefone an. Neustes Highlight ist das Touch HD.

Das Top-Handy von HTC zeigt zweieinhalb mal mehr Infos an als ein iPhone

 

In anderen Disziplinen (Mediaplayer, Navigation, WiFi, Bluetooth und Zusatzprogrammen) entspricht das HTC dem üblichen üppigen Umfang von Windows Mobile.

Spannend dürfte die Preisgestaltung des Touch HD werden. Der Hersteller wollte dazu noch keine Angaben machen und verspricht, das Topmodell noch im 4. Quartal in Europa auf den Markt zu bringen.

Nachtrag 21.9.09: Inzwischen ist auch schon das erste Video zum HTC-Touch HD aufgetaucht.

Die Daten des HTC Touch HD:

  • Abmessungen: 115 x 62,8 x 12 mm (L x B x H)
  • Gewicht: 146,4 Gramm mit Akku
  • Verbindungsoptionen: Quadband GSM/GPRS/EDGE: 850/900/1800/1900 MHz; WCDMA/HSDPA: 900/2100 MHz. HSDPA 7,2 Mbps.
  • Software & Betriebssystem: HTC TouchFLO 3D mit Windows Mobile 6.1 Professional
  • Display: 3,8 Zoll Widescreen VGA-Bildschirm (480 x 800 WVGA)
  • Kamera: 5,0 Megapixel mit Autofokus; zweite Kamera VGA
  • Interner Speicher: 512 MB Flash; 288 MB RAM
  • Speicherkartenformat: microSD (SDHC-fähig)
  • WLAN: 802.11b/g
  • Bluetooth: 2.0 mit EDR
  • GPS: GPS/AGPS
  • Schnittstellen: HTC ExtUSB (mini-USB und Audiostecker in einem; USB 2.0 High-Speed)
  • Akku: 1.350 mAh
  • Gesprächszeiten: GSM: bis zu 310 Minuten
  • Stand-by-Zeiten: GSM: bis zu 390 Stunden
  • Chipset: Qualcomm MSM7201a, 528 MHz

 

Plastic Logic Reader:
Endlich ein eBook für die Massen?

Kurt Haupt, 17. September 2008 um 9.38 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Ich träume ja schon seit 10 Jahren von einem praktischen digitalen Buch. Der Plastic Logic Reader, der demnächst in Deutschland hergestellt werden soll, sieht nun wenigstens schon mal vielversprechend aus.

Plastic Logic Reader

Plastic Logic Reader
Sony hat eins. Kindle hat eins. Aber das perfekte digitale Buch gibt es (noch) nicht.

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Test Nokia 6220 classic II/II:
GPS-Löcher und Geo-Schnappschüsse

Kurt Haupt, 12. September 2008 um 12.31 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Mit ein wenig Vorbereitung wird aus dem Nokia 6220 ein Reisebegleiter für den Städtetripp. In Basarschluchten verliert es aber dann schon mal die Orientierung. Dafür findet man den Schnäppchenshop jederzeit wieder und auch die Fotos “wissen” wo sie geknipst wurden.

Im Auslieferzustand holt sich Nokia Maps die Daten vom Nokia-Server via Internet

Theoretisch versieht das 6220 alle Fotos mit Geo-Informationen. Es zeichnet also auf, wo das Foto gemacht wurde und speichert diese Infos in der Bilddatei. Deshalb kann man dann solche Bilder einfach beispielsweise via Picasa oder Flicker bei Google-Maps auf einer Landkarte verankern. In der Realität hatte die Hälfte meiner Bilder dann wirklich eine Positionsangabe, bei den restlichen fehlte sie vollkommen. Am einfachsten lässt sich dieses Feature übrigens mit dem kostenlosen Grafikbetrachter IrfanView kontrollieren. Es zeigt unter “Infos, Exif” nicht nur die Daten an sondern holt mit einem weiteren Mausklick auch gleich den Kartenausschnitt aus Google Earth auf den Schirm. Fehlt nur noch, dass man mit “Herumziehen” in Earth auch gleich die Koordinaten im Exif-Bereich korrigieren kann. Da hilft dann nur der Griff zum Panorado Flyer, der via Google Maps Bilder mit GPS-Daten versieht. Ich habe nicht herausgefunden, wie man während der Fotografiererei sicherstellt, dass die Positionsdaten mitgespeichert werden. Dass das Nokia 6220 in Gebäuden die GPS-Postition verliert, ist verständlich. Unklar ist mir allerdings, warum dann die Kamera nicht einfach sämtliche Bilder mit der letzten eruierten Position markiert. Aber vielleicht liest ja ein Softwareentwickler von Nokia auch mal bei Neuerdings.com rein.

Grundsätzlich bin ich aber Fan von Fotos mit GPS-Daten, weil man so später jederzeit wieder sämtliche Bilder von Istanbul auf der Festplatte findet, auch wenn man drei verschiedene Reisen unternommen hat.

Gemeiner Vergleich
Dass ich von der Bildqualität des 6220 nicht wirklich begeistert bin, liegt an einem gemeinen Vergleich. Ich habe nämlich auch noch eine Canon PowerShot SX110 IS auf die Reise mitgenommen und mit ihr Vergleichsbilder geschossen. Während man also die Handy-Fotos an sich noch als “ganz hübsch” betrachtet, verblassen sie im Vergleich zu einer “echten Kamera” deutlich.

Mehr Details zu diesem unfairen Vergleich findet sich bei
Nokia 6220 classic gegen Canon PowerShot SX110 IS: Unfaires Knipser-Duell

Fazit:

Das Navi-Handy mit Städteführer war ein recht tauglicher Reisebegleiter. Es ist natürlich kein Ersatz für meine orientierungsstarke Lebenspartnerin. Während das Handy mit sporadischen GPS-Ausfällen nervt, stoppte Frau dafür regelmässig vor Schuhläden. Wer das Nokia mit auf eine Reise nimmt, sollte unbedingt vor der Abreise sämtliche benötigten Karten auf die SD-Karte laden und auch benötigte Zusatzfunktionen freischalten. Wie viel das kostet lässt sich auf der Maps-Homepage zusammenrechnen oder am Handy unter Maps, Extras ausprobieren. Hier lassen sich übrigens auch die meisten Stadtführer für 10 Minuten zur probenutzen. Mit einem doch recht moderaten Preis von 320 Euro (knapp 500 Franken) ist das Handy seinen Preis wert.

Test Teil I

Sämtliche technischen Daten finden sich auf der Produkteseite des Nokia 6220 classic.

Einige Testbilder des Nokia 6220 classic in voller Auflösung habe ich bei Picasa geparkt.

Nokia 6220 vs Canon PowerShot SX110:
Unfaires Knipser-Duell

Kurt Haupt, 12. September 2008 um 9.31 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Die Welt ist nicht gerecht. Deshalb musste sich in Istanbul die 5-Megapixel-Handykamera des Nokia 6220 classic mit der Kompaktkamera Canon PowerShot SX110 IS messen. Der Test hat eine Vorgeschichte und soll vor allem klar machen, ob man dank Handy auf die Kameraschlepperei verzichten kann.

Gemeiner Vergleich - die neuste Canon gegen eine Handycam im Nokia 6220 classic. (Bild: Canon)
Gemeiner Vergleich - die neuste Canon gegen eine Handycam im Nokia 6220 classic. (Bild: Canon)
 

Freude am Experimentieren
Verblüfft war ich, wie schnell bei der PowerShot die Experimentierfreude erwacht. Denn die Kamera bietet neben unzähligen Automatik- und Szenenmodi auch vollkommene manuelle Kontrolle. Man kann nicht nur nach Belieben unter- oder überbelichten sondern individuell Belichtungszeit, Blende und sogar Fokus kontrollieren.

Nach dem zweiten Ferientag war ich von der Fotografiererei wieder so begeistert, dass ich mir sogar im Bazar ein Mini-Stativ kaufte. Mein praktisches “Klammerstativ” Gorillapod hatte ich dummerweise zu Hause gelassen. Ich liess dann beispielsweise die SX110 über 10 Sekunden lang eine Nachtszene erfassen und blitzte dann am Schluss den Vordergrund noch mit 30 Prozent der Blitzleistung auf. Solche “Kreativfunktionen waren früher Profikameras vorbehalten und nicht Modellen in der 250-Euro-Klasse (400 Franken).

Ich will Belichtungsreihen!
Obwohl ich Canon für die gelungene Symbiose zwischen Klick-Kamera mit Gestaltungsmöglichkeiten bei der SX110 loben muss, gibt es auch Kritikpunkte. Geschmacksache ist mein Wunsch nach einem beweglichen Display wie dies beispielsweise die PowerShot S5 IS hat. Vor allem bei Fotos mit Selbstauslöser und bei der Stativverwendung würde das zahlreiche Verrenkungen ersparen.

Bei einer anderen Forderung bin ich allerdings stur. Die SX110 sollte automatisch Belichtungsreihen erzeugen. Canon bezeichnet das als Auto Exposure Bracketing (AEB). Der Trick ist folgender: Man drückt einmal den Auslöser und die Kamera erzeugt mindestens fünf Bilder. Eines mit der laut Messung optimalen Belichtung und je zwei zusätzliche Bilder mit Über- und Unterbelichtung. Die Bildserie enthält dann also fünf verschiedene Belichtungen und eine davon ist auch bei schwierigen Lichtsituationen vermutlich perfekt. Weil die SX110 kein AEB hat, fummelte ich minutenlang rum, um jeweils manuell solche Belichtungsserien zu erzeugen und auf dem Display zu kontrollieren. AEB ist eine reine Frage von Software und Marketing. Alle teuren Modelle beherrschen AEB und den günstigeren Modellen wird es nur vorbehalten, damit die Preisdifferenz besser begründet werden kann.

Ich fordere AEB auch wegen der günstigen Speicherpreise. Die SX110 schluckt normale SD-Kärtchen, ein 8-Gigabyte-Modell ist für den Preis einer Pizza zu haben. Die SX110 meldet dann nach dem Einschalten stolz, dass sie Platz für 2021 Bilder in maximaler Auflösung hat. Das würde also locker für 400 Bildserien ausreichen.

Dritter Grund für AEB ist HDR-Fotografie. Mit ein bisschen Windows-Software lassen sich nämlich mehrere Bilder aus einer AEB-Serie zu einem optimalen Bild “zusammenrechnen”. Klassisches Beispiel ist die Innenaufnahme in Kirchen. Entweder sieht man schwarze Mauern mit bunten Glasfenstern oder Wandmosaik mit weissen Fenstern. HDR beschert da ein Bild, auf dem Mosaik und Kunstglaserei zu sehen sind.

Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler der Canon-Hack-Software möglichst bald auch eine Version für die SX110 herausbringen, welche die AEB-Funktion einfach nachträglich aktiviert.

Fazit: 9 ist viel mehr als 5
Beim unfairen Vergleich zwischen den 5-Megapixeln des Nokia 6220 und den 9-Megapixeln der Canon PowerShot SX110 IS wird klar, dass bei den Kameraherstellern die Vernunft über den Pixelwahn gesiegt hat. Handy-Käufer scheinen sich noch eher von riesigen Pixelwerten blenden zu lassen. Im direkten Vergleich ist die Einsteigerkamera dem Handy deutlich überlegen. Aber dafür, das muss ehrlich gesagt werden, hat man das Handy immer dabei, während bei der Ixus viele Schnappschüsse einfach verpasst werden. Die Schlussfolgerung dürfte beide Hersteller freuen: Glücklich ist, wer beides hat.

Preise:
Nokia 6220 classic rund 320 Euro (knapp 500 Franken)
Canon PowerShot SX110 IS 269 Euro (408 Franken)

 

Links:

Produkteseite Nokia 6220 classic

Produkteseite Canon PowerShot SX110 IS

Meine Testbilder Nokia 6220 classic

Testbilder Nokia 6220 classic bei Xonio

Meine Testbilder mit der Canon Powershot SX110 IS

Testbilder Powershot SX110 IS von Canon

Nokia 6220 classic I/II im Test:
Navi-Handy für Städtebummler

Kurt Haupt, 11. September 2008 um 12.31 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Was taugt ein Navi-Handy beim Städtebummel? Mit dem Nokia 6220 classic , der Navigationslösung “Nokia Maps” und dem Handy-Städteführer von Lonely Planet habe ich den Härtetest in Istanbul gemacht. Das Resultat: viele Entdeckungen, neue Erfahrungen aber auch müde Beine und Handy-Abstürze.

Das Nokia 6620 classic ist Reiseführer auf dem Städtetrip

Handy laden, Koffer packen und los. Laut Nokia 6220 trennten mich und meine Liebste nur noch 1731 Kilometer von unserem Hotel Uyan in Istanbul. Leider fehlt auch beim Nokia der “Beam me up Scottie”-Knopf, es waren also erst mal Flughafensicherheitschecknerverei und Blechbüchsen-Ess-Akrobatik angesagt. Blöderweise hatte ich es versäumt, das Nokia mit Musik zu füllen. In dessen Kopfhörerbuchse passen aber eh nur spezielle Mini-Klinkenstecker. Ferner hätte mich wohl das Flugpersonal für die Handynutzung in der Luft angemault.
In Lissabon gelandet liess sich das Gepäck fünf Minuten Zeit an der Abfertigung und das Nokia 6220 noch länger für die Positionsbestimmung.

Ich hatte schon meine Zweifel als endlich das blaue Sternchen auf der Seite von nervigem Blinken zu beruhigendem, permanentem Leuchten wechselte und signalisierte, dass nun auch das 6220 “angekommen” ist. Vorsichtshalber stellte ich Maps auf den Offline-Mode, da ich keinerlei Lust hatte, irgendwelche Roaminggebühren für den Internetzugriff zu bezahlen. Die maximale “Strafandrohung” der Schweizer Provider liegt bei immerhin rund 9 Euro (14 Franken) pro Megabyte.
Im Taxi konnte ich dann meiner Liebsten schon stolz verkünden, dass es noch genau 14,1 Kilometer bis zum Hotel sind. “Wir fahren genau 28 Stundenkilometer schnell”, besserwisserte ich weiter. Tja, da soll weiblicher Orientierungssinn mal was dagegenhalten. 30 Sekunden später verstummte ich erschrocken. “Geschwindigkeit zu hoch” prangte auf dem Handydisplay und die Navigation stoppte. Mit diesem Ärgernis verhindert Nokia, dass sich Autofahrer die billige Fussgängerlizenz kaufen und dann durch die Gassen browsen. Glücklicherweise zockelte das Taxi bald im Stau und ich konnte stolz verkünden “Noch drei Ecken und wir sind da!”

Teil 2: Treffer, GPS-Löcher und Schnappschüsse mit Geo-Tagging. Morgen an dieser Stelle!

HTC S740:
Abgespeckter Business Diamant

Kurt Haupt, 27. August 2008 um 13.21 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Das HTC Diamond wurde zu Recht von der EISA zum schönsten Smartphone gekürt. Nun wurde es technisch abgespeckt und hat eine Tastatur erhalten. Als Modell S740 gibt es ab September das wohl schönste Business-Handy.

Design-Handy mit Ausschiebe-Tastatur - das HTC S740

Wer ein kleines Handy mit Texttastatur sucht, sollte sich den neusten HTC-Wurf anschauen. Das S740 taugt nämlich dank Slider-Tastatur sogar zum Tippen.

Eigentlich bin ich ein bisschen sauer auf HTC, weil sie mir das Diamond schon nach wenigen Testtagen wieder entrissen haben. Ich traure also noch immer dem kleinen Schmuckstück nach und darf deshalb guten Gewissens über die Namensgebung des S740 frotzeln:

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Sony Ericsson C702:
Wander-Handy mit Navi

Kurt Haupt, 25. August 2008 um 7.59 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Das Sony Ericsson C702 ist ein Handy mit Navigation. Da es mit topografischen Karten der Schweizer Alpen ausgeliefert wird, zeigt es sogar Wanderern den Weg.

Das C702 von Sony Ericsson navigiert auch echten schweizer Wanderkarten.

Leider lassen sich auf der Karte keine Wegpunkte oder vordefinierte Routen ablegen. Dies ist beispielsweise mit echten Wander-Navis von Garmin der Fall.

Dafür glänzt das C702 mit einer 3,2-Megapixel-Kamera mit Geotagging-Funktion. Das heisst, die geknipsten Bilder werden automatisch mit ihren geografischen Koordinaten gespeichert und können dann beispielsweise bei Google-Maps “am richtigen Ort” hinterlegt werden.

Das Wander-Handy ist zusammen mit einem Abo für 99 Franken erhältlich. Ohne Abo kostet es 499 Franken.

Alle technischen Daten des C702 gibt es bei Sony Ericsson.

 

Test:
Nokia Push-Mail Finnischer Blackberry-Killer

Kurt Haupt, 24. August 2008 um 11.31 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Die Businesswelt hat sich gefragt, warum bei den neuen Nokias plötzlich der Blackberry-Client fehlt. Mit Software aus ihrem Beta-Labor liefert Nokia nun die Antwort. Mit ihrer neuen Push-Mail-Lösung hat sie einen Blackberry-Killer programmiert.

it Nokias Push-Mail-Lösung kommen E-Mails einfach und schnell auf das Handy

 

Nach einem Klick landet man im Mitteilungsfenster und kann dort die komplette Meldung lesen und auch gleich beantworten. Attachments werden normalerweise nicht übertragen und müssen explizit im Mail-Programm heruntergeladen werden.

Was es wohl kostet?
Bleibt die Frage, was der Spass kostet. Die lässt sich gar nicht einfach beantworten. Nokia selbst bietet den Dienst während der Testphase kostenlos an. Wie viel Traffic durch das sporadische signalisieren neuer Mails entsteht, liess sich im Test nicht genau eruieren. Der Traffic-Zähler innerhalb des E51 liefert keine Live-Werte, aktualisiert sich also erst, wenn die Datenverbindung gekappt wird.
Grundsätzlich schlägt der Empfang einer Mitteilung mit einigen wenigen Kilobytes zu Buche. Ein einmaliges Drücken der Sync-Taste verursachte in Sende- und Empfangsrichtung zwischen 2 und 4 Kilobytes Traffic. Lässt man das Handy 12 Stunden in Ruhe, erhöht sich der Zähler um rund 15 Kilobytes in Sende- und Empfangsrichtung.
Die reinen Traffic-Kosten dürften sich also in vernünftigen Bereichen bewegen. Während des Roamings, also wenn das Handy bei einem fremden Provider eingebucht ist, kann man die Synchronisation unterbinden. Ferner lässt sich die Lösung auch komplett “Offline” schalten.
Theoretisch kann man die Mail-Synchronisation auch über WLAN vornehmen. Eine entsprechende Auswahl steht in den Settings (Account Info, Access Point) mindestens zur Verfügung. Im Test habe ich es aber nicht geschafft, diesen Modus zu aktivieren, weil das Programm dabei permanent über einen fehlenden Parameter maulte.
Schade ist, dass man über das Programm nur eine E-Mail-Adresse verwalten kann und HTML-Mails nicht gerendert werden. Auch die Zusammenarbeit mit IMAP-Folders klappt nicht. Doch laut Nokia will man an diesen Bereichen weiter feilen.
Wer den Dienst allerdings für Geschäftliches verwenden will, muss Nokia blind vertrauen. Denn das Unternehmen erhält die Zugangspasswörter zum E-Mail-Account.

Fazit: Gratis und einfach
Nokia Mail bringt Pushmail für die Armen und Doofen. Noch nie war es so einfach, einen Pushdienst auf einem Handy mit einer bestehenden E-Mail-Adresse zu installieren. Bei meinem Test war der Dienst zuverlässig und schnell. In Foren beklagen sich allerdings andere User über Push-Verzögerungen von bis zu einer Stunde.
Man darf ferner gespannt sein, zu welchen Preisen der Dienst nach Ende der Betaphase angeboten wird.

Scenicview Eco-Monitor:
Die Null-Watt-Dunkelheit

Kurt Haupt, 15. August 2008 um 7.34 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Der Scenicview ECO-Monitor reitet auf der grünen Welle. Viele glauben, dass ein ausgeschalteter Monitor keinen Strom braucht. Falsch!

Fujitsu-Siemens Scenicview Eco mit 0 Watt

Die Dinger verheizen mit ihrem Netzteil zwischen eins bis fünf Watt, auch wenn der PC nicht mehr läuft. Deshalb hat Fujitsu-Siemens nun einen Bürobildschirm entwickelt, der sich vom Netzstrom trennt, sobald der PC herunterfährt.Besonders erfreulich: Der Hersteller will die patentierte Technik ohne Aufpreis bei den neuen Modellen einbauen.

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