Kathrin Grannemann

Kathrin (23) ist seit mittlerweile fast neun Jahren Artistin im Medienzirkus – von Tageszeitung bis Online-Musikmagazin war alles dabei. Erst Ende 2006 führte sie der Weg in die Welt der Blogs. Es war eine schnelle, aber stürmische Begegnung, die sie so schnell nicht mehr vergessen sollte. Inzwischen schreibt sie nicht mehr nur in ihrem eigenen Blog, sondern auch für neuerdings.com.

Technik ist seit jeher ein wichtiges Thema in ihrem Leben. Vor allem Computer waren ein steter Begleiter: Erst ein Atari, und dann nach und nach diverse Apple-Modelle.

Wenn sie nicht gerade ihren RSS-Reader nach neuen und interessanten Nachrichten durchforstet, studiert sie in Bochum und arbeitet auf den geplanten BA-Abschluss hin.

Nebenbei fotografiert sie, was das Zeug hält, von Konzertfotos bis Stillleben ist alles dabei. Als langjährige Musikredakteurin berichtet sie nicht nur über Musik, sondern hört sie auch. Und das vorzugsweise von morgens bis abends.

 

Alle 306 Artikel von Kathrin Grannemann auf neuerdings.com:

Napbook Laptoptaschendesign:
Kuschlig, nicht nur für Laptops

Kathrin Grannemann, 9. September 2008 um 16.16 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Laptoptaschen müssen vor allem eines bieten: Sie sollen den Laptop vor Außeneinflüssen schützen. Das Napbook-Design kann noch mehr und bietet Komfort für den Besitzer.


Laptoptaschen sind nur selten wirklich spannend. Schließlich ist ihr Zweck auch meistens begrenzt: Sie sollten den Laptop vor Dreck und Flüssigkeiten fernhalten und eventuelle Stöße abfedern. Das Taschendesign, das ich jetzt entdeckt habe, hat mehr als diese Fähigkeiten, denn sie lässt einen auch ruhig schlafen: » weiterlesen

ThinkGeek LOLMagnetz:
Wortlego mit Anziehungskraft

Kathrin Grannemann, 9. September 2008 um 11.30 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

LOL Magnetz? Manche werden sich denken: “Was zum Teufel ist das?” Aber Vorsicht: Cieling Cat hört alles!


Würde mir jemand die Frage stellen, was in den letzten Jahren die Netzkultur in Sachen Sprache bereichert hat, dann ist es wohl LOLspeak (Leider kein deutscher Wikipedia Eintrag hierzu. Vermutlich zu lustig für wikipedia.de). Wurden zu Anfang nur Katzenfotos mit Sätzen wie “I can has cheezburger” beschriftet, hat sich das LOL-Phänomen schnell weiträumig verteilt. Sogar die gesamte (!) Bibel wurde schon in LOLspeak umgeschrieben: “Oh hai. In teh beginnin Ceiling Cat maded teh skiez An da Urfs, but he did not eated dem,” heißt es da im Buch Genesis. Klingt kindisch? Ist es auch, aber vor allem kann man damit gute Geschäfte machen: » weiterlesen

GeekStuff4U Tastaturen:
Einzigartig und bunt

Kathrin Grannemann, 8. September 2008 um 13.47 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Früher war Hardware primär zweckmäßig, heute darf sie gerne auch mal etwas verspielter sein. Das gilt auch für Tastaturen. Ein hübsches Beispiel dafür sind die handbearbeiteten Keyboards von GeekStuff4U.


Als Apple-User war ich bisher niemals in der Situation, mir eine Tastatur zu kaufen: Bei jedem Rechner war eine dabei. Immer wenn ich im Technikmarkt mal durch die Zubehörabteilung gehe, stelle ich fest, dass ich darüber sehr glücklich sein kann. Schön ist es nämlich nicht, was ich da sehe. Bei den Modellen, die GeekStuff4U verkauft, könnte ich allerdings ernsthaft schwach werden. Sie sind allesamt schick aufgemotzt: » weiterlesen

GimmeSomeTune und Desktop Lyrics:
Mitsingen einfach gemacht

Kathrin Grannemann, 8. September 2008 um 9.16 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

GimmeSomeTune und Desktop Lyrics helfen da, wo das Gedächtnis nachlässt.

Wer viel Musik hört, der wird auch vielleicht beim Mitsingen manchmal an die Grenzen dessen stoßen, was man an Textinhalt versteht. Wenn man es genau wissen will, muss man im Normalfall erstmal nach den entsprechenden Lyrics suchen- oder lässt ein Programm wie GimmeSomeTune eben jenes erledigen. Entdeckt habe ich für eben jenen Zweck jetzt eine Kombination aus zwei Mac-Programmen: Eines heißt GimmeSomeTune, das andere Desktop Lyrics.

GimmeSomeTune sieht auf den ersten Zweck schlicht aus, offenbart aber nach kurzer Zeit eine sehr gute Funktionalität. Hauptsinn des Menüleistenprogramms: Den Songtext zum gerade laufenden Tracks zu laden. Dabei landet er nicht nur im Programm selbst, sondern speist die Informationen werden auch direkt in iTunes ein: » weiterlesen

Roboter-Taschenrechner:
Spielzeug mit Mehrwert

Kathrin Grannemann, 5. September 2008 um 10.24 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Als vor knapp 40 Jahren der erste Taschenrechner auf den Markt kamen, waren sie eine kleine Sensation. Heute fristen sie ein einsames Leben, zumindest im Heimbereich. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen, um noch welche zu verkaufen.


Wie wäre es zum Beispiel mit einem Roboter-Taschenrechner? Als ich noch kleiner war, habe ich immer viel Spaß dabei gehabt, auf alten Taschenrechnern herumzudrücken. Bis zu meiner Zeit auf dem Gymnasium, wo ich tatsächlich wissenschaftlich mit den Taschenrechner arbeiten musste und der Spaß irgendwann verloren ging. Heute benutze ich nur noch selten den alten Schulrechner, für simplere Rechenaufgaben gibt es ja schließlich Dashboard-Widgets. Dieses Taschenrechnermodell könnte das vielleicht ändern: » weiterlesen

Krispy Kreme Gras-Flipflops:
Ein Hauch von Sommerwiese

Kathrin Grannemann, 27. August 2008 um 15.10 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Gerade in Großstädten ist es schwer, ein Fleckchen zu finden, an dem man in Ruhe die Natur genießen kann. Mit Grassandalen will eine Doughnut-Kette Angestellten helfen, die eigene kleine grüne Oase zu finden.


Als echter Naturfreund freue ich mich jedes Frühjahr aufs neue, wenn das Gras nicht mehr so kalt ist und ich, ohne eine Erkältung befürchten zu müssen, einfach mal barfuß über die Wiese spazieren kann. Gerade in urbanen Gebieten mangelt es aber zusehends an solchen Möglichkeiten. Deshalb entschied die Doughnut-Kette Krispy Kreme, mit Gras bewachsene Flipflops an Kunden zu verteilen, und das nicht ohne Grund: » weiterlesen

Chococlock:
Futterautomat für Büromenschen

Kathrin Grannemann, 26. August 2008 um 15.01 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

An einem Arbeitstag sollte man sich nicht nur stur vor die Arbeit hocken, sondern sich ab und an auch mal belohnen. Die Chocomatic Chococlock spuckt zu jeder Stunde eine kleines Häppchen Süßware aus und versüßt so stetig den Alltag.

Sitze ich längere Zeit am Schreibtisch, ob nun vor Büchern oder doch nur vor dem Klappcomputer, leide ich nicht selten an akuter Unterzuckerung. Selbstbeherrschung ist in diesen Momenten ein Wort, das ich nicht kenne, und so muss manchmal eine halbe Tüte Süßkram herhalten, während mein Gewissen mir sagt, dass ein Apfel sicher gesünder gewesen wäre.

Diese Uhr in Altrosa würde da für mich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

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Workrave Pausenprogramm:
Beweg dich doch mal!

Kathrin Grannemann, 24. August 2008 um 9.02 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Wer vor dem Computer gerne mal die Zeit vergisst und sich danach verspannt und gerädert fühlt, der sollte sich vielleicht Workrave installieren. Das kleine Programm erinnert regelmäßig daran, mal abzuschalten.


Bei einem Röhrenmonitor, den ich vor Urzeiten mal benutzt habe, gab es eine eher kuriose Funktion, die Kollegen immer mal wieder gerne aktivierten, um mich zwischendurch zu erschrecken. Je nach gewünschten Zeitintervall erschien auf dem Monitor eine dampfende Tasse, die daran erinnern sollte, mal wieder eine Pause zu machen. Damals habe ich diese Funktion als relativ unwichtig erachtet, mittlerweile weiß ich aber aus schmerzlicher Erfahrung, wie wichtig Pausen im Arbeitsalltag mit dem Computer sind: Rückenprobleme, Überanstrengung und Verspannung sind fast schon normal geworden. Exakt dagegen gibt es softwareseitig eine Lösung namens Workrave: » weiterlesen

Key Pete Schlüsselhaken:
Findet Schlüssel anziehend

Kathrin Grannemann, 23. August 2008 um 16.35 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Der Key Pete kämpft gegen die Vergesslichkeit. Statt stundenlanger Suchorgien nach dem Autoschlüssel klebt man ihn einfach an einen Magneten.


Ich bin ein von Natur aus etwas schusseliger Mensch. Besonders prädestiniert zum verlieren und verlegen ist bei mir der Schlüsselbund.

Nicht ohne Grund habe ich deshalb einen Schlüsselhaken, um den Schlüssel immer an der gleichen Stelle zu haben.

Ein besonders putziges Exemplar eines Schlüsselhalters ist der kleine Pete hier:

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MacBook-Dauertest:
3 Monate mit dem Klappcomputer

Kathrin Grannemann, 17. August 2008 um 11.56 Uhr , 16 Kommentare Kommentare

Langzeittests haben einige Vorteile: Sie offenbaren Freud aber auch Leid mit einem neuen Gerät. So geschehen mit dem MacBook, das wir einem Alltags-Dauertest unterzogen haben.

Schon am Abend dämpft ein kleines Problemchen meine Begeisterung: Anstatt, wie üblich, bei fast leerer Batterie in den Ruhezustand zu fahren, geht das MacBook einfach aus. Diverse eigene Versuche, das Problem in den Griff zu kriegen (z.B. Zurücksetzen der Power Managing Unit) scheiterten, ich hielt es für eine defekte Zelle im Akku. Anruf bei der Hotline ergab: Fehler in der Firmware. Habe mit ein paar Tage später trotzdem einen neuen Akku geben lassen beim lokalen Service Provider, sicher ist sicher.

Ansonsten aber allgemeine Zufriedenheit. Der Lüfter springt nur bei echter Belastung an, zum Beispiel bei der Nutzung von Flash-intensiven Seiten. Auch die frisch eingebaute Festplatte überzeugt mit geringen Laufgeräuschen. Prozessorseitig bin ich ebenso zufrieden. Es braucht schon viele CPU-intensive Tasks, um ihn irgendwann mal an die Grenzen zu führen. Und ich merke durchaus, wann ich im Firefox mal ein paar Tabs schließen sollte, um ihn wieder auf Kurs zu bringen.

Überzeugt bin ich auch vom Betriebssystem. Trotz ausdauerndem Gebrauch hatte das MacBook bis vor kurzem immerhin eine Uptime von 40 Tagen, bis ich es doch mal neu starten musste.

Ein Hauptproblem der MacBook-Reihe war und ist die Verarbeitung. So merkt man hardwareseitig nach ein paar Monaten an einigen Stellen, dass sich starke Abnutzungserscheinungen breit machen. Trotz Benutzung eines Schutztuches hat sich eine Kante des Topcases unwiderruflich in das Display gefressen und eine Linie hinterlassen. Außerdem hat das Topcase an den Stellen braune Flecken, wo die Hände aufliegen. Zugegeben, meine Hände waren sicher nicht immer hygienisch rein, aber unschön ist es allemal.

Und mein MacBook wurde auch nicht verschont von einem Serienfehler: An der rechten Unterkante ist das Gehäuse gebrochen, exakt an der Stelle, wo der Abstandshalder des Displaydeckels in zugeklapptem Zustand aufliegt.

Ich kenne mittlerweile diverse Leute denen es ähnlich ergangen ist, manchen früher und manchen später. Beide Fehler lasse ich demnächst beheben, Zeitaufwand bei meinem lokalen Service Provider: Rund 15 Minuten für das Topcase, etwas länger dauert der Austausch des Displays. Die an den Handablagen entstandenen gelben Stellen haben mit dem Topcasewechsel dann auch vorerst ein Ende.

Auch in Sachen Audio ist nicht immer alles schön: Bei Benutzung der Kopfhörer hört man stellenweise seltsame Interferenzen, vermutlich erzeugt von Bauteilen innerhalb des MacBooks. Wer also ab und zu mal ein leichtes Fiepen in den Ohren hat, dem sei gesagt: Es ist kein Defekt, das liegt vermutlich an der Verarbeitung. Definitiv verbesserungswürdig.

Benutzt man den Laptop an seinem eigentlichen Bestimmungsort, nämlich auf dem Schoss, kann es schon mal etwas wärmer werden. Was zu erwarten ist, da die Hitze nur “untenrum” abgegeben werden kann. Gerade die Airport-Karte ist dabei ein Wärmespender. Ich habe keine Statistik, aber laut Temperaturtool war sie meistens das wärmste Bauteil.

Ansonsten bin ich nach nunmehr drei Monaten weitestgehend zufrieden. Das MacBook ist leise, die Webcam bietet überraschend gute Qualität, die Tastatur unerwartet benutzbar und vergleichsweise leise.

Gut: Der Akku hält lange durch. Wo der Mitreisende Acer-Nutzer im Zug schon nach 2 Stunden seinen Laptop an den Strom hängen muss, sitze ich noch nach über drei Stunden aktiver Benutzung seelenruhig auf meinem Platz. Wenn man das Display nicht auf voller Helligkeit nutzt, kann man zusätzlich sparen. Bei normaler bis intensiver Benutzung musste mein MacBook frühestens nach 3 1/2 Stunden mal ans Netz. Und ich war nicht gerade energiesparend.

Insgesamt ist das MacBook definitiv sein Geld wert. Es gibt sicher noch Verarbeitungsmängel, aber vor denen sind auch andere Hersteller ja nie gefeit. Wer wirklich auf Nummer Sicher gehen will, dass eventuelle Defekte unproblematisch behoben werden, dem empfiehlt sich die Anschaffung von AppleCare. Und wenn man es als Import aus den USA kauft, ist es auch nicht ganz so teuer.

(Bilder: Kathrin Grannemann)