Jürgen Vielmeier

Jürgen wuchs in einer Kleinstadt im nordwestdeutschen Regenwald (Emsland) auf und machte erste Gehversuche am Computer mit dem C64, auf dem er kleine Programme schrieb und tagelang “Microprose Soccer”, “Sim City” oder “Defender of the Crown” spielte. Schon als Kind träumte er von Kaufhausautomaten, mit denen er sich seine Lieblingslieder auf Kassette herunterladen konnte – weil er es nicht einsah, sich für einen tollen Song ganze LPs zu kaufen. Jahre später erfüllten ihm Napster, iTunes und Spotify diesen Kindheitstraum auf nie erahnte Art und Weise.

Jürgen ist nicht immer leicht von einer neuen Sache zu überzeugen, aber wenn er sich für eine Erfindung erst einmal begeistert hat, gibt er sie nicht mehr her. So wie einst seinen Walkman mit Autoreverse und Anti-Schock, in den 90ern seinen Skyper und heute Smartphones verschiedener Couleur.

Nach der Schule und einer Lehre zum Industriekaufmann fand er doch noch seine Bestimmung und studierte Technikjournalismus, zog ins Rheinland und mag es bis auf Kurztrips vor allem nach Asien seitdem nicht mehr verlassen. Jürgen wartet seit Jahren auf das Überall-Breitband und gibt die Hoffnung nicht auf, dass eines Tages eine Software seine Steuererklärung mit einem simplen Knopfdruck erledigt.

Jürgen ist zu via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 465 Artikel von Jürgen Vielmeier auf neuerdings:

Dysons rotorloser Ventilator AM06 im Test:
Das Tor in eine kühlere Welt

Dyson ist bekannt für originelle Produkte wie den beutellosen Zyklonstaubsauger oder den Händetrockner Airblade. Ein Ventilator aus dem Hause der Briten passt in diese Reihe: Er kommt ohne Rotoren aus. Bei uns im Test zeigt sich: Das funktioniert sehr gut. Viel besser als andere Ventilatoren aber ist das neue Modell AM06 nicht.

Ventilator ohne Rotoren: der Dyson Cool AM06. Bilder: Jürgen Vielmeier, Dyson

Ventilator ohne Rotoren: der Dyson Cool AM06. Bilder: Jürgen Vielmeier, Dyson

Was man Dyson lassen muss: Der Hersteller schafft innovative Produkte mit einem Kniff. Da kommt ein Staubsauger auch ohne einen Beutel oder einen Filter aus (DC52). Der Händetrockner funktioniert endlich einmal effektiv und versucht, Keime dabei zu bekämpfen (Airblade). Oder: Warum den Boden erst saugen, dann wischen, wenn das mit dem passenden Gerät (Dyson Hard) in einem Arbeitsschritt möglich ist?

Das Problem an Dyson-Geräten ist für gewöhnlich der Preis: Man zahlt auch schon einmal das drei- bis fünffache dafür, was weniger innovative Geräte kosten. Ähnlich ist es auch mit dem Ventilator Dyson AM06, kurz für Air Multiplier, ein Produkt der Dyson-Cool-Serie. Der ist im Handel kaum unter 300 Euro zu haben, bietet aber dafür den Luxus, ohne Rotorblätter auszukommen, endlich leise zu sein und sich kinderleicht aufstellen zu lassen. Ist das den hohen Preis wert?

Dyson Air Multiplier 06 im Test
AM06 30cm_schwarz_Front_A5_WsAM08 schwarz_Front_A4_WsSONY DSCKeine Rotoren: Durch den Dyson Cool kann man einfach durchgreifen.
SONY DSCSONY DSCEinfachster Aufbau: Einstecken, einmal drehen, fertig.Selbsterklärende Fernbedienung
SONY DSCDyson-Werbebild: Macht sich gut in Designerwohnungen.Dyson Cool AM06
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Nach Microsofts Quadcore-Vorstoß:
17 brauchbare Smartphones unter 100 Euro

Microsoft hat das preiswerteste Einsteiger-Windows Phone im Preis halbiert und ihm einen Quadcore spendiert. Nun geht der Preiskampf bereits ab 99 Euro los. Was hat die Konkurrenz dem derzeit entgegen zu setzen? Eine Übersicht.

Einsteiger-Smartphone Cubot GT95. Alle Bilder: Hersteller

Einsteiger-Smartphone Cubot GT95. Alle Bilder: Hersteller

Das Lumia 530 ist nicht das erste Smartphone, das für weniger als 100 Euro über die Ladentheke geht, aber es dürfte das erste Quadcore-Telefon sein, das schon von Beginn an 99 Euro kostet. Das Vorgängermodell Lumia 520 war UVP noch für 199 Euro zu haben gewesen, hatte aber nur einen Dualcore vorzuweisen. Microsoft hat also die Preisschraube kräftig nach unten gedreht bei einem Telefon, das sich sehen lassen kann. Was hat der Rest der Welt dem derzeit entgegen zu setzen?

Der Marktvergleich zeigt, dass Microsoft in dieser Preiskategorie nicht alleine ist. Doch wer für weniger als 100 Euro zuschlägt, muss nach wie vor einige Schwächen in Kauf nehmen. Unsere Bedingung, um in diese Übersicht aufgenommen zu werden: Mindestens ein Dualcore-Prozessor mit 1,0 GHz sollte drin sein. Das schränkte die Auswahl bereits deutlich ein, doch es gibt einige freudige Überraschungen.

Smartphones unter 100 Euro
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OneTouch Pop C3: Alcatel mag's bunt.Einsteiger-Smartphone Cubot GT95. Alle Bilder: HerstellerHuawei_Ascend_Y330Huawei bietet gleich mehrere Modelle in der Einstiegsklasse.
LG Optimus L7 IILG_Optimus_L7_IIMobistel_CynusE1_2Mobistel Cynus E1
Sony_Xperia_E1_2Sony Xperia E1xperia-m-gallery-03-1240x840-ae1ce9b59abfb1ffc49499b08f8d9c85xperia-m-hero-black-1240x840-c00bb3e67dd5d5753cbf42350e87fa52
THVtaWEtNTMwLUdyb3VwTVd0cWFI-1000x1000Mischt die Karten neu: Das Lumia 530 ist das erste Quadcore-Smartphone unter 100 Euro.THVtaWEtNTMwLVNpbmdsZU1XdHFh-1000x1000Wiko_Cink_Slim
Kleiner Hingucker: Wiko Cink SlimWarum so traurig? Das chinesische Modell Cubot P9 braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken.In DACH leider bisher noch nicht erschienen: Das 99-Euro-Wunder Asus ZenFone 4Nur noch knapp über 100 Euro: Auch namhafte Hersteller wie Motorola (hier das Moto E) entdecken die Einstiegsklasse.
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Wink:
Der endgültige Versuch, um mit einer App das vernetzte Zuhause zu steuern?

Wink ist nicht der erste Versuch, die Smart-Home-Systeme unterschiedlicher Hersteller über nur eine Plattform zu steuern. Doch mit einigen Industriepartnern wie General Electric auf seiner Seite hat das unabhängige System gute Chancen, bald den US-Markt zu dominieren.

Quirky Wink: Eine App soll den ganzen Haushalt steuern. Alle Bilder: Quirky

Quirky Wink: Eine App soll den ganzen Haushalt steuern. Alle Bilder: Quirky

Kaufe mein System und werde damit glücklich – das war lange Zeit die Devise der Anbieter für Smart-Home-Lösungen. Die Kompatibilität untereinander wird durch proprietäre Systeme und unterschiedliche Funkstandards erschwert. Dass sich in diesem Monat mit dem Open Interconnect Concortium (OIC) und der Thread Group gleich zwei verschiedene Herstellergruppen zusammengetan haben, um – wieder einmal – unterschiedliche Standards für das vernetzte Haus zu entwickeln, hilft da nicht wirklich weiter.

Und hier kommt Quirkys Wink ins Spiel: Die App des unabhängigen New Yorker Ideenstartups Quirky wird auf Anhieb von Industriepartnern wie General Electric, Honeywell und Philips (für die Hue-Lichtsteuerung) unterstützt. Mit der Anwendung für iOS, Android und Android Wear lassen sich alle unterstützten Geräte verschiedener Hersteller von einer Stelle aus steuern.

Quirky Wink: Eine App für alle Home-Automation-Systeme
51dr89H696L._SL1500_51iWGfG8HiL._SL1500_Tür zu? Heizung an? Wink kann es kontrollieren.Quirky Wink Hub: Auf Wunsch gibt es den Router zum System.
Quirky Wink: Eine App soll den ganzen Haushalt steuern. Alle Bilder: Quirky414gb4eqhEL._SL1500_519M+j11x-L._SL1500_Wink Icon knockout
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Rainforest Connection:
Smartphones, die an Bäumen hängen, sollen den Regenwald retten

Alle Bitten, politische Initiativen oder die Arbeit von NGOs hatten zu wenig Erfolg. Nun soll die Technik helfen, die illegale Abholzung der Regenwälder zu stoppen. Smartphones, die an Bäumen angebracht und mit einer Shazam-artigen Software ausgestattet werden, sollen Helfer alarmieren, wenn der Regenwald gerodet wird.

Ausrangierte Smartphones sollen den Regenwald retten. Alle Bilder: Rainforest Connection

Ausrangierte Smartphones sollen den Regenwald retten. Alle Bilder: Rainforest Connection

Die Technik ist eigentlich simpel: Ein ausrangiertes, aber noch funktionstüchtiges Smartphone wird in ein blütenartiges Gestell geschweißt, das mit Solarzellen das Sonnenlicht anzapft und das Gerät gegen Regen schützt. Eine Software auf dem Smartphone ist so trainiert, dass sie die Geräusche von Motorsägen in der Umgebung registriert und im Notfall Alarm schlägt.

Um das Projekt zu realisieren, das pro Smartphone einen Quadratkilometer Regenwald überwachen kann, wirbt die Rainforest Connection derzeit um Fördergelder auf Kickstarter.

Rainforest Connection: Mein Freund, das Smartphone
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10834953145_102714f799_b13985834168_f0b94f5a1a_bAusrangierte Smartphones sollen den Regenwald retten. Alle Bilder: Rainforest Connection14222374280_5783b48b6e_b
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Hilfe für Millionen Diabetiker könnte teuer werden:
Schweizer Pharmariese Novartis stellt Googles schlaue Kontaktlinse her

Der Basler Pharmariese Novartis hat bekannt gegeben, dass er Googles smarte Kontaktlinse bauen wird. Diese soll Diabetikern die Last abnehmen, ständig den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Doch Novartis hat sich den Ruf eingehandelt, ein Preistreiber zu sein.

Googles smarte Kontaktlinse - bald hergestellt von Novartis. Alle Bilder: Google

Googles smarte Kontaktlinse - bald hergestellt von Novartis. Alle Bilder: Google

Im Januar haben wir an dieser Stelle – noch unter dem Eindruck von Googles Datensammelwut – die vernetzte Kontaktlinse für Diabetiker vorgestellt. Die soll sekündlich den Blutzuckerspiegel über die Tränenflüssigkeit messen und diesen dank einer kleinen Antenne an einen Glukosemonitor oder ein Smart Device, zum Beispiel ein Mobiltelefon, übermitteln.

Nun hat sich der Bau dieser Linse ein wenig konkretisiert: Finalisiert werden soll sie in der Schweiz vom Basler Medizintechnik- und Pharmariesen Novartis. Dass es ausgerechnet der wird, dürfte nicht jedem gefallen.

Novartis baut Googles Diabetiker-Kontaktlinse
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Kahlschlag:
Microsoft streicht 18.000 Stellen, stellt Nokia X und Asha ein

Microsoft macht Kleinholz aus dem, was einst Nokia war, und beendet dabei das Experiment Nokia X sowie auch die Feature-Phone-Plattform Asha. Künftig will sich der Konzern nur noch auf Windows Phone konzentrieren.

Nokia X: Ende eines kurzen Experiments. Alle Bilder: Microsoft/Nokia

Nokia X: Ende eines kurzen Experiments. Alle Bilder: Microsoft/Nokia

Die Meldung an sich kommt nicht überraschend, wohl aber der Zeitpunkt: Mitten im Sommer, kurz nach einschwörenden Worten des neuen Chefs Satya Nadella und vor dem Start des geplanten X2 hat Microsoft die Kürzung von 18.000 Stellen verkündet, davon 12.500 beim übernommenen finnischen Mobilfunk-Urgestein Nokia.

Damit beendet der IT-Riese auch alle Experimente abseits des Kerngeschäfts. Nokias Ausflug in die Androidwelt mit dem Nokia X und dem X2 sollen ebenso enden wie die Lowcost-Plattform S40, die Asha-Telefone vor allem in Entwicklungsländer gebracht hat.

Auf Wiedersehen, Asha und Nokia X
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Bunt und mit einzelnen Smartphone-Apps ausgestattet: Nokia Asha700-nokia_asha_230_dual_sim_red_front_motion_lock700-nokia_asha_230_dual_sim_red-front_lock_screen700-nokia_asha_230_dual_sim_yellow_front_fastlane
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The Coolest Cooler:
Diese Kühlbox ist eine Lebenseinstellung und auf dem Weg zu einem Kickstarter-Rekord

Ryan Grepper aus Portland im US-Bundesstaat Oregon will die coolste Kühlbox der Welt erfunden haben. Und nachdem der Betrachter seine Kampagne gesehen hat, muss er zweifellos feststellen: Der Mann hat Recht. Und das honorieren seine Fans gerade mit einer rekordverdächtigen Summe auf Kickstarter.

Kühlbox mit integriertem Mixer und vielem mehr: The Coolest Cooler

Kühlbox mit integriertem Mixer und vielem mehr: The Coolest Cooler

Vielleicht haben die meisten von euch nicht einmal eine Kühlbox zu Hause, weil die Dinger einfach keinen Spaß machen. Sie sind schwer, unhandlich, einfach von gestern. Greppers Coolest Cooler soll nun eine Kühlbox sein, die Spaß macht, zum Mittelpunkt der Party wird und die man einfach gerne mitnimmt.

Was genau aber macht Greppers Kühlbox zur coolsten unter dem Firmament? Ein integrierter Mixer, ein eingebauter, wasserfester Bluetooth-Lautsprecher, eine Ladetankstelle für Smartphones und Tablets, ein Flaschenöffner und vieles mehr.

The Coolest Cooler, die coolste Kühlbox auf der Erde
Geschirr, Besteck, alles dabei.06e7afcb0b2283bcffb877cd8ce48adc_large9f472dcef77caaaf87a2398c93da2f3a_largeLautsprecher und Flaschenöffner sind mit drin.
Kühlbox mit integriertem Mixer und vielem mehr: The Coolest Cooler067422a4d229347a573c07d2c4d5079f_largea4b882f533894507675063b87ff34ae2_largeb0c802af80a71a196e037377b5a42022_large
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Ritot:
Smartwatch projiziert Uhrzeit und Tweets auf euren Handrücken

Es war klar, dass der aktuelle Smartwatch-Trend sich mit Displays nicht zufrieden geben würde. Ritot geht einen Schritt weiter und projiziert alle wichtigen Informationen auf eure Hand: Uhrzeit, Statusupdates, eingehende Anrufe. Wir werden uns in wenigen Jahren dafür schämen.

Schöner Lächeln dank einer Smartwatch mit Uhrzeit-Projektor. Alle Bilder: Ritot

Schöner Lächeln dank einer Smartwatch mit Uhrzeit-Projektor. Alle Bilder: Ritot

Die deutsche Nationalmannschaft ist ja „neulich“ nach 24 Jahren wieder Weltmeister geworden, und die Medien machen sich deswegen einen Spaß daraus, uns daran zu erinnern, wie die Welt beim Titelgewinn 1990 ausgesehen hat. Wisst ihr noch, damals? Diese geschmacklosen Frisuren, hässlichen Leggins, kastenförmigen Computer, schreibmaschinengroßen Handys, David Hasselhoff?

Was das alles mit einer Smartwatch zu tun hat, die statt eines Displays einen Projektor verwendet? Dass wir uns, meiner Prognose nach, irgendwann dafür schämen werden, so etwas hergestellt zu haben. Und zwar nicht erst in 24 Jahren.

Ritot: Armband mit Projektor
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Photo5Schöner Lächeln dank einer Smartwatch mit Uhrzeit-Projektor. Alle Bilder: RitotPhoto9Photo10
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InkCase Plus:
Second Screen für das Smartphone startet Crowdfunding-Kampagne

Das neue Oaxis InkCase Plus ist ein zusätzlicher Bildschirm für das Smartphone auf E-Ink-Basis. Nachdem das Projekt bereits im Frühjahr als Schutzhülle an den Start ging, hat Oaxis dem Gerät nun mehr Autonomie eingehaucht und eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

E-Ink-Display als zweiter Smartphone-Bildschirm. Alle Bilder: Oaxis

E-Ink-Display als zweiter Smartphone-Bildschirm. Alle Bilder: Oaxis

Ein wenig schwingt bei diesem Projekt auch Kritik mit: Da baut jemand ein energiesparendes E-Ink-Display als Zusatz für ein Smartphone, weil das eigentliche Display den Nutzer nicht immer über den Tag bringt.

Doch InkCase Plus kann noch mehr als Akku sparen: Es kann etwa Fotos anzeigen, als E-Book-Reader oder als Fernbedienung für das Smartphone dienen. Das Ganze geht so weit, dass man das Smartphone fast gar nicht mehr in die Hand nehmen müsste.

Oaxis InkCase+: Wenn ein Smartphone-Display nicht reicht
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Wer hat Angst vor Chromebooks:
Wie Microsoft sich auf einem Nebenkriegsschauplatz verzettelt

Microsoft will nach Aussage des neuen Chefs Satya Nadella künftig in einer Cloud- und Mobile-First-Welt als Innovationstreiber mitmischen. Dass sich der erste Offensivschlag da gegen Chromebooks richtet, überrascht. Der Konzern hat sich viel auf die Schultern geladen und er dürfte so noch weiter hinterher laufen.

Microsofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoft

Microsofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoft

Es ist eigentlich nicht ganz gerecht, dass zwei Unternehmen, die sich mittlerweile so ähnlich sind wie Google und Microsoft, mit zweierlei Maß gemessen werden. Beide vermarkten Betriebssysteme und Services, treten aber nur sporadisch als eigene Hardware-Hersteller auf. Beide wollen eine gewichtige Rolle beim Thema Cloud mitsprechen, beide wollen “Mobile first” sein und es dabei nicht belassen. Beide wollen am liebsten auf jedes elektronische Gerät, das wir täglich nutzen: auf Smartphones, Tablets, PCs, Smartwatches, Fitness-Gadgets, Fernseher, Autos oder das Zuhause der Nutzer.

Unterschiedlich sind nur die Herangehensweisen und die Startpunkte: Google ist die treibende Kraft für mobile Geräte und will Microsoft bei Laptops ein wenig des 90-prozentigen Marktanteils abjagen. Bei Microsoft ist es anders herum: das dominierende Geschäft in der PC-Sparte ist nicht mehr lukrativ, doch bei mobilen Betriebssystemen kommt man nicht über einen mageren Marktanteil von 4 Prozent heraus. Google liegt hier bei 80 Prozent. Und nun gilt die erste Amtshandlung der neuen Strategie, die Microsoft-Chef Satya Nadella vorgestellt hat, erst einmal dem Machterhalt bei den Laptops: Er will Googles Chromebooks angreifen.

Microsofts Lowcost-Laptops
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MS-Nadella-Day1-C-468-RMicrosofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoftms-nadella-satya-2014-02-The-Garage-484TheCore
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