Jürgen Vielmeier

Jürgen wuchs in einer Kleinstadt im nordwestdeutschen Regenwald (Emsland) auf und machte erste Gehversuche am Computer mit dem C64, auf dem er kleine Programme schrieb und tagelang “Microprose Soccer”, “Sim City” oder “Defender of the Crown” spielte. Schon als Kind träumte er von Kaufhausautomaten, mit denen er sich seine Lieblingslieder auf Kassette herunterladen konnte – weil er es nicht einsah, sich für einen tollen Song ganze LPs zu kaufen. Jahre später erfüllten ihm Napster, iTunes und Spotify diesen Kindheitstraum auf nie erahnte Art und Weise.

Jürgen ist nicht immer leicht von einer neuen Sache zu überzeugen, aber wenn er sich für eine Erfindung erst einmal begeistert hat, gibt er sie nicht mehr her. So wie einst seinen Walkman mit Autoreverse und Anti-Schock, in den 90ern seinen Skyper und heute Smartphones verschiedener Couleur.

Nach der Schule und einer Lehre zum Industriekaufmann fand er doch noch seine Bestimmung und studierte Technikjournalismus, zog ins Rheinland und mag es bis auf Kurztrips vor allem nach Asien seitdem nicht mehr verlassen. Jürgen wartet seit Jahren auf das Überall-Breitband und gibt die Hoffnung nicht auf, dass eines Tages eine Software seine Steuererklärung mit einem simplen Knopfdruck erledigt.

Jürgen ist zu via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 495 Artikel von Jürgen Vielmeier auf neuerdings:

AirWash:
Wäschewaschen mit Luft

Waschmaschinen verbrauchen kostbares Trinkwasser, und das Abwasser zu reinigen, stellt vor allem ärmere Länder gleich vor das nächste Problem. Abhilfe schaffen könnte da eine Maschine, die mit Kohlendioxid wäscht. Der Darmstädter Industriedesigner Mani Shahriari hat hierfür ein hochinteressantes Konzept entwickelt.

AirWash, Waschen mit "Luft".

AirWash, Waschen mit "Luft".

Mani Shahriari nimmt mit seiner Designstudie AirWash am diesjährigen James Dyson Award teil. Das Konzept des Industriedesigners der Hochschule Darmstadt sieht nicht nur eine Maschine vor, die ohne Wasser wäscht, sondern den Ersatz Kohlendioxid aus der Luft gleich selbst gewinnt.

Dieses würde verflüssigt und in einem Tank gespeichert. Es soll sich besonders gut dafür eignen, um Schmutz zu binden und aus der Kleidung zu lösen. Nach der Reinigung würde das Flüssiggas wieder aufbereitet und könnte von Neuem verwendet werden.

AirWash, die wasserlose Waschmaschine
AirWash, Waschen mit "Luft".LEDs machen die AirWash gar noch zu einem Designmöbelstück.Process 1Luft wird über einen Filter unten angesaugt, das CO2 herausgefiltert und in einem Kompressor (oben) verflüssigt.
Process 3Process 4Nach dem Waschen wandert das flüssige Gas zurück in einen Drucktank.Schmutz wird in einem Rohr gesammelt und lässt sich über den Hausmüll entsorgen.
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Green Shoes:
Pflanz dir deine eigenen Schuhe

Sachen gibt’s, die glaubt man nicht: Der japanische Designer Oishi Moroe hat nachwachsende Schuhe erfunden, die aus einem Pflanzenkorsett bestehen. Klingt wenig funktional und ist es auch nicht. Es dürfte aber nicht verwundern, wenn bald der eine oder andere Hipster damit herumläuft.

Was für euch? Der Pflanzenshuh.

Was für euch? Der Pflanzenshuh.

Eine Idee, bei der man zunächst auf den Kalender guckt und sich vergewissert, dass gerade August und nicht April ist: Der Japaner Oishi Moroe hat Schuhe auf Pflanzenbasis vorgestellt.

Und Pflanzenbasis heißt hier nicht bloß: ökologisch und aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, sondern ein Schuh, der aus frisch abgeernteten Pflanzen besteht. Die Green Shoes bestehen aus zwei Metall- oder Holzkorsetten und werden in einen Blumentopf gesteckt. Aus den zuvor eingestreuten Saaten wachsen Pflanzen wie Wilder Wein, der sich um die Korsette rankt und schließlich fertige, rein ökologische Schuhe ergeben soll.

Green Shoes, rein ökologische Schuhe
usr-681-img-1406796746-2b16a-267x356usr-681-img-1406808561-f6419-408x356Was für euch? Der Pflanzenshuh.usr-681-img-1407325200-4e12f-632x356
usr-681-img-1407325205-d3489-635x356usr-681-img-1407325357-1b1bausr-681-img-1407325605-8b5d7-237x356usr-681-img-1407325608-6a84c-237x356
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“Like it”-Ring:
Hebt ihr den Daumen, postet der Ring ein Bild auf Facebook

Japanische Designstudenten wollen das Facebook-Prinzip auf das echte Leben übertragen: Der “Like it”-Ring schießt ein Foto und postet es auf Facebook, sobald ihr den Daumen hebt. Geniale Idee oder völlig überflüssig?

Daumen hoch = Foto. So soll der Like it-Ring funktionieren

Daumen hoch = Foto. So soll der Like it-Ring funktionieren

Was wir auf Facebook mögen, dem geben wir ein “Gefällt mir”, also ein “Like”. Aber was ist mit Dingen im echten Leben?

Wenn uns da etwas gefällt, müssen wir erst das Gespräch mit unseren Freunden unterbrechen, das Smartphone zücken, eine App starten, das Objekt fotografieren und bei Facebook hochladen. Wäre doch schöner, wenn das automatisch ginge. Dafür soll es nach dem Wunsch von Designstudenten an der Universität Tsukuba unweit Tokyos bald den “Like it”-Ring geben. Der bunte Ring fotografiert und facebookt das, was uns gefällt, automatisch.

Der Like it-Ring
usr-705-img-1406646909-b0014-611x356usr-705-img-1406647289-093da-530x356Schmeckt's euch? Dann Daumen hoch!usr-705-img-1406647776-00f64-582x356
usr-705-img-1406648133-2cdac-634x356usr-705-img-1406648597-51794-608x356usr-705-img-1406648756-1130a-474x356Daumen hoch = Foto. So soll der Like it-Ring funktionieren
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Beer Tree:
Hier “wächst” Bier auf Bäumen

Der Brite Freddie Paul hat einen Brauapparat in Baumform geschaffen, der das Bierbrauen transparent und einfach machen soll: den Beer Tree.

Beer Tree: Baum braut Bier

Beer Tree: Baum braut Bier

Selber Bier zu brauen liegt im Trend. Das beweisen auch immer mehr Bierbrau-Gadgets für Zuhause, die wir in letzter Zeit zu fassen bekamen. Darunter Bieree und Brewbot. In diese Kategorie fällt auch der Beer Tree von Freddie Paul.

Eigentlich nichts Besonderes: Mit dem Ding, den richtigen Zutaten und der passenden Anleitung braut man sein eigenes Bier.

Ungewöhnlich ist nur die Form: Paul hat den Beer Tree wie einen Baum aussehen lassen, die Schritte des Brauens lassen sich von oben nach unten abarbeiten.

Bier Tree: Bierbrauen mit einem Baum
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original_425010_g7f8qzotocuwwlvtl66kqrucaoriginal_425010_vdc8qqvqm594qzbhst_s3n0_iBeer Tree: Baum braut Bier
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Aqua:
Trinkflasche entsalzt Meerwasser

Weniger als 1 Prozent das Wasservorräte der Welt sind für den Menschen trinkbar. Die Idee des italienischen Industriedesigners Valerio Palmieri ist deswegen, Meerwasser mit einer Trinkflasche und simpler Elektronik zu entsalzen. Kann das funktionieren?

Aqua: Trinkflasche mit Ultraschall-Verdampfer. Bilder: Palmieri

Aqua: Trinkflasche mit Ultraschall-Verdampfer. Bilder: Palmieri

Eigentlich ist das Prinzip ganz einfach, das sich Valerio Palmieri ausgedacht hat: Man füllt seine durchaus modische Campingflasche „Aqua“ kurz mit Meerwasser, verschließt die Flasche, drückt einen Knopf und wartet, während die Flasche arbeitet. Über ein Ultraschall-Modul im Inneren wird das Wasser dann verdampft. Salz und Verunreinigungen bleiben zurück. Die Flasche soll laut Palmieri immerhin 0,75 Liter Meerwasser binnen einer Stunde in Süßwasser verwandeln.

Aqua: Aus Meerwasser mach Trinkwasser
usr-719-img-1407353335-92230-235x356usr-719-img-1407353411-f17e1-504x356Aqua: Trinkflasche mit Ultraschall-Verdampfer. Bilder: PalmieriKonstruktion der Flasche
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Cyspo OmniStation:
Ein Gerät, sie alle zu laden

Wer täglich mehrere elektronische Geräte aufladen muss, der sollte sich die Cyspo OmniStation anschauen. Die lädt bis zu neun Geräte gleichzeitig, eins davon auf Wunsch kabellos.

Kaulquappe mit Ladefunktion: Cyspo OmniStation.

Kaulquappe mit Ladefunktion: Cyspo OmniStation.

Ihr seid Konsumopfer wie wir, ihr habt nicht nur ein Smartphone, sondern auch ein Tablet, einen E-Book-Reader, eine Digitalkamera, eine Smartwatch, vielleicht auch noch ein Fitness-Gadget, Bluetooth-Lautsprecher oder ein Zweit-Smartphone? Dann werdet ihr wahrscheinlich einen ähnlichen Kabelsalat an eurer Steckdosenleiste haben wie wir.

Wenn ihr Ordnung schaffen wollt, dann kommt vielleicht das Kickstarter-Projekt Cyspo OmniStation für euch in Frage. Denn das bietet euch eine Ladestation, die nicht weniger als neun Geräte gleichzeitig aufladen kann. Sechs Stecker davon lassen sich mit beliebigen USB-Ladekabeln ausstatten, ein Gerät könnt ihr kabellos aufladen, ein weiterer USB-Port bietet mit 2,1 A genug Saft, um auch ein Tablet mit Strom zu versorgen.

Cyspo OmniStation, neun Smart Devices, ein Ladegerät
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c61447760bba4b9f0104336ee9ad49a4_largef93b89c6655b50d40b862fe4fd263670_largeKaulquappe mit Ladefunktion: Cyspo OmniStation.
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NoPhone:
Handschmeichler ohne jegliche Smartphone-Funktion

Das NoPhone ist ein Smartphone-großes Placebo aus – ja aus was eigentlich? Es bietet keinerlei elektronische Funktionen, es soll aber gut in der Hand liegen. Ein Entwöhnungsmittel für Smartphone-Süchtige.

Kein Telefon, ein NoPhone. Bilder: Ingmar Larsen

Kein Telefon, ein NoPhone. Bilder: Ingmar Larsen

Dieses Ding geistert seit einigen Tagen durch die Technikmedien: NoPhone, ein Stück Irgendwas, das ungefähr die Form eines iPhone 5 hat, sich dabei aber besser anfühlen soll. Funktionen ansonsten: keine.

Damit allerdings auch keine NSA-Überwachung, keine Handystrahlung, kein Zwang, immer aufs Display starren zu müssen, kein Akku, der andauernd leer ist. Das könnte in der Tat den mittlerweile etwas zombiehaften Alltag, in dem alle stets gebannt auf irgendein Display starren, etwas verschönern.

NoPhone, das Nicht-Telefon
Kein Telefon, ein NoPhone. Bilder: Ingmar LarsenclosupNoPhoneNoPhone2
Der iStone von Horst Bohnet erinnert an das NoPhone.
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Hitchbot ist am Ziel:
Trampender Roboter verzückt Kanada

Nur gut drei Wochen dauerte die Reise des trampenden Roboters Hitchbot einmal quer durch Kanada. Unterwegs tanzte er den Harlem Shake, trat im Radio auf, fuhr ein Boot und war Ehrengast auf einer Hochzeit. Wir zeigen seine schönsten Momente.

Hitchbot als Ehrengast auf einer Hochzeit

Hitchbot als Ehrengast auf einer Hochzeit

Seine Reise begann im ostkanadischen Halifax an der Küste Neubraunschweigs. Wir berichteten darüber, wie sich der niedliche Hitchbot Ende Juli aufmachte, um einmal quer durch Kanada zu trampen.

Nun, gerade einmal drei Wochen später, ist er bereits am Ziel im mehr als 5.000 Kilometer entfernten westkanadischen Victoria angekommen. Unterwegs erlebte er weit mehr als ein Durchschnittstourist.

Hitchbot, trampender Roboter
Hitchbot als BeifahrerHitchbot in weiblicher BegleitungHitchbot als Ehrengast auf einer HochzeitHitchbot auf einer seiner vielen Partys
Hitchbot als CowboyHitchbot bei einer GastfamilieHitchbot in einer Hängematte in HamiltonHitchbot beim Harlem Shake
Er leuchtet im DunkelnHitchbot bei Ureinwohnern auf einem StammesfestMein Homie, der HitchbotUnterwegs fand der Hitchbot viele neue Freunde.
Hitchbot und das Wahrzeichen der Start Wiarton, Wiarton Willie.Hitchbots erste MitfahrgelegenheitHitchbotHitchbot1
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Nanoleaf Bloom:
Modische LED-Birne lässt sich einfach mit dem Lichtschalter dimmen

Die LED-Birne Nanoleaf Bloom macht den Lichtschalter dank eines Mikroprozessors mit der richtigen Schaltfolge zum Dimmer. Ein Smartphone, eine Fernbedienung oder ein Dimmschalter sind dazu nicht notwendig.

Optisch ungewöhnliche LED mit einer cleveren Zusatzfunktion. Alle Bilder: Nanoleaf

Optisch ungewöhnliche LED mit einer cleveren Zusatzfunktion. Alle Bilder: Nanoleaf

Warum wollen die Hersteller eigentlich, dass man mittlerweile alles mit dem Smartphone steuert? Den Fernseher, die Glühbirne, die Heizung, die Klimaanlage? Ja natürlich: Das bietet in vielen Fällen Zusatzfunktionen, notwendig ist das aber nicht immer – wie die Nanoleaf Bloom beweist.

Denn die 33 Einzel-LEDs der „schlauen Birne“ lassen sich über den bereits in die Wand integrierten Lichtschalter steuern. Und um zu beweisen, dass das ganz leicht sein kann, lässt Nanoleaf ein Kind die Funktionen erklären.

Nanoleaf Bloom, Lichtschalter wird zum Dimmer
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One M8 mit Windows Phone:
HTC gibt Microsoft eine letzte Chance

HTC hat das aktuelle Android-Flaggschiff One M8 in einer Version mit Windows Phone vorgestellt. Für die Taiwaner dürfte das ein Testlauf sein – und eine letzte Chance für den Partner Microsoft.

HTC One M8 mit Windows Phone. Alle Bilder: Verizon/HTC

HTC One M8 mit Windows Phone. Alle Bilder: Verizon/HTC

Der Marktanteil von Windows Phone mag rückläufig sein, viele Fans hat das System dennoch. Smartphone-Anbieter HTC hatte ganze zwei Jahre lang kein neues Modell mit Microsofts mobilem Betriebssystem mehr vorgestellt, nun melden sich die Taiwaner mit einem neuen Gerät zurück.

Neu zumindest, was die Ausrüstung mit dem Betriebssystem angeht. Denn das One M8 ist bereits seit einigen Monaten als HTCs aktuelles Spitzenmodell mit Android zu haben. Die Hardware des neuen Modells mit Windows Phone ist nahezu identisch. Verkaufen wird HTC es erst einmal nur im Netz des US-Carriers Verizon.

HTC One M8
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HTC_One_M8_WP5HTC_One_M8_WP6HTC One M8 mit Windows Phone. Alle Bilder: Verizon/HTCHTC_One_M8_WP8
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