Alle 40 Artikel von Blogwerk-Team auf neuerdings.com:
“Sonos” ist teuer, sieht gut aus - und ist ein Spielzeug für Leute mit zuviel Geld, dachte ich. Nach zehn Minuten Rumdrücken auf dem Controller würde ich gern dazugehören.
Über die Sonos Digital Music Systeme haben wir schon mehrfach berichtet, ausführlich etwa hier. Gestern konnte ich zum ersten Mal ein bisschen damit rumspielen. Die Bedienung war unglaublich intuitiv, etwas vom besten, das ich je gesehen habe.
Am Stand war ein System aufgebaut, das “Küche” und “Wohnzimmer” simulieren sollte. Die vier Boxen standen nebeneinander, und die eigentlich kabellosen Bedienteile waren natürlich in Plexiglas eingeklemmt - aber man konnte es sich vorstellen.

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T-Mobile bringt per 1. Oktober das in den USA sehr erfolgreiche Produkt “myFaves” - die fünf meist angerufenen Nummern auf dem Handy - nach Deutschland.
Wer auf der US-Website von T-Mobile die Seite “All Plans” (steht für: alle Abotypen) schaut, sieht fast nur noch ein Produkt: “myFaves”.
Das steht für “meine Favoriten”, das sind die fünf Leute, mit denen ich am meisten telefoniere. Marktforschung haben ergeben, dass in der Regel 80% der Anrufe auf diese fünf Personen entfallen. T-Mobile US hat mit myFaves 2.4 Millionen Abonnenten. (Alle Angaben laut Gespräch am Telekom-Stand.)
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Der ZDF-Stand hat alles, was man sich als Messebesucher wünscht.

Herumlaufende Mainzelmännchen, mit denen man sich fotografieren lassen kann (”Mario, jetzt komm Du nochmal aufs Bild!”), ziemlich hässlich-billige orange Plastiktaschen, für die Leute jeglicher Provenienz in Dreierreihen anstehen, und eine Gameshow, in der “Jo”; der aussieht wie ein jüngerer Klon von Matthias Opdenhövel, zwei Leuten aus dem Publikum Fragen stellt, und bei der es “etwas ganz Tolles” zu gewinnen gibt, nämlich die gleiche hässlich-billige orange Plastiktasche “randvoll mit tollen ZDF-Goodies”.
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Was wohl läuft da auf dem TV-Schirm in der Ecke, das nicht nur den Herrn mit Hut und Trenchcoat so interessiert?
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Ich bin nun schon zum vierten Mal am immer gleich riesig dimensionierten Stand (über 4000 qm) von Samsung, und jedes Mal erschlägt es mich. Zu Samsung muss man eigentlich drei Beiträge machen: zu TV, Handys, MP3, IT (inkl. meinem “Lieblingsfeind” UMPC).
Fangen wir mit TV/Multimedia an, das uns gestern an einem Presserundgang demonstriert wurde, als überall rundum noch fleissig gehämmert und die Freelance-Messebunnys noch für heute instruiert wurden.
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Bloghouse, was mag das sein? Gestern beim Aufbau sah man nur einen Haufen Stühle. Soll ich mich auf die setzen und livebloggen? Wovon? Wie die anderen um mich herum sitzen?
Nach Lektüre des Pressetexts weiss man auch nicht viel mehr:
The BlogHouse
Das spannende Thema Web 2.0 beleuchtet die Sonderschau ?The BlogHouse? in der TrendSettingArea in Halle 26. Hier zeigen Verlage, Plattformanbieter, bereits erfolgreiche Web 2.0-Anbieter und die IT-Industrie die rasanten Entwicklungen in diesem ?Mitmach-Medium?. Halle 26b.
Das Programm (PDF, 2.3 MB) lässt eher grausen:
15.30 bis 16 Uhr
ASTRA sucht den lahmsten Internet-Surfer Brandenburgs
? Satelliten Internet-Zugänge zu gewinnen!
Aber wir gehen trotzdem mal hin.
In Berlin “herrscht” Funkausstellung, und neuerdings.com ist selbstredend mit einem Team dabei. Wir liefern Eindrücke, Berichte und Meldungen über die neusten Neuheiten in Wort und Bild. Hier mal ein Überblick von der “Vorpremière”.

Die Presse (vor allem die mit den Kameras) erkundet jeden Winkel des Messegeländes.
(Ronnie:) Bin an der IFA, ja, das erste Mal. Das Messegelände ist so gross, dass es einen Bus braucht, um die immobilen Journis rumzufahren, die entweder eine Raucherlunge haben oder viel Material rumzuschleppen. Und in diesem Pressebus sitze ich nun, in Richtung Halle 7. Neben mir wird russisch geredet von Andrew Tsilikow und Andrew Sankow (so steht es auf den Namensschildern). Bei Halle 7 herrscht die übliche Verwirrung (”Vorher haben Sie mir rauf gesagt, jetzt sagen Sie runter - wo ist denn jetzt diese Halle 43?”), denn es gibt nicht nur Hallen mit Nummern, es gibt auch Räume mit Nummern. Und wenn man ankommt, ist erstmal alles unklar.
Noch ist alles im Aufbau. Menschen mit Schlagbohrmaschinen wuseln rum, ein Koreaner vor mir sitzt etwas ratlos am Boden vor einem offenen Werkzeugkoffer. Die Journalisten, trotz strenger Akkreditierung (”Was, ein Blogger? Blogger akzeptieren wir grundsätzlich nicht”) in Hundertschaften da, surfen im Internet, tippen, führen laut Telefongespräche auf französisch, spanisch und y-isch. Oder sie filmen den Aufbau und machen die ersten TV-Interviews.
Peter und ich werden live vor Ort davon schreiben, wenn alles gut geht, morgen und übermorgen x-mal täglich. Bleibt also dran.
Zum Einstieg erstmal ein paar Bilder:
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Neben den obligaten Berichten rund um das iPhone an sich werden wir bei neuerdings.com die heutige Nacht damit verbringen, euch live aus zwei amerikanischen Städten vom Warten auf das neue ?Wundertelefon? berichten. In San Francisco kümmert sich Peter Sennhauser um die Impressionen.
Zum Leseverständnis: Die jeweiligen Posts für die zwei Städte werden in regelmäßigen Abständen erweitert, die aktuellsten Eindrücke stehen im Sinne der Chronologie unten. (Bilder: 50% Treo 650, 50% Nikon D200)
13:30 Ortszeit

Am Geary Boulevard in San Francisco (da, wo nachts noch niemand stand) stehen oder vielmehr sitzen bereits rund 25 Leute. Der Erste in der Schlange ist hier seit 11 Uhr früh.
Ghazi hinter mir (31) war Downtown, und ist vor der Schlange von rund 250 Leute geflüchtet. Er trägt Shorts und T-Shirt, weil er irgendwo in der Hitze des kalifornischen Hinterlands bei einem Feld-, Wald- und Wiesenstore anstehen wollte. Aber dann fand er heraus, dass die gar keine iPhones haben. Jetzt sitzt er hinter mir auf dem Mäuerchen und fürchtet sich vor dem Nebel, der unweigerlich gegen 16 Uhr hereinrollen und die Temperaturen um zehn Grad senken wird.
Jemand in der Menge will wissen, dass dieser Shop 60 Geräte verfügbar haben wird. Aber das Management sagt selbstredend auch hier kein Wort.
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Neben den obligatorischen Berichten rund um das iPhone an sich werden wir bei neuerdings.com die heutige Nacht damit verbringen, euch live aus zwei amerikanischen Städten vom Warten auf das neue “Wundertelefon” berichten. In Boston kümmert sich Andreas Goeldi um die Impressionen (Fotos: Bettina Hein)
Zum Leseverständnis: Die jeweiligen Posts für die zwei Städte werden in regelmäßigen Abständen erweitert, die aktuellsten Eindrücke stehen im Sinne der Chronologie unten.
Boston, Massachusetts, 29.6.07
14:52 Ortszeit
Noch gut drei Stunden bis zum iPhone-Verkaufsstart. Ich beziehe Stellung beim AT&T-Laden am Central Square. Das ist eine wirtschaftlich etwas weniger bevorzugte Gegend im Grossraum Boston, und ich hoffe, dass hier nicht allzuviele Gadgetfreaks wohnen.

Trotzdem stehen immerhin schon 18 Leute in der Schlange. Die vordersten haben Stuehle mitgebracht und sind offenbar schon einige Stunden hier.
Ich erkundige mich beim Ladenpersonal, wie viele Geraete hier denn erhaeltlich sein werden. Weiss man leider nicht. Auch sonst scheinen die Verkaeufer keine Ahnung zu haben, nicht mal ein interaktives Display gibt es. Aber immerhin, jemand in der Schlange erzaehlt mir, dass diese kleinen Laeden etwa 50-100 Geraete kriegen werden. Weiss er aus sicherer Quelle, naemlich von Macrumors.com. Ah ja.
Die meisten anstehenden Leute sehen etwa so aus, wie man sich den typischen Apple-Fanboy vorstellt. Nur die Leute ganz vorne sind vermutlich welche, die sich von jemandem fuer das Schlangestehen bezahlen lassen. Die direkt vor mir sind wohl alle Studenten. Sie unterhalten sich ueber irgendwelche sehr spezifischen Themen aus der Astrophysik. Da kann ich leider nicht mitreden.
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Normal ist das alles nicht. Aber neuerdings.com ist — trotzdem oder deswegen? — beim iPhone-Launch an vorderster Front mit dabei. Und das gleich zweifach.
Hier der Zeitplan für heute Nacht.
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