Alle 108 Artikel von Andreas Göldi auf neuerdings.com:
Ein schlaues Gerät wie der Amazon Kindle hat natürlich noch ein paar zusätzliche Tricks über das Lesen von eBooks hinaus auf Lager. Wir zeigen im dritten Teil unseres Tests, was sich im neuen eBook-Reader sonst noch versteckt.
Amazon Kindle im Test Teil I/IV: Entfacht er das Ebook-Feuer?
Amazon Kindle im Test Teil I/IV: Blättern in virtuellen Büchern
Die technischen Daten des Kindle sind nicht in allen Details bekannt, aber die Innereien scheinen jedenfalls durchaus mit einem üblichen Smartphone vergleichbar zu sein: hochauflösender Screen, 256 MB Flash-Memory, schneller Datenfunk, Soundchip und eine Intel-PXA255-CPU. Als Betriebssystem wird angeblich — auch das ist nicht überraschend — eine Linux-Variante verwendet.

Webbroswer auf dem Amazon Kindle
Da wäre es doch gelacht, wenn der Kindle nicht noch mehr könnte als “nur” brav durch eBook-Seiten zu blättern. Und tatsächlich: Amazon hat sein neues Gerät mit ein paar Zusatzfunktionen ausgestattet, die im Moment aber noch eher experimentellen Charakter haben.
Nützlich ist da vor allem der eingebaute Webbrowser.
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Der Hauptzweck des Amazon Kindle ist das Lesen von Büchern. Bisher waren eBooks kompliziert, teuer und unhandlich. Kann Amazon das ändern?
Amazon Kindle im Test, Teil I/IV: Entfacht er das Ebook-Feuer?
Den frischgebackenen Kindle-Besitzer erwartet schon beim Einschalten eine erste Überraschung. Der Kindle wird nämlich vorkonfiguriert für denjenigen Benutzer ausgeliefert, der das Gerät bei Amazon bestellt hat — samt Begrüssungsbrief von Jeff Bezos:

Jeff Bezos persönlich begrüsst die Käufer des Amazon Kindle
Jegliche Konfiguration entfällt. Wer den Kindle auspackt, kann sofort loslegen und im virtuellen Buchladen schmökern. Das muss man auch, denn leider kommt bis auf die Bedienungsanleitung kein vorinstalliertes Buch mit dem Kindle mit.
Der Buchladen auf dem Kindle ist eine vereinfachte Version des normalen Amazon-Onlineshops. Was wiederum auffällt, ist die gute Integration: Der Kindle “weiss”, welche Bücher ich sonst schon bei Amazon bestellt habe und empfiehlt mir passend dazu interessante eBooks.
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Tolle Noten für sein Design bekam er bisher nicht, der Amazon Kindle. Das neue eBook-Lesegerät von Amazon verfolgt aber einen hohen Anspruch und bietet in einem sehr kompakten Gehäuse innovative Technologie. Wir testen ausführlich und finden heraus, ob der Kindle wirklich eine Chance hat, das Buch zu verdrängen.
Amazon Kindle im Test (II/IV): Blättern in virtuellen Büchern

Der Amazon Kindle kann auch Blogs anzeigen - die wenigsten allerdings via Funk-Abo.
Amazon ist ein ehrgeiziges Unternehmen: Nicht nur verkauft der ursprünglich als Online-Buchhändler gestartete Versandhändler heute schon fast jede Art von Produkten auf seiner Website, Amazon betreibt auch noch einen riesigen elektronischen Marktplatz für Drittanbieter und will mit seinen Webservice-Produkten für Entwickler auch noch die Computerei revolutionieren.
Und als ob das nicht genug wäre, holt die Firma von Jeff Bezos jetzt zu einem ganz grossen Schlag aus: Der neue Amazon Kindle hat den Anspruch, mal so eben die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir Bücher und Zeitungen lesen.
Der Amazon Kindle ist ein eBook-Reader. Insidern läuft es da kalt den Rücken runter, denn bis jetzt war das eine toxische Produktkategorie.
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Billige Linux-Rechner liegen im Trend: Nach dem von uns getesteten Asus EEE PC macht in den USA derzeit ein 200-Dollar-PC Furore, der von der Einzelhandelskette Walmart vertrieben wird und nach zwei Wochen schon ausverkauft war. Das Besondere daran: Der Billigst-PC läuft unter der Linux-Variante gOS. “g” wie “Green” oder … “Google”.

Unglaublich, was man heutzutage schon für $200 (137 Euro) bekommt: Walmart verkauft in den USA für diesen Preis einen ausgewachsenen PC, und zwar den “Everex TC2502 Green PC”, der auch noch besonders energiesparend sein soll. Ein Monitor ist keiner dabei, daber der billigste 17-Zoll-LCD-Screen kostet auch nur gerade $135 (92 Euro). Der PC ist mit einem 1.5-GHz-Prozessor von VIA, 512 MB RAM und einer 80-GB-Platte recht sparsam ausgestattet, aber das Angebot richtet sich ja auch klar an preisbewusste Einsteiger.

Alles schön grün und aufgeräumt: Login zu gOS
Für Aufsehen sorgte aber weniger der günstige Preis als das installierte Betriebssystem: “gOS” ist eine abgespeckte Variante von Ubuntu Linux, die auf einem solchen Einfachst-PC einwandfrei läuft. Auf der Webseite des Projektes (www.thinkgos.com) kann man sich die Distribution auch für eine separate Installation herunterladen.
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Die Serie “MacBook Pro im Test: Bekenntnisse eines Umsteigers” gehört seit einem Jahr zu den meistgelesenen Beiträgen auf neuerdings.com. Zwölf Monate ist es jetzt her, dass ich nach 18 Jahren PC auf einen Mac umgestiegen bin.
Zeit, um ein Langfrist-Fazit zu ziehen. Nach einem Jahr hat sich jede initiale Begeisterung für ein neues Gadget gelegt, und man sieht die Realitäten deutlicher. Und da Apple weiterhin fleissig Marktanteile gewinnt und viele Macs verkauft, könnte ein Bericht aus der Langfrist-Praxis das vielleicht für den einen oder anderen Umstiegswilligen nützlich sein.
Also, hier sind…
10 Mythen rund um den Mac: Dichtung und Wahrheit
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Ist ein Upgrade auf OS XLeopard wirklich ein Muss für Mac-Besitzer? Und kann Apple den Innovationsabstand zu Windows Vista wieder herstellen? Wir ziehen Bilanz.
Teil II: Mac OS X Leopard - Viel Neues, wenig Spektakuläres

Ohne Zweifel: 2007 war ein wichtiges Jahr für die Personal-Computer-Branche. Microsoft lancierte Windows Vista und Office 2007, und im Apple-Lager wurden mit iLife’08, iWork’08 und jetzt Leopard ebenfalls alle wichtigen Softwareprodukte rundumerneuert. Auf der Windows-Seite musste Vista reichlich Kritik einstecken. Die ressourcenfressenden Spezialeffekte und ständigen Sicherheitswarnungen konnten das Publikum nicht begeistern. Kann das neue Mac-Betriebssystem da besser abschneiden?
In der Mac-Szene wurden die bisherigen Updates dieses Jahres wohlwollend, aber ohne grosse Aufregung zur Kenntnis genommen. Diese Reaktion scheint unter dem Strich auch für Leopard angebracht: Es ist eine solide neue Version mit viel Zusatznutzen, aber kein Grund zur übermässigen Begeisterung oder gar zum Schlangestehen (wobei diese Warnung für viele Mac-Fans natürlich zu spät kommt…).
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Mac OS X Leopard bietet neben Neben vielen kleinen Verbesserungen auch ein paar neue und aufpolierte Applikationen.
Teil III: Mac OS X Leopard - Fazit: Unspektakulär, solide
Teil I: Mac OS X Leopard - Viel Neues, wenig Spektakuläres

TimeMachine, das in Leopard integriertete Backup.
Bisher hatte Apple eine ziemlich nonchalante Haltung gegenüber Backups: Möge sich der datensicherungswillige Benutzer doch bitte eine Drittapplikation kaufen. Oder seine Daten von Hand kopieren. Während es in der Windows-Welt schon länger zumindest eine rudimentäre eingebaute Backupapplikation gab, musste sich der Mac-User seine Sicherungslösung selbst zusammenbasteln.
Das ist in Leopard nun buchstäblich Geschichte, denn mit “Time Machine” gibt es endlich ein eingebautes Backupprogramm. Apropos Geschichte: Time Machine präsentiert die Backup-Resultate, ganz seinem Namen entsprechend, in einer spektakulären 3D-Ansicht, die den Zeitverlauf der gespeicherten Fileversionen darstellen soll. Tja, trockene Listen sind was für PC-User, auf dem Mac darf es auch mal etwa spielerisch aussehen.
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Wir nehmen das neue Betriebssystem Leopard OS X 10.5 für den Mac unter die Lupe. Sollten Mac-User jetzt schon upgraden? Und haben Windows-Benutzer vielleicht einen Grund mehr, sich einen Wechsel zu überlegen?
Teil II: Neue und aufpolierte Anwendungen
Teil III: Mac OS X Leopard - Fazit: Unspektakulär, solide
Mehr als zwei Jahre musste die Mac-Gemeinde auf eine neue Version von Mac OS X warten. Gestern kam nun endlich, mit vier Monaten Verspätung, Mac OS X 10.5, besser bekannt als “Leopard”, auf den Markt. Immerhin, die Konkurrenz brauchte für einen vergleichbaren Versionssprung volle fünf Jahre… Die Begeisterung bei den Mac-Freunden ist gross, und die eifrigsten bildeten gar lange Schlangen vor den Geschäften.
129 Euro kostet ein Upgrade, für 199 Euro gibt es ein “Familienpaket” mit fünf Lizenzen. Bei allen neuen Macs ist Leopard natürlich gleich schon vorinstalliert, und wer sich erst in den letzten Wochen einen Mac gekauft hat, kriegt das Upgrade kostenlos.
Leopard bietet laut Apple nicht weniger als 300 neue Features.
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Nach dem offenbar etwas lauwarmen Leopard-Verkaufsstart in Europa waren ein paar Stunden später die Amerikaner dran: Pünktlich um 18 Uhr Ortszeit ging auch in Cambridge (bei Boston) der Apple Store auf, um das neue Mac-Betriebssystem zu verkaufen.
Und die Apple-Jünger waren in Scharen gekommen. Quer durch die Cambridgeside-Galleria-Mall standen die Gläubigen in einer gut 400m langen Schlange. Schätzungsweise hatten sich etwa gut 1000 Kaufwillige versammelt, was sicher durch die Tatsache gefördert wurde, dass es neben dem Betriebssystem auch noch kostenlose T-Shirts gab.

So gross war die Begeisterung, dass die Mall-Security zur Bändigung der Massen ausrücken musste, und zwar stilecht auf Segways. Jedem sein Gadget, so ist’s recht.
Nach langem Warten war es dann um genau 18:00 soweit: Unter grossem Jubel (primär der zahlreichen Apple-Angestellten, weniger der Käufer) ging die Ladentüre auf, und der Filialleiter begrüsste höchstpersönlich die ersten Leopard-Käufer.
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iWork 08 bringt eine ganze Ladung neuer Features und eine neuartige Tabellenkalkulation. Aber unser Test der vor zwei Tagen vorgestellten Office-Suite zeigt: So schön iWork auch ist, Microsoft Office ist im Profi-Bereich nicht gefährdet.
Bisher bestand Apples Office-Suite aus den beiden Programmen Pages (Textverarbeitung) und Keynote (Präsentationen), die beide in der 08er-Version einige neue Features erhalten haben. Neu hinzu kommt nun die Tabellenkalkulation Numbers. Prominent weist Apple in der Werbung darauf hin, dass die iWork-Anwendungen auch die allgegenwärtigen Fileformate von Microsoft Office unterstützt.

Als Mac-Benutzer wäre man einer Suite von starken neuen Produktivitätsanwendungen nicht abgeneigt, denn die Mac-Version von Microsoft Office ist kein Stabilitäts- und Usability-Wunder, und über die Mac-Portierung von OpenOffice schweigt man lieber ganz. Kann iWork die hohen Erwartungen erfüllen, und ist es ein würdiger Ersatz für die Microsoft-Konkurrenz?
Preiswert ist iWork allemal. Für 79 Euro bekommt man die ganze Suite als Einzellizenz, für 99 Euro gibt es eine Familienlizenz für bis zu fünf Installationen. Kein Vergleich zur Standardversion von Microsoft Office, für die man satte 379 Euro los wird. Dass bei einem so grossen Preisunterschied auch gewisse Abstriche gemacht werden müssen, ist eigentlich nur zu erwarten. Aber wo geht man die Kompromisse ein?
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