PowerUp 3.0:
Papierflieger per Smartphone steuern

Ein “Smart Modul” nennt Entwickler Shai Goitein seinen PowerUp: Es ist eine Kombination aus Funkempfänger und Propeller, die aus einem Papierflieger ein Modellflugzeug macht, das man wiederum über sein Smartphone fernsteuern kann.

PowerUp Papierflieger-Fernsteuerung {Kickstarter;http://www.kickstarter.com/projects/393053146/powerup-30-smartphone-controlled-paper-airplane}

PowerUp Papierflieger-Fernsteuerung (Quelle: Kickstarter)

Vor einem guten Dreivierteljahr haben wir schon einmal über PowerUp berichtet, damals hieß es, die Version PowerUp 3.0 solle im September dieses Jahres verkauft werden. Das war wie bei fast allen Projekten dieser Art wohl etwas zu optimistisch gedacht.

Aber dank Kickstarter scheint das Ziel jetzt zum Greifen nah zu sein – ein paar Monate und insgesamt 57 Prototypen später. Die Finanzierungsrunde läuft noch bis zum 25. Januar 2014, aber schon jetzt ist das Fünffache der benötigten 50.000 US-Dollar zusammengekommen.

Ab Mai soll dann jeder Unterstützer des PowerUp 3.0 Smart Moduls seinen Papierflieger für zehn Minuten in der Luft halten und über sein Smartphone fernsteuern können.

Das folgende Video stellt Entwickler Shai und sein Projekt PowerUp sehr unterhaltsam vor.

Papierflieger-Fernsteuerung
PowerUp Papierflieger-FernsteuerungPowerUp Papierflieger-FernsteuerungPowerUp Papierflieger-FernsteuerungPowerUp Papierflieger-Fernsteuerung
PowerUp Papierflieger-FernsteuerungPowerUp Papierflieger-FernsteuerungPowerUp Papierflieger-FernsteuerungPowerUp Papierflieger-Fernsteuerung

PowerUp 3.0 scheint bis ins Detail durchdacht. So sollen die Komponenten besonders haltbar sein und jede Menge Abstürze überstehen. Auf jeden Fall ist es ziemlich clever, die empfindlichen beweglichen Teile wie Propeller und Steuerruder am hinteren Teil des Fliegers zu platzieren.

Auch die App macht einen guten Eindruck. Laut Video ist sie programmiert, um die Benutzer glücklich zu machen und die Lernkurve äußerst flach zu halten. Schließlich soll man keinen Doktortitel benötigen, um seinen PowerUp-Flieger am Himmel kreisen zu lassen. Die Steuerung ist intuitiv: Der PowerUp 3.0-Pilot neigt sein Smartphone zur Seite, und der Papierflieger folgt der Bewegung. Nur den Schub steuert man mit dem Daumen und einem Schieberegler in der App.

Die Reichweite des Bluetooth-Empfängers soll 55 Meter betragen, man muss also nicht ständig seinem Flieger hinterherrennen, damit der Kontakt nicht abreißt. Apropos Bluetooth: Da Bluetooth Low Energy zum Einsatz kommt, funktioniert PowerUp 3.0 derzeit nur mit iPhones ab Modell 4S. Android hat dies erst seit 4.3 von Haus aus implementiert. Immerhin: Eine Android-App ist für die Zukunft ebenfalls geplant.

Mehr Informationen über PowerUp 3.0 gibt es auf der Kickstarter-Seite und auf der Website von PowerUp. Dort gibt es auch noch jede Menge Videos mit Faltanleitungen für den optimalen Papierflieger.

Das kleinste PowerUp 3.0-Paket ist ab 30 US-Dollar (23 Euro) zu haben, dafür erhält man ein Smart Modul plus einen Reservepropeller. Für 40 US-Dollar (30 Euro) gibt es ein Schnelllade-Pack für vier AA-Akkus und fünf Blatt PowerUp-zertifiziertes Papier mit Faltanleitung dazu. In jedem Fall muss man für den Versand nach Europa noch 15 US-Dollar (11 Euro) dazurechnen.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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