CuBox-i:
Mini-PC mit Android und Linux zum Schnäppchenpreis

Der CuBox-i Mini-PC ist gegenüber seinem Vorgänger leistungsfähiger geworden und zugleich erheblich im Preis gesunken. Hersteller SolidRun setzt dazu auf einen neuen Chipsatz. Nutzer können den winzigen Würfel mit Linux oder Android betreiben und beispielsweise als Mediacenter einsetzen.

CuBox-i mit Größenvergleich

CuBox-i mit Größenvergleich

Mit nur 5 cm Kantenlänge passt der CuBox-i problemlos in eine Hand. Und doch steckt in dem kleinen Gehäuse ein PC, der mit Linux oder Android läuft. Gegenüber dem Vorgänger CuBox haben die Macher vor allem an der Leistungs- und der Preisschraube gedreht – glücklicherweise in unterschiedliche Richtungen. Im Innern arbeitet ein auf bis zu 1,2 GHz getakteter Freescale i.MX6. An Anschlüssen und Kommunikationsmöglichkeiten stehen u.a. HDMI, S/PDIF, Infrarot, eSATA, USB und Wi-Fi zur Verfügung. Er ließe sich beispielsweise als Präsentationsrechner, Mediacenter oder in manchen Fällen auch als Desktop-Ersatz einsetzen.

Vier Modelle bietet SolidRun an:

  • CuBox-i1: Das Einsteigermodell besitzt die Ein-Kern-Variante des i.MX6, eine GC880 GPU sowie 512 MB RAM. Dazu gesellen sich 10/100 Ethernet, HDMI, S/PDIF Out, Infrarot-Empfänger, zwei USB-2.0-Anschlüsse (USB Host). Optional gibt es Wi-Fi und Blutooth.
  • CuBox-i2: Das nächsthöhere Modell setzt auf den i.MX6 Dual Lite. Er hat ebenfalls die GC880 GPU, aber dafür zwei Cortex-A9-Kerne. Dazu kommt 1 GB RAM. Ansonsten entspricht er dem i1.
  • CuBox-i2Ultra: Das dritte Modell im Bunde hat den i.MX6 Dual. Sprich: Ebenfalls zwei Kerne und 1 GB RAM, dazu aber die leistungsfähigere GC2000 GPU. Statt 10/100 Ethernet hat man hier Gigabit Ethernet, Wi-Fi und Bluetooth sind standardmäßig an Bord. Außerdem finden sich darin ein eSATA II Anschluss, ein Infrarot-Sender zusätzlich zum Empfänger sowie Micro-USB.
  • CuBox-i4Pro: Der i4Pro entspricht dem i2Ultra, hat dafür aber einen i.MX6 Quad mit vier Kernen sowie 2 GB RAM.

CuBox-i

CuBox-i

Alle Modelle haben OpenGL/ES 2.0 3D-Support und kommen mit Video bis hin zu Full-HD (1.080p) zurecht. Die beiden größeren Modelle haben dank ihrer besseren Grafikperformance auch OpenCL-1.1-Support vorzuweisen.

Wer will, kann sich seinen CuBox-i mit einer Micro-SD-Karte bestellen, auf der bereits Android 4.2.2 startfertig vorinstalliert ist. Man kann aber ebenso eine vorhandene Micro-SD-Karte nutzen und auf eine passende Linux-Distribution setzen, die man auf der SolidRun-Website findet. Auch für das XBMC Mediacenter gibt es eine einsatzbereite Ressource.

Die CuBox-i kann man jetzt vorbestellen und sie sollen dann Ende November ausgeliefert werden. Die Preise starten bei 45 US-Dollar (umgerechnet rund 33 Euro). Für den Versand kommen 18 US-Dollar (14 Euro) oder 38 US-Dollar (27 Euro) hinzu. Im Grundpreis sind weder die Micro-SD-Karte noch ein Netzteil enthalten. Beides lässt sich direkt dazubestellen.

Weitere Informationen hier auf der Website zum CuBox-i.

Gefunden bei Geeky Gadgets.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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