theQ:
Soziale Kamera will Lomo-Feeling digitalisieren

theQ ist eine Digitalkamera mit eingebauter 3G-Funktionalität, die Fotos online speichert, halbwegs wasserdicht ist und eingebaute Software-Filter besitzt. In neun Farben erhältlich, will theQ das Lomo-Feeling ins Digitale übersetzen, unter dem Motto: "Shut up & shoot" (Klappe halten und knipsen).

theQ Lifestylekamera {pd theQ;http://theqcamera.com/presskit.php}

theQ Lifestylekamera (Quelle: pd theQ)

Die Idee zur Digitalkamera theQ soll, so will es die Legende, in einer Bar entstanden sein. Die drei Freunde Joe, Brandon und Andrea kannten sich seit 2011 aus diversen Designprojekten und Rockbands. Eines Abends stellten sie beim gemeinsamen Trinken fest, dass sie alle nicht mit ihrer Kamera zufrieden waren. Warum nicht eine neue entwickeln? Eine Schnapsidee, aber sie setzten sie in die Realität um.

theQ ist eine Kamera, die sich nahtlos in den Lebensstil der angepeilten Zielgruppe einfügen soll – eine Lifestyle-Kamera eben. Sie soll immer dabei sein und das Leben dokumentieren. Dementsprechend will der folgende Film auch gar nicht mit technischen Details beeindrucken, sondern Lifestyle – mit emotionalen Bildern, mit Musik und Schnitt.

theQ Digitalkamera
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theQ LifestylekameratheQ Lifestylekamera

Da ist es egal, ob die junge Dame bei 1:05 unter Wasser ihren Finger fotografiert, Hauptsache, es kommt ein gutes Feeling rüber.

Die Daten der theQ

Wir schauen uns trotzdem mal die Daten der theQ Kamera an.
Sie verbindet sich drahtlos über UMTS (850, 1900, 2100 MHz), GSM, GPRS oder Edge (850, 900, 1800, 1900 MHz) mit dem Internet (dazu braucht man natürlich eine Micro-SIM-Karte) und legt die Bilder im Online-Speicher theQ Lab ab. Natürlich kann man die Fotos auch direkt auf seinen Social Networks teilen.

Der eingebaute Speicher beträgt 2 GB, die Auflösung 5 Megapixel und der Akku soll rund 200 Fotos durchhalten. Das sind alles Werte, bei denen jedes Smartphone mithalten kann.

theQ Kamera soll außerdem neun Instagram-ähnliche Filter besitzen – auch noch keine Alleinstellung. Das ziemlich weitwinklige 24 mm Objektiv mit der größten Blendenöffnung von 2,4 ist da schon etwas interessanter. Auch die Tatsache, dass theQ halbwegs wasserdicht ist (d.h., eine halbe Stunde in 1 m tiefem Wasser überstehen soll).

Am interessantesten finde ich die Zonen-Entfernungseinstellung, wie man sie von der Lomo LC-A (Affiliate-Link) kennt. Diese Art der manuellen Voreinstellung macht in Kombination mit dem Weitwinkelobjektiv interessante Schüsse aus der Hüfte möglich. Ansonsten muss man nicht viel machen. Man stellt entweder den Makro-Modus ein, Draußen, Drinnen oder Nacht.

Der Ringblitz rund um das Objektiv besteht aus 8 LED-Elementen, die auch als Batterieanzeige und Countdown-Zähler für den Selbstauslöser dienen.

Top oder Flop?

Ich bin etwas zwiegespalten, was die theQ Kamera betrifft. Einerseits ein Freund von minimalistischen Geräten, die sich auf eine Sache konzentrieren und die gut machen, weiß ich nicht, ob theQ genug Mehrwert jenseits des Lifestyles bietet. Es wäre auch schön, mal ein paar mit theQ geschossene Fotos sehen zu können.

theQ kann man jetzt für 199 US-Dollar (etwa 150 Euro) in einer von neun Farben bestellen, ab 1. Oktober soll mit der Auslieferung begonnen werden. Mehr Infos über theQ gibt es auf Facebook, Twitter und Tumblr sowie natürlich auf der Kameraseite und der Lifestyleseite.

Gefunden bei Hiconsumption

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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