HackShield:
Rucksack und Messenger Bag schützen vor Dieben und Hackern

Unter dem Namen “HackShield” sind ein Rucksack und ein Messenger Bag auf den Markt gekommen, die zum einen Dieben das Leben erschweren sollen und zum anderen die enthaltenen Geräte abschirmen. Auf diese Weise soll verhindert werden, das unbemerkt Daten gesendet oder ausgelesen werden können.

Die "HackShield"-Proukte sind gegen Langfinger geschützt und schirmen Strahlung ab.

Die “HackShield”-Proukte sind gegen Langfinger geschützt und schirmen Strahlung ab.

Daniel Guermeur ist der Erfinder der Tastatur für Puristen “Das Keyboard” und hatte ein einschneidendes Erlebnis in New York: “Ich war in der Vorweihnachtszeit in der belebten Fifth Avenue unterwegs und stellte später fest, dass es innerhalb einer Stunde zwei Versuche gegeben hatte, mir etwas aus dem Rucksack zu stehlen.” Zudem bemerkte er, dass sich sein Laptop mit der Cloud verbunden hatte, obwohl sich das Gerät im Ruhezustand befand. Dass unter anderem Smartphones laufend alle möglichen Informationen an die Umgebung rausposaunen, ist ein schon bekanntes Phänomen. Generell sind Drahtlos-Verbindungen ein Sicherheitsproblem gleich auf mehreren Ebenen. Mit einem Raspberry Pi kann man sich ein enorm preisgünstiges Spionage-Tool basteln, das genau das ausnutzt.

Das Keyboard HackShield
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Beide Probleme sollen der Rucksack und der Messenger Bag aus der neuen “HackShield”-Reihe auf einmal lösen – oder zumindest ein wenig entschärfen. Deshalb sind sie so aufgebaut, dass sie Dieben das Leben schwerer machen. So gibt es beispielsweise keinerlei Außentaschen und keine sichtbaren Reißverschlüsse. Die Taschen innen sind noch einmal gesondert gesichert. Auch ein trainierter Taschendieb dürfte also nicht so leicht Smartphone, Tablet oder andere wertvolle Gegenstände entnehmen können.

Außerdem sind sie mit einem besonderen Material ausgekleidet, das ähnlich wie das kürzlich vorgestellte Off Pocket funktioniert und Strahlung abschirmt. Allerdings geht es beim HackShield offenbar allein um RFID. Nützlich ist das dennoch, denn gerade RFID lässt sich vom Benutzer selbst nicht abschalten. Mobilfunk und Wi-Fi werden aber nicht geblockt, jedenfalls ist davon nirgends die Rede.

Passend zu Rucksack und Messenger Bag gibt es vom Hersteller zugleich eine abgeschirmte Brieftasche. Auf diese Weise soll man sicherstellen können, dass sich mit RFID versehene Karten nicht unbemerkt auslesen lassen.

Rucksack und Messenger Bag kosten 179 US-Dollar, also umgerechnet rund 135 Euro. Die Geldbörse kostet 49 US-Dollar (37 Euro). Man kann sie direkt auf der Website bestellen.

Quellen: Pressemitteilung, Website

Gefunden bei Technabob.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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3 Kommentare

  1. Und inwiefern sind diese Rücksäcke auch etwas für Diebe? Sind denn nicht auch in einigen Läden die Waren mit RFID vor dem Diebstahl geschützt?

  2. Gegen die Diebstahlsicherung in Läden reichen schon die Tiefkühltüten, die sind zur Isolation irgendwie metallisch ausgekleidet.
    (Diese Information ist rein technischer Natur! Detektive kennen die Methode auch, daher ists ja bekannt! Ladendiebstahl ist strafbar!)

  3. Ach sieht gar nicht sooo schlecht aus das Teil.

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