Bungajungle:
Schlangenhafte Halter für Smartphones, Tablets, Laptops und Kameras

Bungajungle nennt sich eine Familie schlangenhafter Halterungen für Smartphones, Tablets, Laptops und andere Gadgets, die besonders flexibel sind – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die einzelnen Mitglieder heißen Dundabunga, Sungabunga, Treebunga und Ungabunga.

Bungajungle Halterung im Alltag {Kickstarter;http://www.kickstarter.com/projects/1893116150/bungajungle-worlds-most-versatile-stands}

Bungajungle Halterung im Alltag (Quelle: Kickstarter)

Die Namensgebung ist ähnlich kreativ wie das Konzept der Bungajungle-Familie. Als Verbindung zwischen Gadget und Halterung dienen starke Neodym-Magnete. Diese Magneten auf Basis der Seltenen Erden gelten als wenig umweltfreundlich, sind aber extrem stark.

Laut Bungajungle-Entwickler muss man sich keine Sorgen machen, dass der starke Magnet negative Effekte auf den Flash-Speicher seiner Gadgets hat. Das folgende Video zeigt, wie sich die vielseitige Bungajungle-Familie von Halterungen einsetzen lässt.

Dundabunga, Sungabunga, Treebunga und Ungabunga
Bungajungle Halterung DundabungaBungajungle Halterung SungabungaBungajungle Halterung TreeabungaBungajungle Halterung im Alltag
Bungajungle Halterung im AlltagBungajungle Halterung mit StativschraubeBungajungle Halterung UngabungaBungajungle Halterung im Alltag

Ein flacher Neodym-Magnet wird mit einem speziellen doppelseitigen Klebeband auf die Rückseite des jeweiligen Gadgets geklebt. Mit etwas Alkohol soll sich das Klebeband rückstandsfrei wieder ablösen lassen, ansonsten aber bombenfest halten.

Jeder Kopf einer Bunga-Halterung lässt sich abschrauben (Ungabunga ausgenommen), darunter kommt eine Stativschraube zum Vorschein, wodurch sich die Bungahalterungen als Stativ für GoPro und andere Kameras verwenden lassen.

Die flexiblen Halterungen lassen sich an alle Umgebungen anpassen. Man braucht keine gerade Fläche, sondern kann ein Dundabunga auch einfach mal um einen Ast wickeln, um eine Einstellung aus ungewöhnlicher Perspektive zu drehen.

Die Kickstarter-Finanzierung ist bereits gesichert. Nur 1.500 US-Dollar werden benötigt, bisher sind schon über 10.000 US-Dollar zusammengekommen.

Bis zum 18. September 2013 ist noch Zeit, sich ein Dundabunga, Sungabunga, Treebunga, Ungabunga oder alle zusammen zu sichern.

Mehr Informationen gibt es auf der Kickstarter-Seite des Bungajungle-Projekts.

Ein Ungabunga kostet 20 US-Dollar, plus noch einmal 20 US-Dollar für den Versand außerhalb der USA (macht zusammen rund 30 Euro.) Die größeren Halterungen kosten 40 bis 61 US-Dollar, plus Versandkosten von 30 US-Dollar (mit Versand also zwischen circa 50 und 70 Euro.)

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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6 Kommentare

  1. Also eigentlich eine gute Idee aber ein Magnet im Umfeld von Elektronik finde ich doch sehr bedenklich.

    Man stelle sich einfach den typischen Alltag vor. Tasche auf – Notebook, Externe HDD und noch diese Halterung hinein.
    Evtl. Brieftasche mit EC- und/oder Kreditkarten.

    • Vor ein paar Jahren gab es mal in Zügen Magnethalterungen für Klapptische. Die haben einige Notebook-Festplatten gekostet, bevor sie entfernt wurden. Und das waren nichtmal Neodym-Magnete. Solche Dinger wollte ich sicher nicht im Büro haben.

  2. Ich wäre froh, wenn man schon auf der Homepage ohne zusätzlichen Klick erkennen könnte, ob es sich nicht um ein real existierendes sondern halt eben um ein Kickstarter-Projekt handelt. Das würde mir manchen Klick und die spätere Enttäuschung ersparen, wirklich mühsam.

    Natürlich interessiert mich die Bunga-Halterung, wenn es sie denn gäbe. Darum habe ich ja geklickt. Und war enttäuscht.

    Die sich auffallend häufenden Fitktionen hier schrecken mich mehr und mehr ab, Neuerdings zu lesen.

  3. @fex
    Ich müsste Lügen um zu behaupten, dass es mich nicht (nur hier) auch stört, immer wieder über diverse Produkte zu lesen, die erst finanziert werden müssen. Zumal ich anfangs auch auf den Zug aufgesprungen bin und noch immer auf die Auslieferung von 2 “Kickstartern” warte, denen ich auch gerne mal einen Kicken würde…wohin kann man sich denken.
    ABER! ich finde genau dafür ist Neuerdings auch da: Berichte über allerlei Neues im Technik- u. Gadgetbereich, eben auch, wenn es manchmal noch Fiktion ist. Vieles wird ja doch umgesetzt und wir konnten es hier schon lesen, als viele andere noch nicht einmal geahnt haben, an was die Technikwelt so arbeitet ;)

  4. Danke, Henk. So etwas Ähnliches hätte ich auch geantwortet. Das muss ich jetzt nicht mehr. Kickstarter-Projekte (bzw. die von Indiegogo und anderen Crowdfunding-Plattformen) sind eben keine Fiktionen, sondern sehr häufig kommende Gadgets, auf die man nur etwas länger warten muss. Man findet sie noch nicht im Laden, weiß aber schon, was kommen könnte. Außerdem sind da oft sehr spannende Sachen bei.

  5. Da fehlt noch das Modell Bungabunga, die Hosenschlange für Berlusconi ;-)

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