Glowdeck:
Drahtloser Sound und Strom für unterwegs und zu Hause

Glowdeck ist drahtlose Ladestation, Bluetooth-Lautsprecher und Freisprecheinrichtung in einem, lässt sich mitnehmen, untermalt Musik mit Lichteffekten und zeigt in seinem Display die Wettervorhersage an. Aber selbst diese zahlreichen Funktionen sind nur der Anfang. Sollte das aktuell laufende Kickstarter-Projekt erfolgreich sein, kann sich sein Erfinder weitere Features vorstellen.

Glowdeck: Multitalent mit Leuchteffekt.

Glowdeck: Multitalent mit Leuchteffekt.

Smartphones können heutzutage eine Menge, aber guter Sound gehört bislang selten dazu und aufladen muss man sie dafür um so häufiger. Kein Wunder also, dass es einen Markt für Zubehör wie das Glowdeck gibt. Dessen Entwickler Justin Kaufman ist selbst ein Multitalent: Firmengründer, Anwalt, Autor, Musiker, Erfinder und Programmierer finden sich auf seiner persönlichen Website. Da ist es nur folgerichtig, dass auch Glowdeck ein Multitalent ist.

Glowdeck
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Dank Akku auch unterwegs einsetzbar.glowdeck-06glowdeck-07Glowdeck: Multitalent mit Leuchteffekt.

Glowdeck ist etwa 23 x 16,5 x 4,5 cm groß und sollte damit recht bequem auf die Schreibtische, Anrichten und Wohnzimmertische dieser Welt passen. Das Gehäuse ist aus Holz, wahlweise in den Optiken Walnuss, Ahorn oder Kirsche. Zwei Lautsprecher und eine Digitalanzeige sind das einzige, was man nach außen hin sieht. Hinten finden sich Stromanschluss, Netzschalter sowie beim größten Modell zudem ein USB-Anschluss. Das Design des Prototypen ist nebenbei bemerkt noch nicht das finale. So sollen die Lautsprecher beispielsweise einen Schutz bekommen.

Je nach Modell kann man ein oder zwei Smartphones oben auf dem Glowdeck ablegen, die dann via Qi-Standard drahtlos geladen werden. Geräte wie das Nexus 4 oder die Nokia Lumias 920 und 928 beherrschen das schon von Haus aus. Andere benötigen dazu eine spezielle Hülle. Alternativ dient der USB-Anschluss hinten für eine Stromversorgung per Kabel.

Geräte können sich zudem via Bluetooth 3.0 mit dem Glowdeck verbinden und beispielsweise Musik zu den Lautsprechern streamen. Dank eines eingebauten Mikrofons lässt es sich außerdem als Freisprecheinrichtung nutzen.

Ein weiteres Feature ist die auf der Unterseite angebrachte Beleuchtung. Sie kann eingehende Anrufe und Nachrichten optisch signalisieren oder sie untermalt die gespielte Musik als eine Art Minidisco.

Dank Akku auch unterwegs einsetzbar.

Dank Akku auch unterwegs einsetzbar.

Nicht zuletzt hat das Display ein paar Tricks auf Lager: Ist Glowdeck mit dem heimischen WLAN verbunden, besorgt es sich selbstständig die Wettervorhersage und zeigt sie als Symbol an. Wer mag, kann darüber hinaus Nachrichten unterhalb der Uhrzeit als Laufband anzeigen lassen.

Da Glowdeck außerdem einen Akku eingebaut hat, kann man es unabhängig von einem Stromanschluss nutzen. Die Kapazität von 5.400 oder 6.600 mAh soll für 30 Stunden Standby reichen und für 18 Stunden Benutzung. Dieser Wert hängt logischerweise von der Art der Nutzung ab. Justin Kaufman nennt ein konkreteres Beispiel: Mit einem aufzuladenden Smartphone, laut spielender Musik und eingeschaltetem Licht kam er auf 9 Stunden.

Bei entsprechendem Interesse könnte sich der Macher weitere Features vorstellen. Dazu gehört beispielsweise eine native Unterstützung für Musikstreamingdienste wie Pandora oder Spotify.

Preise und Liefertermin

Bei der aktuellen Kickstarter-Kampagne gibt es insgesamt drei Modelle zur Auswahl. Dazu gehört das hier beschriebene Glowdeck, das entweder ein Smartphone oder zwei Smartphones gleichzeitig aufladen kann. Hier ist man momentan ab umgerechnet 230 Euro inklusive Versand dabei. Darüber hinaus gibt es ein Glowdeck Mini, das nur aus der Ladefunktion und dem Akku besteht. Dafür soll man rund 92 Euro vorschießen. Als Liefertermin ist der Jahreswechsel 2013/2014 ins Auge gefasst.

Wie immer bei Crowdfunding-Projekten gibt es auch hier ein Restrisiko und das Fertigstellungsdatum kann sich unvorhergesehen verschieben. Hinweise dazu finden sich am Ende der Projektseite.

Weitere Informationen hier auf Kickstarter.

Gefunden bei Gizmag.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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