Apple TV:
Tim Cooks unterschätzter Hebel, um iOS-Geräte zu verkaufen

iPhone und iPad harmonieren so gut mit Apples Set-Top-Box Apple TV, dass dadurch ein nicht unwesentlicher Lock-In entsteht. Für das Unternehmen bietet das margenschwache Produkt einen Hebel, um die Verkäufe von iOS-Geräten abzusichern.

Auch Apple selbst bewirbt natürlich das Zusammenspiel des Apple TV mit iPhone und iPad.

Auch Apple selbst bewirbt natürlich das Zusammenspiel des Apple TV mit iPhone und iPad.

Seit Jahren träumen Analysten, Medienleute und manche Fans von einem vollwertigen Fernsehgerät aus dem Hause Apple. Bei jeder Keynote und Pressekonferenz hoffen sie auf eine entsprechende Bekanntgabe – und werden Mal für Mal enttäuscht. Nachdem ich mir gestern Apples Vorstufe zu einem Fernseher – Apple TV – als Ersatz meines in die Tage gekommenen Media-PCs gekauft und flux mit meiner existierenden Mattscheibe verbunden hatte, wurde mir bewusst, wie konstruiert der Gedanke eines Apple Fernsehers eigentlich ist. Und wie überflüssig.

Wir erinnern uns: Apple TV ist eine kleine WLAN-fähige Set-Top-Box zum Anschließen an den Fernseher, die Inhalte aus dem iTunes Store, von einigen wenigen direkt auf dem Gerät installierten Apps (YouTube, Vimeo, Podcasts, in Deutschland auch Watchever) sowie die Bildschirminhalte von iOS- und AirPlay-fähigen OS X-Geräten drahtlos über einen Fernseher wiedergibt. Einst von Steve Jobs als Hobby bezeichnet, entwickelt sich das Gerät in letzter Zeit zu einem heimlichen Hit. Bedenkt man, dass die erste Generation von Apple TV im Jahr 2007 auf den Markt kam, klingen 13 Millionen seit dem Debüt über den Ladentisch gereichte Boxen zwar wenig beeindruckend. Doch die Hälfte davon wurde laut Apple-Chef Tim Cook in den letzten zwölf Monaten verkauft.

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Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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