Ouya:
Die 99-Dollar-Konsole mit Android enttäuscht im ersten Check

Wenn der Hype auf die Realität trifft, folgt oftmals Ernüchterung. Waren auch die Erwartungen an die Android-basierte Spielkonsole Ouya zu hoch? Vielleicht. Allerdings stimmt so einiges nicht mit dem erfolgreich bei Kickstarter finanzierten Gerät. Kein Wunder also, dass sich die Begeisterung in Grenzen hält. Noch?

Frisch ausgepackt - die Ouya samt Controller. (Foto: Sven Wernicke)

Frisch ausgepackt – die Ouya samt Controller. (Foto: Sven Wernicke)

Wir erinnern uns:  Vor noch nicht einmal einem Jahr, genauer Anfang Juli 2012, stellte ein junges US-Startup namens Ouya Inc. eine Spielkonsole vor. Sie sollte nur 99 US-Dollar (zirka 80 Euro) kosten und noch im gleichen Jahr erscheinen.  Ein paar Tage nach der Vorstellung der Ouya getauften Spielekiste landete das Projekt bei Kickstarter. Innerhalb eines Monats wurden die benötigten 950.000 US-Dollar problemlos erreicht. Am Schluss wollten über 50.000 Unterstützter unbedingt eine Konsole haben, daher kamen mehr als 8,5 Millionen Dollar zusammen. Nüchtern und mit etwas Abstand betrachtet fragt man sich schon, was mit diesem Geld geschah.

Ouya Fotos
Auf der Vorderseite befindet sich ein Touchpad, das als Mauszeiger verwendet wird. (Foto: Sven Wernicke)Ein Dankeschön von den Machern. (Foto: Sven Wernicke)Frisch ausgepackt. (Foto: Sven Wernicke)Zwei Analogsticks besitzt Ouya. Und vier Schultertasten - wie der PlayStation 3-Controller. (Foto: Sven Wernicke)
Auf Bildern sieht er schon besser als in der Realität aus. (Foto: Sven Wernicke)Vier Schultertasten. (Foto: Sven Wernicke)Größenvergleich mit einem Xbox 360-Pad. Ähnlichkeiten sind gewiss zufällig. (Foto: Sven Wernicke)Im Handbuch steht nicht, wie man die Batterien einsetzt. (Foto: Sven Wernicke)
Geöffneter Controller. (Foto: Sven Wernicke)Klein und unscheinbar. (Foto: Ouya)

Verzögerungen

Fakt ist: Der Release im September 2012 konnte nicht eingehalten werden, nach einigen Verzögerungen begann die Auslieferung der ersten Konsolen am 8. April 2013 an die ersten Kickstarter-Bäcker. Offizieller Verkaufsstart in den USA und Kanada ist der 25. Juni 2013, einen Zeitraum für Europa gibt’s noch nicht. So oder so muss man das den Verantwortlichen lassen: Die ursprünglichen Versprechen wurden, abgesehen vom Zeitpunkt der Veröffentlichung, soweit auch eingehalten. Dennoch wirkt das gesamte Produkt unfertig und damit auch enttäuschend. Aber der Reihe nach…

Hardware und erster Start

Unsere Ouya-Maschine kam direkt aus Hongkong Ende Mai 2013. Gut verpackt in einer schwarzen Kiste befand sich in dieser die durchaus mit Spannung erwartete Hardware, genauso ein HDMI-Kabel, zwei AA- Batterien für den mitgelieferten Controller und ein bereits passendes EU-Netzteil.  Ein großer Zettel mit der Aufschrift „thank you for believing“ liegt wohl allen Kickstarter-Konsolen bei. Wie nett. Das kurze Handbuch erläutert die ersten Schritte in mehreren Sprachen, auch Deutsch ist dabei – sogar gut übersetzt.

Wer ein klein wenig Technikverständnis mitbringt, wird den wertig anmutenden Würfel schnell mit dem Netzteil und via HDMI an einen Fernseher oder Monitor angeschlossen haben. Mit dem Drücken des Knopfes auf der Oberseite der Konsole schaltet sie sich ein, das Paaren mit dem Bluetooth-Controller klappt ohne Schwierigkeiten. Auch ist das Herstellen der Netzwerkverbindung (WLAN oder LAN) nicht ungewöhnlich, abgesehen davon, dass der Kontakt zum Router anfänglich mehrfach abbrach. Warum? Leider unklar. Mit dem mittlerweile zweiten Firmware-Update nach Erhalt der Konsole gehört dies glücklicherweise  der Vergangenheit an.

Auf Bildern sieht er schon besser als in der Realität aus. (Foto: Sven Wernicke)

Auf Bildern sieht er schon besser als in der Realität aus. (Foto: Sven Wernicke)

Das Einrichten eines eigenen Nutzerkontos und das Angeben der Kreditkartendaten sind unvermeidlich. Wer dies umgehen möchte, wird Ouya im Grunde nicht nutzen können. Jedenfalls nicht in unmodifizierter Version zum normalen Spielen der im integrierten Store angebotenen Apps. Knapp einen Monat vor dem Release sind über 120 Spiele und einige Anwendungen verfügbar. Diese sind in der Tat allesamt kostenlos, was dazu einlädt, sich zu Beginn alles Mögliche herunterzuladen und auszuprobieren. Doch Vorsicht: Das optisch veränderte Android 4.1.2 belegt schon Teile des internen Flash-Speichers (8GB), sodass sich dieser recht schnell füllt. Erweitert werden kann er mittels einer regulären SD-Speicherkarte. Ein USB-Stick, den man an den USB 2.0-Anschluss auf der Rückseite steckt, verrichtet als externer Datenträger (z.B. für ROMs für die Emulatoren) ebenfalls seinen Dienst.

Ernüchternd ist das recht langsame Arbeitstemo. Trotz des 1,6GHz schnellen Tegra 3-Quadcore-Prozessors und der 1GB RAM bauen sich Menüs bei der Navigation recht langsam und verzögert auf. Etliche Spiele ruckeln sogar ziemlich stark, was aber andere Ursachen zu haben scheint. Und hier wären wir bei einem großen Makel, der besonders ins Auge fällt.

Feinschliff?

Die Macher der Ouya hatten es schon angekündigt: Bis Ende Juni soll eine neue Firmware erscheinen. Diese ist auch dringend nötig, denn überall findet man „Baustellen“. Die Android-Menüs sind erkennbar und belästigen mit unvollständigen Übersetzungen und irritierenden Angaben. Demnach sei Ouya beispielsweise ein Tablet. Das ist zwar bezogen auf die Hardware nicht falsch, aber das muss man weniger versierten Käufern nicht noch unter die Nase reiben. Genauso sind zig Erklärungen schwer nachzuvollziehen und die Bildauflösung kann offensichtlich gar nicht verändert werden. Vielleicht war dies nicht einmal den Entwicklern bewusst, denn diverse Spiele werden unter 1080p nicht korrekt dargestellt – am oberen Bildschirmrand fehlen Informationen. Wege, dies zu ändern,  gibt es wohl (noch) nicht?

Ein Dankeschön von den Machern. (Foto: Sven Wernicke)

Ein Dankeschön von den Machern. (Foto: Sven Wernicke)

Doch längst nicht genug: Objektiv betrachtet sind die Menüs mit den Spielen, die nach Genre und anderen Parametern sortiert sind, unattraktiv und ebenso unfertig. Es fehlen Bilder, Beschreibungen und eine logische Navigation. Vieles trifft auch auf die Ouya-Apps zu, die an einigen Stellen wie auf die Schnelle dahin geschluderte Umsetzungen von Android-Spielen aussehen. Manche bereiten sogar massive Probleme mit dem Gamepad.

In jedem Fall erklären diese Makel die ersten negativen Kritiken, die bereits im April die Runde machten. Dabei wird eine frisch angeschlossene Ouya schon mit einem ausführlichen Patch beschert, der nicht abgebrochen werden kann. Die letzten Wochen scheint sich dennoch zu wenig getan zu haben. Womit die Macher jetzt beschäftigt sind? Hoffentlich mit der großen Aktualisierung, die mehr Komfort bringt und mit etwas Glück das Gefühl aufkommen lässt, man sitzt vor einer richtigen Spielkonsole. Bisher hat man dieses noch nicht – und das liegt nicht daran, dass der Controller nicht sonderlich gut in der Hand liegt, einen billigen Eindruck hinterlässt und nicht einmal über Rumble-Funktionen verfügt. Der Wechsel der Batterien ist übrigens nicht komfortabel, da man dazu die Oberschalen abnehmen muss. Eine nervige Fummelei.

Aber….aber?

99 US-Dollar. Für diesen Preis erhält man ein Tegra 3-Gerät mit Android 4 und einem Gamepad, das man übrigens zum Teil sogar gegen einen DualShock-Controller der PlayStation 3 tauschen oder für Mehrspieler-Games zusätzlich verwenden kann. Das ist günstig und macht auch deutlich: Ouya möchte doch gar nicht mit den Konsolen-Platzhirschen konkurrieren. Diese Maschine richtet sich (bisher) an Leute, die genau wissen, was sie erwarten können. Hier geht’s um Android-Spiele auf dem heimischen Fernseher, um Retro-Emulatoren (die schon recht gut funktionieren) und Entwicklungen von Hobbyprogrammierern, die ihre Software über die Ouya-Plattform anbieten.

Und das muss man den Verantwortlichen lassen: Die Idee, sämtliche Spiele gratis zum Download anzubieten und nur bei Gefallen die Vollversionen (oder Ingame-Inhalte) zu bezahlen, ist super. Zum Start einer neuen Konsole gibt’s zahllose Titel, für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein. Und man kann optimistisch in die Zukunft blicken: Wenn’s der Hersteller nicht packt, wird es dank Android-Basis schon die Community schaffen und aus Ouya einen Multimedia-Alleskönner basteln. Dank Kickstarter und Hype wird die Verbreitung wohl im Vorfeld größer sein, als bei anderen Exoten in diesem Bereich.

Klein und unscheinbar. (Foto: Ouya)

Klein und unscheinbar. (Foto: Ouya)

Vergessen sollte man dennoch eines nicht: Mit einem aktuellen Smartphone oder Tablet, welches man via HDMI an einen großen Fernseher anschließt, und einen schnurlosen Controller zum Spielen, erhält man im Grunde nichts anderes als eine Ouya-Alternative – nur dann mit vollem Zugang zu Google Play (oder gar der TegraZone). Von solchen und ähnlichen Ideen, die mehr Richtung Spielkonsole gehen, wird es in absehbarer Zeit noch einige geben – Stichwort GameStick oder Snakebyte unu.

In der jetzigen Fassung ist Ouya ambitioniert und voller Potential. Ob es jemals ausgenutzt wird? Davon sollten Käufer nicht ausgehen. Es ist eine Bastel- und Experimentiermaschine, die im schlimmsten Fall niemals ohne Macken, sporadische Abstürze und Verbindungsprobleme auskommen muss (Bluetooth-Controller: beim Spielen lassen sich Figuren manchmal gar nicht mehr steuern). Android-Freunde erhalten dennoch ein spaßiges Spielzeug, in dem eine Menge Möglichkeiten steckt. Diejenigen, die mit Ouya einfach nur spielen wollen, sollten bitte vorerst nicht über einen Kauf nachdenken. Für den Preis ist man, gerade wenn es um hochwertiges Gaming-Entertainment geht, mit einer „klassischen“ Spielkonsole (Wii, Xbox 360, PS3 etc.) einfach besser, professioneller und komfortabler bedient.  In dieser Form ist Ouya ohnehin keine Besonderheit, nicht für erfahrenere Android-Liebhaber. Die paar vermeintlichen Exklusiv-Entwicklungen (The Ball beispielsweise ist nur eine Umsetzung des PC-Spiels etc.) rechtfertigen jedenfalls nicht die Investition…

 

Sven Wernicke

Sven Wernicke hat eine Vorliebe für verspielte Gadgets, kunterbunte LEDs und Technik, die unterhalten möchte.  Wenn ihm als Freiberufler noch etwas Freizeit bleibt, bastelt er an seinen eigenen Projekten,  darunter Polygamia.de und GamingGadgets.de.

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3 Kommentare

  1. Das alles erinnert mich recht stark an das WeTab, welches auch mangels Updates und etlicher Bugs und Fehler stark kritisiert wurde und durch die Kunden schnell untergegangen ist.

    • Wobei das WeTab auch sehr teuer war zu Beginn. Aber stimmt – die waren quasi ihrer Zeit voraus, mit einem regulären AndroidOS wäre das Ding wohl nicht so gefloppt. Das ist sicher auch der gravierende Unterschied: Ouya baut komplett auf Android 4 auf und wurde nur durch eine simple Benutzeroberfläche angepasst – so hat es für mich als Nutzer den Anschein. Wenn das chinesische Billigklon-Hersteller hinbekommen, dann hoffentlich auch bald die Leute von Ouya. :)

  2. Hab’ ich’s nicht gesagt? ^^

    Wobei ich das mit dem, die Hobbyentwickler und Homebrew werden es schon richten nicht wirklich glauben mag!

    Denn selbst beim normalen Android, also bei Smartphones und Tablets, hapert es da an allen Ecken und Enden meiner Ansicht nach erheblich! Ich hätte dort weitaus mehr erwartet, als es bisher gibt. Gerade im Bereich Emulatoren (und Joypadunterstützung).

    Das Ding ist nämlich, die Programmierer haben bei Linux und somit bei Linux- (Handheld) Konsolen (als auch Windows) noch viel kostenlos und aus Spaß gemacht. Jetzt bei Android wittern sie Geld! Fast alles was, gerade im Emu- und Homebrew Bereich wirklich taugt, kostet bei Android. Das werden viele Nutzer nicht mitmachen wollen bzw. dumm schauen (vor allem da man die Konsolen BIOSe so oder so noch aus den dunklen Ecken des Netzes zusätzlich besorgen muss).

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