Adonit Jot Touch 4:
Feinfühliger Tabletstift

Der neue Stylus Adonit Jot Touch 4 soll Kreativen am Tablet noch mehr von dem Gefühl vermitteln, das sie aus der analogen Welt kennen. Vor allem zwei Verbesserungen sollen den Unterschied ausmachen.

Adonit Jot Touch 4

Adonit Jot Touch 4

Einer der Punkte, die das iPhone von seinen Touchscreen-Handy-Vorläufern 2007 abgehoben hat, war die konsequente Fingerbedienung. Andere Systeme wie Windows Mobile setzten damals stattdessen auf einen Stylus, um auch kleine Bedienelemente zu ermöglichen. In der Realität haben dann doch alle versucht, ihr Touchscreen-Handy mit dem Finger zu bedienen – entweder weil sie keine Lust hatten, den Stylus hervorzukramen, oder weil sie den schon längst verloren hatten…

Und während diese Fingerbedienung so erfolgreich war, dass sie heute gar nichts mehr als etwas Besonderes erscheint, ist sie an einer Stelle einem Stylus eben doch unterlegen: wenn es um Präzision geht. Hierzu gehören alle Situationen, in denen jemand sein Tablet als digitalen Skizzen-, Zeichen- oder Malblock benutzen will. Hersteller Adonit hat sich dabei auf besonders präzises Arbeiten spezialisiert und der neue Stylus Jot Touch 4 soll hier noch einmal zulegen.

Adonit Jot Touch 4
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Stifte für iPad & Co. haben dabei normalerweise einen dicken Gummiknubbel an der “Spitze”, um gegenüber dem Tablet einen Finger zu simulieren. Das funktioniert zwar, versperrt dem Nutzer aber den Blick. Adonit geht da einen anderen Weg und so haben die Stifte eine Spitze, die diesem Namen auch gerecht wird und der Finger wird durch eine transparente Kunststoffscheibe simuliert.

Frank Müller hatte voriges Jahr den Adonit Jot Pro getestet und dabei unter anderem festgestellt: “Durch das Kugelgelenk lässt sich der Stift stufenlos in einem sehr großen Winkelbereich bewegen, so dass flüssiges Schreiben und Zeichnen möglich ist, genau wie auf Papier.” Für Menschen, die auf ihrem Tablet zeichnen und handschriftliche Notizen machen wollen, sei ein Stift wie der Adonit Jot Pro unverzichtbar.

Zwei Stylus-Problemstellen behoben

Eine Schwäche war bislang aber meist, dass Menschen beim Schreiben, Zeichnen oder Malen dazu neigen, die Hand mit dem Ballen aufzulegen. Das aber kann den Multitouch-Screen verwirren, der das eventuell als weitere Eingabe interpretiert. Adonit verspricht, dass das mit dem neuen Jot Touch 4 nun kein Problem mehr sein soll.

Ein anderer Punkt ist die sehr wichtige Druckempfindlichkeit. Wer zeichnet und malt ist gewöhnt, über den Druck auf Stift oder Pinsel Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen. Mit einfachen Stiften ist das nicht möglich. Sie simulieren das stattdessen oft durch die Geschwindigkeit, mit der man den Stylus über die Touchoberfläche bewegt. Der Adonit Jot Touch 4 soll nun 2.048 Stufen Druckempfindlichkeit messen und per Bluetooth 4.0 ans iPad übertragen können. Laut Hersteller bietet das aktuell kein Konkurrent. Um das nutzen zu können, müssen die Apps aber für den Stift optimiert sein. Dazu gehören beispielsweise Zen Brush, Sketchbook Pro und Inspire Pro. Viele weitere sind für die kommenden Wochen angekündigt. Hier findet ihr eine Kompatibilitätsliste.

Der Adonit Jot Touch 4 kostet laut Herstellerwebsite 89,00 US-Dollar. Auf Amazon ist er derzeit für rund 105 Euro zu haben. (Affiliate-Link)

Weitere Informationen auf der offiziellen Website.

Gefunden bei Yanko Design.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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Ein Kommentar

  1. Sehr gelungen. Ich werde meinen behalten.
    Er macht genau das was er soll und funktioniert wie beschrieben. Explain everything und procreate sind die Apps meiner Wahl.

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