ShoreTel Dock:
Smartphone und Tablet als Tischtelefon

Das ShoreTel Dock will zwei Welten zusammenbringen: Smartphones und Tablets auf der einen Seite und das klassische Büro-Tischtelefon auf der anderen.

Das ShoreTel Dock gibt es zunächst nur für ältere iPhones und iPads, Unterstützung für Android und den Lightning-Connector ist angekündigt.

Das ShoreTel Dock gibt es zunächst nur für ältere iPhones und iPads, Unterstützung für Android und den Lightning-Connector ist angekündigt.

Smartphones machen sich daran, das klassische Handy abzulösen und Tablets sind zugleich auf dem besten Weg, sich als weitere Geräteklasse zu etablieren. Eine Entwicklung, die am klassischen Bürotelefon bislang weitgehend vorbeigeht. So hat man beispielsweise seine Kontakte sowieso alle im Smartphone, aber muss die Nummer dann ablesen und ins klassische Telefon eintippen. Warum eigentlich?

ShoreTel Dock
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shoretel-dock-10shoretel-dock-11shoretel-dock-12Das ShoreTel Dock gibt es zunächst nur für ältere iPhones und iPads, Unterstützung für Android und den Lightning-Connector ist angekündigt.
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Das Unternehmen ShoreTel will mit seinem neuen Dock hier zunächst für Nutzer von iOS Abhilfe schaffen. ShoreTel ist ein Anbieter von IP-Telefonie und “Unified Communications”-Lösungen. Im Büro angekommen, steckt man als Besitzer des Docks sein iPhone oder iPad einfach ein und hat dann beides: Auf der einen Seite den Komfort des Mobilgeräts mit Zugriff auf all die Informationen, die darauf gespeichert sind. Auf der anderen Seite die Handhabung und Gesprächsqualität des Tischtelefons.

Das Dock besteht dabei nicht nur aus der Hardware, sondern auch aus der dazugehörigen Softphone-App, so dass es zu einer tatsächlichen Erweiterung der Funktionalität wird. Ganz nebenbei wird das betreffende Mobilgerät noch aufgeladen. Während eines Gesprächs lassen sich iPhone oder iPad dabei ganz normal weiter benutzen oder auch aus dem Dock entnehmen, ohne dass das Gespräch abbricht. Tatsächlich ist es das Smartphone oder Tablet, das die Gesprächsverbindung via Wi-Fi oder Mobilfunk herstellt. Nach Angaben von ShoreTel ist es das erste Dock dieser Art weltweit, das sich speziell an Businesskunden richtet.

Unterstützung für Lightning-Connector und Android angekündigt

Nachteil der Lösung ist für manche sicher die Beschränkung auf iOS und auch nicht jedes iOS-Gerät kommt in Frage: Die erste Version des Docks setzt auf den älteren 35-Pin-Dock-Connector. Zum Jahresende soll aber auch der neue Lightning-Connector unterstützt werden.

Android-Nutzer sind nicht vergessen: Auch für sie soll es bis Ende 2013 eine Lösung geben. Das ist allerdings aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Android-Versionen, Gehäuseformen und Anschluss-Konfigurationen offenbar nicht ganz so einfach wie bei Apples Geräten.

Das ShoreTel Dock in seiner ersten Version soll im dritten Quartal 2013 auf den Markt kommen und dann umgerechnet 265 Euro kosten. Weitere Informationen auf der offiziellen Website.

Quellen: Geeky Gadgets, ITWire, Pressemitteilung

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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2 Kommentare

  1. Der Ansatz überzeugt mich nicht. Andock-Lösungen sind meiner Meinung nach nicht flexibel genug. Besser wäre ein Tischtelefon, das via Bluetooth, WLAN oder NFC auf die aktuellen Daten Kontaktdaten in mobilen Endgeräten zugreift.

    Interessant wäre dabei ein Zusatzmodul aus großem Display mit integrierter Kamera.

  2. Wenn ich sowieso VoIP habe.. warum ist dann nicht mein Outlook (als Beispiel) schon mit meinem Smartphone synchronisiert, und ich kann direkt aus Outlook wählen? Also in normalen Firmen ist das schon Alltag. Da brauche ich auch keine Krüppellösung.

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