Specialized Turbo S:
Sportliches E-Bike schafft bis zu 45 km/h

Mit dem Specialized Turbo S stellt der amerikanische Hersteller ein E-Bike vor, das vor allem mit seinen Leistungsdaten überzeugen soll. Bis zu 45 km/h Geschwindigkeit sind drin. Der Spaß hat allerdings seinen Preis.

Wer das Turbo S in Deutschland fahren will, braucht einen passende Führerschein.

Wer das Turbo S in Deutschland fahren will, braucht einen passende Führerschein.

Es ist noch nicht lange her, dass E-Bikes eher belächelt wurden und wahrscheinlich ist das sogar heute noch gelegentlich so. Denn: Wer einen Elektromotor an seinem Fahrrad hat, ist wohl schlicht nicht fit genug, um selbst zu treten – so der Hohn und Spott mancher selbsternannter Radelgötter. Dass E-Bikes schlichtweg sinnvoll sein können, setzt sich dabei als Erkenntnis langsam durch. Schließlich möchte nicht jeder jedes Mal ein Fitnesstraining absolvieren, wenn er oder sie mit dem Rad unterwegs ist. Und dass E-Bikes sogar Spaß machen können, hat sich ebenfalls bereits an einigen Beispiele gezeigt. Neuester Vertreter ist das Turbo S des amerikanischen Herstellers Specialized. Es sieht nicht nur rasant aus, sondern ist es auch.

Specialized Turbo S
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Tatsächlich ist das Specialized Turbo S sogar so rasant, dass man dafür in Deutschland beispielsweise einen passenden Führerschein braucht, denn inklusive Pedalunterstützung kann es bis zu 45 km/h erreichen. Es verleihe Superkräfte, heißt es unbescheiden in der Pressemitteilung. Zudem erschaffe es eine “vollkommen neue Kategorie von E-Bikes”.

Auf dieses Marketinggeklingel sollte man bekanntlich nicht viel geben, aber die Eckdaten und Features des Turbo S sind auf jeden Fall interessant. Der Li-Ion-Akku ist demnach speziell auf den Motor abgestimmt und stellt 342 Wattstunden zur Verfügung. Bei Höchstgeschwindigkeit tut er das eine volle Stunde lang. Wer ein wenig zaghafter unterwegs ist, kann diese Zahl entsprechend steigern. In zweieinhalb Stunden ist der Akku laut Hersteller dann bereits wieder aufgeladen.

Der Motor ist in die Hinterradnabe integriert und leistet 250 Watt. Er dient außerdem als Stromgenerator, sobald man bremst. Darüber wird der Akku also auch während der Fahrt immer mal wieder ein wenig aufgeladen.

Bordcomputer am Lenker

Darüber hinaus kann das Turbo S mit einem eigenen Bordcomputer aufwarten. Sein beleuchtetes Display am Lenker zeigt dabei nicht nur die üblichen Daten eines Fahrradcomputers an, wie Geschwindigkeit, Zeit und zurückgelegte Entfernung. Er informiert außerdem über den Status des Akkus und in welchem Modus man derzeit unterwegs ist. Den Modus wählt man über einen Knopf am Handgriff aus.

Das Rad wird mit LED-Leuchten vorn und hinten ausgeliefert. Die komplette Verkabelung ist in den Rahmen integriert. Insgesamt 23 kg Gewicht bringt das E-Bike auf die Waage.

Ein Schnäppchen ist das Turbo S aber nicht gerade: Umgerechnet knapp 4.500 Euro will der Hersteller dafür sehen. Im Mai sollen die ersten Exemplare auch in Europa in den Verkauf gehen – allerdings nur in einer “limitierten Auslieferung”. In größeren Stückzahlen soll es das E-Bike dann ab September geben.

Weitere Informationen auf der Website zum Specialized Turbo S.

Gefunden bei Geeky Gadgets.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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2 Kommentare

  1. Ist nicht wirklich neu. Andere Hersteller bauen sowas bereits seit einigen Jahren (Kalkhoff zum Beispiel).

    • Kann mich dem nur anschliessen, Flyer und Stromer machen das schon lange. Stromer bietet sogar einen 500W Motor. Der Rahmen und die Farbe aber sind schön.

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