Instabeat:
Fitness-Tracker für Schwimmer mit einem Hauch Google Glass

Das Instabeat Heads-Up-Display hat sich vorgenommen, das Schwimmtraining zu revolutionieren. Es übernimmt die Funktion eines Fitness-Trackers und hat dabei gewisse Ähnlichkeiten mit Google Glass.

Instabeat soll mit jeder Schwimmbrille funktionieren und zu jeder Kopfform passen.

Instabeat soll mit jeder Schwimmbrille funktionieren und zu jeder Kopfform passen.

Hind Hobeika ist die treibende Kraft hinter dem Projekt Instabeat, das aktuell auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo nach Unterstützern sucht. Sie hat selbst für über 15 Jahre Schwimmtraining auf Wettbewerbsniveau absolviert und dabei festgestellt, dass es zwar praktische und funktionale Fitnesstracker für Läufer und Radsportler gibt, aber nicht für Schwimmer. Es gibt Lösungen, wie beispielsweise die GPS-Sportuhr TomTom MultiSport, die die Eckdaten eines Schwimmtrainings erfassen können. Aber ihnen fehlt ein wesentliches Element: leicht einsehbares Feedback. Denn wer gezielt trainiert, will natürlich laufen wissen, ob dieses Ziel erreicht wird. Die Idee von Instabeat: Diese Info wird dem Schwimmer ins Sichtfeld eingeblendet.

Instabeat
Instabeat soll mit jeder Schwimmbrille funktionieren und zu jeder Kopfform passen.instabeat-04instabeat-03instabeat-02
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Dabei erinnert Instabeat ein wenig an Google Glass. Aber die Anzeige, die in die Schwimmbrille gespiegelt wird, ist sehr simpel gehalten: Drei Farben signalisieren, ob man gerade Fett verbrennt, seine Fitness steigert oder im “Maximum Performance”-Modus unterwegs ist. Jede dieser drei Arten wird in bis zu drei Stufen angezeigt.

Instabeat ist dabei so konstruiert, dass es zu nahezu allen Kopfformen und Brillenmodellen passen soll. Man muss Instabeat nicht einmal einschalten, nur anlegen. Ein Sensor registriert den Puls dann an der Schläfenarterie, so dass für diesen Messwert kein Brustgurt oder anderes Zubehör notwendig ist.

Das Gadget zeigt aber nicht nur den aktuellen Stand des Trainings an, sondern erfasst beispielsweise auch die Zahl der Wenden. Ebenso wird eine Schätzung über die verbrannten Kalorien abgegeben.

Diese Daten werden via USB mit einem Computer synchronisiert und in einem eigenen Dashboard von Instabeat erfasst. Auf diese Weise bekommt man zugleich einen Überblick über die eigenen Trainingsfortschritte. Sollte das Projekt auf Indiegogo mehr als 100.000 US-Dollar einsammeln, soll es um Bluetooth erweitert werden, damit sich Instabeat drahtlos mit einem Smartphone abgleichen kann.

Das folgende Video stellt euch das Projekt mit seinen Features vor und gibt auch einige Einblicke in den Entwicklungsprozess:

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann das aktuell via Indiegogo tun. Dazu schießt man umgerechnet rund 105 Euro über diese Plattform vor. Im Oktober 2013 sollen die Instabeats ausgeliefert werden.

Alle Informationen dazu auf der Indiegogo-Projektseite und der offiziellen Website.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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2 Kommentare

  1. Das ist echt eine tolle Brille.
    Ich denke die lohnt sich echt wenn man Schwimmen als leistungssport betreibt.

  2. Der Preis ist ja sogar relativ günstig, wenn man bedenkt, was solche Tracker in anderen Sportarten kosten (bspw. Schwunganalyse beim Golf).

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