Siva Cycle Atom:
Gadgets aufladen beim Fahrradfahren

Mit dem Fahrrad zu fahren ist nicht nur ein Beitrag zur eigenen Gesundheit und zu einer besseren Umwelt, sondern kann auch noch nebenbei Strom für Gadgets aller Art erzeugen. Das ist das Versprechen des Siva Cycle Atom, der aktuell auf Kickstarter nach Interessenten und Unterstützern sucht.

Rumradeln und Strom erzeugen mit dem Siva Cycle Atom.

Rumradeln und Strom erzeugen mit dem Siva Cycle Atom.

Die Idee, beim Radfahren Strom zu erzeugen, ist dabei alles andere als neu. Andere Hersteller haben schon ähnliche Lösungen auf den Markt gebracht, wie die Kollegen von Gizmag auflisten. Der Siva Cycle Atom soll aber allen bisherigen Produkten in Sachen Kompaktheit und Leistung überlegen sein. Das scheinen auch die Nutzer der Crowdfunding-Plattform Kickstarter so zu sehen: Schon kurz nach Start der Projektseite ist das Finanzierungsziel von 85.000 US-Dollar fast erreicht.

Siva Cycle Atom (14 Bilder)
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in_package_2Rumradeln und Strom erzeugen mit dem Siva Cycle Atom.

Konkret gesprochen besteht der Siva Cycle Atom aus einem Kästchen, das am Hinterrad montiert wird. Aus der Drehbewegung des Rads wird Strom erzeugt und entweder in den dazugehörigen Akku oder direkt an angeschlossene Gadgets oder beides zugleich weitergegeben. Die integrierte Elektronik sorgt dafür, dass aus dem ungleichmäßigen Radeln ein gleichmäßiger Strom wird. Sechs Prototypen haben die Macher entwickelt und stehen nun kurz vor der Serienproduktion.

Der Akku des Siva Cycle Atom hat eine Kapazität von 1.300 mAh. Ist er voll aufgeladen, kann er damit beispielsweise ein leeres iPhone 5 auf 70 Prozent Ladezustand bringen.

Die Macher versprechen, dass das Gerät leise arbeiten soll und sich nicht störend beim Vortrieb bemerkbar macht – man sollte es sich also nicht wie einen klassischen Dynamo vorstellen, der auf einem Reifen läuft. Mit 300 g sei der Siva Cycle Atom zudem gerade einmal in etwa so schwer wie eine Banane. Die gesamte Apparatur misst etwa 19 x 7,6 x 3 cm.

Wer sich für den Siva Cycle Atom interessiert, kann bei Kickstarter umgerechnet 89 Euro vorschießen. Darin sind bereits die Kosten für den internationalen Versand enthalten. Im November 2013 sollen die Geräte ausgeliefert werden.

Weitere Informationen auf der Kickstarter-Projektseite und der offiziellen Website.

Gefunden bei Gizmag.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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2 Kommentare

  1. Ich würde gerne den “Freilauf” des Rades im Vergleich zu Narbendynamos sehen.
    Hier gibt es bereits Modelle welche ebenfalls in der Lage sind Smarthones und Navis zu laden.

    http://roseversand.de/pro…rice#anchor_products

    LG
    Flo

  2. Es gab diese Bauart schon früher als Dynamo für Fahrradlichtanlagen. Der wirkte sich sehr wohl auf den Vortrieb aus. Seit dem hat sich die Technik zwar verbessert, aber im Zweifelsfall würde ich weiterhin zum Nabendynamo raten.

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