Zenboxx Zendock:
MacBook Dock löst Luxusproblem

Auf Kickstarter läuft mit dem Zenboxx Zendock schon das zweite Projekt zur Finanzierung einer Docking-Lösung für Apples MacBooks. Das erste Projekt wurde trotz erfolgreicher Finanzierung storniert.

ZenDock für MacBooks {pd Zenboxx;http://zenboxx.com/contact.html}

ZenDock für MacBooks (Quelle: pd Zenboxx)

Das britische Macdock-Projekt, über das wir hier schon einmal berichtet haben, wurde auf Kickstarter storniert, obwohl bereits genug Geld zusammengekommen war. Die Begründung dafür ist leider nur für Unterstützer sichtbar.

Jetzt sammelt das Unternehmen Zenboxx aus San Francisco Geld für sein ZenDock Retina und ZenDock Pro. Die beiden Versionen wenden sich an Besitzer von MacBook Retina und MacBook Pro, die sich etwas mehr Ordnung und weniger Kabelsalat auf dem Schreibtisch wünschen. Das folgende Video zeigt, wie das ZenDock dieses Problem in den Griff bekommt.

Zenboxx Zendock für MacBooks (16 Bilder)
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Das ZenDock Retina bietet einen Mini-Display Port, Kopfhörer- und Mikrofoneingang sowie drei USB-Anschlüsse. Auch ein Thunderbolt-Kabel lässt sich anschließen.

Das ZenDock Pro kommt mit Gigabit Ethernet und Firewire, einem Mini Display Port, drei USB-Anschlüssen und ebenfalls getrennten Eingängen für Kopfhörer und Mikrofon.

Die beiden ZenDocks lösen ein Luxusproblem weniger Apple-Nutzer, aber eines, das offensichtlich besteht. Die Kickstarter-Finanzierungsrunde läuft noch bis zum 10. Mai, das Geld ist aber längst zusammen. Offensichtlich gibt es genug MacBook-Besitzer, die auf so ein Zubehör gewartet haben.

Wer sonst würde es sich rund 130 US-Dollar (99 Euro) kosten lassen, Kabel vom Schreibtisch zu verbannen und ein paar Handgriffe beim Einstöpseln zu sparen? Linux-Bastler können darüber nur lachen, und langgediente Windows-Nutzer haben auch schon ganz andere Dinge erlebt, über die sie sich aufregen könnten.

Die perfektionistischen Jünger der Hardware mit dem Apfel sind da genau die richtige Zielgruppe. Ich gestehe, dass ich es auch nicht schlecht fände, wenn ich morgens nur ein schickes Aluminiumteilchen andocken müsste, statt Strom-, Ethernet-, Monitor-, USB- und Tastatur-Kabel jeweils für sich. So richtig schick sieht das auch nicht aus.

Andererseits ist das schon eine Menge Geld. Und der geplante Preis für den späteren regulären Verkauf liegt sogar bei knapp 180 US-Dollar (138 Euro).

Mehr Infos über das Zendock für MacBooks gibt es auf Kickstarter und auf der Website von Zenboxx.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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8 Kommentare

  1. Den Artikel finde ich im Gegensatz zu allem, was ich sonst hier lese, schlecht recherchiert und tendenziös.

    Die Bemerkung “langgediente Windows-Nutzer haben auch schon ganz andere Dinge erlebt, über die sie sich aufregen könnten” ist einfachste Polemik. Einerseits gibt es für “Windows-Nutzer” schon lange Dockinglösungen, andererseits werden hier Betriebssysteme (Linux und Windows) mit Hardware (MacBooks) verglichen.

    Die Bemerkungen zur Preisgestaltung sind vollkommen aus der Luft gegriffen: PCs gibt es schon seit ewigen Zeiten mit Docking-Lösungen in ähnlichen Preisklassen (siehe z.B. IBM/Lenovo-Thinkpads). Und die laufen übrigens mit Linux und Windows.

    Ich bitte Euch, lasst in Zukunft solche dummen Artikel! Das passt nicht zu Euch, denn normalerweise sind Eure Artikel gut zu lesen, frei von platter Polemik und Meinungsäußerungen von Fakten vernünftig getrennt.

  2. Hallo Stefan, du kannst mich ruhig duzen, Ihrzen (http://de.wikipedia.org/w…BCber_Einzelpersonen) ist nicht nötig ;)

    Nichts liegt mir ferner als tendenziöse Polemik. Polemisch kommt von feindselig, und Feindseligkeit kann ich in meinem Artikel eigentlich nicht erkennen.

    Ich weiß auch nicht genau, welche Tendenz du hier bemängelst. Fühlst Du Dich als Macianer angegriffen? Oder als Windows-Nutzer? Ich habe früher mit meinem Win-Rechner oft genug andere Probleme gehabt als ein paar Kabel auf dem Schreibtisch.

    Jetzt sitze ich an einem MacBook, und mich stören die Kabel schon ein bisschen, mir gefällt das Dock ganz gut, wie ich ja auch schreibe. Aber ich denke doch, dass es sich eben um ein Luxusproblem handelt, bei dem jeder selbst wissen muss, ob ihm dessen Lösung 99 € wert ist. Ob man vor einem Rechner mit OS X, Window oder Linux sitzt, ist da ziemlich egal.

    • Hallo Frank,

      ich hatte nicht bedacht, das hinter jedem Artikel nicht das gesamte neuerdings.com-Team steckt, sondern immer zuerst der einzelne Autor. Daher hatte ich das “Euch” auf das gesamte Team bezogen.

      Eine gewisse Feindseligkeit (wobei “feindselig” hier ein zu hartes Wort ist) erkenne ich schon, wenn Du schreibst: “[...] Windows-Nutzer haben auch schon ganz andere Dinge erlebt, über die sie sich aufregen könnten.” Klingt, als hätten Windows Nutzer im Gegensatz zu Mac-Usern so viele andere Probleme, dass sie sich mit dem Kabelproblem gar nicht erst beschäftigen (können).

      Schade finde ich, wie oben beschrieben, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. Es geht hier nicht um Docking-Lösung für MacOS, sondern um einen für MacBooks. Für Windows Nutzer gibt es keine Docking Stations, sehr wohl aber für einige PCs (Lenovo, Dell, HP). Auf denen läuft natürlich meist Windows. Oder aber eben Ubuntu o.ä.

      Ich persönlich finde den Preis von 99,- € auch hoch, finde aber schade, dass Du hier lediglich Deine (und meine ;) Meinung äußerst und nicht erwähnst, dass der Preis im Marktvergleich für eine Dockinglösung durchaus üblich ist.

      Und ich spreche hier weder als Mac-Jünger noch als MS-Fanboy, sondern als Freund guter Berichterstattung :)

      Aber ich will jetzt auch nicht zu viel Wind machen. Ich mag Eure Seite und Eure Berichte. Ich hoffe, Du nimmst die Kritik nicht persönlich, aber verstehst vielleicht ein wenig mein Anliegen.

      Danke für Deine Reaktion!

    • Hallo Stefan,
      alles klar. Ich fange jetzt auch nicht an, in meine Erfahrungen mit den verschiedenen Betriebssystemen einzutauchen, sonst finden wir wohl kein Ende. Aber wenn das der erste meiner mittlerweile über elfhundert Artikel hier ist, der Dich zu einem Kommentar bewogen hat, kann ich damit leben ;)

      Schöne Grüße

  3. Als (inzweischen leider) ehemaliger Unterstützer des 1. Dockprojekts “MacDock” zur Erklärung über den Stornierungsgrund:
    gegen Ende der Finanzierungsphase sprang laut des MacDock-Entwicklers ein relativ finanzstarker Investor ab, woraufhin plötzlich ein paar Tausend Dollar weniger zur Verfügung standen. Zwar wäre das MacDock damit theoretisch doch noch knapp über die Finazierungsgrenze gekommen, aber in den letzten Tagen der Finanzierungsphase kam einige Kritik an dem Projekt auf. Unter andem bmängelten Sponsoren, dass die Artikelbeschreibung lückenhaft war und einuge Details verschwieg. Außerdem wurde bezweifelt, dass das auf Kickstarter präsentierte Design, bei dem es sich nur um ein nicht funktionierenden Mockup handelte, letztlich technisch so umsetzbar wäre. So wäre das Kabel unrealistisch flach etc…

    Ich habe mich jetzt bei dem ZenDock angemeldet und hoffe, dass es dieses Mal klappt. Bisher schaut es gut aus. Natürlich ist es Luxus. Aber wenn man ehrlich ist, ist Apple generell auch bis zu einem gewissen Grad Luxus. Wenn ich auch z.B. iOS noch immer um Längen besser finde als Android. Gruselig, was da teilweise von den Sony, Samsung und Co auf die Kunden losgelassen wird.

    • Danke für den Einblick in die Hintergründe, Testpilot. Ich drücke die Daumen, dass es diesmal klappt.

  4. Luxusproblem? Ist das herrlich…

  5. Ich finde es auch befremdlich, dass hier munter suggeriert wird, Windows- und Linux-User hätten soviel mit dem OS zu tun, dass keine Zeit zum Kabelsortieren aufgewendet werden könne.

    Das ist Quatsch.

    Ich benutze seit Jahren Thinkpads mit Dockinstationen und kann es absolut nicht abhaben, wenn man Kabelsalat auf dem Tisch hat.
    Ist das ein OS-Problem? Definitiv nicht!.
    Haben nur Mac-User das ästhetische Empfinden für einen aufgeräumten Tisch? Wohl kaum.
    Ist der Autor nicht in der Lage, ein Windows problemlos zum Laufen zu bekommen? Wohl eher.
    Betreibt er mehr oder minder subtiles Bashing? IMHO schon.

    Objektiv geht anders.

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