Lit:
Fitnesstracker für Actionsportler

Wem ein Schrittzähler nicht aufregend genug ist, der sollte sich vielleicht den “Lit” Fitnesstracker ansehen. Bei ihm geht es nicht nur um Aktivität, sondern vor allem um Action.

Den Lit kann man anklippen oder mit dem passenden Armband am Handgelenk tragen.

Den Lit kann man anklippen oder mit dem passenden Armband am Handgelenk tragen.

Fitbit, Nike Fuel, Jawbone Up, Withings – es gibt schon jede Menge Fitnesstracker. “Können Fitness-Gadgets uns zu mehr Bewegung anspornen?” hatte Jürgen hier neulich gefragt. Seine klare Antwort: Ja, sie können. Und wenn das so ist, ist wohl auch noch Platz für einen weiteren Kandidaten. Er hört auf den so schlichten wie kurzen Namen Lit und richtet sich ganz speziell an Leute, die nur an das eine denken: Action!

Lit Fitnesstracker (10 Fotos)
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Den Lit kann man anklippen oder mit dem passenden Armband am Handgelenk tragen. Seine Besonderheit: Er misst nicht nur alltägliche Dinge wie die Zahl der Schritte, sondern beispielsweise auch Sprünge, wie lange man in der Luft war oder welche G-Kräfte man erlebt hat. Die Macher denken dabei an Surfer, Skateboarder, Snowboarder und Motocrossfahrer.

Entsprechend macht der Lit auch einiges mit. So soll er stoßgeschützt sein und wasserdicht bis 100 Meter. Dabei ist er mit 38,5 x 29 x 9 mm vergleichsweise kompakt. Die eingebaute Batterie soll “mindestens vier Tage” halten – gedacht ist dabei daran, den Lit ständig dabei zu haben und nicht nur wenn’s gerade Action gibt.

Er synct seine Daten drahtlos per Bluetooth 4.0 und funktioniert zunächst nur mit iOS-Geräten. Android-Unterstützung ist für 2014 angekündigt. In der passenden App werden alle Informationen gesammelt und wer will, kann sich mit seinen Freunden vergleichen oder auch Herausforderungen festlegen, um die dann alle wettstreiten. Und selbstverständlich lassen sich die eigenen Erfolge auf Facebook oder Twitter teilen.

Preis und Liefertermin

Via Indiegogo will das Team hinter dem Lit nun nach eigenen Worten herausfinden, ob die Zielgruppe denn auch so begeistert ist von dem Gerät wie sie selbst. 100.000 US-Dollar möchten sie gern mindestens einsammeln, aber im Gegensatz zu vielen anderen Crowdfunding-Projekten muss diese Hürde nicht zwingend genommen werden. Auch falls es weniger wird, wollen die Macher liefern. “Flexible Funding Campaign” heißt so etwas auf Indiegogo.

Um einen schwarzen Lit inklusive passendem Armband vorzubestellen, reichen aktuell noch umgerechnet 91 Euro inklusive Versandkosten. Wer’s lieber bunt mag, muss rund 30 Euro drauflegen. Generell braucht man etwas Geduld: Die Auslieferung ist für September/Oktober 2013 vorgesehen.

Alle Informationen hier auf der Produktseite.

Gefunden bei Übergizmo.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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