Limmex Notfall-Uhr:
Lebensretter fürs Handgelenk

Im Notfall sollte Hilfe möglichst schnell gerufen werden. Wer die Notfall-Uhr von Limmex am Handgelenk trägt, ruft im Fall der Fälle dank des integrierten Mobiltelefons mit Freisprecheinrichtung auf Knopfdruck schnell um Hilfe.

Limmex Notfall-Uhr

Limmex Notfall-Uhr

Smartwatches hin oder her und egal, ob die iWatch von Apple zuerst die Herzen der Fan-Boys und -Girls erfreut, oder doch Samsung uns als erster mit seiner Version des ulitmativen Handgelenksgadgets beglückt: Fast alle Schmuckstücke dieser relativ neuen Gerätekategorie kranken beim Thema Batterielaufzeit. Dieses Problem hat die Armbanduhr von Limmex nicht. Sie hält locker einige Monate durch, ist zugegebenermaßen aber auch keine echte Smartwatch, denn sie beschränkt sich, mal abgesehen vom Anzeigen der Uhrzeit, auf einen einzigen Einsatzzweck: das Retten von Menschenleben.

Limmex Notfall-Uhr
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Die Funktionsweise ist einfach: Anstatt jederzeit online zu sein, ist der integrierte Mobilfunkteil normalerweise offline und verbraucht demzufolge auch keine lebensrettende Akku-Energie.

Im durchaus ansehnlichen Gehäuse einer unauffälligen analogen Armbanduhr hat der Hersteller ein vollwertiges Mobiltelefon mit Freisprecheinrichtung versteckt. Der integrierte Akku lässt sich per USB-Kabel aufladen, die dazu notwendige Ladebuchse befindet sich auf der Unterseite der Uhr und wird durch Verdrehen des Gehäusebodens freigegeben.

Im Notfall genügt ein Druck auf die seitlich angebrachte Krone, um das Telefon aufzuwecken und nacheinander eine zuvor hinterlegte Liste von Kontaktpersonen anzurufen, und zwar solange, bis einer der Angerufenen den Anruf entgegennimmt. Nun hat der in Not geratene Besitzer der Limmex Notfall-Uhr die Gelegenheit, über die integrierte Freisprecheinrichtung sein Leid zu klagen und um Hilfe zu bitten.

Leider hat Limmex vergessen, die Uhr um die Möglichkeit der automatischen Lokalisierung zu erweitern. So könnte die Uhr doch im Falle eines Notfalls automatisch die eigene Position per SMS an die angerufenen Personen senden. Dazu wäre nicht unbedingt der Einsatz von GPS notwendig, eine grobe Lokalisierung ist schließlich auch aufgrund des Mobilfunknetzes möglich.

Vielleicht wurde aber auch bewusst auf eine Lokalisierung verzichtet, um den Mobiltelefonteil so einfach wie möglich und damit auch so energiesparend wie möglich zu betreiben. Im schlimmsten aller Fälle könnten offizielle Rettungskräfte aber trotzdem noch die Lokalisierung anhand des Mobilfunknetzes vornehmen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Notfalluhren von Limmex gibt es in zehn verschiedenen Versionen zu Preisen zwischen 449 und 749 Euro und lässt sich direkt über den Webshop des Herstellers bestellt werden. Interessanterweise kann man die Uhr auch direkt vom Deutschen Roten Kreuz beziehen, zum Beispiel über deren Kreisverbandsstelle in Düsseldorf.

Um die Notfall-Funktion der Limmex nutzen zu können, braucht man darüber hinaus ein beim Hersteller abzuschließendes Abonnement. Dieses kostet zwischen 149 und 249 Euro pro Jahr und sichert die ständige Bereitschaft in deutschen Mobilfunknetzen.

Hersteller Limmex ist unter www.limmex.com zu erreichen. Viele Infos zu den Uhren selbst sind aber auch über eine eigene Playlist bei YouTube zu finden.

 

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2 Kommentare

  1. Hoffnungslos überteuert.
    Hätte ja wenigstens ne Funkuhr und ggf Digital-Anzeige haben können.

  2. > Um die Notfall-Funktion der Limmex nutzen
    > zu können, braucht man darüber hinaus ein
    > beim Hersteller abzuschließendes Abonnement.
    > Dieses kostet zwischen 149 und 249 Euro pro Jahr

    Das ist das Ausschlusskriterium. Die Idee an sich ist sehr gut. Schade, dass es nicht ohne weitere Bindung geht.

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