Kommentar:
Zeit für das Ende der unsäglichen Smartphone-Kriege

Die Anbieter von Smartphones und Tablets preisen ihre vermeintlichen Vorzüge gegenüber der Konkurrenz an, aber die Kunden stehen kopfschüttelnd daneben. Das Thema Mobiltelefone hat an Reiz verloren. Es wird Zeit für neue Gadgets und ein Ende der peinlichen Shows, Präsentationen und Streitereien untereinander.

HTC One

HTC One

Ende letzter Woche hat Nokia-Chef Stephen Elop einem finnischen Talkshow-Moderator das iPhone weggenommen. Er hat es auf den Boden geworfen und versprochen, es durch ein Nokia-Gerät zu ersetzen. Man könnte jetzt vermuten, er habe das getan, weil der ständig nachbohrende Moderator ihm auf den Geist gegangen war. Tatsächlich ging es Elop darum, die Vorzüge seiner Telefone vor laufender Kamera zu loben. Elop selbst hatte das Lumia 620 dabei, eins von Nokias Einstiegsgeräten.

Mir mutete diese Szene sonderbar an. Das Lumia mag in Teilen besser sein als das iPhone 5, spätestens beim Thema App-Auswahl und Stabilität des Betriebssystems aber liegt Apple wieder vorne. Für den Reporter hingegen gibt es nichts Wichtigeres als zu erfahren, ob er die Abwandlung eines begehrten Telefons auch noch bekommen kann. Die Abwandlung eines Telefons. Ich finde die Präsentation neuer Geräte und die Grabenkriege der Hersteller untereinander nur noch selten amüsant und in letzter Zeit eher peinlich. Und es erinnert mich daran, dass jeder Trend vergänglich ist. Bei den Smartphones ist es mittlerweile so weit.

Aktuelle Smartphones 2013
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HTC OneHTC_One_3V_BlackHTC_One_3V_WhiteHTC_One_PerLeft_Black
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Es ist gerade einmal zehn Jahre her, da war IT-Sicherheit ein sehr großes Thema in der IT-Berichterstattung. Anti-Viren-Programme für Windows XP warben mit Comics, IT-Zeitschriften waren voll mit den besten Sicherheits-Tool. Es gab kaum ein wichtigeres Thema als Microsofts neuesten Patch für Sicherheitslöcher. Eigene Online-Magazine und Newsletter befassten sich ausschließlich mit dem Thema Sicherheit. Heute ist das Thema IT-Security ungefähr noch so sexy wie Silvio Berlusconi beim Badeurlaub. Es bleibt ein wichtiges Thema, aber der Sicherheitskram wird als etwas wahrgenommen, das im Hintergrund laufen und den Nutzer in Ruhe lassen soll.

Trends vergehen. Welches IT-Magazin kann es heute noch als Aufmacher bringen, wenn HP, Lenovo oder Dell einen neuen Desktop-PC vorstellen? Auch Laptops und Tablets, wenn nicht gerade außergewöhnlich, reizen immer weniger. Smartphones? Meh.

Kein Anbieter mit nennenswertem Vorsprung

Drehen wir das Rad der Zeit einmal um drei Jahre zurück, gab es das iPhone 3GS. Die ersten soliden Androiden kamen da erst langsam heraus. Palm lag mit dem Pre und dem Pixi schon in den letzten Zügen, Blackberry verhob sich auch mit dem Storm 2, Nokia versuchte verzweifelt, “was mit Touchscreens” und Symbian zu machen. Samsungs erstes ernstzunehmendes Touchscreen-Phone, das Galaxy S, erschien erst im Juni 2010. Das beste Smartphone im März 2010 wahr wenig zweifelhaft das iPhone 3GS.

Welches Smartphone aktuell das beste ist, ist heute nicht mehr so einfach zu sagen. Klar, das Samsung Galaxy S4 trumpft bei den technischen Details auf, begeistert aber trotzdem nicht mehr als Sonys Xperia Z, Nokias Lumia 920, LGs Optimus G, HTCs One und Apples iPhone 5, die alle einen genauso guten Gesamteindruck hinterlassen. Nokia hat seinen Rückstand aufgeholt, selbst Blackberry ist mit dem Z10 wieder im Rennen. Die Unterschiede sind nur noch marginal. Die Billigkonkurrenz aus China hat aufgeschlossen. Das Thema Hardware ist durch. Es kommt allenfalls noch auf Betriebssysteme, Services und Apps an.

Die Streitereien untereinander können die Anbieter damit genauso gut bleiben lassen. Dass es jetzt noch große Veränderungen der Marktanteile gibt, erwarte ich nicht mehr. Wir können dann also zum nächsten Thema übergehen: PCs, Laptops, Tablets und Smartphones haben wir. Was kommt jetzt?

 

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Redakteur bei neuerdings.com, netzwertig.com und dem Euronics Trendblog. Neue Gadgets und Software? Liebend gerne! Aber nur, wenn sie das Leben auch wirklich leichter machen.

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15 Kommentare

  1. ,, Wir können dann also zum nächsten Thema übergehen: PCs, Laptops, Tablets und Smartphones haben wir. Was kommt jetzt? ”

    Wie wäre es mit,, back to basic”…

    Services die den ganzen Müll ersetzen welchen wir eigentlich nie brauchten und dennoch nutzen.
    Zudem die hierdurch gewonnen Hirnkapazitäten zu echten Freizeitgestaltung verwenden.

    Und damit ist nicht dieses absurd massenhysterische Rumgerenne (joggen) in und auf Strassen und Park`s gemeint.

    Und endlich wieder Heissgetränke in einfachen Cafè`s ohne lästige Mainstream Bezeichnungen und Unzenangaben.

    Wäre es nicht traumhaft würden auch meine Mitmenschen Ihre künftigen Partner persönlich und nicht über eine App des,,Testsiegers” kennengelernt zu haben.

    Ist natürlich Utopie :-)
    Wir alle haben einfach zu viel Kohle, Zeit und Energie in dieses ,,synthetische Bioleben” investiert, als dass wir uns nun alter Zeiten besinnen.
    Zumal ich diese Zeiten selbst nie erleben durfte.

    Ich stolpere nur ab und an über diese Blicke meiner Großeltern welche aus einer Mischung von Neugierde, Verwunderung und auch Mitleid bestehen.
    Nur bilden wir uns ein diese Generation verstehe uns nicht. Natürlich tut Sie das, denn nie war eine Gesellschaft derart “einfach” gestrickt.

    Wieviele Pixel eine Kamera, die Geschwindigkeit eines A5 Prozessors oder aus welchen Karbonfasern unsere Autos und Fahrräder bestehen kann uns die vorletzte Generation nicht beantworten. Hierzu allerdings im Gegenzug das unsere Kinder nicht mehr gerade aus pinkeln, kaum jemand ein Instrument spielen, mit Verlusten oder Fehlschlägen, oder gar mit unseren Finanzen umgehen kann.

    Ich selbst nutzen wirklich sämtlichen Sch..ss welcher aktuell zur Verfügung steht. Vom Auto bis zur Haussteuerung per app. Und überall Äpfel. Es fällt eigentlich nur dann auf wenn ich mal wieder auf den Dachboden steige um eine neue Verpackung zu deponieren. Ich frage mich dann immer was wohl passierte würde für nur eine (!) Woche der Strom ausfallen. Es gab damals des Häufigem Berichte über Computersüchtige und deren folgen. Ich wüsste tatsächlich, bis auf Fahrradfahren und Joggen, nichts mit meiner Zeit anzufangen. Vielleicht spazieren fahren… Aber ein tatsächliches Hobby, im traditionellen.

    Ohne jegliche app. Games, Facebook oder elektrischen Zeitvernichtern (Kaffevollautomaten, Digicam`s, Fernsehen,etc)

    Ne, ne da bleibe ich und warte auf die spannende Frage WANN kommt`s iPhone 5`s oder 6 und hat es Eyetracking !!!!

    LG
    Flo

    • Schöner Kommentar. Schauen wir mal, was kommt. Vielleicht ist das, was du beschreibst, ja auch ein Trend, den sich die Hersteller mal auf die Fahnen schreiben. HTC sehe ich da als ein Positivbeispiel: Nur noch ein Smartphone statt 20, weg vom Megapixelwahn, hin zu “Weniger ist mehr”. Wobei das mit den “Ultrapixeln” die anderen schon wieder unter Zugzwang setzt…

  2. Welche Stabilitätsnachteile hat denn ein WP8 gegenüber einem iPhone?
    Mein Lumia 820 läuft stabiler als das iPhone 5 meiner Schwester (OS-Absturz-Duell: 0:5 innerhalb von 3 Monaten)

    • Das ist ein oft beschwörter Irrglaube. Die iPhones wurden schon seit Jahren für überaus stabil gehalten, obwohl sie immer wieder für Abstürze gut waren. In meinem engeren Familienkreis gibt es ein iPhone 4, ein Lumia 800 und 3 Androiden. Das einzige Gerät, was unter diesen tatsächlich noch nicht abgestürzt ist, ist eben das “alte” Windows-Phone, noch mit Windows 7.5 oder so…

    • volle Zustimmung. mE ist Windows Phone derzeit das stabilste mobile OS.

  3. Die Frage nach dem, was als nächstes kommt (gerne auch als “The next big thing” proklamiert), wird in letzter Zeit in der Tech-Szene immer öfter laut. Somit stehst du mit deiner Enttäuschung über die Ideenarmut der Hersteller und auch Dienste-Anbieter nicht alleine da.

    Gerade gestern fragte mich auch ein bekannter nach diesem nächsten großen Ding, dieser Technik, die alles verändern wird. Für mich ist es nur eine Kleinigkeit, aber auf die warte ich gespannt:
    Ein Smartphone, auf dem ein vollwertiges Windows läuft. Angedockt an einen Monitor muss sich dann das gewohnte Desktop-Feeling einstellen. Ich möchte einfach auf diesem Gerät die gleichen Möglichkeiten haben (und ich spreche hier auch von Anpassungen auf Systemebene), die mir Windows bisher auch bot.

    Das Motorola Razr i besitzt zB einen Atom-Prozessor. Ein solcher treibt hier erfolgreich ein Netbook mit Win7 an. Von daher kann es ja nicht unmöglich sein. Jetzt liegt es an Microsoft, drei passendes UI zu generieren:
    - für Smartphones
    - für Tablets
    - für Desktops (und für mein Empfinden diesen nicht wie bei Win8)

    Denn auch ich sehe sonst nichts in greifbarer Aussicht, was mich zur Aussonderung meines SGS2 bewegen könnte.

    • Dann lieber ein Android für den Desktop. ;) Zu Windows 8 kriegen mich keine zehn Pferde zurück.

    • Die Kiste wäre doch ganz einfach: WP- bzw. Win8-Design für mobile Geräte, Win7-Optik für den Desktop.
      Bin mal gespannt, ob MS das irgendwann auf die Reihe bekommt. Langfristig wird bei mir der Anbieter vorne liegen, der mir diese Symbiose liefert.

    • Kann man sehen wie man will. Für mich ist Win7 (!) nach wie vor ein sehr ausgereiftes OS mit einer äußerst durchdachten Usability.

      Ich habe im Rahmen meines Studiums unzählige Linux-Distributionen beschnuppert und mich auch 3 mal an Mac OS gewagt, weil ich grundsätzlich keinem System abgeneigt bin. Aber letzteres empfand ich immer wieder nur als Blendwerk mit zu vielen Nutzereinschränkungen und auch an Linux-Derivaten fand ich durchweg Kritikpunkte, speziell im Handling ganz alltäglicher Dinge. Viele meiner Informatik-Kommilitonen hatten es wunderbar drauf sich “ihr Linux” pausenlos schön zu reden und gegenüber Ottonormal-Windows-Nutzern total elitär zu fühlen. Auf so einen Blödsinn konnte ich schon immer verzichten.

      Was der Nutzen eines Android auf produktiven Desktopsystemen sein soll, erschließt sich mir in der Folge ebenfalls nicht. Weder kann es effizient mit großen Mengen Arbeitsspeicher umgehen, noch bringt es brauchbare alltagsnotwendige Systemtools wie Dateibrowser mit. Und die Android-Homescreens erreichen auf Desktop-Systemen nicht annähernd die Usability des altbekannten Windows-Startmenüs.

      Man könnte da vielleicht endlos lang argumentieren. Ich denke zumindest, dass dieser Android-Hype einer inzwischen aus dem Ruder geratenen Nerd-Romantik folgt.
      Klar, für mein Smartphone bringt es alles wichtige (und sogar mehr) mit, aber es sich für Desktops zu wünschen ist einfach vollkommen irrational.

    • schon ubuntu for android angeguckt? das ist genau das, was ubuntu umsetzen möchte.

  4. Jedes Smartphone und Betriebssystem hat seine Vor – und Nachteile. IOS ist vielleicht leicht zu bedienen, ist dafür aber in vielen Dingen eingeschränkt. Android lässt sich praktisch beliebig anpassen, ist aber auf vielen Smartphones meiner Erfahrung nach sehr träge. Das Lumia 920 hat die beste Smartphone Kamera, aber es gibt noch die gleiche Appauswahl wie bei der Konkurrenz. Man muss einfach danach entscheiden was man braucht und welchen Smartphone einem optisch und von der Größe und Material am besten gefällt

  5. Sehr guter Artikel! Ich schließe mich voll und ganz an.
    Was ich mir als nächstes wünsche wäre ein ”nacktes”Betriebssystem. Eines, das zuverlässig aber unauffällig seinen Dienst verrichtet. Und vor allem nicht von Anfang an mit (meist) unnötigen Zusatz-Programmen aufgebläht ist. Bei Bedarf installiere ich mir eben entsprechende Programme (neudeutsch: Apps).

    Der Wunsch von ”Patrick” nach einem Smartphone mit vollwertigem Windows das bei Anschluss an Monitor/Maus ein vollwertiger PC ist, wäre auch ein Wunsch von mir.
    Wenn man bedenkt, welche Hardware in einem Galaxy S3/4 steckt im Vergleich zu alten Desktop-PC’s, sollte das technisch machbar sein.
    Wobei ich mich nicht auf Windows festlegen will. Das OS, das Plattform übergreifend auf Desktop/Notebook, tablet und Smartphone läuft wäre mein Favorit. Linux/Ubuntu (for tablet/smartphone) scheint mir da am weitesten voraus zu sein, von daher räme ich dieser Lösung auch gute Chancen auf Erfolg ein.

    Was ich nicht will, sind komplett geschlossene Systeme wie Apple/iTunes oder wie es sich bei Windows mit App-Zwang aus dem dortigen Store abzeichnet.
    Ebenfalls gestohlen bleiben können mir Spitzel-Systeme wie Android (meine privaten Daten und Kontakte gehen euch einen feuchten ***** an). Genauso gut kann ich auf eine Flut an Smartphone-Modellen verzichten, die sich nur unwesentlich voneinander unterscheiden, aber von vorneherein keine Chance auf UpDates haben (das geht ebenfalls in Richtung Android).

    Bei der Hardware habe ich derzeit keine Wünsche. Das Angebot an Desktop-PCs, Notebooks, tablets, Phablets, Ultrabooks, Smartphones usw. ist auch jetzt schon unüberschaubar.
    Und verschont mich bitte mit Smartwatches oder ähnlich überflüssigem Gedöns!

  6. Das ist eben eine der Grundeigenschaften des Kapitalismus. Wir leben in einer Konkurrenz gesellschaft, und da kann man sicham besten durch Abgrenzung hervortun.

  7. Guter Artikel, dessen Grundeinstellung ich teile. Derzeit laufe ich mit einem Nokia Lumia 620 durch die Gegend und bin von dem Einsteigersmartphone so begeistert, dass ich sogar fast schon soweit bin, darauf umzusteigen.

    Anders als Du Jürgen emfinde ich ModernUI auch auf dem Notebook als interessant, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

    Worüber sich nicht streiten lässt ist aber die Aussage, dass iOS stabiler sei als WP. Ich nutze seit einem Jahr sehr intensiv WP Geräte (HTC Radar, Lumia 800, Lumia 920 und aktuell gerade das Lumia 620) und bin deutlich weniger von Abstürzen geplagt als meine iOS und geschweige denn meine Android Freunde…

  8. Devices, ob Smartphones oder Tablets, und Betriebssystem werden in ein paar Jahren eh aussterben bzw Randerscheinungen werden. Das Internet der Dinge wird dann alle Bereiche übernehmen. Dann wird man (hoffentlich) mit dem Kühlschrank ins Internet gehen, mein Toaster spielt Musik und meine Tapete zeigt mir gestreamte Filme. Aber für diese Vision braucht es einen Standard (zB Betriebssystem)!

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  1. [...] kann diesem ganzen Hickhack eigentlich nicht mehr viel abgewinnen. Jürgen Vielmeier findet in seinem Artikel bei [...]

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