Designstudie:
Handys und Tablets der Zukunft – biegsam und umweltschonend
Industriedesigner Callil Capuozzo hat eine Designstudie für biegsame Tablets und Smartphones der Zukunft erstellt, die nicht nur realistisch ist, sondern auch die Probleme lösen soll, die mit heutigen Gadgets einher gehen: gefährliche Materialien, Ausbeutung von Arbeitern und geringe Nutzungsdauer. All das soll dank neuartiger Materialien, Herstellungstechniken und lernfähiger Geräte bald der Vergangenheit angehören. Hoffentlich.
Konzeptstudien biegsamer Smartphones und Tablets haben wir schon einige gesehen. Und wir sind dankbar, dass viele Träumer ihre Ideen mit uns teilten. Zu oft allerdings sah man dem Design schon an, dass es so nicht umsetzbar sein würde. Designer Callil Capuozzo hat sich da an eine realistischere Studie gewagt: Was mag wohl dabei herauskommen, wenn man Materialien und Produktionsverfahren weiter denkt, die heute schon in den Kinderschuhen stecken? Und was, wenn man das ganze auch noch ressourcenschonend herstellen könnte, ohne dass man sich alle zwei Jahre ein neues Gerät kaufen muss? Dabei herausgekommen ist Capuzzos cleveres und gut aussehendes Projekt mit dem Titel “The Future of Mobile Electronics“.
Und diese Zukunft wird biegsam sein. Schon heute gibt es biegsame Displays, erste Prototypen biegsamer Speicher, Prozessoren und Akkus. Folgerichtig dürften wir also in wenigen Jahren biegsame Smartphones und Tablets bekommen, die sich auch falten und damit in der Größe variieren lassen. Geräte sollen lernfähig sein, die Materialien soll man austauschen und leicht recyclen können.
Rosige Zukunft
Wie Capuzzo das erreichen will? Durch neuartige Verfahren. Dreidimensionale Schaltkreise, die sich ausdrucken ließen, sollen etwa Produktionsverfahren vereinfachen und eine Herstellung in heimischen Werkstätten statt in Fernost erlauben. Andere druckbare Teile verbrauchen weniger Rohstoffe. Mit Nanotechnik gefertigte Baueinheiten erschaffen flexible Schaltkreise in geringer Größe; elektronisch steuerbare Plastikpartikel verändern ein Gerät in Form und Beschaffenheit. Memristoren speichern Daten auch dann, wenn kein Strom fließt – damit ließen sich Energie sparen und Bootzeiten minimieren.
Das Endprodukt soll sich nahezu beliebig falten und flexibel einsetzen lassen. Einzelne Komponenten ließen sich dann austauschen, darunter selbst Teile eines Displays. In seiner Studie läuft auf Capuzzos Gadget ein handelsübliches Android. Die Systeme würden sich dem Konzept anpassen müssen. Umweltfreundlich, menschenfreundlich, praktisch, gut. Das wär’s.
Gefunden auf Yanko Design.































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23. März 2013 um 10:21
..und wie bediene ich ein faltbares, biegsames Tablet, wenn es mal gerade nicht auf einer flachen Oberfläche liegt?
23. März 2013 um 15:24
indem man sie einfach bedient wie sonst?
es ist ja kein stück stoff oder papier was man zerknittern kann die haben schon eine gewisse grund härte. ist so wie plexiglas oder nen weichgummi mauspad oder so die sind ja auch zum teil stabiel lassen sich aber biegen….
23. März 2013 um 15:15
Mit der optional erhältlichen Karton Unterlage, für gerade einmal 40$. :-)
26. März 2013 um 8:09
Natürlich ohne Abgerundete Ecken ;-)
26. März 2013 um 11:50
Passend zum Thema das “FairPhone”:
http://jfml.eu/blog/2012/…hes-fairtrade-handy/
VG André