Breathometer:
Betrunken? Mit dem Smartphone auf Nummer sicher!

Ein Bierchen am Abend – warum nicht? Nur was, wenn es ein wenig mehr wird? Schnell kommt so ein Promille zusammen. Dann noch mit dem Auto nach Hause? Ob das eine gute Idee ist, soll bald der Breathometer verraten: ein kleiner Atemtest für Smartphones.

Ein kleines Gerät soll Unfälle vermeiden. (Foto: Breathometer Inc.)

Ein kleines Gerät soll Unfälle vermeiden. (Foto: Breathometer Inc.)

Der Breathometer von der gleichnamigen Breathometer Inc. soll eine einfache Möglichkeit darstellen, selbst herauzufinden, wie hoch der eigene Promillewert nach dem Genuss von Bier, Wein, Prosecco und Cocktails ausfällt. Das kleine Gerät wird an den Kopfhörereingang eines Smartphones gesteckt – unabhängig ob iOS (ab iOS 5) oder Android (ab Version 2.3). Schon kann der eigene Alkoholgehalt über den Atem analysiert werden. Geprüft wird nach dem bewährten BAC-Verfahren, der so den Blutalkohol-Wert feststellt.

Breathometer
An der Bar mit Breathometer. (Foto: Breathometer Inc.)Immer dabei. (Foto: Breathometer Inc.)Die App gibt es dazu. (Foto: Breathometer Inc.)Einfach und schnell soll das Gerät funktionieren. (Foto: Breathometer Inc.)
Ein kleines Gerät soll Unfälle vermeiden. (Foto: Breathometer Inc.)Besser Kontrolle statt Unfall. (Foto: Breathometer Inc.)

Im Gegensatz zu anderen Tests soll der Breathometer besonders klein ausfallen und in jede Tasche passen. Ebenfalls ist von einer simplen und schnellen Bedienung die Rede. Dank der dazugehörigen App speichert man aktuelle Ergebnisse, um sie vielleicht mit vergangenen Sauftouren zu vergleichen. Oder vielleicht auch nur, um das eigene Konsumverhalten im Auge zu behalten. Letztlich dient der Breathometer dazu, die richtige Entscheidung zu treffen: Auto stehen lassen und besser mit dem Taxi nach Hause fahren?! Am Schluss gibt das Gadget natürlich nur eine Empfehlung basierend auf dem Resultat.

Vorschießen

Bereits im Juli 2013 soll Breathometer ausgeliefert werden. Das könnte klappen, denn bei dem Crowdfunding-Portal Indiegogo wurden 25.000 US-Dollar eingesammelt beziehungsweise die anvisierte Summe bereits überschritten. Nach der erfolgreichen Finanzierung geht es nun darum, die Produktion sicherzustellen. Preislich wird ein solches Gerät wohl unter 50 US-Dollar kosten, die ersten 1000 Exemplare wurden bei Indiegogo sogar für 20 US-Dollar angeboten.

Auch sind mehrere Farbvarianten des Zubehörs geplant, darunter Jet Black, Arctic White, Electric Blue oder Light Pink. Abhängig vom gewünschten Lieferzeitraum (Juli 2013 bis Januar 2014) gestaltet sich der Preis bei Indiegogo – ein interessanter Ansatz, der vielleicht eilige „Käufer“ dazu verleiten könnte, mehr als nötig vorzuschießen.

Weitere Details gibt’s auf Indiegogo.com und der Hersteller-Webseite. In einem Video stellen die Macher ihr Konzept vor:

 

Sven Wernicke

Sven Wernicke hat eine Vorliebe für verspielte Gadgets, kunterbunte LEDs und Technik, die unterhalten möchte.  Wenn ihm als Freiberufler noch etwas Freizeit bleibt, bastelt er an seinen eigenen Projekten,  darunter Polygamia.de und GamingGadgets.de.

Mehr lesen

Aura Breathalyzer: Kleines Gadget misst Promille-Wert nach Alkoholgenuss

8.10.2013, 2 KommentareAura Breathalyzer:
Kleines Gadget misst Promille-Wert nach Alkoholgenuss

Der Breathalyzer passt in die Hand, sieht ansprechend aus und man würde auf den ersten Blick gar nicht vermuten, worum es sich dabei wirklich handelt. Mit dem kleinen, runden Gerät kann man unterwegs messen, ob man zu viel getrunken hat oder per Gesetz noch fahrtüchtig ist.

Alcatel OneTouch Idol 2 mini S im Test: Langer Name, kleiner Preis, gutes Smartphone

11.9.2014, 5 KommentareAlcatel OneTouch Idol 2 mini S im Test:
Langer Name, kleiner Preis, gutes Smartphone

Das Alcatel OneTouch Idol 2 mini S offenbarte bei uns im Test, dass die Einstiegsklasse mittlerweile alles bietet, was ein Smartphone-Fan braucht. Er muss dabei nur auf einige Spielereien verzichten - und mit einem etwas altbackenen Design Vorlieb nehmen.

Q-Pic: Der stylische Fernauslöser für wackelfreie Selfies

8.9.2014, 1 KommentareQ-Pic:
Der stylische Fernauslöser für wackelfreie Selfies

Wer perfekte Selfies schießen will, benötigt eine ruhige Hand und den richtigen Abstand. Wer das mit seinen Armen nicht leisten kann, der kann zum neuen Smartphone-Fernauslöser Q-Pic greifen.

IFA 2014: Sony Xperia Z3 Tablet Compact im Video

8.9.2014, 0 KommentareIFA 2014:
Sony Xperia Z3 Tablet Compact im Video

Wer sich für ein besonders leichtes und dünnes Tablet interessiert, sollte sich einmal das neue Sony Xperia Z3 Tablet Compact anschauen. Johannes hat das für euch auf der IFA 2014 in Berlin getan und ein Video mitgebracht.

3D Pocketcopter: Die kleinste fliegende Kamera der Welt

16.9.2014, 4 Kommentare3D Pocketcopter:
Die kleinste fliegende Kamera der Welt

Actioncam trifft auf Mini-Hubschrauber mit HD-Kamera. Der 3D Pocketcopter klingt nicht schlecht, oder?

Neuer Kickstarter-Rekord: The Coolest Cooler sammelt 13,2 Millionen US-Dollar ein

2.9.2014, 0 KommentareNeuer Kickstarter-Rekord:
The Coolest Cooler sammelt 13,2 Millionen US-Dollar ein

Eine Kühlbox schreibt Geschichte: The Coolest Cooler hat auf Kickstarter von mehr als 60.000 Förderern unglaubliche 13,2 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit übertrifft sie den bisherigen Rekord um satte drei Millionen Dollar. Könnte das sogar einen Trend bedeuten?

Spoony: Dieser Kinderlöffel lächelt bei der richtigen Essenstemperatur

29.8.2014, 0 KommentareSpoony:
Dieser Kinderlöffel lächelt bei der richtigen Essenstemperatur

Dass es nicht immer spektakulär sein muss, wenn man die Unterstützung der Masse haben will, zeigt der Kinderlöffel Spoony. Der hat einen guten Ansatz, aber auch ein paar Mängel im Konzept.

3D Pocketcopter: Die kleinste fliegende Kamera der Welt

16.9.2014, 4 Kommentare3D Pocketcopter:
Die kleinste fliegende Kamera der Welt

Actioncam trifft auf Mini-Hubschrauber mit HD-Kamera. Der 3D Pocketcopter klingt nicht schlecht, oder?

bleep Smart Charging Cable: Ein Ladekabel, das auch Smartphone-Backups anlegt

29.8.2014, 2 Kommentarebleep Smart Charging Cable:
Ein Ladekabel, das auch Smartphone-Backups anlegt

Uhren, Schmuckstücke oder Klamotten: Dank Vernetzung und zusätzlichen Funktionen werden heutzutage immer mehr Gegenstände zu „Smart Devices“. Mit dem besonderen Konzept von „bleep“ wird plötzlich sogar ein simpel aussehendes Ladekabel zum schlauen Helferlein, indem es die Daten von iPhone & Co. automatisch sichert.

iPhone Projector: Hülle, Beamer und Akku in einem – eine gute Idee, aber…

28.8.2014, 2 KommentareiPhone Projector:
Hülle, Beamer und Akku in einem – eine gute Idee, aber…

Dieses Konzept bietet wie ein Überraschungs-Ei drei Dinge auf einmal: Es ist eine iPhone-Hülle mit integriertem Beamer und Akku in einem. Das klingt reizvoll, zumal der Preis fast schon lächerlich niedrig ist. Trotzdem hat das Crowdfunding-Projekt ein paar Schwächen.

Qual der Wahl: iPad mini oder iPhone 6 Plus?

11.9.2014, 4 KommentareQual der Wahl:
iPad mini oder iPhone 6 Plus?

Mit seinen neuen XL-iPhones schließt Apple zur Konkurrenz auf und sorgt zugleich für Entscheidungsprobleme ganz neuer Art: Sofern man sich das iPhone 6 Plus mit 5,5 Zoll anschafft, kann man sich doch dann das iPad mini mit 7,9 Zoll sparen – oder etwa nicht? Wir haben einmal das Für und Wider zusammengestellt.

Google nimmt den Markt auseinander: Ein absichtlich verfrühter Nachruf auf alles, was nicht Android ist

18.8.2014, 11 KommentareGoogle nimmt den Markt auseinander:
Ein absichtlich verfrühter Nachruf auf alles, was nicht Android ist

Laut jüngsten Zahlen der Marktforscher von IDC vereint Android bei den mobilen Betriebssystemen 85 Prozent Marktanteil auf sich; bis auf Apple fällt der Rest unter ferner liefen. Einige Alternativen dürften bald vom Markt verschwinden, andere sind es schon. Um ihre Innovationen ist es schade. Ein Nachruf, teilweise absichtlich verfrüht.

goTenna: Verschlüsselte Nachrichten auch ohne Netz senden und empfangen

22.7.2014, 4 KommentaregoTenna:
Verschlüsselte Nachrichten auch ohne Netz senden und empfangen

goTenna ist ein Unternehmen, das handliche kleine Langwellen-Sender und -Empfänger herstellt. Diese verbinden sich via Bluetooth Low Energy mit Android- oder iOS-Smartphone und ermöglichen den Versand und das Empfangen von Nachrichten auch ohne Mobilfunknetz oder WLAN.

Ein Kommentar

  1. Ob das so sicher ist? Ich würde mich darauf wohl nicht verlassen. Spätestens wenn ich mir Gedanken darüber mache ob ich noch fahren kann steht die Antwort eigentlich schon fest. Derartige technische Entwicklungen betrachte ich immer kritisch. Nicht alles, womit man ein Smartphone erweitern kann ist immer vorteilhaft. Klar, die Idee prinzipiell gut, insofern auch die richtigen Werte ausgegeben werden.

Ein Pingback

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder