Gigabot:
3D-Drucker fürs Großformat

Auf den passenden Namen Gigabot hört der erste 3D-Drucker im Großformat für den Hausgebrauch. Die Macher aus dem texanischen Austin werben auf Kickstarter um Unterstützer.

Das Gigabot-Team mit einem Prototypen des Geräts im Hintergrund.

Das Gigabot-Team mit einem Prototypen des Geräts im Hintergrund.

Neben der Geschwindigkeit, der Auflösung und der Zuverlässigkeit ist die maximale Objektgröße ein weiteres wichtiges Kriterium bei 3D-Druckern. Im Vergleich zu ihren Kollegen aus der Industrie nehmen sich die günstigeren Modelle dabei bislang eher bescheiden aus. Das wollen die Macher des Gigabot nun ändern. Sie haben (Achtung, platter Wortwitz) Großes vor. Im Vergleich zu “führenden 3D-Druckern” könne der Gigabot dabei das 30-fache Volumen herstellen, heißt es auf der Kickstarter-Seite.

Gigabot
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Konkret ist ein Kubus von 600 mm Kantenlänge möglich. Eine Auflösung von 100 Microns wird versprochen. Zum Vergleich: Der populäre MakerBot Replicator 2 schafft ein Objekt bis zur Größe von 285 x 195 x 152 mm. Auch er bietet eine Auflösung von 100 Microns.

Das offene Gehäuse des Gigabot ist aus Aluminium gefertigt und die mechanischen Teile seien besonders auf Zuverlässigkeit optimiert. Er arbeitet mit Kunstofffäden mit 1,75 oder 3,0 mm Durchmesser. Der Gigabot sei dabei für große Drucke mit PLA-Kunststoff ausgelegt und weniger für Kleinteile, die mit ABS hergestellt werden, ist den FAQs zu entnehmen. So hat er derzeit keine beheizte Auflagefläche, was aber später nachgerüstet werden könnte. Ob man sich auf ein solches Versprechen verlassen will, ist dabei wohl jedem selbst überlassen.

Zu beachten ist außerdem, das der Drucker als Bausatz ausgeliefert wird. Die Anleitung liegt zwar jetzt noch nicht vor, soll aber fertig sein, sobald die Gigabots ausgeliefert werden.

Und natürlich ist der Gigabot auch nicht gerade klein. Die aktuellen Prototypen brauchen eine Standfläche von knapp 90 x 90 cm und sind inklusive Spule etwa 91 cm hoch. Das ausgelieferte Modell soll allerdings noch ein wenig kleiner ausfallen.

Groß ist wenig überraschend auch der Preis: Ab umgerechnet 2.115 Euro geht es los. Die Versandkosten werden mit den Interessenten individuell bestimmt.

Weitere Informationen auf der Kickstarter-Projektseite.

Gefunden bei Geeky Gadgets.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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