Kommentar:
Google Glass – eine egoistische Technologie

Googles sagenumwobene Cyberbrille Google Glass ist eine egoistische Technologie, weil die zusätzliche Freiheit des Trägers auf Kosten der Freiheit anderer Personen geht. In der Vergangenheit hat ein solches Merkmal Produktneuheiten nicht unbedingt am Erfolg gehindert, aber es verändert die Vorzeichen.

{The Joy of Tech;http://tapastic.com/episode/2185}

(Quelle: The Joy of Tech)

In den letzten Wochen dachte ich mehrmals, dass mit mir etwas nicht stimmt: Während in Kreisen von Netzapologeten und Geeks die Vorfreude auf Google Glass zunimmt, vermisse ich bei mir das Gefühl der Begeisterung im Bezug auf die revolutionäre Cyberbrille des Internetkonzerns. Dabei würde ich liebend gerne die gleiche Euphorie verspüren, die ich etwa bei der Einführung des iPhone oder iPad erlebte. Bedenkt man, dass Glass noch einen deutlich größeren technischen Evolutionsschritt darstellt, müsste meine Spannung eigentlich sogar noch ausgeprägter sein. Doch Fehlanzeige. Es dauerte einige Zeit, bis mir der Grund für meine distanzierte Haltung klar wurde. Das Lesen dieses Artikels half mir dabei, den von mir ausgemachten Schwachpunkt genauer vor mir zu sehen.

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Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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2 Kommentare

  1. Hallo,

    Ich halte Googles Glass für eine DER technischen Innovationen ,in Hinsicht auf die Interaktion zwischen Mensch und Machine.

    Sicher wird das Produkt, auch aufgrund des Preises, seine Zeit brauchen um sich auf dem Markt zu etablieren. Und dennoch Googles Glass ist seid der Erfindung des Mobiltelefons eine der gorßen technischen Innovationen und nur die logische Weiterentwicklung des Smartphones.

    Ein kleines Beispiel aus dem Alltag.
    Wer kennt das nicht, man sucht eine Straße, ein Gebäude oder einfach nur ein nettes Cafe, was tut man?

    Richtig, Smartphone raus… Navi An… Google Suche starten und schon weiss ich wo ich hingehen muss um mein Ziel zu finden. Coole Sache! Doch was passiert mir auf dem Weg dorthin… ich renne unmengen von Passanten um weil ich immerzu auf mein Smartphone gucke. Sicher gibt es eine Stimme und vlt. mach auch nur ich das so aber ICH GUCKE IMMER AUF DIESES GERÄT.

    Dies war nur eins der Beispiele wieso Googles Glass nicht nur eine Alternative sondern auch eine Verbesserung zum Smartphone ist (Ich weiss jetzt nicht ob man mit Glass telefonieren kann aber wenn nicht wäre das für mich der nächste logische Schritt).

    Wie hat man Leute früher belächelt die mit den ersten mobilen Telefonen rum gerannt sind. Heute sitzen wir alle in der U-Bahn und starren wie die Zombies auf unsere Smartphones.

    Zum Thema Sicherheit und Privatsphäre verstehe ich die Aufregung nicht ganz… schließlich kann ich Personen auch mit meinem Smartphone fotografieren/filmen ohne das Sie es merken (Licht und Sound kann man ausschalten ;) ).

    Mit Google Glass wurde es endlich geschafft den User mehr oder weniger vom Gerät zu “befreien” ohne ihm die technischen Vorzüge zu nehmen. Kein umständliches händeln von Monster Geräten wie dem Samsung Note (nicht jeder hat 3 Meter Hände), endlich nicht mehr ständig auf den Boden starren, keine zerkratzten Displays durch Münzen und Feuerzeuge in der Hosetasche, auch mal mehr als eine Hosentasche frei haben ;)

    In ein paar Jahren (wenn es auch billige Varianten geben wird) sehen alle aus wie Lieutenant Commander Geordi La Forge.

    In diesem Sinne

    lebe lang und in frieden (ich weiss das hat Spock gesagt ^^)

  2. Manche Leute starren halt “wie Zombies” auf ihre Smartphones oder Tablets, andere auf ihre Zeitungen oder Bücher – wo ist da der Unterschied…?

    Ich habe beim Blick auf mein Smartphone-Display bisher noch niemanden umgerannt. Bei Google Glass könnte ich mir vorstellen, daß dies einigen Leuten aber trotzdem weiterhin passiert, denn es ist eine Sache der Aufmerksamkeit, und wenn visuelle Informationen ins Sichtfeld eingeblendet werden, kann das von der Außenwelt ablenken.

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