Buddy Bluetooth Watch:
Diese Smartwatch will sie alle schlagen

Weil Smartphones immer größer werden, brauchen wir einen zweiten Screen am Handgelenk – das sagen die Macher der Buddy Smartwatch. Aber schaut man sich diese schlaue Uhr an, fällt vor allem eines auf: Sie ist verdammt groß. Sie soll allerdings auch Großes leisten.

Die "Buddy" Smartwatch gibt es zum Start in drei Farbvarianten.

Die "Buddy" Smartwatch gibt es zum Start in drei Farbvarianten.

Weil es dem einen oder anderen Erste-Welt-Bewohner inzwischen offensichtlich zu mühsam geworden ist, sein Smartphone aus der Hosentasche zu kramen, kommen immer mehr Smartwatches als Heilsbringer daher. So auch die Buddy Bluetooth Watch, die der französische Hersteller Vea derzeit auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo anpreist. Dort kann man sich sein Exemplar vorbestellen und die Macher versprechen eines: Hergestellt wird die Uhr so oder so, auch wenn die Indiegogo-Kampagne nicht die gewünschte Summe einbringt. Schließlich hat man schon einiges an Erfahrung mit ähnlichen Geräten.

Buddy Bluetooth Smartwatch
vea-buddy-18vea-buddy-17vea-buddy-16vea-buddy-15
vea-buddy-14vea-buddy-13vea-buddy-12vea-buddy-10
vea-buddy-09vea-buddy-08vea-buddy-07vea-buddy-06
vea-buddy-05vea-buddy-04vea-buddy-03vea-buddy-02
vea-buddy-01

Die Buddy Smartwatch soll dabei so ziemlich alles andere auf dem Markt schlagen. Ein vergleichsweise großer Touchscreen mit 2 Zoll Diagonale, natürlich in Farbe, gehört dazu. Die Uhr verbindet sich per Bluetooth mit Android-, iOS- und Windows-Phone-Geräten. Sie zeigt Nachrichten vom verbundenen Device an, man kann Anrufe starten und annehmen, die Musikwiedergabe steuern, Daten wie beispielsweise Navigations-Hinweise anzeigen lassen oder sich Inhalte wie beispielsweise Bilder von seinem Smartphone oder Tablet auf der Uhr anschauen (warum auch immer man das Bedürfnis dazu haben sollte). Neue SMS, Facebook- oder Twitter-Aktivitäten, E-Mails, Termine – alles, was uns in unserem Leben so wichtig erscheint oder gelegentlich sogar tatsächlich ist, kann man auf ihr ablesen. Und, nebenbei bemerkt: Die Uhrzeit anzeigen kann sie auch. Man soll es kaum glauben. Die aktuelle Uhrzeit kommt dabei aber von dem verbundenen Gerät, wenn man der Beschreibung glauben darf. Sprich: Ohne Smartphone oder Tablet in der Tasche hat diese Uhr offenbar keine Ahnung, wie spät es ist.

10 Tage Akkulaufzeit, 2 Wochen Stand-by

Interessant ist, dass die Macher eine Akkulaufzeit von 10 Tagen angeben, im Stand-by sollen es gar zwei Wochen sein. Wenn das stimmt, wäre das gegenüber so manchem Konkurrenten ein starkes Argument.

Die Uhr selbst ist 8 mm relativ schlank und bringt im Innern 8 GB Speicher mit. Im Armband ist ein USB-Anschluss eingebaut, über den man die Uhr u.a. mit Updates versorgen kann. Fürs Erste haben die Kunden drei Farben zur Auswahl: Schwarz, Weiß und Rot. Weitere Farben sind bei entsprechender Nachfrage oder “je nach Modetrend” auch denkbar, versprechen die Macher.

Immerhin: Der Hersteller Vea ist kein Unbekannter auf dem Gebiet. Das Unternehmen hat schon zahlreiche “Connected Watches” hergestellt. Neuestes Beispiel ist die Sportive Phone Watch. Insofern kann man damit rechnen, dass die Uhr tatsächlich herauskommt, eventuell sogar zum versprochenen Termin und dann sogar weitgehend dem entspricht, was heute versprochen wird.

Preise und Lieferbarkeit

Einen Monat haben die Macher noch Zeit, um ihr selbstgestecktes Ziel von 320.000 US-Dollar via Indiegogo einzusammeln. Eine Uhr kostet 150 US-Dollar plus 15 US-Dollar Versand, insgesamt also umgerechnet knapp 130 Euro. Dafür gibt es das schwarze Modell. Wer Weiß oder Rot bevorzugt, legt noch rund 8 Euro drauf. Die Uhren sollen im August 2013 ausgeliefert werden. Späterer Verkaufspreis für die Uhren sei 190 Euro, sagt der Hersteller.

Mehr Informationen auf der Indiegogo-Projektseite. Gefunden bei TechCrunch.

Buddy Smartwatch im Video

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

Mehr lesen

Bistro: Die smarte Futterstation für Katzen

23.7.2014, 1 KommentareBistro:
Die smarte Futterstation für Katzen

Nicht nur Menschen benötigen eine ausgewogene Ernährung, sondern auch unsere heimischen Vierbeiner. Die Futterstation Bistro misst mit verschiedenen Sensoren das Fressverhalten von Katzen und schickt die Daten ans Smartphone.

Jibo: Diesen verblüffenden „Familienroboter“ muss man in Aktion gesehen haben

17.7.2014, 3 KommentareJibo:
Diesen verblüffenden „Familienroboter“ muss man in Aktion gesehen haben

Unter dem Namen „Jibo“ haben eine Professorin des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und ihr Team einen interaktiven Assistenten vorgestellt – oder wie sie sagen: den ersten „Familienroboter“ der Welt. Die ersten Exemplare sollen Ende 2015 ausgeliefert werden, via Indiegogo kann man jetzt zum Sonderpreis vorbestellen.

Ritot: Smartwatch projiziert Uhrzeit und Tweets auf euren Handrücken

16.7.2014, 2 KommentareRitot:
Smartwatch projiziert Uhrzeit und Tweets auf euren Handrücken

Es war klar, dass der aktuelle Smartwatch-Trend sich mit Displays nicht zufrieden geben würde. Ritot geht einen Schritt weiter und projiziert alle wichtigen Informationen auf eure Hand: Uhrzeit, Statusupdates, eingehende Anrufe. Wir werden uns in wenigen Jahren dafür schämen.

Ritot: Smartwatch projiziert Uhrzeit und Tweets auf euren Handrücken

16.7.2014, 2 KommentareRitot:
Smartwatch projiziert Uhrzeit und Tweets auf euren Handrücken

Es war klar, dass der aktuelle Smartwatch-Trend sich mit Displays nicht zufrieden geben würde. Ritot geht einen Schritt weiter und projiziert alle wichtigen Informationen auf eure Hand: Uhrzeit, Statusupdates, eingehende Anrufe. Wir werden uns in wenigen Jahren dafür schämen.

HotBlack London: Analoguhr zeigt an, wie es beim Fußball steht

27.6.2014, 2 KommentareHotBlack London:
Analoguhr zeigt an, wie es beim Fußball steht

Die spinnen, die Briten! Weil sie Fußball so sehr lieben, haben sie jetzt eine Armbanduhr erfunden, die nichts weiter kann als die Uhrzeit anzuzeigen - und den aktuellen Spielstand des Lieblingsteams in Form analoger Zeiger. Die Hotblack London ist dabei nicht unter 500 Euro zu haben.

Android Wear: Google-Smartwatches von LG und Samsung im Schatten der Moto 360

26.6.2014, 0 KommentareAndroid Wear:
Google-Smartwatches von LG und Samsung im Schatten der Moto 360

Die LG G Watch und die Samsung Gear Live sind die ersten beiden Smartwatches mit Googles nagelneuem System Android Wear. Jetzt kann man sie für 199 Euro vorbestellen. Sie haben allerdings einen schweren Stand – gegen Motorolas Moto 360.

3 Kommentare

  1. Nette Idee insbesondere die Laufzeit des Akkus. Aber bei der Größe kann ich mir auch schon fast mein Xperia Mini an das Handgelenk klemmen..

  2. Gutes Konzept, grauenhaftes Design…

    • Is klar, die verändern das doch im nächsten Jahr noch, leider nicht vor August :( aber besser als garnicht

Ein Pingback

  1. [...] neueste Generation seiner schlicht „SmartWatch“ genannten Smartwatch herausgebracht. Es gibt besonders leistungsfähige Modelle, besonders flache oder solche speziell für Sportler. Der Markt wächst und wächst. Kein Wunder, [...]

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder