Kickstarter-Hit 3Doodler:
3D-Drucker in Stiftform für unter 60 Euro

Mit dem “3Doodler”-Stift treffen sich 3D-Druck und Freihandzeichnen auf neuem Gebiet. Die Macher Peter Dilworth und Max Bogue haben mit dieser Idee einen großen Hit auf Kickstarter gelandet. Ihr ursprüngliches Finanzierungsziel haben sie bereits um das 20-Fache übertroffen und noch ist ein Monat Zeit.

3Doodler 3D-Druck-Stift

3Doodler 3D-Druck-Stift

“Ein Stift, der in der Luft zeichnen kann” – so beschreiben die Macher des 3Doodler ihr Produkt. Technisch gesehen ist es ein stiftförmiges Gerät, in dem sich jene Einheit befindet, die bei einem 3D-Drucker den Kunststofffaden schmilzt und aufträgt. Man schließt ihn an den Strom an, versorgt ihn mit einem Stück ABS-Kunststoff im passenden Format und legt los. Man benötigt keinen Computer, keine Software, keine Dateien. Was man allerdings benötigt: Talent und eine ruhige Hand.

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Die möglichen Ergebnisse, die man in der Fotogalerie oben besichtigen kann, machen auf jeden Fall Lust auf mehr. Aber auch die Beispiele in Zeichen- und Mal-Apps sehen immer sehr beeindruckend aus… Letztlich kommt es eben doch auf die eigenen Fertigkeiten an, was man aus den Möglichkeiten erschafft. Die beiden Macher des Stifts versprechen im Beschreibungstext, dass jeder auf einem Blatt Papier seine ersten Formen wird erzeugen können. Und mit “einigen Stunden Übung” kann man dann auch komplexere Formen und 3D-Strukturen angehen. Um den Einstieg weiter zu erleichtern, gibt es Vorlagen, die man auf Papier ausdrucken und dann mit dem 3D-Stift nachzeichnen kann – Stück für Stück. Auf diese Weise entstehen dann beispielsweise Bauteile für einen Plastik-Eiffelturm, die man dann wiederum mithilfe des Stiftes zusammenfügt.

Zahl der Stifte via Kickstarter ist begrenzt

Dass es beim 3Doodler auf ihre eigenen Fertigkeiten ankommt, wird den aktuell knapp 7.000 Unterstützern auf Kickstarter sicher klar sein. Für die ist wahrscheinlich auch der günstige Preis des 3Doodlers ein Argument, es einfach zu probieren: Umgerechnet nur 56 Euro muss man dem Team über das Crowdfunding-Portal vorschießen, um dann im November 2013 einen solchen Stift zu bekommen – sofern der Zeitplan eingehalten wird. In diesem Preis sind zudem Kunststofffäden in verschiedenen Farben enthalten, so dass man gleich loslegen kann. Nachschub sollte kein Problem sein, da der Stift dasselbe Material nutzt, das auch sonst bereits im 3D-Druck verbreitet ist. Da er nicht wie seine großen Kollegen massive Plastikformen Schicht für Schicht “druckt”, kommt man mit den Kunststofffäden deutlich länger aus.

Die Zahl der verfügbaren 3Doodler via Kickstarter ist begrenzt. Hier will das Team offenbar vermeiden, vom Interesse so überrannt zu werden, dass das Projekt an seiner schieren Größe scheitert.

Weitere Informationen auf der Kickstarter Projektseite und auf der offiziellen Website. Gefunden bei Geeky Gadgets.

3Doodler im Video

Hier seht ihr einen Prototypen des Stifts in Aktion und die beiden Macher stellen sich vor:

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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2 Kommentare

  1. Dies ist eine absolut interessante Innovation. Zwar lassen sich hier eher kleinere Modelle fertigen, jedoch ist der Vorteil, dass kein Computer nötig ist. Man kann die eigene Kreativität so direkt wie noch nie in ein plastisches Modell umsetzen. Bin gespannt, ob sich 3Doodler durchsetzt.
    __________________
    http://3ddruckerkaufen.net

  2. Sorry aber das is doch ein Witz, die Knete meines Sohnes hat mehr drauf.

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