Soundbar Sonos Playbar:
Schlanker Surround-Sound mit Streaming-Ambitionen
Sonos stellt die “Playbar” vor: eine Soundbar unter dem Fernseher, die man drahtlos zum vollwertigen Surround-System erweitern kann und auch unabhängig vom Fernseher als Netzwerkmusikspieler dient.
Aktuelle Fernsehgeräte werden immer flacher. Das sieht zwar gut aus, nur wird es damit zugleich immer schwieriger bis unmöglich, das hoffentlich gute Bild des Fernsehers akustisch richtig in Szene zu setzen. Soundbars springen hier in die Bresche und liefern das, was die schlanken Gehäuse der Flachbildschirme nicht liefern können: vollen Sound über mehrere Kanäle.Der amerikanische Hersteller Sonos stellt jetzt seine neue Soundbar namens “Playbar” vor und diese kommt, im Gegensatz zu den Soundbars anderer Hersteller, mit einem Zusatznutzen daher: Sie gibt nicht nur den Fernsehton wieder, sondern dient darüber hinaus als Streaming-Client und spielt Musik vom eigenen Media-Server, von Internet-Radio-Stationen und anderen Streams ab.
Drei Kanäle mit neun Treibern
Sonos stattet seine neue Playbar durchaus opulent aus: Als 3.0-System konzipiert, ist sie in der Lage, die beiden vorderen Surround-Kanäle sowie den zentralen Center-Kanal wiederzugeben. Jeder dieser Kanäle wird durch zwei Mittel-Tieftöner und einen Hochtöner repräsentiert und jeder einzelne dieser Treiber wird von einem eigenen Class-D-Verstärker befeuert. Sonos verspricht “satte Basstöne, kristallklares Flüstern und Konzertsound”. Sonos nimmt den Mund hier recht voll, aber wer die Play-Systeme des Herstellers kennt, wird von der Playbar guten Sound erwarten. Um diese Erwartungen nicht zu enttäuschen, verbaut Sonos in der Playbar einige Sensoren, um anhand dieser Messergebnisse die Equalizer-Einstellungen anzupassen und auf die Platzierung des Geräts zu optimieren.
3.0-System zum Aufrüsten
Natürlich lässt sich die Playbar nahtlos in ein vorhandenes Sonos-System integrieren, und hier kommen die Stärken dieses Anbieters von Wireless-Musikystemen erst richtig zur Geltung: Ist die Playbar per Netzwerkkabel oder drahtlos über das Sonos-eigene SonosNet 2.0 mit weitere Geräten der Play-Serie verbunden, lassen sich diese nutzen, um das System aufzurüsten: Zwei zusätzliche Play:3 machen aus dem 3.0- ein 5.0-System und ein Subwoofer vervollständig schlussendlich das Ganze zu einem drahtlosen 5.1-System.
Wer sich einen ersten Eindruck der Playbar verschaffen möchte, bekommt im folgenden Video einen Vorgeschmack:
Die Playbar wird per optischem SPDIF mit dem Fernseher verbunden und steuern lässt sich dies alles über die kostenlose Sonos-App, die es für Smartphones und Tablet-PCs mit iOS oder Android, sowie für Windows-PCs oder Macs gibt. Mit dem Erscheinen der Playbar hat Sonos diese App ebenfalls erneuert und vor allem die Android-Version kommt nun mit einigen neuen Features daher. So gibt es jetzt ein Widget, mit dem das Sonos-System direkt aus dem Android-Startbildschirm heraus gesteuert werden kann.
Preis und Verfügbarkeit
Die neue Playbar von Sonos kann für rund 700 Euro ab sofort über deren Webshop auf sonos.com bestellt werden, die Auslieferung startet am 5. März.

































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14. Februar 2013 um 10:19
Nur erweiterbar mit Play 3 und nicht mit Play 5? Wieso das?
14. Februar 2013 um 11:03
Hi Tommy, die Playbar lässt sich tatsächlich nur mit den Play:3 und dem Sub erweitern. Sonos sagt dazu folgendes:
Viele Grüße
Frank
14. Februar 2013 um 11:59
auf der Sonos-Homepage steht nur was von Dolby Digital, ich finde nichts über DTS oder DTS HD. Außerdem schleifen die meisten Fernseher Surroundsignale gar nicht durch, insofern ist die Anschlussmöglichket der Playbar nur über Toslink mehr als unglücklich.
14. Februar 2013 um 12:21
@Frank, vielen Dank für die schnelle Antwort ;-)) Da hat man schon 2 Pay 5 und den SUB und nix ist ;-((
17. März 2013 um 12:44
Hallo,
ich wollte mir gerade eine Sonos-Anlage zu legen. Aufgrund meiner Räumlichkeiten hätte es mir gefallen, play5 wegen eine besseren Klangs( im Vergleich) zu einer play3 Kombi, einzusetzen. Als Vorteil der Sonos-Technologie wird immer die Flexibilität und auch das einfache kombinieren der Geräte angeführt. In der schnelllebigen Welt von heute, möchte ich meine Investition möglichst gut angelegt wissen. Nun muss ich aber lesen, dass man im Hause Sonos, in der Playbar und im Play 3 andere Technik verwendet, als im Play5. Die Übertragungsfrequenz ändert sich. Der Play 3 ist mit dieser Technik bereits ausgestattet und arbeitet mit der Playbar somit auch zusammen. Die Philosophie, der Play5 sei für Stereo entwickelt worden, bzw als all in one Gerät (was macht der Play3 bislang anders? Außer mit weniger Klang?) halte ich für Marketinggeschwätz, um die Teile auch weiterhin an den Mann zubekommen, bis man auch einen Play 5 New Oder wie auch immer die Bezeichnung sein wir,auf den Markt bringt. Wahrscheinlich hat man bei Sonos festgestellt, dass das höhere Frequenzband nicht so belastet ist. Woraufhin immer, je mehr ich mich mit Sonos beschäftige, je mehr wird mirköar, dass, hier vieles in den Kinderschuhen steckt, was man aber gern verschweigt. Meinem Empfinden nach legt man gerade sehr viel Wert auf den Vertrieb, d.h. die Händler erhalten gute Margen und versuchen möglichst Menge zu machen. Da spricht prinzipiell auch nichts dagegen, doch jeder sollte sich hier genau überlegen, ob das Sonos System das Richtige ist, zumal mittlerweile auch andere Hersteller dieses Segment in ihr Portfolio aufgenommen haben und auch weiter entwickeln und deutlich preiswerter anbieten. Wenn man sich darüberhinaus auch noch die unterschiedlichsten Foren anliest, stellt man schnell fest, dass es auch eine Vielzahl von Optimierungspotentiale im Bereich der “normalen” Signalverarbeitung gibt. Von Zusatz Geräten wie bessere D\A Wandler bis zu Verbesserung der Schaltungselektronik findet man da vieles. Ich frage mich ernstlich, ob ich bereit bin relativ viel Geld in Sonos jetzt zu investieren? Wahrscheinlich kann man mit Sonos gut leben, wenn man die durchaus guten Ansätze, nicht so nutzt, wie dies möglich wäre.
Wenn es wenigstens Möglich wäre, die Play 5 bei Bedarf “Soundbar” Ready zu machen, wenn nicht die gleiche Technologie zum Einsatz kommt, könnte man wenigstens den Klang von 2 Play 5 mit hinzu bekommen. Naja,da wird sich wohl nix machen lassen als erstmal zuwarten was passiert und dann nochmal bewerten.
16. Mai 2013 um 22:48
Finde die Playbar super, besonders die Möglichkeit via App von meinem iPhone das ganze zu steuern. Die Soundqualität hat meine Erwartungen sogar übertroffen und trotz der nicht billigen Playbar habe ich nun endlich wieder tolle Klänge in meinem Wohnzimmer.
Schade, dass sich die Sonos Playbar nicht mit der Play 5 erweitern lässt.
Trotzdem eine super Soundbar für Heimkino-Enthusiasten!