Trash Amps 2.0:
Mobiler Lautsprecher mit Verstärker im Getränkedosen-Format

Trash Amps ist ein Unternehmen von zwei Freunden – beide Ingenieure – die irgendwann auf die Idee kamen, recycelte Getränkedosen als Gehäuse für selbstgebaute Lautsprecher mit Verstärker zu benutzen. Dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo startet jetzt die Produktion der zweiten Generation der Trashamps Dosenlautsprecher.

Trash Amps Dosenlautsprecher {Trash Amps;http://www.indiegogo.com/trashamps}

Trash Amps Dosenlautsprecher (Quelle: Trash Amps)

Ein mobiler Lautsprecher im Getränkedosen-Look bietet einige Vorteile: Trash Amps Dosenlautsprecher passen in den Becherhalter im Auto, sehen auf den ersten Blick nicht nach Gadget aus und verstärken sowohl MP3-Player als auch E-Gitarren. Die erste Generation der Dosenlautsprecher von Trash Amps war dementsprechend auch rasch ausverkauft, jetzt haben sich die beiden Freunde Adam Wegener und Ron Sloat über eine erfolgreiche Indiegogo-Kampagne das Kapital zur Produktion der zweiten Generation Trashamps besorgt.

16.000 US-Dollar brauchten sie, etwas über 17.000 US-Dollar sind zusammengekommen. Das ist zwar knapp, aber die Produktion dürfte trotzdem auf solideren Füßen stehen als manche andere Crowdfunding-Kampagne, die zwar durch überwältigende Einnahmen beeindrucken konnte, dann aber nicht in der Lage war, rechtzeitig zu liefern. Ron und Adam haben schließlich schon mit der ersten Generation Trash Amps bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen. Der folgende Film, in dem die beiden Ingenieure Ihre Trashamps der zweiten Generation vorstellen, überzeugte die Indiegogo-Unterstützer.

Trashamps 2.0
Trashamps DosenlautsprecherTrashamps DosenlautsprecherTrashamps DosenlautsprecherTrashamps Dosenlautsprecher

Auf eine Bluetooth-Unterstützung haben die Trash-Amps-Entwickler verzichtet, um die Kosten und Preise niedrig zu halten. Dafür ist ein Kabel mit einem 3,5-mm-Klinkenstecker integriert, der in einem Deckelfach verstaut wird.

Einige technische Daten zu den Dosenlautsprechern: Vier AA-Batterien (die gleich mitgeliefert werden) sollen für rund 50 Stunden Betriebsdauer ausreichen. Ein- und Ausschalten kann man sich sparen. Die intelligente Elektronik schaltet den Trash Amp ein, wenn Instrument oder MP3-Player eingestöpselt und benutzt werden. Nach 30 Sekunden ohne Benutzung schaltet er sich ab.

Ein zweizölliger Breitbandlautsprecher und ein 1,4-Watt-Verstärker sind integriert. Ein Adapter auf 6,3 mm Klinke wird mitgeliefert.

Dosen gehören nicht auf den Müll

Die Dosen für die Produktion der Trash Amps haben die beiden Freunde in den letzten vier Jahren überall gesammelt. Auf Partys nehmen sie die leeren Dosen mit, ihre Großeltern und andere Dosenliebhaber versorgen sie mit Nachschub. Über 1.000 Dosen haben sich schon angesammelt. In den Trash Amps der Indiegogo-Unterstützer hat sich allerdings nie ein Getränk befunden. Diese Produktionsreihe besteht aus individuell bedruckten Dosen aus recyceltem Aluminium.

Weitere Infos auf Indiegogo

Die meisten Infos über die Trash Amps gibt es auf der Indiegogo-Seite und seit neuestem auch auf der ganz frischen Website von Trash Amps, auf der man auch seinen persönlichen Trash Amp zusammenstellen und ordern kann. Allerdings werden die bestellten Trash Amps erst ab 1. Mai 2013 verschickt. Einen Dosenlautsprecher gibt es ab 39 US-Dollar (28 Euro), für extra Lautsprecherabdeckungen und Dosen nach Wunsch kommen noch ein paar Dollar dazu.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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