Dennis Siegel Electromagnetic Harvester:
Strom is in the Air
Dennis Siegel ist ein Bremer Student, der einen "Electronic Harvester" entwickelt hat – ein Gadget, das elektromagnetische Felder anzapfen und deren Energie in einem herkömmlichen AAA-Akku speichern soll.

Electronic Harvester (Quelle: Dennis Siegel)
Digital Media Student Dennis Siegel berichtet auf seiner Seite von seinem selbst entwickelten "Electromagnetic Harvester", einem Gerät, dass solche Felder anzapft und deren überschüssige Energie in einem ganz normalen AAA-Akku speichert. Kaffeemaschine, Smartphone oder auch die Straßenbahn sollen so als Energiespender herhalten können. Der folgende Clip zeigt eine elektromagnetische Ernte im Alltag.
Eine LED des Electromagnetic Harvesters signalisiert die erfolgreiche Energieaufnahme. Offensichtlich verfügt das Gadget über eine magnetische Rückwand, so dass man es an allen magnetischen Oberflächen platzieren kann.
Es gibt zwei Versionen der Elektromagnetischen Erntemaschine: Eine kleinere Variante eignet sich für niedrigere Frequenzen unterhalb 100 Hz, die man üblicherweise im Haushalt (50/60 Hz) oder bei der Bahn (16,7 Hz) findet. Die größere Ausgabe des Elektromagnetic Harvester zapft Frequenzen von Radiostationen (um die 100 MHz), GSM (900/1.800 MHz) Bluetooth und WLAN (2,4 GHz) an. Ein AAA-Akku soll innerhalb eines Tages auf diese Art aufgeladen werden können, natürlich abhängig von der jeweiligen Feldstärke.
Der Electromagnetic Harvester soll nicht nur dazu dienen, ungenutzte elektromagnetische Felder als Energiequellen zu verwenden, sondern auch dazu, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie viele elektromagnetische Felder uns überall umgeben. Mehr Infos über den Electromagnetic Harvester gibt es auf der Seite von Dennis Siegel.
Gefunden bei designboom
































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28. Januar 2013 um 12:39
Sehr interessant jetzt nur noch der Preis und wo man es erwerben kann. Und alle kleingeräte daheim mit ausstatten.
Ich find es Cool
29. Januar 2013 um 2:26
die preise sind zu beginn immer hoch, da entwicklung, neuaufträge und wenigstens eine umstellung von maschinen mitbezahlt werden muß. an ihrer frage scheitern nachhaltige produkte. hre frage müsste lauten: “was kostet mich das?…über einen zeitraum von zehn jahren gesehen.”. die frage nach den kosten, ohne eine zeit anzugeben – ist lächerlich. da kann man seine schuhe auch gleich im deichmann kaufen…denn dort sind sie ja “preiswerter”, halten nur eben den bruchteil von etwas “teureren”.
28. Januar 2013 um 13:05
ich sehe schon einen Neubauboom unter Hochspannungsleitungen, die Dächer belegt mit e/m harvestern. eime wesentlich höhere Ausbeute als mit Solarzellen vermute ich mal ;-)
29. Januar 2013 um 2:31
solartzellen können eine extreme ausbeutung erreichen…wenn man deren stru7kturen auf mikro-, nano- und noch niederen strukturen ordnet…wird aber nicht passieren…denn dann müsste der preis pro panel steigen…und die n00b konsumenten würden es dann nicht einsehen, das zu kaufen…schliesslich kosteten die panels (mit geringerem wirkungsgrad…aber das interessiert doch den n00b-kunden (=mehrheit) nicht) “früher” nur einen bruchteil….für die kunden, die mehrheitlich nicht verstehen, daß sie dann mit einem panel dann soviel energie umwandeln, wie ehemals z.b. mit 8 panels, ist das eine “unverschämtheit”…
28. Januar 2013 um 14:09
Super Idee! Nun anstelle der Batterie einen Akku verbauen, mit USB-Adapter ausstatten und dann den Saft sogleich wieder zurück ins Handy speisen :D
Bitte ;)
29. Januar 2013 um 2:32
mann kann auch die wärme seines kots und seines urins nehmen und in elektrische energie umwandeln…ohne ironie.
28. Januar 2013 um 14:55
das ist stromklau und meines wissen eine straftat
28. Januar 2013 um 16:44
Da redet er doch tatsächlich über Wissen…
29. Januar 2013 um 10:30
scheint ein witz zu sein. jedenfalls ist es wohl physikalisch so nicht möglich, gerade bei so kleinen energiemengen. da hatte wohl ein desginer mal einen tollen einfall :)
30. Januar 2013 um 9:52
Einfach mal eine Leuchtstoffröhre unter einer Hochspannungsleitung beobachten dann weiss man dass es zumindest dort funktionieren könnte.
Aber mit Energiesparen hat das ganze überhaupt nix zu tun denn schliesslich muss der Strom, der über das elektromagnetische Feld entnommen wird ja vorher auch erst mal erzeugt werden. Es gibt also keine “überschüssige” oder “ungenutzte” Energie die man so “zurückgewinnen” könnte.
31. Januar 2013 um 19:34
Oh, da gab und gibt es aber auch noch einiges anderes:
http://buch-der-synergie.…nergy.htm#Funkwellen
04. Februar 2013 um 13:14
Es ist schön, dass sich Dennis für den Harvester gleich zwei Versionen für nieder- und hochfrequente Felder ausgedacht hat.
Das verlinkte Filmchen zeigt ein paar nette Anwendungen. Leider hat Dennis übersehen, dass Straßenbahnen nicht mit Wechselstrom mit 16,3 Hz gespeist werden, sondern mit 700 Volt Gleichstrom. Und daher gibt es keine Induktion im Gerät. Das trifft auch auf Fahrkartenentwerter zu, die mit 24 Volt Gleichstrom betrieben werden.
Die Filmschauer werden die Epidode mit dem Hund lustig finden. Diejenigen, die Physik bis zur 9. Klasse hatten und etwas über Transformatoren und Induktion gelernt haben, amüsieren sich über das Anzapfen von Gleichstromquellen…