Post PC:
Was ich wirklich gerne hätte, wären mehr Windows-8-Alternativen

Phablets schließen die Lücke zwischen Smartphones und Tablets, Hybriden und Detachables schlagen eine Brücke zwischen Tablets und Laptops. Gerätekategorien verschwimmen, aber neue Betriebssysteme gibt es dennoch nur für Smartphones. Was ich wirklich gerne hätte, wäre mehr Auswahl für meinen Laptop. Clevere PC-Hersteller würden die Chance erkennen und hier einen neuen Markt definieren.

Toshiba Excite: Wenn es 13-Zoll-Tablets mit Android gibt, warum dann nicht auch 13-Zoll-Android-Laptops?

Toshiba Excite: Wenn es 13-Zoll-Tablets mit Android gibt, warum dann nicht auch 13-Zoll-Android-Laptops?

Meinetwegen ist der PC tot, und die Tastatur vielleicht sogar auch. Der Trend geht vom PC hin zum Tablet, hin zu Wearables, zu Phablets, zu größeren Smartphones, Detachables, Hybriden, auch wenn ich von denen nicht viel halte. Geschenkt. Post-PC oder PC-Plus, wie immer ihr es nennen wollt, kommt heute in allen Facetten daher. Geräte für jeden Geldbeutel und jede noch so kleine oder große Hosentasche. Ich kann damit leben, dass ein Laptop nur noch eins von vielen Geräten ist, solange ich mir trotzdem auch in Zukunft noch einige kaufen kann. Ich wünsche mir nur eins: mehr Auswahl bei den Betriebssystemen.

Mobile Betriebssysteme
Android42NotificationsFirefoxOS2Blackberry10DevAlphaB1SailfishOS
LenovoZ500ToshibaExcite13Zoll

Drei echte Möglichkeiten

Momentan habe ich drei echte Möglichkeiten: Ich kann mir einen Laptop mit Windows 8 kaufen und muss mir damit Microsofts Kachel-System angewöhnen. Microsoft verspricht, dass das ganz leicht gehe und legt Zahlen vor, die eine hohe Akzeptanz nachweisen. Die PC-Hersteller sind weniger euphorisch und auch ich habe Bedenken, ob ich damit wirklich besser und schneller arbeiten kann.

Ich habe die Möglichkeit, mir ein MacBook mit Mac OS X Mountan Lion zu besorgen. Das System habe ich bereits eine Zeitlang im Büro auf einem iMac getestet, und es hat mich nicht überzeugt. Es präsentierte sich unstabil, es zeigte unerklärliche Schwächen, die ich zwar auch im Vorgänger Lion hatte, nicht aber in den Vor- oder Vorvorgängersystemen Leopard und Snow Leopard. Mir drängte sich der Eindruck auf, dass Apple wichtiger sei, fragwürdige neue Funktionen wie eine im System fest verankerte Twitter- und Facebook-Integration einzubauen, als die Stabilität zu gewährleisten. Mac OS X scheint mir ein gangbarer Weg, der aber inzwischen mit vielen Nachteilen erkauft ist.

Weitere Optionen? Linux, vielleicht Ubuntu. Ich kann jeden PC damit umrüsten, aber wo liegen die Vorteile? Ich muss auf viele Programme verzichten, erhalte einige Apps nur in veralteten Versionen, ich habe eine – zumindest in meinen Augen – sehr hässliche Sidebar, in der sich alle wichtigen Icons befinden. Ubuntu erscheint mir wie eine Notlösung, aber nicht wie eine, die mir erstrebenswert erscheint. Der vierte Weg, Google Chrome OS, verlangt immer noch für viele Apps zwingend eine Internetverbindung. Offline arbeiten, was manchmal unumgänglich ist, ist damit kaum möglich.

Warum nicht auch Android für Laptops?

Die Idee: Wenn es mobile Systeme wie Android für kleine Mini-Smartphones bis hin zu 13-Zoll-Tablets gibt, warum dann nicht auch einen 13-Zoll-Laptop mit Android? Oder mit Sailfish OS, mit Blackberry 10 oder Tizen? Für ein 1080p-Display ist zumindest Android 4.x ausgelegt. Notifications, Google Now – könnte ich mir auch auf einem Touchscreen-Laptop gut vorstellen. Mit der gleichen Oberfläche wie auf einem Tablet könnte ich leben, Apps gibt es sowieso genug. Ein Laptop mit ARM-Architektur statt X86? Ist vielleicht noch ein bisschen weniger leistungsfähig. Die neuen Chips Tegra 4 oder Snapdragon 800 können selbst 4K-Signale verarbeiten und kommen mit Quadcore-Prozessoren klar. Da sollten sie doch auch dazu in der Lage sein, einen leistungshungrigen Laptop zu befeuern.

Die Sache ist die: Ich will die Wahl haben. Ich will mich nicht zum Versuchskaninchen für ein halbgares Mac OS X oder ein aufgezwungen innovatives Windows 8 machen. Ich will weitere Alternativen. Wenn ich bald zwischen fünf oder mehr Betriebssystemen für mein Smartphone oder Tablet wählen kann, warum dann nicht auch auf meinem Laptop? PC-Hersteller: Bevor ihr euch über Microsoft und sinkende Absatzzahlen durch Windows 8 und Post PC beklagt, denkt über Alternativen nach. Mehr Systeme für einen guten alten Laptop mit Tastatur. Denn der, mein Wort drauf, wird sich noch einige Jahre lang ganz anständig verkaufen.

 

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Redakteur bei neuerdings.com, netzwertig.com und dem Euronics Trendblog. Neue Gadgets und Software? Liebend gerne! Aber nur, wenn sie das Leben auch wirklich leichter machen.

Mehr lesen

Hands on: Das Acer Chromebook 13 im Video

15.8.2014, 0 KommentareHands on:
Das Acer Chromebook 13 im Video

Im Zuge der Gamescom hatten wir eine Gelegenheit, uns das neue Acer Chromebook 13 anzuschauen. Wir stellen es euch hier im Video kurz vor.

Fünf ist Trümpf: Das fünffache Multitalent Asus Transformer Book V im Video

3.6.2014, 1 KommentareFünf ist Trümpf:
Das fünffache Multitalent Asus Transformer Book V im Video

Das Asus Transformer Book V vereint Smartphone, Tablet und Laptop in sich und funktioniert sowohl mit Windows als auch mit Android. Insgesamt ergibt das fünf verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Wir haben es uns auf der Computex in Taipei einmal für euch angesehen.

Booq Boa Flow: Flexibler Rucksack mit Platz für Rechner, Kamera und mehr

27.5.2014, 1 KommentareBooq Boa Flow:
Flexibler Rucksack mit Platz für Rechner, Kamera und mehr

Booq Boa Shift ist das neueste Mitglied der Familie von Rucksäcken und Taschen des Unternehmens. Der vielseitige und professionelle Laptoprucksack nimmt auch große Laptops mit bis zu 17 Zoll auf und hat darüber hinaus noch Platz für eine Spiegelreflexkamera oder Over-Ear-Kopfhörer sowie viele andere Dinge, die ein kreativer Nutzer gerne immer dabei hat.

IT-Welt im Wandel: Post-PC ist keine Frage der Hardware, sondern unserer Daten

30.5.2013, 8 KommentareIT-Welt im Wandel:
Post-PC ist keine Frage der Hardware, sondern unserer Daten

Ein erneuter Abgesang auf den PC-Markt, rosige Aussichten für Tablets: Die jüngsten Zahlen der Marktforscher von IDC scheinen eine deutliche Sprache zu sprechen. Dabei trifft eine vermeintliche Wachablösung der Laptops durch Tablets nicht den Kern der Sache: Welche Hardware wir benutzen, wird zunehmend egal. Wichtiger ist, dass uns unsere Daten überall zur Verfügung stehen. Eine mannshohe Herausforderung für App-Entwickler, die ein Umdenken erfordert.

Der Parasit: Wie gut funktioniert Chrome OS unter Windows 8 – ein Selbstversuch

4.2.2014, 2 KommentareDer Parasit:
Wie gut funktioniert Chrome OS unter Windows 8 – ein Selbstversuch

Google simuliert in der neuen Version seines Chrome-Browsers für Windows 8 das eigene Cloud-Betriebssystem Chrome OS. Wer Windows nicht mag, kann damit im Prinzip ohne Virtualisierung sein eigenes System im System betreiben. Bei uns im Test zeigt sich: Ein vollwertiger Ersatz ist das freilich nicht, aber ein angenehmer Rückzugsort.

Ubi-Software: Kinect und Beamer machen aus jeder Projektion einen Touchscreen

5.9.2013, 1 KommentareUbi-Software:
Kinect und Beamer machen aus jeder Projektion einen Touchscreen

Man nehme einen Beamer, Kinect für Windows und die Ubi-Software und schon hat man bei Präsentationen eine interaktive und steuerbare Projektion, wie bei einem Touchscreen. Diese kann sich an der Wand, auf einem Tisch oder einer Milchglasscheibe befinden.

Asus Transformer Book Trio: Hybrid-Tablet mit Windows 8 und Android vorinstalliert

4.6.2013, 0 KommentareAsus Transformer Book Trio:
Hybrid-Tablet mit Windows 8 und Android vorinstalliert

Auf der Computex in Teipeh hat Asus am gestrigen Tag ein neues Konzept vorgestellt. Das Transformer Book Trio ist ein Hybrid aus Tablet, Ultrabook und PC und bringt als Systeme sowohl Android als auch Windows 8 mit.

45 Kommentare

  1. Kann deinen Wunsch da nur unterschreiben ;) Seit Jahren haben wir es mit dem Dreiergespann Windows, Mac und Linux zu tun. Daneben hat sich niemand etablieren können, aber wie viele ernsthafte Versuche gab es eigentlich? Dabei wäre ein neues, schnelles und schlankes OS eine tolle Sache für Laptops. Und Android böte sich tatsächlich als Basis an.

    Ergänzend dazu vielleicht dieser Artikel von Ars Technica zur aktuellen Version von “Haiku”, was ein Nachbau des vor 15 Jahren sensationellen BeOS ist. BeOS hat eine Performance aus der damaligen Hardware herausgeholt, die unfassbar war. Es war eben neu entwickelt und schleppte nicht das Erbe vieler Jahre und Vorgängerversionen mit sich herum. Beinahe hätte Apple es damals gekauft, als sie dringend nach einem neuen Betriebssystem gesucht haben. BeOS wollte aber zu viel Geld und so kaufte Apple stattdessen Steve Jobs’ damalige Firma Next und holte den Mitgründer im gleichen Atemzug zurück. Der Rest ist Geschichte ;)

  2. Der Teufel liegt spätestens im Detail. Da nämlich, wo es um Anwendungen geht. Ich habe hier eine Galaxy Note 10.1 und ein iPad 4. Das Note ist toll, kann sogar Telefonie und SMS. Das iPad kann das beides nicht. Dennoch verwende ich das iPad weit häufiger. Warum? Apps!

    Ich verwende Windows 8 und Mountain Lion parallel. Warum entscheide ich mich nicht für eines der beiden Systeme? Apps aka Programme, die es für das jeweils andere System nicht gibt.

    Mehrfach habe ich versucht, auf Linux umzusteigen. Nach wenigen Tagen stets die Kapitulation, wegen: Apps.

    Von daher kann ich zwar den Wunsch nach mehr Vielfalt gut nachvollziehen. Aber das beste OS taugt nichts, ohne: Apps…

    • Android hat eigentlich alle Apps, die ich brauche. Ich konnte immer recht gut von einem System auf das andere umsteigen. Manchmal muss man sich mit Alternativen behelfen, aber meistens klappt’s damit sehr gut.

    • Alle Apps, die DU brauchst, Jürgen. Das mag schon sein. Mir fehlt es bei Android ganz deutlich an guten Markdown-Editoren. Wer das nicht braucht, ran!

      Das zeigt aber das Grundproblem recht deutlich. Ein OS ist immer nur so gut wie die Apps, die es beherbergen kann. Und das noch bezogen auf den individuellen Bedarfshorizont…

  3. Gerade seit dem Galaxy Note 10.1 mit der Samsung-eigenen Multitasking-Lösung (Apps in verschiebbaren Fenstern usw.) könnte ich mir ein Android auch auf großen Displays und mit Maus/Tastatur sehr gut vorstellen.
    Klappt auf nem Transformer-Tablet schon ganz gut, nur sinnvolles Multitasking ist hier (noch) nicht gegeben

    Bis Android in Sachen Produktivität an ein Windows 7/8-Desktop oder (K)Ubuntu/OS X ranreicht kann es zwar noch ein, zwei Jahre dauern, aber kommen wird das ganz bestimmt…

  4. Bei allem Respekt, Linux funktioniert auch ohne “hässliche” Sidebar. Es gibt bestimmt genug Kritikpunkte, aber jenseits des Unity-Desktops mangelt es bei Linux ja nun bestimmt nicht an Oberflächenalternativen.
    Abgesehen davon geht Ubuntu gerade den Weg vom Desktop zum Smartphone, du möchtest aber den Weg vom Smartphone zum Desktop?
    BTW, wo sind denn die Android-Alternativen, die es für Linux nicht gibt?
    Das kann sich natürlich noch ändern, aber das könnte es für Linux z.B. ja auch, von daher hinkt der Vergleich mit fehlender Software für das eine System während es die für dein Wunschsystem noch nicht geben kann.

  5. Ich stand vor ein paar Monaten vor dem Problem, einen Computer für meine kleine Tochter (11) anzuschaffen. Einsatzgebiete sollten Web, E-Mail, Chat und Office sein.
    Letztendlich bin ich bei einem kleinen Notebook mit Ubuntu gelandet.
    Apple kam nicht in Frage, weil wir uns ein gewissen Preislimit gesetzt hatten.
    Windows 8 wollte ich nicht, weil die Usebility auf einem normalen Rechner eine glatte Katastrophe ist.
    Von Ubuntu war ich sehr positiv überrascht. Mit der Bedienung kam ich als Windows-Benutzer sofort zurecht. Der Rechner war in kürzester Zeit eingerichtet.
    Vor der Installation meines etwas betagten Netzwerkdruckers hatte ich etwas Angst. Es hat nur eine Suchanfrage bei Google gebraucht, da war das erledigt.
    Meine Tochter kommt mit dem Computer sehr gut zurecht. Viele Bedienungskonzepte kannte sie von ihrem Android-Handy, z. B. die Statuszeile oben oder den Appstore.
    Der Rechner läuft wesentlich flüssiger als mein großes Notebook mit Windows 7.
    Ja, es ist ein gewisser Nachteil, dass nicht alle Programme in der aktuellsten Form vorliegen. Etwas gestört hat mich das bei GIMP, weil da der Ein-Fenster-Modus nicht möglich war.
    Für unsere Zwecke ist Ubuntu der beste Kompromiss.

    • Und natürlich kann man auch unter Ubuntu die aktuellste Software haben. Für die meiste freie Software gibt es die PPAs, die man nur schnell aktivieren muss und schon landet immer die neueste Software auf dem Rechner. Das ist zwar “unsicher” aber sicherer als ein Programm für Windows bei Chip.de herunterzuladen. Dafür braucht man die Software nicht mal selber zu bauen (was auch noch geht).

  6. Mit Verlaub, aber dieser Artikel erscheint mir in Bezug auf Linux einfach nur schlecht recherchiert. Zum Einen gibt es da weit mehr als nur eine Distribution und zum Anderen, wie anderweitig schon erwähnt, auch weit mehr als eine Oberflächengestaltung als die in Ubuntu mit Unity. Insbesondere Linux Mint bietet hier mit Cinnamon und Mint interessante Alternativen, wenn man unter Ubuntu nicht mit KDE, Gnome 3, Xfce oder LXDE zufrieden ist. Ja etliche Programme laufen nicht nativ unter Linux, lassen sich aber mit Wine oder CrossOver von Crossweavers trotzdem dazu bemühen, genauso wie Windows Programme unter Mac bei Parallels zum Laufen zu bringen sind. Die meisten Linuxer setzen hier aber insbesondere für Spiele auf eine Parallel-Installation von Windows. Wobei auch bei Spielen demnächst wesentlich mehr verfügbar sein wird, weil Steam sich jetzt explizit mit auf Linux und im Speziellen Ubuntu eingestellt und hier die Spiele-Distribution fördern will, wahrscheinlich weil die Steam-Konsole auf Linux laufen wird. Zudem sind die wenigsten Programme wirklich veraltet, wenn man alle halbe Jahre das Upgrade macht. Die wichtigsten Programme (Browser, Flash und was sonst noch, insbesondere in Bezug auf Internet, Sicherheitsrelevant ist) werden fast genauso schnell auf die neueste Version gebracht wie unter Windows. Und demnächst wird Ubuntu wahrscheinlich auch noch zwischen den LTS-Versionen, welche für Systeme gedacht sind, welche besonders stabil laufen müssen, auf eine Rolling-Release-Strategie gewechselt, was zu noch mehr aktuellen Versionen führen wird. Aber selbst heute können sich diejenigen, welche unbedingt die neuste Version von einem Programm brauchen in der Regel problemlos mit einem so genannten PPA aushelfen. Einem extra Repository, welches nicht von Canonical gepflegt wird. Aber wer unbedingt von allem das neueste haben will kann auch jetzt schon eine komplette Rolling-Release-Distribution auswählen. Und davon mal ab ist Android auch eine Linux-Distribution. Sie ist zwar sehr stark abgeändert, aber sie baut trotzdem immer noch auf Linux auf. Das nächste mal bitte also etwas mehr Mühe geben.

    Darüber hinaus ist dieser Artikel doch sehr subjektiv geprägt. Ihnen Herr Vielmeier mag es an Optionen fehlen, aber das liegt eben vielleicht auch nur daran, dass sie sich nicht richtig über die verschiedenen Möglichkeiten informiert haben, wie es insbesondere bei Linux scheint. Ein Betriebssystem ist ja auch ein Stück weit das was man daraus macht.

    Und ja, der Laptop mit Tastatur wird sich wahrscheinlich noch einige Jahre verkaufen. Aber wahrscheinlich nicht so starr wie jetzt, sondern wohl immer häufiger als Convertible mit Touchscreen oder gar komplett separierbarem Tablet-Element. Und daher ist der Trend der Betriebssystem-Entwicklung Touch und Standard-Desktop einander näher zu bringen schon absolut richtig. Er mag bei Windows 8 nicht sonderlich geglückt sein, aber deswegen gleich so einen Abgesang zu veranstalten wie sie es hier tun ist doch etwas überzogen.

    • “Darüber hinaus ist dieser Artikel doch sehr subjektiv geprägt.”

      Das hier ist ein subjektiver Artikel. Dazu das zu verstehen, gehört m.E. nicht viel. Schon die Überschrift macht das mehr als deutlich.

      “Er mag bei Windows 8 nicht sonderlich geglückt sein, aber deswegen gleich so einen Abgesang zu veranstalten wie sie es hier tun ist doch etwas überzogen.”

      Ein Abgesang sieht anders aus. Windows 8 gefällt mir nicht und ich will nicht zwingend ein pseudo-innovatives System nutzen müssen. Das ist eigentlich alles.

      “Insbesondere Linux Mint bietet hier mit Cinnamon und Mint interessante Alternativen, wenn man unter Ubuntu nicht mit KDE, Gnome 3, Xfce oder LXDE zufrieden ist. Ja etliche Programme laufen nicht nativ unter Linux, lassen sich aber mit Wine oder CrossOver von Crossweavers trotzdem dazu bemühen, …”

      Mit deinem Kommentar entzauberst du es quasi selbst. Ich will, dass das Ding läuft. Ich will nicht erst drei Wochen rumfrickeln oder irgendwas parallel betreiben müssen, bis ich das machen kann, was ich will. Das will überhaupt niemand außer den 1 Prozent, die es als Desktop-System nutzen. Das werdet ihr Linuxer nie verstehen.

      Und demnächst wird Ubuntu wahrscheinlich auch noch zwischen den LTS-Versionen, welche für Systeme gedacht sind, welche besonders stabil laufen müssen, auf eine Rolling-Release-Strategie gewechselt, was zu noch mehr aktuellen Versionen führen wird.

      Das höre ich jedes Mal, wenn ich mich mit Linux befasse. Man ist kurz davor, eine echte Alternative zu sein. Das habe ich auch schon 1999, 2004 oder 2009 gehört oder bei Ubuntu 2006. Allerdings gebe ich zu, dass ich Ubuntu nochmal eine Chance geben sollte. Das werde ich demnächst tun.

    • Das hier ist ein subjektiver Artikel. Dazu das zu verstehen, gehört m.E. nicht viel. Schon die Überschrift macht das mehr als deutlich.

      Können sie auf Kritik auch reagieren ohne einen gleich für blöd darzustellen? Ja, es ist eindeutig, dass dieser Artikel subjektiv ist. Das Problem an der Sache ist aber zum Einen, dass dies hier nicht ihr persönliches Blog ist, sondern ein Blogportal. Ich weiß also nicht woher sie kommen, was sie so machen und worin ihre Bedürfnisse liegen. Daher sollten sie dann auch schon mal etwas ausführlicher darlegen warum sie dieses und jenes nicht überzeugt. Das tun sie aber nur äußerst oberflächlich, sodass es kaum nachvollziehbar ist.

      Ein Abgesang sieht anders aus. Windows 8 gefällt mir nicht und ich will nicht zwingend ein pseudo-innovatives System nutzen müssen. Das ist eigentlich alles.

      Ich beziehe den Abgesang nicht nur auf die Meinung zu Windows 8 an sich, sondern allgemein ihre sehr niederschmetternde Meinung über die aktuellen Betriebssysteme allgemein.

      Mit deinem Kommentar entzauberst du es quasi selbst. Ich will, dass das Ding läuft. Ich will nicht erst drei Wochen rumfrickeln oder irgendwas parallel betreiben müssen, bis ich das machen kann, was ich will. Das will überhaupt niemand außer den 1 Prozent, die es als Desktop-System nutzen. Das werdet ihr Linuxer nie verstehen.

      1. Es verwenden mehr als 1% Linux.
      2. Wie kommen sie darauf, dass ich ein Linuxer bin? Ich wechsle regelmäßig zwischen den Betriebssystemen. Für meine alltägliche Kommunikation und den Medien- und Spielekonsum verwende ich derzeit überwiegend Windows 8. Ja, es gibt Leute die damit recht gut klar kommen. Linux verwende ich im Moment nur für Entwicklerarbeiten.
      3. Sie wollen anscheinend nicht verstehen, dass es nicht DIE Eier legende Wollmilchsau gibt. Ein Betriebssystem braucht ein wenig Arbeit und Pflege damit es so arbeitet wie man möchte. Das wird sich auf absehbare Zeit nicht ändern, auch wenn sie wütend mit dem Fuß aufstampfen. Und überhaupt ist das mit dem Frickeln schon lange nicht mehr so schlimm. Das zeigt, dass zeigt, dass sie hier im Wesentlichen über Klischees sprechen und nicht aus ernsthafter Recherche heraus.

      Das höre ich jedes Mal, wenn ich mich mit Linux befasse. Man ist kurz davor, eine echte Alternative zu sein. Das habe ich auch schon 1999, 2004 oder 2009 gehört oder bei Ubuntu 2006. Allerdings gebe ich zu, dass ich Ubuntu nochmal eine Chance geben sollte. Das werde ich demnächst tun.

      Vielleicht hätten sie diesen Versuch mal machen sollen bevor sie hier diesen Artikel veröffentlicht haben. Im Computerbereich geht die Entwicklung wirklich sehr rasant voran. Ach ja, und wenn sie einfach installieren wollen und es soll dann einfach laufen, schauen sie sich vielleicht eher das auf Ubuntu basierende Linux Mint an, denn das bringt Out-of-the-Box gleich mehr Funktionen mit was DVDs abspielen betrifft usw..

    • “Sie wollen anscheinend nicht verstehen, dass es nicht DIE Eier legende Wollmilchsau gibt.”

      Windows 7 und Mac OS 10.6 waren da sehr nah dran, bis man auf die Idee kam, sie zu verschlimmbessern. Soll heißen: Doch, eine eierlegende Wollmilchsau ist möglich, wenn man will.

      “Ich beziehe den Abgesang nicht nur auf die Meinung zu Windows 8 an sich, sondern allgemein ihre sehr niederschmetternde Meinung über die aktuellen Betriebssysteme allgemein.”

      Die ist auch niederschmetternd. Wenn ich von besseren Systemen ausgehen und sehe, was jetzt neu hinzukam.

      “Es verwenden mehr als 1% Linux.”

      Na gut, 1,2 Prozent. ;) http://www.netmarketshare.com/linux-market-share

    • @Wagener: Alleine an der Länge Deiner Begründung und Aufzählungen von Alternativen für Linux gibts du selbst schon die Antwort vor warum Linux nicht für den Otto-Normal-Benutzer verwertbar ist.

    • @Wagener: Alleine an der Länge Deiner Begründung und Aufzählungen von Alternativen für Linux gibts du selbst schon die Antwort vor warum Linux nicht für den Otto-Normal-Benutzer verwertbar ist.

      Das ist so einfach nur Unsinn und das weißt du auch. Jemand der nur im Internet surfen, Mails verschicken und Office-Arbeiten erledigen will, wäre mit einem Linux vollkommen hinreichend bedient und würde durch das Repository-System sogar noch etwas komfortabler dran als bei Windows.

  7. Je mehr Alternativ-Systeme es gibt, desto weniger ‘einheitlich’ ist das ganze doch.
    Dann braucht man irgendwann mindestens 3 Geräte/Systeme (aus 10 möglichen) um seinen Grundbedarf an Apps abzudecken.
    Also kann man doch nur froh sein, mit iOS und Android mobil und Windows/Mac auf großen Geräten nur je 2 Systeme zur Auswahl zu haben.

    Und Android auf Notebooks ist ja wohl wirklich nix?!
    Das System ist einfach nicht dafür gemacht, damit richtig zu Arbeiten. Multitasking ist viel zu umständlich, mehrere Fenster nebeneinander gibts nicht (außer Samsung, wo das aber auch nicht mit dazu angepassten Apps geht). Mehrere Bildschirme mit verschiedenem Inhalt erst nicht
    Wer für seine Arbeit nicht groß Multitasken muss mag das toll für Unterwegs sein, einen PC ersetzt das aber so schnell nicht.
    Bei Win8 ist ja immerhin fast alles wie gehabt, außer Startmenü und das man nach dem Start erst die Desktop-Kachel klicken muss (gegen beides hilft aber ClassicShel).

    • Das System ist einfach nicht dafür gemacht, damit richtig zu Arbeiten. Multitasking ist viel zu umständlich, mehrere Fenster nebeneinander gibts nicht (außer Samsung, wo das aber auch nicht mit dazu angepassten Apps geht).

      Ist das bei Windows 8 so vorgesehen? Mehrere Fenster nebeneinander habe ich dort auch nicht. Ich kann mir zwei zusammenpappen und über den Taskleisten-Ersatz links die offenen Anwendungen umständlich einblenden. Das kann Android auch, und wie du mit dem Beispiel Samsung ja sagst: Mit der richtigen Oberfläche ist das möglich. ;)

    • Bein Win8 gibts auch den ganz gewohnten Desktop, inkl Taskleiste, ohne Tricks und Zusatzsoftware. Und da kann man wie gehabt soviele Fenster haben, wie man will. Nur das Startmenü muss man eben nachrüsten.
      Jedoch alles nur beim ‘richtigen’ und nicht beim RT.

    • Ja, das stimmt. Aber das ist doch auch nur ein fauler Kompromiss. Diese beiden Welten brauchen einander, du kannst Metro praktisch nicht ohne Desktop benutzen und umgekehrt (versuch zum Beispiel mal einen anderen Browser als den IE zu installieren).

    • Ja, das stimmt. Aber das ist doch auch nur ein fauler Kompromiss. Diese beiden Welten brauchen einander, du kannst Metro praktisch nicht ohne Desktop benutzen und umgekehrt (versuch zum Beispiel mal einen anderen Browser als den IE zu installieren).

      Diese Aussage ist so einfach nicht richtig. Man kann den IE auch im Desktop nutzen indem man einfach den Desktop startet und dort den IE startet. Schon war es das mit der Metro. Und wenn man noch einen Schritt weiter gehen möchte, dann installiert man sich mal eben z.B. Start8 und schon hat man auch ein klassisches Startmenü und kann auch einstellen, dass vom Einloggen direkt in den Desktop gestartet wird. Und wenn man von da aus nur klassische Desktop-Programme aufruft, dann bleibt man auch auf dem klassischen Desktop. Auch die Systemsteuerung lässt sich im klassischen Desktop-Modus aufrufen. Also nur eine ganz leichte Anpassung und man kann dann im Alltag die Modern UI eigentlich komplett links liegen lassen und trotzdem von neuen Funktionen von Windows 8, wie z.B. schnellere Ladezeiten, einen besseren Explorer und so manchem mehr profitieren.

      Mir kommt es hier ein bisschen so vor nach dem Motto “Bitte keine Neuerungen, lasst bitte alles so wie es ist.” Was hindert sie dann bitte daran erst einmal bei Windows 7 zu bleiben? Das wird es noch eine ganze Weile tun, auch mit neueren Programmen.

    • Ich kann den Desktop unter Win 8 nur über die Metro-Oberfläche aufrufen. Ohne diesen Umweg geht es nicht.

      “Was hindert sie dann bitte daran erst einmal bei Windows 7 zu bleiben?”

      Neugeräte mit Windows 7 kann ich praktisch nicht mehr kaufen.

      “Mir kommt es hier ein bisschen so vor nach dem Motto “Bitte keine Neuerungen, lasst bitte alles so wie es ist.”

      Sinnvolle Neuerungen immer gerne, aber davon sehe ich sowohl im Mountain Lion als auch unter Windows 8 zu wenig.

    • Ich kann den Desktop unter Win 8 nur über die Metro-Oberfläche aufrufen. Ohne diesen Umweg geht es nicht.

      Das ist allenfalls einmalig bei der ersten Anwendung von Windows 8 so. Spätestens danach kann man z.B. schon alleine so vom Login direkt in den Desktop starten, indem man beim Login nicht auf den Pfeil klickt, sondern nach Eingabe des Passwort die Enter-Taste gedrückt hält. Und dann gibt es wie gesagt einige Tools mit denen man es einstellen kann, dass grundsätzlich vom Login in den Desktop gestartet wird, dort ein klassisches Startmenü angeboten wird, sodass man die Modern UI links liegen lassen kann. Fragen sie die Suchmaschine ihres Vertrauens diese führt sie zu den Seiten wo das alles erklärt wird. Diese Seiten gibt es zigfach und die Tools sind überwiegend sehr einfach zu verwenden.

      Neugeräte mit Windows 7 kann ich praktisch nicht mehr kaufen.

      Dann kaufen sie ein Neugerät ohne Betriebssystem und Windows 7 dazu und dann installieren sie halt Windows 7. Viele Verkäufer bieten auch eine Downgrade-Option an. Wer will der bekommt.

      Sinnvolle Neuerungen immer gerne, aber davon sehe ich sowohl im Mountain Lion als auch unter Windows 8 zu wenig.

      Nur weil die Neuerungen für sie nicht sinnvoll sind, sie deswegen noch lange nicht grundsätzlich nicht sinnvoll.

      Windows 7 und Mac OS 10.6 waren da sehr nah dran, bis man auf die Idee kam, sie zu verschlimmbessern. Soll heißen: Doch, eine eierlegende Wollmilchsau ist möglich, wenn man will.

      Diese Aussage ist hanebüchener Unsinn. Eine eierlegende Wollmilchsau würde die Bedürfnisse aller Anwender befriedigen. Da die Anwender von Rechnern aber die unterschiedlichsten Bedürfnisse haben, können diese nicht immer alle berücksichtigt werden. Daher gibt es unter Linux z.B. auch zahlreiche Spezialdistributionen die sich auf ganz spezifische Anwendungsfälle konzentrieren. Und noch einmal: Nur weil sie die Besserungen nicht gut finden, ist es noch lange nicht grundsätzlich eine Verschlimmbesserung.

      Die ist auch niederschmetternd. Wenn ich von besseren Systemen ausgehen und sehe, was jetzt neu hinzukam.

      Das muss heißen: Wenn sie von für sie besseren Systemen ausgehen. Das ist ihre persönliche Meinung, die von ihren persönlichen Bedürfnissen ausgeht. Aber schon einmal auf die Idee gekommen, dass die Welt sich nicht nur um sie dreht?

      Na gut, 1,2 Prozent. http://www.netmarketshare.com/linux-market-share

      Und weiter? Das sagt doch noch lange nichts über die Güte des Betriebssystems aus. Windows dominiert nun einmal, weil es das ist was die Leute kennen, woran sie gewohnt sind und was vor allem bei Standard-PCs fast immer vorinstalliert ist. Und bei Apple-Produkten ist halt Mac-OS standardmäßig dabei. Wäre Linux standardmäßig dabei, würden das sicherlich wesentlich mehr verwenden. Es gibt zahlreiche Videos im Internet, wo Leute bei der standardmäßigen Verwendung eines Rechners mit einem optisch leicht angepassten Linux-System gar nicht gemerkt haben, dass es sich gar nicht um Windows gehandelt hat. Die haben sich nur gewundert, dass es keinen Internet Explorer sondern nur einen Firefox gab und statt Microsoft Office Open Office, aber die taten ja auch ihren Job und dann war gut.

      Ihre Kritik zeugt weiterhin von keiner sonderlichen Sachlichkeit oder fachlichen Kompetenz. Schade, ich bin von diesem Blogportal sonst besseres gewohnt.

    • “Das ist ihre persönliche Meinung, die von ihren persönlichen Bedürfnissen ausgeht. Aber schon einmal auf die Idee gekommen, dass die Welt sich nicht nur um sie dreht?”

      Noch einmal: Das hier ist ein persönlich gefärbter Text. Ich schreibe von mir, dass ICH gerne Alternativen hätte. Wenn Sie alles so haben, wie Sie es wollen, dann werden Sie meinetwegen damit glücklich. Dass es unterschiedliche Systeme für verschiedene Anwendungsszenarien gibt, ist mir selbstverständlich klar. Dennoch kann man sich auf einem System mit nahezu allem, was man braucht, sehr gut einrichten, so wie die wenigsten verschiedene Smartphones haben werden, weil sie auf ihrem System doch das meiste bekommen, was sie wollen.

      Ja, ich kann zurück zu Windows 7 gehen, ich kann Metro komplett ausblenden, ich kann weiterhin bei OS X 10.6 bleiben. Wäre in meinen Augen aber ein Rückschritt, der irgendwann mit Nachteilen erkauft ist. Für OS X 10.6 sind einige neue Apps etwa nicht mehr verfügbar.

      “Ihre Kritik zeugt weiterhin von keiner sonderlichen Sachlichkeit oder fachlichen Kompetenz. Schade, ich bin von diesem Blogportal sonst besseres gewohnt.”

      Und ich bin Leser gewohnt, die einen Meinungsartikel von einem streng fachlichen Bericht unterscheiden können.

    • Noch einmal: Das hier ist ein persönlich gefärbter Text. Ich schreibe von mir, dass ICH gerne Alternativen hätte.

      Das Problem an der Sache ist aber, dass sie nicht wirklich beschreiben was genau jetzt eigentlich ihr Problem ist und von welchen Bedürfnissen sie ausgehen. Sie beschweren sich ein wenig in den leeren Raum hinein und das recht oberflächlich und teilweise mit Klischee-Plattitüden an der Realität vorbei. So kann niemand in der Entwicklergemeinde ernsthaft etwas mit ihrer Kritik anfangen. Das ist ein bisschen nach dem Motto “lest gefälligst meine Gedanken um mich glücklich zu machen”.

      Wenn Sie alles so haben, wie Sie es wollen, dann werden Sie meinetwegen damit glücklich.

      Ich bin nicht restlos glücklich mit dem was ich habe. Ich suche ständig nach Möglichkeiten meine Arbeitsumgebung auf dem Rechner zu verbessern. Aber wenn ich Kritik habe, dann äußere ich diese fundiert und möglichst nachvollziehbar. Und vor allem schaue ich erst einmal mit Hilfe von Suchmaschinen ob es nicht bereits Möglichkeiten gibt etwas zu verbessern und was ich selber dazu beitragen kann, als einfach herum zu meckern.

      Dass es unterschiedliche Systeme für verschiedene Anwendungsszenarien gibt, ist mir selbstverständlich klar. Dennoch kann man sich auf einem System mit nahezu allem, was man braucht, sehr gut einrichten, so wie die wenigsten verschiedene Smartphones haben werden, weil sie auf ihrem System doch das meiste bekommen, was sie wollen.

      Ach, auf einmal kann man sich gut einrichten? Ansonsten behaupten sie die ganze Zeit, dass das aktuell auf einem Laptop nicht möglich sei. Was denn nun?

      Ja, ich kann zurück zu Windows 7 gehen, ich kann Metro komplett ausblenden, ich kann weiterhin bei OS X 10.6 bleiben. Wäre in meinen Augen aber ein Rückschritt, der irgendwann mit Nachteilen erkauft ist. Für OS X 10.6 sind einige neue Apps etwa nicht mehr verfügbar.

      Inwiefern wäre Windows 7 zu nutzen ein Rückschritt? Es ist derzeit immer noch das am weitesten verbreiteste Betriebssystem und wird noch bis 2020 mit Updates versorgt. Derzeit läuft auf Windows 7 auch alles was unter Windows 8 läuft, es sei denn man möchte Apps für die Modern UI verwenden, was sie ja aber gar nicht wollen. Und das wird noch eine ganze Weile dauern. Man muss nicht immer das neueste Betriebssystem verwenden. Die meisten Überspringen bei Windows eine Version. Ich habe Windows ME und Windows Vista nie auf meinen Rechnern gehabt, Windows XP kam erst drauf als das Service Pack 2 erschien und ich habe trotzdem immer die neuesten Anwendungen unter Windows laufen gehabt. Wo ist also ihr Problem?

      Und ich bin Leser gewohnt, die einen Meinungsartikel von einem streng fachlichen Bericht unterscheiden können.

      Noch einmal: Ich habe keine Probleme damit, dass sie ihre persönliche Meinung äußern. Ich habe bloß ein Problem damit wie sie es tun. Sie machen einfach nicht ordentlich klar was genau eigentlich ihr Problem ist. Sie wollen aus nicht nachvollziehbaren Gründen sofort das neueste benutzen, aber haben mit zig Neuerungen Probleme, was man aber auch wieder nicht wirklich klar nachvollziehen kann, weil sie nicht wirklich beschreiben was denn genau ihre Bedürfnisse sind und inwiefern diese nicht erfüllt werden. Und sorry, aber so ein Meinungsbeitrag lässt vielleicht ihrem Frust etwas Luft, aber bringt niemanden wirklich weiter. Und insbesondere da dies nicht ihr persönliches Blog ist, finde ich den Blogbeitrag so einfach nur unangemessen. Und mit ihren Reaktionen machen sie es nicht besser, insbesondere da sie u.a. auch immer mit falschen Behauptungen reagieren oder aber wieder Kritik äußern ohne klar zu machen worauf diese beruht.

      Wie sollen denn bitte denn da diejenigen welche sie auffordern, dass sie ihnen Alternativen anbieten sollen es schaffen sich auf sie einzustellen, wenn sie derartig unkooperativ sind und überwiegend rein destruktives Meckern von sich geben?

    • “Noch einmal: Ich habe keine Probleme damit, dass sie ihre persönliche Meinung äußern. Ich habe bloß ein Problem damit wie sie es tun.”

      Meinetwegen. Ich denke, wir sollten es dabei belassen. Das hier führt zu nichts mehr.

  8. Ich denke eine Alternative ist am ehesten aus der Richtung Linux zu erwarten. Da kam schließlich auch die Alternative fürs Smartphone her (Android). Wenn Ubuntu nicht als Alternative angesehen wird – aus welchen Gründen auch immer – gut, aber hier gibt es einfach ein gut durchdachtes Grundsystem (den Kernel) und auf den muss man nur ein Benutzerfreundliches System aufbauen. Das größte Problem bei Linux sind aber nicht die Programme, oder die Oberfläche, sondern die Hardwaretreiber. Die Hardwarehersteller wollen sich einfach nicht von Windows lösen. Ein eigenes (Linux-)OS scheint nicht lukrativ genug zu sein. Warum?
    P.S.: Jaja die ganzen Linux-Fanboys die ihr Betriebssystem verteidigen spammen mal wieder die Kommentare zu. ;)

  9. Zu Mac OSX ML: Es funktioniert bei mir ohne Probleme (Notebook, Imac, Mac Mini Server). Auch Lion hat bei mir ohne Probleme funktioniert. Als Kundiger kann ich nach Jahren der Benützung (Seit Tiger) sagen: 1. OSX ist ein Betriebsystem soll auch dementsprechend gesehen und gepflegt werden. Apple mach viel Marketing (z. B. OSX Update über bestehendes OS und Löschen von Programmen über Müllkorb). 3. Bei grossen Updates Neu Installation. 4. MS Office für Mac ist kein Meisterwerk.

    Fazit: Leider ist Linux ist ein Spielplatz für Ego’s und Win8 ein Win95 artige Zwischenlösung. Alles andere negierbar.

    Daher bleibt nur OSX übrig, Applesheriff

  10. Also in 2 Dingen scheint sich die Mehrheit hier ja einig: Der Artikel ist nicht wirklich gut recherchiert – zumindest im Bezug auf Linux bzw. Ubuntu einfach mit Linux gleichzusetzen. Und Windows 8 ist eine Katastrophe. Ich selbst nutze eine iMac mit OSX 10.6.8 – nach dem ich bereits die Nachfolger getestet habe – bin ich schnellst möglich in den Downgrade geflüchtet. Damit ich dann auch wirklich arbeiten kann nutze ich ein Windows 7 via VMWare. Übrigens die für mich beste und stabielste Form ein Windows zu nutzen: Als Virtualisierung! Das ist jetzt nur schon fast seit 3 Jahren so und langsam wird es ernst und gerade hier stimme ich dem Author zu: Es mangelt auch mir an Alternativen! Diese Apple-Fanboys nerven mich mittlerweile sehr und haben zumeist die “Goldenen-Zeiten” als Windows-User verschlafen^^ Für Snow Leopard läuft der Support aus – wiedermal ein Zeugnis des ekelhaften Geschäftsmodells! Das ist sogar Microsoft Kundenfreundlicher! Linux ist toll – für alle die kein Office (speziell Excel) benötigen. OpenOffice und der andere Mist ist hier halt einfach keine wirkliche Alternative. Ich selber finde Fedora sehr gelungen – nur muss ich arbeiten und habe keine Zeit und ehrlich gesagt auch keine Lust das System auf meine Bedürfnisse anzupassen. Die Shell ist toll, doch nur wenn man sich intensiv damit auseinander setzt. Für Fanboys toll, für meine Angestellten viel zu kompliziert!
    Zum Thema Windows 8: Totaler Mist! – Mehr ist hier nicht zu sagen! Windows 7 nutze ich auch nur weil es im Office-Bereich an wirklich guten Alternativen mangelt und die Umsetzungen für Mac nicht viel besser sind, als die soeben kritisierten.

    • Zum Thema Windows 8: Totaler Mist!

      Die Verbindung von Modern UI und klassischem Desktop ist nicht wirklich gelungen, ja und die Nutzung der Modern UI ist recht komplex zu lernen, ja, aber wieso totaler Mist? Das System läuft stabil, startet schneller als Windows 7, der Explorer ist noch komfortabler geworden und mit nur wenigen Einstellungen lässt es sich genauso wie Windows 7 verwenden. Wer Windows 7 hat und damit zufrieden ist, braucht Windows 8 nicht wirklich. Es aber als “Totaler Mist!” zu beschreiben, trifft es nicht wirklich.

      Ich selber finde Fedora sehr gelungen – nur muss ich arbeiten und habe keine Zeit und ehrlich gesagt auch keine Lust das System auf meine Bedürfnisse anzupassen. Die Shell ist toll, doch nur wenn man sich intensiv damit auseinander setzt. Für Fanboys toll, für meine Angestellten viel zu kompliziert!

      Da stell ich mir die Frage was du da mit deinem System machst. Also ich habe ein paar Bekannte die haben ihren Eltern jeweils ein Linux installiert (Ubuntu und Linux Mint) und die Eltern verwenden es einfach nur. Mit der Shell haben die gar nichts zu tun. Updates erfolgen über die GUI, die Programme werden aus dem Start-Menü gestartet. Da gibt es überhaupt keinen Bedarf für die Shell. Und auch bei der Einrichtung kam da keine Shell zum Zuge. Der graphische Installer ist da inzwischen sehr gut. Ich weiß also nicht woher dieses Klischee herrührt, dass man grundsätzlich bei Linux rumfrickeln und mit der Shell arbeiten muss? Das ist so pauschal einfach nur Unsinn.

      Linux ist toll – für alle die kein Office (speziell Excel) benötigen. OpenOffice und der andere Mist ist hier halt einfach keine wirkliche Alternative.

      Für dich vielleicht nicht. Da musst du aber schon ein ziemlicher PowerUser von MS Office sein. Otto-Normalverbraucher sollte in aller Regel durch LibreOffice völlig hinreichend versorgt sein.

  11. Ich habe auch Windows 8 und mir fehlt noch die durchsichtigen Fenster, daher warte ich gespannt auf Windowblinds.

    Ich habe zudem Start8 installiert und Metro in den Hintergrund gedrängt, da ich es auf dem PC (noch?)nicht brauchen kann. Mein PC startet direkt auf dem Desktop und alle aktive Ecken sind deaktiviert und ein normals Startmenu ist auch wieder vorhanden.
    Zudem habe ich noch die Gadgets wieder installiert, jetzt brauchts nur noch Windowblinds von Stardock, super Firma.

    Voilà mein Windows 7 ist wieder da, einfach noch besser :-)

    Ach ja Android auf einem Laptop oder PC LOL, vielleicht wäre Chromebock genau das richtige für dich, dort wärst du sicher nicht überfordert.

    MfG John

  12. Also kurz noch mal zum Thema: Zum Surfen, etc. ist Ubuntu genial! Intuitiv & stabil!

    Was ich mit meinem Betriebssystem mache: Ich versuche damit effektiv zu arbeiten! Und ja als Unternehmer bin ich PowerUser! Ich verdiene schließlich mein Geld, das meiner Mitarbeiter und deren Familien damit.

    In meiner Firma allerdings kann ich auf Excel -mangels Alternativen- nicht verzichten! Daher ist meine Kritik auch eher auf den beruflichen Aspekt bezogen. Im Privaten würde ich gar keine Probleme haben und mich einfach über Linux (Fedora, Ubuntu oder what ever) freuen! Im geschäftlichen ist das Allerdings etwas komplizierter.
    Wenn ich allerdings ein Linux auf den Stand bringen wollte, müsste ich zunächst das ganze an meinen Bedarf anpassen – und das geht halt nur über die Shell!
    Dass die Aussage “Windows 8 ist totaler Mist!” provokativ und polemisch angelegt war, ist hier scheinbar nicht jedem ganz klar geworden. Natürlich ist ein Betriebssystem nicht totaler Mist! Aber die Entwicklung geht meiner Meinung nach definitiv in die falsche Richtung!

    • In meiner Firma allerdings kann ich auf Excel -mangels Alternativen- nicht verzichten!

      Dass diese Alternativen nicht existieren ist so pauschal einfach nicht wahr! Wenn dem so wäre hätte die Stadt München nicht ihr komplettes Verwaltungssystem auf Linux umstellen können. Ich kann auch aus eigener Erfahrung sagen, dass es absolut möglich ist, größere Kalkulationen und Planungen in Calc-Tabellen von OpenOffice bzw. LibreOffice durchzuführen. Es kommt da halt ganz extrem darauf an, was man halt von der Software will und wie flexibel man auch selber ist, vielleicht auch mal was neues zu lernen. Und da sollte man dann u.U. auch nicht nur gucken, was es an kostenlosen Alternativen bei Linux gibt, sondern sich z.B. auch kostenpflichtige Angebote wie das SoftMaker Office anschauen, wenn es etwas aufwändiger sein soll.

      Wenn ich allerdings ein Linux auf den Stand bringen wollte, müsste ich zunächst das ganze an meinen Bedarf anpassen – und das geht halt nur über die Shell!

      Auch hier hängt es wieder ganz stark davon ab was man denn genau anpassen will. Vieles lässt sich schon sehr einfach über eine GUI konfigurieren und es wird immer mehr. Zudem ist es doch relativ egal, ob da ein Administrator(-Team) in der Firma ein wenig in der Shell arbeiten muss, wenn die Mitarbeiter ansonsten davon nicht viel mitbekommen. Die Verwaltungsangestellten der Stadt München müssen ganz sicher nicht in der Shell arbeiten. Das Projekt LiMux läuft. Und ob man sich nun bei der Konfiguration eines Firmennetzwerks durch zig Dialoge eines Windows klickt, welches häufig genug auch alles andere als intuitiv ist, oder aber hier und da mal einen Befehl in eine Linux-Shell eingeben oder ein Konfigurationstextdatei editieren muss, macht ja wohl nun nicht den extremen Unterschied, insbesondere wenn letzteres z.B. bei UbuntuUsers sehr gut dokumentiert ist.

      Dass die Aussage “Windows 8 ist totaler Mist!” provokativ und polemisch angelegt war, ist hier scheinbar nicht jedem ganz klar geworden. Natürlich ist ein Betriebssystem nicht totaler Mist! Aber die Entwicklung geht meiner Meinung nach definitiv in die falsche Richtung!

      Wieso sagen sie aber dann nicht gleich inwiefern es für sie in die falsche Richtung geht? Diese pure Polemik hilft halt niemanden weiter. Das sorgt einfach nur für weiteren Frust. Was ist so schwer daran einfach mal konstruktiv Kritik zu üben, anstatt immer nur stumpf zu meckern?

  13. Der Artikel war doch nur provokativ geschrieben worden, um mal wieder ein paar Kommentare ins Forum zu bekommen.
    Deshalb sind ja so viele Halbwahrheiten (bzw. die persönlichen Ansichten des Verfassers) darin.
    Man sollte eigentlich gar nicht kommentieren, aber jetzt hab ich es doch getan. Damit hat der Artikel nun auch bei mir seinen Zweck erfüllt.

    • Was ist so schwer daran einfach mal konstruktiv Kritik zu üben, anstatt immer nur stumpf zu meckern?

      Was ist so schwer, mal die Meinung eines anderen, und sei sie aus eigener Sicht noch so unsinnig, mal so stehen zu lassen, und nicht immer zu versuchen, diese auseinander zunehmen? Dieses ‘jemanden überzeugen wollen auf Biegen und Brechen’ ist eine Unart, die vor allem in deutschsprachigen Foren überhand nimmt. Seine eigene Meinung, eigene Erfahrungen mit in die einzubringen Diskussion ist natürlich sehr zu begrüßen, jedoch immer nur die Meinungen der anderen zu beschießen, nur um seinen eigenen Standpunkt durchdrücken zu wollen, muss aus meiner Sicht wirklich nicht sein.

    • Was ist so schwer, mal die Meinung eines anderen, und sei sie aus eigener Sicht noch so unsinnig, mal so stehen zu lassen, und nicht immer zu versuchen, diese auseinander zunehmen? Dieses ‘jemanden überzeugen wollen auf Biegen und Brechen’ ist eine Unart, die vor allem in deutschsprachigen Foren überhand nimmt. Seine eigene Meinung, eigene Erfahrungen mit in die einzubringen Diskussion ist natürlich sehr zu begrüßen, jedoch immer nur die Meinungen der anderen zu beschießen, nur um seinen eigenen Standpunkt durchdrücken zu wollen, muss aus meiner Sicht wirklich nicht sein.

      Es geht hier nicht darum andere Meinungen auseinandern zu nehmen, sondern sie nur schlichtweg und einfach nachvollziehen zu können. Dieses stumpfe Meckern, nach dem Motto “ist einfach nur doof” ohne nachvollziehbare Anhaltspunkte und nur durch Plattitüden, wenn nicht gar Unwahrheiten geprägt, welche sich durch Klischeedenken begründen, bringen uns schlichtweg nicht weiter. Im Gegenteil, derartige Meinungsäußerungen sorgen schlichtweg nur für mehr Frust, sei es bei denen die an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind oder aber, was noch viel problematischer ist, bei denen welche kritisiert werden. Da wollen die dann im Bewusstsein der Kritik sich bessern, können es aber nicht wirklich, weil man ihnen nicht sagt was sie genau falsch machen. Das kann dazu führen, das kann in diesem Fall z.B. bei all zu viel unsachlicher Kritik dazu führen, dass Entwickler einfach gar keine Lust mehr haben weitere Alternativen zu entwickeln, weil ja eh nur alles stumpf nieder gemacht wird, wenn es nicht 100%ig dem entspricht was sich die Leute vorstellen, wobei es aber dann eben deren Mitschuld war, weil sie eben nicht wirklich gesagt haben was sie sich vorstellen. Und diese Art des stumpfen Meckerns und destruktiven Kritisierens ist vor allem deswegen zu bemängeln eben weil das immer mehr um sich greift. Die Leute sind immer seltener bereit differenziert und konstruktiv ihre Meinung zur Verbesserung vorzutragen. Sie motzen einfach nur stumpf herum um mal eben ihren Frust raus zu lassen und achten überhaupt nicht darauf was das für Auswirkungen haben könnte. Egal ob es um Technik, die Medien oder die Politik geht. Erst einmal wird einfach nur gemeckert, egal ob man damit vielleicht auch Leute verletzt, welche sich wirklich redlich bemühen die Dinge zu verbessern, Hauptsache man selbst hat ein wenig Frust abgebaut. Dass damit der Sache nicht wirklich gedient war und der Frust wahrscheinlich bald wiederkommt, weil eben so keine Verbesserungen erzielt werden können, scheint nicht weiter zu interessieren, denn man macht fröhlich immer weiter so. Frei nach dem Motto “ist doch deren Schuld, sollen sie halt nicht so einen Mist machen”. Das eigene Verhalten wird dabei null reflektiert. Und so kann es nicht weiter gehen. Dieses ständige nur Meckern anstatt konstruktiv zu kritisieren ist eine widerliche Volkskrankheit die endlich mal ausgemerzt gehört. Und daher werde ich dieses Verhalten immer wieder bemängeln. Ich kann andere Meinungen gerne einfach nur mal stehen lassen. Mit einem Freund von mir gehe ich häufig im Dissenz über bestimmte Themen auseinander, ohne dass dies ein Problem für unsere Beziehung zueinander darstellt. Weil wir uns eben im Respekt und sachlich begegnen und nicht stumpf Gemecker gegenseitig an den Kopf schmeißen. Wem das zu anstrengend ist, sollte sich vielleicht eher mal fragen: “Muss ich diese Meinung jetzt wirklich raus posaunen? Oder behalte ich sie einfach mal nur für mich, weil ich gerade keine Lust habe sie so zu formulieren, dass das ganze auch was bringt und schreie dafür einfach mal ins Kissen oder bearbeite einen Sandsack oder reagiere mich sonst irgendwie ab ohne andere dabei mit runter zu ziehen?” Ich denke das ist wirklich nicht zu viel verlangt.

  14. Ich habe den Verdacht, hier ist mindestens ein Antwort-Bot am Werke…

  15. Ich will die Wahl haben. Ich will mich nicht zum Versuchskaninchen für ein halbgares Mac OS X oder ein aufgezwungen innovatives Windows 8 machen. Ich will weiter Alternativen.

    Der Wunsch ist ja nobel, aber mit Mac OS X, Windows 8 und Android 4.x bist Du schon an der oberen Grenze angekommen.

    Ein “Betriebssystem” zu entwickeln ist kein Pappenstiel, und dann auch noch Entwickler für die darauf aufsetzenden Apps zu gewinnen ist auch nicht gerade trivial.

    Ein Entwickler ist ja schon froh wenn sein Baby auf einem OS so richtig gut läuft, ein zweites zu supporten ist schon ein notwendiges Übel, ein drittes und viertes zu supporten nervt dann einfach nur noch.

    Träum schön weiter…

    • Bei mobilen Systemen scheinen diese Träume längst wahr zu werden: iOS, Android, Windows Phone, BB10, QNX, Firefox OS, Tizen, Ubuntu, Sailfish OS, … Natürlich werden die nicht alle überleben, aber ich bekomme hier Alternativen. Warum sollte es nicht möglich sein, ein, zwei davon für Laptops zu portieren?

    • Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich muss hier auch mal eine Lanze für alle (ernsthaften) Entwickler brechen: es ist ein riesengroßer Berg Arbeit.

      Und das nicht im Sinne von “ich bastele mal zwei Monate” an einer Portierung auf ein neues Super-Schick-OS, sondern zuerst wären da mal VIELE JAHRE Zeit für Konzeption & Entwicklung des OS einzuplanen, und dann bei irgendeiner Portierung irgendeiner Anwendung darauf fallen sicher auch zuerst einmal einige System-notwendige Dinge ins Auge, die konzipiert und umgesetzt werden wollen.

      Wenn dann mal alles rund läuft, dann kann auch endliche die fragliche Anwendung portiert werden!

      Witzigerweise deuten alle OS beim GUI wieder in ein recht einheitliches Ökosystem bestehend aus Icons, Buttons, Labels, Checkboxen und dem ganzen anderen Quatsch, den Xerox PARC seinerzeit rund um das Pointing Device herum erfunden hat….

      Kurzum: es ist nicht so einfach wie es aussieht! Und das auch obwohl es eben so einfach wie möglich aussehen soll.

    • Da widerspreche ich dir mit keiner Silbe. Ich sprach ja auch nicht von “mal eben schnell ein neues Betriebssystem für meinen Laptop entwickeln”. Natürlich ist das viel Arbeit. Nur wundert mich da die schiere Menge an neuen “OSen” für mobile Systeme und warum das für PCs angeblich so ein großes Problem sein soll. Muss ja kein OS sein, das auf ALLEN PCs läuft. Wie gesagt: ein chic angepasstes Android und ich wäre fast schon zufrieden.

    • Mich würde ja mal interessieren wie du dir ein “schick angepasstes Android” auf dem PC vorstellst. Der Anspruch an Steuerung und Darstellung ist doch da ein ganz anderer. Darüber hinaus sollte man wissen, dass Android abgesehen von der relativ guten Nutzbarkeit auf dem Smartphone und der Offenheit für Apps usw. ein recht mieses OS ist. Es läuft doch ziemlich ineffizient und ist alles andere als sicher. Von Banking auf dem Smartphone würde ich derzeit jedem nur abraten.

    • Ja okay, ich glaube da halten die Firmen und die Entwickler bewusst einen größeren Abstand. PC stand schon immer für die große, potentiell recht bunte Mischung aus verschiedenster Hardware, wo viele Komponenten (leider) doch wieder ihre speziellen Treiber brauchen (IDE/SATA-Controller, HDs/SSDs, Grafik, Speicher usw. usw.). Ganz allgemein werden die Standards immer besser und besser, aber die Marke “PC” klingt doch irgendwie immernoch nach vielen notwendigen Custom Device Drivers..

      Worauf ich hinaus will: auf selbst spezifizierter oder selbst zu spezifizierender Hardware kann jeder Dödel (mit Entwickler-Hintergrund) ein OS schreiben. Aber ein OS, das viele verschiedene Hardware unterstützt zu schreiben ist eine ganz andere Liga.

    • @Benjamin Wagener: Ungefähr so: http://the.taoofmac.com/space/blog/2013/02/10/1230

      Gegen Touchscreen-Laptops habe ich übrigens nichts. ;)

    • Sieht interessant aus. Bleibt aber erstmal dabei, dass Android im Moment keine sonderlich gute Basis für ein ernsthaftes PC-OS wäre. Da ist halt wesentlich mehr nötig, als einfach nur eine nette graphische Oberfläche.

  16. Übrigens, das alles gilt unter der Annahme, dass Du ganz sicher all Deine genannten OS’se auf Deinem Laptop zum Laufen bringen können wirst! Jawoll.

    “iOS, Android, Windows Phone, BB10, QNX, Firefox OS, Tizen, Ubuntu, Sailfish OS” – mit genügend Zeit, Nerven und Ausdauer kannst Du sie jetzt sofort alle selbst auf Deinem Laptop installieren ;-)

    Das Dilemma das hier sichtbar wird, zeigt ganz deutlich auf, warum der Support vom Entwickler so wichtig ist (im privaten Bereich total ignoriert, im geschäftlichen Verkehr teuer bezahlt). Angefangen bei der Installation des OS bis hin zum laufenden Support – das, was Android, Windows und iOS bieten ist ein echter Mehrwert, der dem End-User wohl leider erst begreiflich wird wenn der Mehrwert nicht mehr da ist.

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder