iSpy Tank:
Ferngesteuerter Panzer mit der Lizenz zum Filmen
Der iSpy Tank ist nicht nur ein ferngesteuertes Fahrzeug, das im Zweifel in schwierigerem Gelände zurecht kommt, er hat eine weitere Besonderheit: eine integrierte Kamera.
Was macht wohl die Katze im Speisezimmer? Stiehlt Sohnemann womöglich Kekse aus der Küche? Und wo verbuddelt der Hund eigentlich im Vorgarten die Leckerli? All das kann man jetzt mit dem iSpy Tank herausfinden. Der auf Flug- und Fahr- Gadgets spezialisierte Händler iHelicopters.net hat ihn in sein Sortiment aufgenommen. In Asien ist er unter dem Namen Instant Spy Tank erhältlich. Beide Fahrzeuge sind identisch.
Man erhält einen auf den ersten Blick normalen Boliden, der mittels iPhone, iPod Touch oder iPad kontrolliert wird. Dank entsprechender App darf der Mini-Panzer mit seinem Kettenrädern bewegt werden. Ein Infratotsender kommt nicht zum Einsatz, stattdessen wird Verbindung über WLAN aufgenommen. Das ist ganz praktisch, denn so kann man Gebrauch von der Kamera machen.
Mit integrierter Kamera
Auf Knopfdruck fährt man die integrierte Kamera aus, mit der Videos in Echtzeit aufgenommen beziehungsweise an das iOS-Gerät übertragen werden. Oder man knipst auch einfach nur Fotos. In der Theorie darf man demnach die Haustiere filmen oder eben anderen Spionage-Aktivitäten nachgehen. Laut iHelicopters.net ist eine Bedienung über das Internet auch vorgesehen. Während der Geschäftsreise schauen, was der Gatte bzw. die Gattin gerade so treibt – ein naheliegender Gedanke, oder?
Leider ist es nicht möglich, die Kamera über die App zu drehen, folglich muss das Fahrzeug selbst in die gewünschte Richtung gelenkt werden. Ebenfalls ist nicht bekannt, welche Auflösung die Cam besitzt. Gerade dieser Aspekt ist sehr wichtig, wie das sehr ähnliche Konkurrenzprodukt von Maptac verdeutlicht. Der knapp 120 Euro teure QCAR SpyCar erzeugt sehr unbefriedigende Videos, wie dieses Beispiel auf YouTube verdeutlicht.
Ansonsten verfügt der iSpy Tank noch über Scheinwerfer beim Fahren und kann auch für Outdoor-Einsätze genutzt werden – sofern im Garten eine Wi-Fi-Verbindung besteht. Die Reichweite des Infrarot-Senders/Empfängers beträgt maximal 30 Meter.
Preis
Der iSpy Tank kostet auf iHelicopters.net 99 Dollar (75 Euro) – inklusive Versand in Europa. Die sechs AA-Batterien für das Gefährt sind im Preis nicht enthalten. Wer es günstiger wünscht, wird bei dem chinesischen Händler Brando fündig. Der verkauft den Instant Spy Tank für 89 Dollar (67 Euro) inklusive Standard-Lieferung in hiesige Gefilde – alternativ sogar als schwarzes Modell. In beiden Fällen gibt es die App im AppStore.
































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23. Januar 2013 um 11:58
Das klingt ja nach purem ununterbrochenem Fahrvergnügen. :-)
23. Januar 2013 um 12:04
Tja, da hat es derjenige, der meinen Artikel korrigiert hat, zu gut gemeint. :D Oder anders gesagt: So sollte es nicht heißen…die Reichweite beträgt 30m, nicht die Akkulaufzeit. :) Danke für den Hinweis.
23. Januar 2013 um 12:09
Die Lösung ist hier wohl ein mobiler Hotspot am Panzer befestigt ;-)
23. Januar 2013 um 17:41
WLAN ist sehr lobenswert, aber warum immer nur AdHoc-Modus?
Ich möchte den in einem bestehenden WLAN steuern können, also Infrastructur-Modus! Er soll kein eigenes Netz aufspannen!
24. Januar 2013 um 12:00
Laut der Seite hat die Fernsteuerung (Infrarot über Klinkenanschluss) nur 8-10m Reichweite und die Video-/Soundübertragung via W-LAN 30m (100ft).
http://ispytank.com/index…-spy-tank-white.html
Das halte ich ja für deutlich wahrscheinlichere Angaben. Wobei ich mich frage, wie gut das wirklich noch bei Sonneneinstrahlung etc. funktioniert (vermutlich wenig bis gar nicht) und wieso der Hersteller überhaupt hier noch eine InfrarotFernbedienung verbaut. Wahrscheinlich besteht das nur aus einer billigen W-LAN-Kamera, sowie der Elektronik von den ganzen anderen IR-Fahrzeugen des Herstellers.
24. Januar 2013 um 20:03
Also die Idee an sich finde ich cool und so etwas wollte ich schon haben, als ich in der Grundschule war. Aber bei dem Preis, glaube ich einfach, dass es Mängel in der Qualität gibt. Sei es jetzt bei der Videoübertragung oder die Reichweite der Steuerung. Und ein weiteres Auschlusskriterium ist für mich, dass es die App scheinbar nicht für Androidgeräte gibt.