DVB-T:
Ist das terrestrische Fernsehen am Ende?

RTL hat vergangene Woche angekündigt, aus DVB-T aussteigen zu wollen. Nach groß angelegten Kampagnen der Rundfunkverbände und hohen Gesamtinvestitionen in den vergangenen Jahren wäre das eine schallende Ohrfeige für den Zuschauer. Allerdings könnte RTLs angekündigter Rückzug eine bloße Taktik sein, um die Kosten zu reduzieren.

DVB-Zimmerantenne - ein Auslaufmodell? Bild: TechniSat

DVB-Zimmerantenne - ein Auslaufmodell? Bild: TechniSat

Abgehackte Signale, lange Umschaltzeiten, nur maximal 32 Sender, nicht einmal Full HD: Das Digitalfernsehen über Antenne, DVB-T, ist nicht zum versprochenen Heilsbringer geworden. Der Nachfolger des analogen Antennenfernsehens hat Nachteile gegenüber digitalem Kabel- und Satellitenempfang. Kommen für einen Sender noch hohe Übertragungskosten hinzu, dann ist das Maß langsam voll: RTL hat angekündigt, seine Sender aus DVB-T nehmen zu wollen. Schon ab Juni soll das Programm der Gruppe im Raum München nicht mehr ausgestrahlt werden, bis Ende 2014 bundesweit. Dass dann andere Sender dem Beispiel folgen, wäre wahrscheinlich. Ist DVB-T damit schon am Ende?

RTL macht deutlich, dass es vor allem um wirtschaftliche Gründe geht. Um die wegbrechenden Werbeumsätze zu kompensieren, müssen höhe Einnahmen her. Geld verdienen kann man etwa über Mediatheken im Netz und verschlüsselte Premium-Sender über digitalen Kabel- oder Satellitenempfang. Die begrenzten Frequenzen für DVB-T, die RTL nur wenige Sendeplätze erlauben, ließen sich nicht mit zusätzlichen Pay-TV-Kanälen bestücken. Zusätzlich weist RTL darauf hin, dass die Übertragungskosten für DVB-T angeblich 30 Mal so hoch seien wie über Satellit. Die Senderkette stellt in ihrem Protestschreiben in Aussicht, sich die ganze Sache zu überlegen, bekäme sie Planungssicherheit und feste Sendeplätze von Bund und Ländern zugewiesen. Doch auch dann bleibe DVB-T für die Kölner ein teurer Spaß.

Das wäre es dann mit terrestrischem TV in Deutschland

Es wäre vielleicht nicht all zu schade um DVB-T, aber eine echte Alternative gibt es bislang auch nicht. Satellitenschüsseln sind weder hübsch, noch fehlerfrei oder an jedem Mietshaus erlaubt, digitales Kabelfernsehen steht längst nicht flächendeckend zur Verfügung. DVB-T2 ist noch nicht verfügbar. Sauer wäre ich ganz persönlich auf die Rundfunkverbände, die DVB-T erst vor wenigen Jahren als das nächste große Ding angepriesen und mit diesem Argument das analoge Fernsehen nach und nach abgeschaltet haben. Jetzt ist doch alles nichts gewesen? Na gut, mit Kosten von zuletzt deutlich unter 100 Euro für eine DVB-T-Box will ich mich über die finanzielle Komponente nicht großartig beschweren. Mir tun aber gerade ältere Fernsehzuschauer Leid, die sich gerade erst an das neue Digitalfernsehen gewöhnen mussten und bald schon wieder in die Röhre gucken könnten.

Zumal nicht geklärt ist, wie es jetzt eigentlich weitergehen soll. Doch eine Schüssel? Warten, bis Kabel Deutschland oder Unity Media alle Orte flächendeckend mit DVB-C ausbauen? Aber würden wir jetzt auf DVB-T2 wechseln, bräuchten wir dann in vier, fünf Jahren schon wieder einen neuen Empfänger? Die Frage erübrigt sich eh, denn mal eben schnell auf DVB-T2 wechseln können wir nicht. Die Technik wird gerade erst in einigen Pilotprojekten getestet, es würde noch Jahre dauern, bis wir sie mit neuen Receivern in unseren Wohnzimmern empfangen könnten. Trotz der Vorteile, die DVB-T2 mit sich brächte (mehr Kanäle, schnelleres Umschalten, HDTV), dürfte das einfach zu spät sein. Macht RTL jetzt Ernst mit der Ankündigung, das Programm rauszunehmen (womit auch RTL II, Super RTL, n-tv, Vox verschwinden würden), dann wäre das terrestrische Fernsehen in Deutschland wohl am Ende.

Müssen mit Full HD schon zufrieden sein

Zum Schluss bleibt die Frage, wie es denn eigentlich weitergehen soll. Praktisch alle Technikmessen der vergangenen Monate stellten Fernseher mit 4K vor, also der vierfachen Full-HD-Auflösung. Gemessen an den Fortschritten der Display-Technik ist das auch nachvollziehbar und wünschenswert, hält man sich vor Augen, dass neueste Smartphones mit 5 Zoll bereits die gleiche Auflösung haben wie der handelsübliche 1-Meter-Fernseher, den ihr euch vor einem Jahr gekauft habt. Woher sollen aber die Signale kommen?

Die Kabel-TV-Anbieter werben verstärkt mit Full HD möglichst vieler ihrer Sender, die Satellitenbetreiber auch. HD und gut, mehr geht erst einmal nicht. Selbst eine Blu-ray, das gegenwärtige Optimum eines optischen Datenträgers, bringt es “nur” auf Full-HD-Auflösung. Wir bräuchten ein flächendeckendes Fiber to the Home (FTTH), um noch höhere Signale auf unsere Fernseher zu schicken. Bis wir das bekommen, werden aber noch einige Jahre ins Land ziehen. Die Display-Hersteller werden uns in der Zwischenzeit vor Augen halten, was wir alles versäumen: 8K-OLEDs gibt es schon jetzt,16K sind sicher auch nur eine Frage der Zeit. Der gemeine DVB-T-Zuschauer würde sich derweil schon über reibungslosen Empfang freuen, oder einfach darüber, dass RTL und Co. es sich vielleicht doch noch einmal überlegen.

 

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Redakteur bei neuerdings.com, netzwertig.com und dem Euronics Trendblog. Neue Gadgets und Software? Liebend gerne! Aber nur, wenn sie das Leben auch wirklich leichter machen.

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24 Kommentare

  1. Ich denke mit ein Problem des “Überallfernsehens” ist zum Einen, dass es von den überall genutzten Geräte, nämlich den Smartphones und Tablets, so gut wie gar nicht berücksichtigt wird. Zum Anderen hat dieses Fernsehen aber auch das gleiche Problem wie das Fernsehen bei Kabel- und Satellitenübertragung: Es ist eher nur ein Broadcasting-Medium. Klar DVB-T2 soll das ändern, aber das dauert ja noch. Aber selbst mit einem Rückkanal wird es trotzdem nicht VoD sein. Und das ist es halt was immer mehr verlangt wird. Die Leute wollen das sehen was sie sehen wollen, wenn sie denken, dass es dafür Zeit ist und nicht wenn irgendein Sendeverantwortlicher meint, dass die richtige Zeit dafür ist. Und da ist das Internet mit seinen Mediatheken halt überlegen. Und wenn LTE und WLAN-HotSpots weiter so ihre Verbreitung finden, dann wird DVB-T2 schlichtweg überflüssig. So sehe ich das zumindest.

    • Es reicht doch als Broadcasting.
      Wer will denn Rückkanal beim Fernsehen? Sowas wird zwar immer wieder versucht, aber brauchen braucht mans doch nicht wirklich?
      Und Sender/Sendungen, die bislang Telefonanrufe als Rückkanal nutzen, brauchen das auch weiterhin, weil darüber Finanziert wird.

      Wer selber entscheiden will, was er wann sehen will, kann das auch heute schon und zwar richtig ‘offline’. Man zieht sich seine Aufnahmen einfach zuhause aufs Handy und kann die unterwegs gucken, ohne zu derzeit irgendwas empfangen können zu müssen.

      Einen brauchbaren und recht universellen Rückkanal (fast jeder Fernseher oder Receiver mit Scart) gab es mit der Betty-Fernbedienung vor ca 3 Jahren.
      Nur war das bloß ein Test-Ballon mit vermutlich geplanter Pleite…
      Vorteil gegenüber Smartphone-Rückkanälen war, das man die Sendungen nicht live gucken musste. Es ging auch mit Receivern mit Festplatte, die den Videotext mit aufnehmen (machen die meisten wohl, meiner kanns)

    • @mega: Ein Rückkanal ist nicht nur für Umfragen, Betty und Co.. Auch schon, wenn man passend zum Sendesignal passende Einblendungen von Links von Zusatzinformationen brauchen einen Rückkanal, einfach nur um zu kontrollieren an welcher Stelle die Ausstrahlung beim Endpunkt. Mediatheken können da einfach mehr. Schauen sie sich einfach mal an, was die tagesWEBschau oder Zapp da u.a. feines mit machen.

      Klar kann man schon heute sich einen digitalen Videorekorder zu Hause einstellen und dann die Aufnahmen konvertieren und aufs Smartphone laden. Etliche wollen oder können sich keinen Receiver mit Aufnahmefunktion zulegen und noch weniger beherrschen es von diesen Videos aufs Handy zu laden. Da bedarf es einfacher Wege über Mediatheken.

      Bitte nicht immer vom Vollnerd mit vollem technischen Kenntnis, sondern vom Otto-Normalverbraucher ausgehen. Insbesondere bei den jüngeren Otto-Normalverbrauchern steigt die Zahl derer welche den individuellen Konsum von Sendungen wünschen und dem wird ja auch immer mehr entsprochen.

    • Mediatheken können auch nur ‘mehr’, weil man dort nicht an alte Standards gebunden ist.
      Die Einblendung von Links erfordert keinen Rückkanal, nur ‘normales’ Internet. Es Bedarf also nur einer Praktischeren Methode, als einen in der Sendung Vorgelesenen/Angezeigten Link abzutippen.

      Und unter den Ottto-Normal-Verbrauchern gibts genug, die Fernsehen nur/fast-nur live gucken. Die also kein Archiv nach Wunsch brauchen.

      Wie auch immer. Man braucht wohl einfach 2 Techniken. Sowas wie Mediatheken (aber irgendwie einheitlich und brauchbar, z.b. mit Podcast-ähnlicher Abofunktion und ‘merken können’ der gesehenen/nicht-gesehenen Folgen, natürlich Geräteübergreifend).
      Und eben ganz stumpfes klassisches Live-Fernsehen zum berieseln lassen, ggf mit Betty-ähnlichen Funktionen per Handy-App oder am Notebook. Das ganze aber so, das es auch mit nem Recorder klappt und nicht nur live.

      Ideal wäre natürlich, man abonniert seine Sendungen und die werden je nach Möglichkeit (nicht jeder hat schnelles Internet) entweder durch aufnehmen vom klasischen Fernsehen oder per Internet geladen.
      Das ganze natürlich mit offenen Standards, Bedienerfreundlich für Otto-normal-verbraucher und mit Apps und Synchronisierung zwischen den Geräten.

    • Klar können Mediatheken “nur” mehr, weil sie sich neuer Techniken bedienen können. Aber gerade deswegen werden sie ja immer beliebter. Sehr viele gucken z.B. auch die Casting-Shows usw. der privaten Sender im Stream, weil sie gleichzeitig einen Chat im Fenster haben, ihre Meinung zum aktuellen Kandidaten abgeben können oder weil sie gleich noch zusätzliche Infos zu dem gesungenen Lied oder dergleichen bekommen.

      Und klar gucken derzeit noch viele live, aber immer wollen halt die gerade genannten Zusatzfunktionen immer häufiger. Und ansonsten ging es mir eben darum wohin sich etwas entwickelt und da wird es halt immer mehr, dass die Leute nicht live gucken wollen nach Vorgabe der Programmchefs, sondern wann es ihnen passt. Und manche Sendung kann man u.U. auch allein deswegen nicht live gucken, weil sie parallel zu einer anderen Sendung läuft.

      Es geht mir also um die Betrachtung einer Entwicklung und nicht nur eines stumpfen hier und jetzt Ist-Zustands.

  2. Also bei uns in Dortmund ist DVB-T eine Lösung für Gelegenheits-Fernsehgucker oder für den Übergang (neue Wohnung etc.). Receiver kosten nicht nur unter 100€ sondern etwa 30€, also eine echt günstige und schnelle Sache.
    Der Grund, warum sich kaum jemand auf Dauer für DVB-T entscheidet, ist die mäßige Qualität (Bildartefakte, Ruckeln,…) und wetterabhängige Störanfälligkeit.

    • Was nehmt ihr dann hauptsächlich? Kabel oder Satellit?

    • Naja genaue Zahlen habe ich nicht, lässt sich wohl auch schwer sagen.
      Fakt ist: Obwohl Kabel überall verfügbar ist (und oft diese Kabelgrundgebühr mit der Miete schon bezahlt wird), greifen immernoch viele auf die Schüssel zurück. Das liegt zum einen an finanziellen Gründen, zum anderen an der Sendervielfalt (viele Migrantenfamilien schauen “Heimat-Fernsehen” auf Hotbird).

    • Überall Kabel verfügbar ist kein Fakt.
      Hier liegts zwar in der Straße aber nicht im Haus.
      Und im Grunde bin ich froh drum, erspart diese Betrügerischen und nervigen Drücker-Methoden genauso wie die ganzen Probleme und Einschränkungen gegenüber der Schüssel.

      Und bei den Zwangsgängelungen der Kabelbetreiber (außer KabelBW) ist Digital-Kabel auch nur entweder für Voll-Nerds, oder für die anspruchslosen Fernseher der mit der Zwangshardware zufrieden ist.

  3. Jahrelang hat PAL gereicht, jahrelang lang hat Analoges Antennenfernsehen gereicht, und noch länger UKW…
    Und auf einmal muss alle paar Jahre ne neue Technik her, die natürlich zu nix aufwärts oder abwärts kompatibel ist. Und passend dazu neue Geräte, die man entweder ganz zu Anfang sauteuer kauft oder erst später dann billig, kurz bevor die Technik abgeschafft wird und das Gerät nutzlos wird.

    DVB-T sollte ja das ‘Überall-Fernsehen’ werden.
    Draus geworden ist ja auch nicht viel. Man muss ein eigenes Gerät mitschleppen (statt die Technik in Smartphones einzubauen).
    Empfang ist von ‘überall’ weit entfernt.
    Handy-Streaming-Fernsehen ist vom Massenmarkt auch weit entfernt.
    Damit ist DVB-T bislang nur ne Alternative, wenn Schüssel oder Kabel nicht geht. Und wenn die Pro7Sat1-Gruppe auch noch aussteigt, hat sich das ganze schnell erledigt.

    Und wer die Erfahrung mit DAB und DAB+ schon gemacht hat, wird dann in DVB-T2 nicht nochmal investieren wollen…

  4. Wir bräuchten DVB-T schon..
    Wir haben in der Schüssel noch eine nicht Digitalkompatible LNB und Kabel gibts nicht, daher haben wir für den Fernseher (48″) nur DVB-T.
    LNB lässt sich auch nicht ausstauschen, da man nicht aufs Dach hochkommt (Haus direkt an Bürgersteig).

    Daher ist DBV-T z.T einzige Möglichkeit.
    Wenn es Glasfaser Internet (wie Google Fibre) gäbe, wäre das ganze aber für die nächsten Jahre gelöst :D

  5. Ganz einfach das zusätzliche Geld vom GEZ-Nachfolger investieren,dann hatten alle was davon !!!!

  6. Der Schritt von RTL ist nachvollziehbar. Stören tuts mich nicht. Ich schaue über Satellit, aber auch das sehr wenig. 90% schaue ich über meinen Mediaplayer (Filme & Serien ohne Werbeunterbrechnung) woher die herkommen, na ja. Das Fernsehen der Zukunft wird so wie wir es heute kennen eh nicht mehr geben. Streaming und Video & Demand inkl. Flatrate darauf wird es hinauslaufen. Ähnlich wie es bei Spotify für MP3s läuft.

  7. Also ich muss auch sagen mir ist es total egal. Ich mein auf den besagten Sendern von RTL läuft eh nur Müll. Ich habe vor guten 3 Jahren meinen TV verkauft und bereue es auch überhaupt nicht. Das was ich gucken möchte, zB Serien oder Filme die gibt es im Internet. Zwischen durch gehts dann für einen guten Film ins Kino und da war es. Die WM konnte man auch im Internet direkt bei ARD oder ZDF gucken. Und sonst läuft doch echt nichts tolles im deutschen TV. Der ganze Casting Quatsch und Bauer sucht Frau und was weiß ich nicht noch alles ;)

  8. Das Fernsehen ghört ins Internet! Über kurz oder lang werden eh alle Medien ins Netz wandern.
    Also weg mit DVBT, Radio, Telefon usw. und endlich Platz ein breitbandiges, mobiles Internet schaffen.

    • Und dann soll jede Oma mobiles Internet für Ihre Radios bezahlen, weil die DSL weder hat noch braucht?
      Gibts dann die Radios kostenlos, aber mit 2 Jahres-Vertrag für 30 Eur/Monat + GEZ-Nachfolger?

      Also auf die Grundversorgung reduzieren könnte man es, aber ganz weg?
      Also je 2 Fernsehsender und 2 Radiosender per GEZ finanziert (maximal 5 Eur/Monat, der ganze öffentlich-rechtliche Schrott ist ja schon jetzt nicht mehr Wert).

      Und wer mehr Progrogramme oder mehr Funktionen will, zahlt eben entweder mit Geld oder durch Werbung-ertragen und bekommt die Programme dann per Internet oder Schüssel oder Umts/LTE.
      Nur wird durch die Internettisierung sicher die Standardisierung leiden. Für 30 Sender brauchts dann 6 Settop-boxen + Smart-TV + 10 Abos/Accounts.

  9. DVB-T hatte für mich, bis Dato, lediglich einen Markt. Zusatzverkauf für Autobauer.

    Denn nirgends sehe ich Mitmenschen auf: Wiesen, Balkonen, öffentlichen Verkehrsmittel, etc. fernsehen.
    Es wurde für mich erst an einem Punkt interessant, als mich der Fahrzeug-Konfigurator / Verkäufer nach:,,TV-Empfang” befragte. Und hier wurde mein männlicher “Spiel,- und Angeber Nerv” getroffen.
    JA, KLAR !
    Sicher möchte ich während der Fahrt, im Stau, dem warten auf einen freien Parkplatz, etc. fernsehen gucken können. Während der 6 monatigen Produktionsphase malte ich mir regelmäßig aus, wo ich den überall Filme und TV sehen könne.
    Nun gehöre ich zu den SUV-Neulingen, weswegen der Wald mein favorisierter Ort wäre.

    Also Standheizung an, “leckerer” Kaffee aus der portablem Senseo-Maschiene, ein bisschen was zu knabbern, meinen Bruder geschnappt und ab.
    Soweit mein Gedanke…

    Jetzt steht die Kiste hier bereits seit ca. 2 Monaten und passiert ist dieses Prozedere nie.
    Denn man hat einfach keinen Bock einen Film, bzw. Fernsehen über einen Autobildschirm zu sehen…
    Egal wie gross der auch sein mag, es bleibt ein Autobildschirm, kleiner als ein iPad.

    Zudem und jetzt kommt der Brüller, schaltet ab 2Km/h das TV/Video Bild ab. Das heisst es läuft lediglich der Ton…

    Fazit:
    TV lief bisher erst zweimal.
    - Als ich letztens auf meine Freundin wartete
    - Aus Neugier / Test
    Einziger Vorteil mit dem TV-Paket kann ich DAB+ empfangen und das hat tatsächlich Nährwert.

    Also mir fallen ebenfalls keine plausiblen Gründe ein DVB-T aktiv zu nutzen oder umzusteigen. Ausser man STEHT im Stau oder sieht mit dem Laptop, mit Freunden am See, Terrasse ein Spiel.

    LG
    Flo

    • Je nach Auto/System kann man den TV-Empfang während der Fahrt auch freischalten.
      Macht natürlich dann nur für Beifahrer Sinn, der Fahrer sollte besser auf die Straße gucken.

    • @mega
      Bei:
      Benz, BMW, VW-Konzern (auch Audi, Porsche,etc.)
      wird das nicht freigeschaltet.
      Ich war, naiv wie ich bin, in meiner Vertragswerkstatt und wollte dies einleiten.
      ABER mir wurde sofort klargemacht, dass damit sämtliche Garantieansprüche erlüschen und das Autohaus zudem seine Lizenz verlieren könne.
      Das Fahrzeug entspräche den Gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr.

      Nun weiss ich, dass sich der Betrieb dieser Systeme in einer gesetzlichen Grauzone befinden. Es gibt ganz klar Bestimmungen über den Betrieb von Mobiltelefonen aber keineswegs den der Nutzung von Navigationssystemen während der Fahrt.

      Also legen sich die Unternehmen künstlich selbst solche Bestimmungen um auch nach wie vor Ihre 5 Sterne beim EURO NCAP Sicherheitstest abzugreifen.

      Klar ich könnte nun zu einer traditionellen Kfz Werkstatt fahren um mir mit Ihren Rechnern an meinem Systemen rumfummeln zu lassen, aber dass ist mir zu heiss. Zumal es sich um ein WA-Leasingfahrzeug handelt.

      LG
      Flo

  10. Das macht man ja auch nicht in der Vertragswerkstatt…
    Im einfachsten Fall reicht es, einen Tacho-Signal-Stecker vom Radio zu entfernen. Kann aber auch sein, das es in Service-Menüs geht. Oder es ist ein wirklicher Eingriff oder Zusatzgerät o.ä. nötig.
    Dazu sucht man sich am besten ein Forum zum jeweiligen Auto-Typ. Ob die Garantie weg ist, kommt auch auf die Art des Eingriffs an.
    Und man sollte sich auch überlegen, was mit der Versicherung ist, wenn die TV-Ablenkung irgendwie nachgewiesen werden kann.

    Problem ist nicht unbedingt der Crashtest (sofern die Punkte überhaupt was mit dem un/möglichen TV-Gucken zu tun haben). Es ist eher die Sorge, das jemand den Hersteller verklagt oder der einfach so in die Kritik gerät wenn Unfälle wegen Fernsehen passieren.
    Das führt soweit, das in manchen Autos das Navi während der Fahrt nicht bedient werden kann. Ob das die Sicherheit erhöht, wenn dafür die Autos irgendwo rechts ran gefahren werden und halb im Weg stehen?
    Beifahrer zählen wohl eh nicht, da ja statistisch kaum mehr als 1 Person im Auto sitzt.

    • Ja, dass ist wahr. In den meisten Fällen sitzen wir tatsächlich alleine im Wagen. Oder es ist zu beobachten, dass dies auf der AB nicht anders ist.

      Stecker lösen, verbindungsfeil ist nicht möglich. Es muss tatsächlich über das Service-Menü laufen.
      Zumal mit dem Tacho sämtliche Assistenten (Müdigkeit, Len,-Spur. Assi. etc.) verbunden sind. Zudem steuert sich die Lautstärkeanpassung ebenfalls über das Tacho.
      Um es auf den Punkt zu bringen Eingriffe sind so eine Sache. Man kann an den richtigen Mechaniker, aber auch an den falschen geraten. Und am Ende muss ich dann meiner Werkstatt den Eingriff erklären.
      Sooo wichtig ist mir das ganze nun nicht :-)

      Aber das ist nur doch etwas zu OT.
      Es sind die Einsatzgebiete des DVB-T von denen ich glaue, dass diese zu gering sind als das Medienkonzerne diese weiterhin unterstützen.

      Wir nutzen T@Home und sind wirklich zufrieden. Zumal sämtliche Attribute erfüllt werden welche DVB-T fehlen.

      LG
      Flo

  11. DVB-T nutze ich kaum noch, das habe ich vor allem in der Übergangszeit genutzt, bis unser TV-Kabel von Analog auf DVB-C umgrstellt wurde. Sat kommt für mich leider nicht in Frage, da dies a) seitens der Hausverwaltung nicht erlaubt ist und b) mein West-Balkon eh keine freie Sicht auf einen Satelliten hat. Ich habe zwar noch einen DVB-T-Stick, habe diesen unterwegs an meinem Netbook jedoch noch praktisch nie wirklich genutzt. Übers Smartphone würde ich manchmal gerne unterwegs TV glotzen, aber welches Handy hat schon einen eingebauten DVB-T-Receiver…? Ich sehe terrestrisches TV als “Notlösung” an; das war es ja auch, als es noch kein DVB-T gab.

  12. hallo erstmal Ich selber habe mir beim Kauf überleg was Ich holen soll dvb-T oder dvb-S dann ist mir wieder eingefallen das Schüssel beim Vermieter nur geduldet ist und jeder Zeit untersagt werden kann das kann mir bei dvb-t nicht passieren Ich selber kenne jemandem der mußte wieder alles Abbauen weil kabel Deutschland Kabel verlegt würde davon mahl ganz abgesehen sehen die Städte aus wie funk häuser wenn man sich Berlin anschaue ist an jeder ecke 100 Sat Schüsseln und Kabel Deutschland was bei mir verlegt ist habe Ich noch nicht mahl bases Programme drin öffendlich rechtliche Sender und wenn man mahl nicht Zahlt bleibt die Rohre aus das wegen dvb-T ist besser so.

  13. Ich kenne einige Leute, die DVB-T, so wie ich auch, genau so nutzen und mögen wie es ist. Einfach mal schnell einschalten und berieseln lassen. HD ist nichts anderes als Geldmacherei. Es interessiert die Massen nur dummerweise nicht, dass sie bei normalem Sitzabstand gar nicht in der Lage sind die höhere Auflösung mit ihren Augen überhaupt wahrzunehmen. Der einzige sichtbare Unterschied wird durch höhere bitraten verursacht. Noch höhere Auflösungen sind für Privatanwender einfach nur überflüssig. Rückkanal will ichgarantiert keinen haben. Ich mag Fernsehen, so wie es schon immer war, einfach und unkontrolliert. Abgesehen davon sind arte und 3sat ohnehin die einzigen Sender, die ich mir geben kann, dieser ganze Privatrotz ist doch nicht zum Aushalten. Aber naja – dumme Medien für dumme Völker.

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