D-Link DIR-505 WLAN-Router im Test:
Kompakter Alleskönner

Der DIR-505 von D-Link hat mehr drauf als ein Überraschungs-Ei. Nicht drei, sondern sogar vier Dinge beherrscht der kleine Alleskönner: Router-Modus, Access Point-Modus, Repeater-Modus und Wi-Fi Hotspot-Modus stehen zur Wahl. Wir haben alle für euch getestet.

D-Link DIR-505 Mobile Companion (Bilder: Frank Müller)

D-Link DIR-505 Mobile Companion (Bilder: Frank Müller)

Ohne WLAN-Zugang kommt man sich heutzutage wirklich von der Welt abgeschnitten vor. Der kompakte D-Link 505 verschafft den Zugang auf unterschiedlichste Arten. Dabei ist das Gerät insgesamt nur ungefähr so groß wie ein Ladestecker, ideal also auf Reisen. Am USB-Anschluss kann man zudem sein Smartphone laden, wenn auch nur recht langsam, wie ein Kommentator auf Amazon bemängelt. Aber das Laden kann ja sowieso nur eine Nebenfunktion sein. Laut Hersteller D-Link ist der DIR-505 ein “All-in-one Mobile Companion”, also ein mobiler Begleiter, der so gut wie alles bietet, was man sich in Sachen WLAN wünscht.

D-Link DIR-505
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D-Link DIR-505 mobile Companion

Repeater-Modus

Der erste Modus, den ich getestet habe, ist der Repeater-Modus. Im weitläufigen Büro ist es normalerweise um die WLAN-Verbindung schlecht bestellt. Vor der Tür sind auf dem iPhone noch drei Balken zu sehen, auf dem Weg zum Platz sinkt die Anzeige von 2 auf 1, am Platz ist dann auf einmal nur 3G vorhanden. Also den D-Link DIR-505 ausgepackt, Schiebeschalter auf “Repeater” gestellt und das Gerät in der 2-Balken-Zone in die Steckdose gesteckt. Danach das WLAN-Netzwerk des DIR-505 ausgewählt (der Name befindet sich auf dem Gerät), die 192.168.0.1 im Browser aufgerufen und den Anweisungen des Einrichtungsassistenten gefolgt.

Ich musste in diesem Fall nur aus der Liste der vorhandenen Netzwerke das aufrufen, das ich erweitern wollte, das Passwort eingeben und rund eine Minute warten, bis der D-Link DIR-505 wieder neu gestartet war. Schon konnte ich mich dauerhaft über drei Balken beim WLAN auch am Arbeitsplatz freuen.

Router- und AP-Modus

Besitzt man nur ein Modem, mit dem man ins Internet geht, kann der D-Link DIR-505 als Router ein WLAN aufbauen und andere Rechner sowie Smartphones kabellos mit dem Internet verbinden. Hat man schon ein Heimnetzwerk (LAN) aufgebaut, kann man es in diesem Modus zum WLAN erweitern.

Access-Point-Modus

Im Modus verbindet der D-Link 505 zwar drahtlose Geräte miteinander, fungiert aber nicht als Router. Das ist praktisch, wenn man schon einen Router besitzt, der lediglich kein WLAN kann oder nur veraltete Standards beherrscht und nicht WLAN 802.11n.

Man verbindet einfach seinen Router über Kabel mit dem D-Link 505 und konfiguriert alles über den Browser. Es empfiehlt sich, die aktuelle Firmware und die deutsche Sprachdatei zu laden. Dann erscheint die Oberfläche auch komplett auf Deutsch.

Wi-Fi Hotspot-Modus

Im Wi-Fi Hotspot-Modus baut man mit dem D-Link ein eigenes WLAN auf und verbindet dieses kabellos mit einem Wi-Fi Hotspot, beispielsweise im Hotel. So kommt man bequem auch mit mehreren Geräten ins Internet, schirmt aber sein eigenes kleines WLAN gleichzeitig vor dem Zugriff von Fremdgeräten ab.

Fazit: Vielseitiges Gerät zum guten Preis.

Für den kleinen Preis von weniger als 40 Euro auf Amazon (Affiliate-Link) bietet der D-Link DIR-505 eine ganze Menge und lässt sich sehr vielseitig einsetzen. Allerdings sollte man sich vorher die Amazon-Rezensionen genau durchlesen: Nicht für alle Anwendungsgebiete ist der D-Link DIR-505 optimal. Es würden den Rahmen sprengen, die Kritikpunkte hier alle aufzulisten, denn sie sind teilweise sehr persönlich.

Als WLAN-Repeater oder Wi-Fi-Access-Point funktioniert das kleine Gerät jedoch ganz prima und lässt auch innerhalb weniger Minuten einrichten. Zu kritisieren hätte ich nur die beigelegte Mini-CD, die man mit Slot-In-Laufwerken besser nicht benutzen sollte. Ich kenne Fälle, bei denen so eine CD im Laufwerk verschwunden ist und es unbrauchbar gemacht hat. Besser, man lädt sich das Handbuch direkt von der Website zum D-Link DIR-505. Hier findet ihr neben der ausführlichen Bedienungsanleitung auch technische Spezifikationen und ein Datenblatt zum Herunterladen.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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5 Kommentare

  1. Was ist denn das Besondere an dem Wi-Fi Hotspot-Modus, ist das nicht einfach der AP Modus?

    • Nicht ganz, Fabian. Im AP-Modus verbindet man den DIR-505 per Kabel mit dem Router. Im Wi-Fi-Hotspot-Modus nutzt der DIR-505 den kabellosen Zugang zu einem bestehenden Netz und baut ein eigenes zweites WLAN auf. Alle Geräte in diesem WLAN haben dann Internet-Zugang über den Wi-Fi Hotspot des ersten. Ganz praktisch, wenn man im Hotel nur einen Zugang erhält, aber mit Rechner, Tablet und Smartphone ins Internet will.

    • Achso alles klar. Das hätte ich für den letzten Urlaub gut gebrauchen können.

  2. Hallo miteinander

    Geht es auch umgekehrt, kann ich mit einem Rechner der nur LAN hat, dieses am DIR505 einstecken und dann per WLAN mit einem anderen WLAN verbinden, welches das Internet bereitstellt? Welcher Modus?

  3. Hallo,
    ist der Wi-Fi Hotspot-Modus auch dafür zu nutzen wenn man sich über eine “Webseite” anmeldet?
    Z.b. offenes WLan und man muss sich einen Zugangscode holen über den man sich auf einer Login Seite mit User Name und Passwort anmeldet. Kann man das über dass Gerät machen und sich dann mit mehreren Geräten, Smartphone, Tablet… per WiFi anmelden?
    Vielen Dank

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