Hapifork:
Die Gabel mit Smartphone-Anschluss

“Hapi Revolution” heißt es bei der derzeit laufenden Technikmesse CES in Las Vegas: Jacques Lepine will uns mit seinen “Hapi”-Gadgets zu besseren und gesünderen Menschen machen. Ganz vorn mit dabei ist die Hapifork – eine Gabel, die jeden Bissen misst und so ein bewussteres Essverhalten lehren soll. Das und mehr präsentiert der aus Frankreich stammende Erfinder mit seinem Team bei der diesjährigen CES.

Die Hapifork, die wohl erste Smart-Gabel.

Die Hapifork, die wohl erste Smart-Gabel.

Gesundheits-Gadgets sind bereits in viele (Nerd-)Haushalte eingezogen und dürften 2013 auch weiter in das Bewusstsein einer größeren Nutzergemeinde rücken. Doch die neuen Gadgets aus den französischen Hapilabs gehen weiter als Bewegungssensoren und Bio-Rhythmus-Erfasser – sie sind Erziehungshelfer.

Falls ihr es verlernt habt oder nie so wirklich darauf geachtet habt: Mit Hapifork lernt ihr langsames und bewusstes Essen. Die Gabel ist ein kleines technisches Wunderwerk und misst dabei Daten wie das Intervall zwischen den einzelnen Häppchen.

Leider (oder Gottseidank) kann sie aber nicht erkennen, ob ihr gerade schlimmstes Fast-Food oder das perfekte, leicht gedämpfte Bio-Gemüse essen wollt.

Gabel misst, was du isst
Google ChromeClose-up of a woman eating healthy food.HAPIforkforks aligned
forkfrontsideyellow w iphone

Der Mitbegründer und Hapilabs-CEO Fabrice Boutain erläutert im Video von SlashGear, was die Gabel kann:

Hapitrack

Als zweites Gadget hat Boutain einen Bewegungssensor dabei. Der Hapitrack misst wie ähnliche Sporttracker zurückgelegte Distanzen, zeichnet Workouts und verbrauchte Kalorien auf. Ausgewertet werden die Daten hierbei über Apps für Smartphones oder über die Online-Plattform Hapilabs.com, die mit Verfügbarkeit der Geräte kostenlose Nutzeraccounts anbieten wird.

Hapiwatch

Hapiwatch nennt sich das dritte Gerät im Bunde. Es sieht aus wie eine Armbanduhr und misst kontinuierlich den Herzschlag. Dazu werden Schlafphasen aufgezeichnet und analysiert. Viel ist zu der Uhr noch nicht bekannt, sie hat auch noch keinen eigenen Bereich auf der Webseite der Hapilabs.

Kickstarter

Wann die einzelnen Gadgets in den Handel kommen, ist noch nicht klar. Die Hapifork soll in der USB-Variante 99 US-Dollar kosten, was umgerechnet rund 75 Euro wären. In ihrer Pressemeldung nennt Hapilabs die Crowdfunding-Plattform Kickstarter, aber bislang ist keines der Projekte dort eingestellt. Vielleicht wird das im Nachgang der CES passieren. Zumindest erklärt Hapilabs, das die Kickstarter-Unterstützer ihre Gabel im zweiten Quartal 2013 erhalten werden.

 

Mehr lesen

Fernseher: 4K heißt jetzt Ultra HD, aber wo bleiben die Inhalte?

31.1.2013, 10 KommentareFernseher:
4K heißt jetzt Ultra HD, aber wo bleiben die Inhalte?

Die im Januar stattfindende CES versprach uns knackscharfe Fernsehbilder mit den neuen 4K-tauglichen Fernsehern. Aber wie sieht es um die Inhalte aus: Wann werden wir die ersten echten 4K-Inhalte zu sehen bekommen?

Asus WL-330NUL Pocket Router: Mobiler WLAN-Router so kompakt wie ein USB-Stick

16.1.2013, 0 KommentareAsus WL-330NUL Pocket Router:
Mobiler WLAN-Router so kompakt wie ein USB-Stick

Laut Hersteller Asus ist ihr WL-330NUL Pocket Router der kleinste seiner Art. Mit ihm kann man sich seinen eigenen WLAN-Hotspot schaffen und zugleich dient er als USB-Ethernet-Adapter für Laptops, die keinen entsprechenden Anschluss mehr aufweisen.

11.1.2013, 1 KommentareNachrichtenflut von Techblogs:
Ich kapituliere

Mit tausenden von Beiträgen von der CES haben Techblogs ihre eigene Daseinsberechtigung torpediert. Sie brachten einst Farbtupfer in den grauen Nachrichtenalltag. Mittlerweile begehen sie selbst die Fehler ihrer Vorgänger, indem sie auf Masse produzieren. Der Techjournalismus muss und wird sich in den kommenden Jahren grundlegend ändern.

Dein Freund und Armband: W/Me misst euer Wohlbefinden und will dass es euch besser geht

5.7.2014, 1 KommentareDein Freund und Armband:
W/Me misst euer Wohlbefinden und will dass es euch besser geht

Das Armband W/Me misst euren Herzschlag, will das Nervensystem kontrollieren und kann auf Basis der Daten Rückschlüsse auf das eigene Wohlbefinden ziehen. Danach coacht es den Anwender mit Hilfe einer vorgegebenen Atemtechnik. W/Me will euer Freund und Mentor sein.

Wello: Umfassender Gesundheits-Check in der Hosentasche

10.3.2014, 2 KommentareWello:
Umfassender Gesundheits-Check in der Hosentasche

Das Smartphone-Zubehör "Wello" für iPhone und Android soll Erstaunliches leisten können: Man hält einfach einige Sekunden seine Finger darauf und schon kann es eine enorme Palette an wichtigen Gesundheitsdaten daraus ablesen. Zwei Jahre lang hat das Startup daran hinter verschlossenen Türen gearbeitet.

Ergotron WorkFit: Erhebt Euch, iMac- und MacBook-Nutzer

25.10.2013, 2 KommentareErgotron WorkFit:
Erhebt Euch, iMac- und MacBook-Nutzer

Mit neuen Steh- und Sitz-Arbeitsplätzen will Ergotron in diesem Fall Apple-Nutzern helfen, eine gesündere und vor allem flexiblere Körperhaltung einzunehmen. WorkFit-P ist speziell für MacBooks gedacht, WorkFit-A ist für den iMac maßgeschneidert.

Ein Kommentar

  1. Hm…die Idee ist abgefahren. Aber da es bei der Ernährung zu 90% darauf ankommt was man ist und nicht wie viel oder wie schnell ist der Nutzen gleich 0.

    Was ich dann schon wieder irgendwie schade finde, weil es für mich in die Kategorie “Resourcenverschwendung” fällt.

Ein Pingback

  1. [...] ausgestatteten Smartphone-Funktionen, die ihre eigene Produktkategorie ad absurdum führen oder Hapifork, die Gabel, die angeblich misst, wie viel man isst. Es gab einen Lautsprecher-Buckel für [...]

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder

 
vgwort